Ein Schelm auf Abwegen
eBook - ePub

Ein Schelm auf Abwegen

Gedichte und Anekdoten

  1. 108 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub

Ein Schelm auf Abwegen

Gedichte und Anekdoten

Über dieses Buch

Gestochen scharfe Reime, ein elegant dahinfließender Vers, dazu ein erfrischender Humor welcher oft in Sarkasmus abgleitet. Doch es ist ein sanftes Gleiten, ein leises Schmunzeln welches viel Empathie erkennen lässt. Wie der Titel schon andeutet, tummelt sich der Schelm auch auf Abwegen: behandelt frei und lässig historische und philosophische Fragen und wagt sich mitunter auch in die Abgründe des Seins. Abgerundet wird das Werk durch Anekdoten aus Beruf und Alltag, gespickt mit Schabernack und hintergründigem Humor.

Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst dein Abo jederzeit über den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kündigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kündigen kannst.
Nein, Bücher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung außerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch Bücher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Weitere Informationen hier.
Perlego bietet zwei Abopläne an: Elementar und Erweitert
  • Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
  • Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Beide Abopläne sind mit monatlichen, halbjährlichen oder jährlichen Abrechnungszyklen verfügbar.
Wir sind ein Online-Abodienst für Lehrbücher, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhältst. Mit über 1 Million Büchern zu über 1.000 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Weitere Informationen hier.
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Weitere Informationen hier.
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten nutzen, damit du jederzeit und überall lesen kannst – sogar offline. Perfekt für den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Ja, du hast Zugang zu Ein Schelm auf Abwegen von Robert Rauner im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Literatur & Poesie. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.

Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783751996969
eBook-ISBN:
9783752633054
Auflage
1
Thema
Poesie
Anekdoten aus Beruf
und Alltag
von Robert Rauner
Die Zeiten waren locker,
der Umgang war robust,
die Männer waren Rocker,
die Frauen selbstbewusst.
Entglitten mal die Späße
in Häme, Spott und Hohn,
da gab’s eins auf die Fresse
und Ruh war im Karton.
Und wagten mal die Leute
ein freies, off’nes Wort,
da musst man nicht - wie heute -
beim Kadi zum Rapport.

Anekdoten (die Komik des Alltags)

Durch intensive Projektarbeit kommt es vor, dass man sogar nachts von der Arbeit und seinen Kollegen träumt. Fr. Lena kommt ins Büro von Hr. Rauner und sagt: „ Hr. R. ich habe heute Nacht sogar von Ihnen geträumt.“
Darauf Hr. R. in strengem Ton: „Na hoffentlich nichts Unanständiges.“
*
Kollege R. Frisch hält sich kurz im Büro des Kollegen Walter Metzger auf, um über ein Problem zu beraten. Kommt Frau Schur ins Zimmer von Herrn Frisch und sucht nach ihm.
Sagt Hr. R. (der Zimmerkollege von Herrn Frisch):
„Kollege Frisch ist soeben bei Kollege Metzger, aber wenn Sie kurz warten wollen auf Herrn Frisch, der müsste nämlich gleich kommen: frisch vom Metzger.“
*
Ein neuer Kollege wird Herrn R. vorgestellt. Der Kollege sieht ziemlich asiatisch aus. Fragt Hr. R.: „Von wo kommen Sie eigentlich her?“ Sagt der neue Kollege:
„Aus Nordvietnam.“
Darauf Herr R.: „Na so etwas, da sind Sie wohl vom Ho-Chi-Minh-Pfad abgekommen.“
*
Kollege M. erwähnt, dass er noch einen Halbbruder hätte.
Darauf Hr. R.: „Was haben Sie denn da für halbe Sachen.“
*
Nachdem es bei der Haddsch in Mekka wieder zu Panikreaktionen kam und viele Pilger dadurch zu Tode kamen, fragte Hr. R. seinen muslimischen Kollegen Saleh, am Tag darauf, wann er denn nun gedenkt, nach Mekka zu pilgern?
Darauf Kollege Saleh ironisch: „Du willst ja nur, dass die mich tottreten.“
*
Herr R., Kollege Saleh (ein Muslim), und andere Kollegen saßen zusammen und redeten über Gott und die Welt. Einige von ihnen, darunter auch Saleh, waren sehr gläubig. Da sagte Hr. R.: „Es ist halt eine kuriose Sache mit der Offenbarung.
Moses begegnete am Berge Horeb Gott, der zu ihm aus Wolken sprach.
Mohammed begegnete am Berge Hira dem Erzengel Gabriel und empfing die Offenbarung.
Mir begegnete, als ich in den Rocky Mountains war, eine Bergziege, die mich misstrauisch beäugte:
So facettenreich kann das Leben sein.“
*
Kollege Müller wird von Hr. R. gefoppt und so ein bisschen durch den Kakao gezogen. Herr Müller, ein sehr kräftiger Bursche, verkraftet die subtile Spöttelei des Herrn R. nicht und erwidert ärgerlich: „Du kommst Dir immer klüger vor als andere. Weißt Du überhaupt, welches der Unterschied ist zwischen mir und Dir?“
Darauf Hr. R.: „Ich weiß schon welches der Unterschied ist zwischen mir und Dir, ich trau mich ’s nur nicht zu sagen.“
*
Kollege Schaper, ein tief religiöser Mensch, erzählt uns, dass er aus der Amtskirche ausgetreten sei und zu einer anderen Glaubensgemeinschaft gewechselt habe, da diese das religiöse Gefühl etc. besser vermittle.
Darauf Hr. R.: „Das mit dem Glauben ist schon eine heikle Sache. Mir wollte man sogar schon mal die Wohnung kündigen wegen meinem Glauben.“
Ganz betroffen fragte Hr. Schaper: „Was haben Sie denn für einen Glauben, Herr Rauner?“
Darauf Hr. R.: „Ich hab geglaubt ich muss die Miete nicht bezahlen.“
*
Diesmal hatten wir es vom Träumen. Meint Kollegin Ulla neckisch zu Herrn R.: „Hast Du von mir auch schon mal etwas Schönes geträumt?“
Darauf Hr. R.: „Doch, doch, es war nur immer wieder sehr seltsam. Irgendwie bist Du mir in meinen Träumen immer so mittellos erschienen. Also als ganz, ganz armes Mädchen, das nicht einmal Geld hatte, sich Kleider zu kaufen.“
*
Die neue Praktikantin gesteht Herrn R., dass sie schon einen Freund hätte und dieser sogar ein bisschen was vom Kochen verstünde.
Darauf Hr. R.: „Na, das reicht doch schon mal für den Anfang und wenn man einfach genug gestrickt ist und das Drumherum noch so ein bisschen beherrscht, dann reicht so etwas sogar für ein ganzes Leben.“
*
Fr. Cosa (eine Programmiererin) beklagt sich über Ihre Arbeit am Projekt: „Scheiß Garantie u. Kulanzsystem!“
Darauf Hr. R.: „Hätten Sie doch einen anständigen Beruf erlernt, oder wenigstens reich geheiratet. Wir Männer heiraten ja aus Liebe, aber als Frau hat man doch bestimmt Alternativen.“
*
Mittags, in der Cafeteria, sitzen die Kollegen noch zusammen und albern herum. Fr. Hehnle, eine adrette ältere Dame, bemüht sich dem Gespräch eine seriösere Richtung zu geben und erkundigt sich nach den Kindern von Herrn R.
Hr. R. erklärt ihr, dass er zwei Jungs habe, aber liebend gern auch eine Tochter gehabt hätte.
„Ich wollte sogar mal ein Mädchen adoptieren, aber meine Frau hat sich mit Händen und Füßen dagegen gewährt“, sagte Hr. R.
Darauf Fr. Hehnle entsetzt: „Warum denn so was?“
„Das Mädchen war halt schon volljährig“, sagte Hr. R.
*
Kollege Sascha hatte ein ziemlich zerknautschtes Gesicht, war pedantisch und rechthaberisch und auch sonst keine erbauliche Erscheinung. Er war auch nicht verheiratet und lebte noch immer bei seiner Mutter.
Kommentar von Hr. R.: „So ein Gesicht kann eben nur eine Mutter lieben.“
*
Es geht um die Figur von Kollegin Olga. Herr R. meint, die Kollegin habe eine top Figur. „Wie können Sie das behaupten“, sagte Kollegin Olga scherzhaft. „Sie haben mich doch noch nicht einmal im Bikini gesehen.“
Darauf Hr. R.: „Halt nicht so direkt, aber vor meinem geistigen Auge…“
*
Frau Lena hat mal wieder eine Anspielung falsch verstanden (obwohl Sie gar nicht gemeint war), reagiert ziemlich zickig und verlässt das Büro.
Darauf Hr. R.: „So sind sie halt die Damen. Je älter sie werden, desto lebhafter bilden sie sich ein, man könnte ihnen etwas antun.“
*
Die Firma lädt ein zum „Kick off“ und anschließend zum Büffet sowie zu Musik und Tanz. Herr R. zieht an diesem Tag seine eleganten italienischen Stiefeletten (Modell Milano) an und ist, zum Anlass, ein bisschen Overdressed.
Auf dem Flur begegnet er dem Kollegen Grözinger. Dieser war in Business Kleidung und hatte ziemlich breitlatschige Schuhe an. Beide beäugen sich und grinsen schelmisch.
Darauf Hr. R.: „Mit solchen Schuhen geht man nicht zum ‚Kick off‘ – da kannst Du dich doch höchstens auf den Weg nach Indonesien machen.“
„Was soll ich in Indonesien?“, fragte Hr. Grözinger.
Darauf Hr. R.: „Waldbrände austreten“ (damals waren die großen Urwaldbrände in Indonesien).
*
Herrn R. werden in der Firma zwei neue Mitarbeiter vorgestellt. Es werden die üblichen Freundlichkeiten ausgetauscht, wobei die Dame sehr zurückhaltend war. Der junge Mann war etwas mutiger und ließ sich aufs Fachsimpeln mit Herrn R. ein. Dabei verriet er, dass er bei der Firma schon mal ein Praktikum gemacht habe. Darauf Hr. R.: „Also deshalb reden Sie auch so altklug daher.“
*
Herr R. hat eine neue Stelle in einer kleineren Softwarefirma angetreten. Der Inhaber ist ständig in Hektik und auch sonst ein bisschen chaotisch und überstrapaziert. Auch beim Mittagessen kommt es bei ihm aufs Tempo an. Herr R. dagegen genießt sein Mittagmahl und kommt so in Verzug. Da meinte der Chef, er müsste Herrn R. (im Beisein anderer Kollegen) auf die Schippe nehmen und sagte: „Hr. R., sie essen nicht schnell, sie schaffen nicht schnell, was können sie überhaupt schnell?“
Darauf Hr. R.: „Ich werd‘ schnell müd.“
*
Betreff Betriebskosten: Hr. Wegner (ein Hauptkunde) stellt seit einem Monat einen steilen Kostenanstieg fest, und identifiziert auch das EDV-Netz welches diese Kosten verursacht. Er teilt dies Herrn R. mit, mit der Bitte, den Sachverhalt zu prüfen und die Applikation zu optimieren. Herr R. sagt zu, sich um die Sache zu kümmern und lässt den kostenintensiven Prozess vorerst mal abschalten (auf Bypass setzen). Die Sache gerät in Vergessenheit und das betreffende Netz läuft einfach weiter ohne das kostenintensive Programm (also Leerlauf).
Nächsten Monat prüft Herr Wegner wieder die Kosten und stellt fest, dass diese erheblich niedriger sind. Er schreibt folgendes E-Mail: „ Herr R., ihre Maßnahmen zur Optimierung waren erfolgreich. Das Kostenproblem tritt in diesem Monat nicht mehr auf.“
Kommentar von Hr. R.: So spart man Kosten durch Unterlassung und schafft auch noch zufriedene Kunden.
*
Man sprach - in einer Männerrunde - über Kollegin Hella, welche zwar sehr hübsch war, aber zurückhaltend und dazu auch noch Orthodoxen Glaubens.
Darauf Hr. R.: „Jungs, es gibt Augenblicke im Leben eines Mannes, da fragt man nicht nach der Konfession!“
*
Frl. Suse ist sehr von sich eingenommen und von ihrer Intelligenz überzeugt. Darauf Hr. R.: „Kennen Sie den Unterschied zwischen einer intelligenten Frau und dem Yeti?“ „Nein“, entgegnete Frl. Suse.
Darauf Hr. R. neckisch: „Den Yeti, den hat man schon mal gesehen.“
*
K...

Inhaltsverzeichnis

  1. Motto
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Das Rendezvous (Blind Date)
  4. Bin
  5. Optionen eines Junggesellen
  6. Das schöne Mädchen
  7. Kleopatra
  8. Die Weltenretter (2019)
  9. Der Michel
  10. Mysterium
  11. Der Raucher
  12. Die Schöne am Lido
  13. Frühling (an Ostern)
  14. Abschied am Meer
  15. Der zeitlose Pilger
  16. Lenz (2019)
  17. Zeit und Zeitgeist
  18. Der Esel vom Vesuv
  19. Die Weisheit der Runen
  20. Am Ufersaum
  21. Fremdling
  22. Trigeminus Neuralgie
  23. Die Kleinstadt
  24. Riviera Maya
  25. Das Eine
  26. Expansion des Universums (vom Urknall bis heute)
  27. Klima
  28. Einsam im Herbst
  29. An die Sonne
  30. Ob’s Liebe war?
  31. Götterdämmerung
  32. Du hast gesagt
  33. Sie war mir
  34. Anno 2020
  35. Der Geiger
  36. Mene, tekel, u-parsin (gezählt, gewogen und geteilt)
  37. Am Tresen
  38. Ich sag es trotzdem
  39. Wie ein Schatten
  40. Man sinkt in sich
  41. Abwege
  42. Das alte Land
  43. Der Schlingel
  44. Erkenne dich selbst
  45. Nichts im Übermaß
  46. Bürgschaft, schon ist Schaden da
  47. Der Weg
  48. Abends am Meer
  49. Grenzenlose Liebe
  50. An Gott
  51. Nun ja
  52. Der Computerfreak
  53. Epigonen
  54. Die Zitadelle
  55. Anekdoten aus Beruf und Alltag
  56. Gedanken, unvoreingenommen und frei
  57. Glossar und Quellennachweis / Bildnachweis
  58. Über den Autor
  59. Weitere Informationen
  60. Impressum