Let It Be - das letzte Album der Beatles
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Let It Be - das letzte Album der Beatles

  1. 236 Seiten
  2. German
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  4. Über iOS und Android verfügbar
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Let It Be - das letzte Album der Beatles

Über dieses Buch

Am Anfang ihrer Karriere kreierte John Lennon den Slogan "to the toppermost of the poppermost, der für die Beatles maßgebend wurde. Die Fab Four eroberten innerhalb kurzer Zeit die Welt, musikalisch natürlich, schufen großartige Alben und verzauberten mit ihrer Musik und ihrem Charme die Jugend. Doch wenn man ganz oben ist, kann man nur noch fallen. Zwei Jahre vor ihrem Ende, 1968, begann der unvermeidliche Zerfall des Kollektivs. "Let It Be - das letzte Album der Beatles" setzt hier ein, beschreibt den allmählichen Entfremdungsprozess der Vier während der Get Back-Sessions und verfolgt die 15-monatige Entstehung des Let-it-be-Albums. Das Buch zeigt aber auch die vielen magischen Momente, die selbst in den dunkelsten Stunden der Beatles nicht ausblieben - und diese Band bis heute so unvergesslich und einzigartig macht.

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Information

II Die Get Back-Sessions

1 Tag eins – Donnerstag, 02. Januar 1969

Der erste Tag begann offiziell bereits um 9.30 Uhr. Mal Evans und Kevin Harrington trugen das Equipment der Beatles auf die extra eingerichtete Bühne, positionierten die Verstärker, bauten das Schlagzeug auf und stellten die Gitarren bereit. Diese Szene des Aufbaus verwendete Lindsay-Hogg später als Eingangsequenz für den Film.
Schon lange hatten sich die Beatles von ihren in den Anfangstagen verwendeten britischen Vox AC30-Verstärker verabschiedet. Statt dessen verwendeten sie seit den Revolver-Aufnahmen Fender-Verstärker. Auch die Gitarrenmarken hatten sich geändert. Harrison spielte mittlerweile mit Vorliebe eine Fender Stratocaster, nur Lennon hielt immer noch an seiner Epiphone Casino von 1965 fest. Er hatte nur den Sunburst-Lack abgeschliffen, um noch einen wärmeren, direkteren Sound zu erreichen.
Als das Equipment aufgebaut war, kamen Lennon seine Lebensgefährtin Yoko Ono und Harrison ins Studio. Nachdem sie die Gitarren gestimmt hatten, spielten die beiden Beatles auszugsweise zwei neu Lieder: Don‘t Let Me Down von Lennon und All Things Must Pass, ein Song von Harrison. Während des losen Zusammenspiels kam Ringo hinzu, setzte sich unverzüglich ans Schlagzeug und gab den Rhythmus vor. Im Anschluss präsentierte Lennon seinen Song Dig A Pony, bevor er ein weiteres neues Lied provisorisch in Angriff nahm: seinen Everybody Got Song, der jedoch nur Fragment blieb. Harrison stellte ebenfalls noch einen neuen Song vor, den er knapp zwei Jahre später auf dem All Things Muss Pass-Album platzieren sollte: Let It Down. Im Anschluss fing Lennon an zu improvisieren und sang zwei Strophen des Chuck Berry-Klassikers Brown Eyed Handsome Man, Harrison spielte dazu die Lead-Gitarre. Dann nahmen sie sich den Song I‘ve Got A Feeling vor, den sie bald wieder abbrachen, da deutlich McCartneys Part fehlte. Lennon hatte seinen Anteil des Songs 1968 geschrieben und betitelte ihn mit Everybody Had A Hard Year, eine Zeile, die im Song öfter vorkommt. Es war eines der letzten gemeinsamen Lieder von Lennon/McCartney – ohne den rockigen Teil und die auffordernde Zeile I‘ve Got A Feeling wäre der Song nicht halb so gut geworden. Im Anschluss sang Lennon seine Eigenkomposition A Case Of The Blues, der noch nicht ganz fertig war und hauptsächlich auf einen Lick aufbaute. Noch ein Song, den Lennon in Indien komponiert hatte, wurde gespielt: Child Of Nature, das später umgeschrieben wurde in Jealous Guy. An diesem Tag präsentierte Lennon das Lied mit dem Titel On The Road To Marrakesh. Er sang zwei Strophen, Harrison stimmte mit ein. Kurze Passagen aus Revolution und dem Dylan-Klassiker I Shall Be Released folgten. Zum ersten Mal spielte Lennon seinen noch unfertigen Sun King an, der später auf dem Abbey Road-Album erscheinen sollte. Endlich kam McCartney hinzu, schnappte sich seinen Höfner-Bass und spielte sofort mit. Im Laufe des Nachmittags spielten die Beatles einen weiteren Dylan-Song und nochmals Chuck Berrys Brown-Eyed Handsome Man sowie von Buddy Holly Mailman, Give Me No More Blues.14
In einer Spielpause diskutierten die Beatles nochmals den Zweck des Get Back-Projekts. Lennon drückte seine Unzufriedenheit aus über die kalte Atmosphäre der Twickenham Film Studios und die Tatsache, dass non stop die Kameras laufen und alles aufzeichneten. McCartney verteidigte das Arrangement. Zu diesem Zeitpunkt stand noch der Plan, ein TV-Special zu drehen, zu dem auch Publikum eingeladen werden sollte.
Dann ging es wieder musikalisch weiter: McCartney sang seinen Part von I‘ve Got A Feeling und zeigte den anderen die Akkorde und die Song-Struktur. Das Lied nahm allmählich eine akzeptable Form an. Zwischenzeitlich spielte Harrison das Lied Speak To Me von Jackie Lomax auf einen Wunsch von Ringo. Als nächstes machten sie sich an den Lennon-Klassiker Don‘t Let Me Down. Sie spielten den Song mehrere Male durch und überlegten, ob sie zur besseren Untermalung einen Keyboard-Spieler holen sollten. In der engeren Auswahl war Nicky Hopkins, den Lennon für seine Solo-Projekte später engagieren sollte.
Während einer Lunch-Pause spielte Harrison den Buddy Holly-Song Well … Alright und gleich darauf nochmals All Things Must ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Intro
  3. I. Der Anfang vom Ende
  4. II. Die Get Back-Sessions
  5. III. Nach dem Rooftop-Konzert
  6. IV. Das Ende zeichnet sich ab
  7. V. Götterdämmerung
  8. Literaturverzeichnis
  9. VI. Nachspiel … Let It Be – Naked
  10. Impressum