Rintscher Vertäll IX
eBook - ePub

Rintscher Vertäll IX

örop un öronger

  1. 72 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Rintscher Vertäll IX

örop un öronger

Über dieses Buch

Rintscher Vertäll - örop un öronger - ist der nunmehr neunte Band von Kurzgeschichten aus dem Alltag Viersener Bürger im Stadtteil Rintgen. Alle Geschichten sind sowohl im Viersener Dialekt (Vierscher Platt) als auch auf Hochdeutsch verfasst.

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Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783751996921
eBook-ISBN:
9783752614787
Auflage
1

Die Rintger Eck-Kneipe

Ach wie war das doch vordem, für jeden von uns so
bequem. Du hast gearbeitet an allen Tagen,
und abends war so trocken dein Kragen.
Der Durst war schlimm vielleicht kann es gelingen,
ein Pilschen könnte wahre Wunder vollbringen.
Fünf Mark noch in der Hosentasche,
die Kneipe lag beim Heimweg an der Straße.
Gott sei Dank – die Tür war offen,
mit letzter Kraft bin ich noch hinein gekrochen.
,,Wirt – schnell ein Bier“; hab ich gefragt,
jung! – da hatte ich was gesagt.
„Du kannst hier tuten, lechzen oder flöten,
das Pils – das dauert immer sieben Minuten“!
Ein Jahr später – plötzlich sagte der Wirt mit einmal,
„Ich bin es satt – ich schliess das Lokal“.

Di Rintscher Äk-Kneipe

Ach wi woar dat toch vandaach, vör jedem van os sue
jemaak. Du haads jewörek d'r jantse Daach,
un s'oavends woar sue drüech deä Kraach.
Deä Duursch woar ärech wän ech draan dait,
ö Pilske küü-em mech net te rait.
Viif Marek noch en de Boksetaisch,
di Kneip di loach jüüs op d'r Weäch.
Jott sai Dangk – de Düer woar oape,
möt lätsde Oo-em örin jekroape.
„Wii-ert – vlott ö Beer; ech hab jeen Zeit“,
jong! – doa haad ech jät jesait.
„Du kanns hee tuute, lalle of flööte,
dat Pils – dat düert emer söeve Minüte“.
Ö Joar laater – op ens sait deä Kluut
„Ech bön et satt – ech schluut di Buud.
Erst denkst du noch – das braucht seine Zeit,
doch jetzt – nun ist es schon so weit.
Viele Gäste sind rund um den Rintger Markt geboren,
aber heute geht uns allen etwas verloren.
Und wenn ich das mit Bedacht bedenk',
ja – man könnte sagen ein kleines Kulturgeschenk.
Hier konnte man erzählen – ein Schwätzchen halten,
mit jungen Leuten und auch mit den Alten.
Man traf dort den Peter, den Josef und den Franz,
es wurde geschunkelt, gesungen und getanzt.
Der Billardclub –
durfte sich nicht vom Spieltisch entfernen,
das musste so sein –
die wollten ja noch etwas lernen.
I-iersch dengkse noch – dat bruuk sii-en Tiit,
un nu – nu ös et all sue wiit.
Vüel Jääs send hee rongk öm d'r Maart jeboore,
äver hüet jeet os all jät verloore.
Un wän ech dat möt Bedaach beluur,
joa – man küü -es saare ö pinke Kultuur.
Hee kuu-et'se jät klängere – ö Kwätschke halde,
möt jonge Lüü un ooch möt Alde.
Hee troof'se dä Pitter, dä Jupp un dä Franz,
hee woard jeschungkelt, jesonge un jedants.
Deä Billardclub -
dä soat doa vüere;
dat moot sue sii-en – di welle noch jät liiere.
An Tisch 4 hörte man
den Freitagsclub um Worte ringen,
der Wirt musste öfter einen Bärwurz bringen.
Am Stammtisch wurde heiß diskutiert,
ob und wann etwas in Viersen passiert.
An der Theke stand ich sagt der Jeck,
zusammen mit den anderen „Päläversäck“.
Und kam spät abends
noch eine Nächtschwärmertruppe,
so brauchten sie nur an das Fenster zu klopfen.
Es gibt sicher noch viel zu sagen,
wie es war an all diesen Tagen.
Unterdessen gehen die Lampen aus,
Zeit zu gehen – ich halt' mich jetzt raus.
Dä Vriidichsclub
dä soat doa henge,
dä Wii-ert moot dökster ne Bärwurz brenge.
Am Schtammdöisch woard heet diskuteert,
op un waneer jät en Viersche paseert.
Aan de Theek – schtongk ech sät d'r Jäk,
te saame möt di angere Pälääversäk.
Un koem laat s'oaves
noch en Näitschwäremertruppe,
bruuket di maar aan dat Vinster te kloppe.
Öt jöev seeker noch vüel te saare,
wi dat woar aan all di Daare.
Äver ongerhongk jont di Lämpkes uut,
Tiit te joan – ech halt de Schnuut.

Sankt Martin

Wie war das früher am Ende der vierziger Jahre,
die ersten Gedanken an Sankt Martin waren:
ein guter Mann - soviel ich weiß und sehr gescheit,
es gab damals wenig zu essen in der schlechten Zeit.
Man lief die Straßen herunter und hinauf,
der „Zug“ der stellt sich schon auf.
Die Feuerwe...

Inhaltsverzeichnis

  1. Bisher sind folgende Kurzgeschichten in der Serie
  2. Inhaltsverzeichnis \ Wat doa dren schteet
  3. Vorwort \ Vöerwoert
  4. 01 - Jahreswechsel \ Sankt Martin
  5. 02 - Die Wahrheit \ De Woarheet
  6. 03 - Der Sonnenuntergang \ De Sonn jeet onger
  7. 04 - Der Handel \ Deä Hudel
  8. 05 - Der Dienstmann \ Dä Densmoon
  9. 06 - Der Rintger Markt \ Dä Rintscher Maart
  10. 07 - Der Goldesel \ Dä Jolteäsel
  11. 08 - Auf jeden Topf... \ Op jede Pott...
  12. 09 - Was nun? \ Wat nu?
  13. 10 - Das Wetter \ Et Weer
  14. 11 - Der Schnupfen \ D'r Pips
  15. 12 - Die Kunst \ De Kons
  16. 13 - Die Rintger Eck-Kneipe \ Di Rintscher Äk-Kneipe
  17. 14 - Sankt Martin \ Tsint Meärtes
  18. Nachwort \ Noarwoert
  19. Impressum