In Wellen
eBook - ePub

In Wellen

  1. 90 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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In Wellen

Über dieses Buch

Das Leben ist ein Auf und Ab. Es schwappt in Wellen. Menschen kommen und gehen und so entstehen Veränderungen. Es bleibt nie alles gleich. Wir schwimmen in stetiger Bewegung und sind immer auf der Suche. Doch wonach eigentlich? Die eigene Selbstfindung ist und bleibt ein nie enden wollender Prozess. So schwer es manchmal auch sein mag, am Ende finden wir über Umwege den Weg. Es verläuft eben nichts geradlinig. Aber wenn es das tun würde, wäre es dann nicht auch ziemlich langweilig?Einer Sache können wir uns zumindest sicher sein: Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch. Nach jeder gebrochenen Welle rollt auch wieder eine neue an.

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Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783751994118
eBook-ISBN:
9783752633016
Auflage
1
Thema
Poesie

Teil 1

Gefangen in der Dunkelheit und keine Hoffnung auf
Besserung. Auf der Suche nach Frieden, doch im Krieg mit
sich selbst.

Ich denke

Eine Herangehensweise wie ich meine Texte schreibe?
Ich denke.
Denke, denke, denke, denke…
Bis ich nicht mehr atmen kann.
Dann fang ich mit dem Schreiben an.
Ich schreibe alles auf.
Das Bunte, das Schwere,
das Träge, das Leere.
Ich denke.
Mehr, als ich jemals werde schreiben können.
Mehr, als ich jemals werde sagen können.
Gedanken.
Kein Atem mehr.
Luft.
Warum fällt das Sagen so schwer?
Worte still auf einem Blatt Papier.
Stehen gestochen scharf geschrieben da.
Ein Wort, das mal Gedanke war.
Ich schreibe alles auf
Das Große, das Schwere,
Das Feine, das Leere,
Ich denke.

Fragen fragen

Und wenn ich mich frage,
warum ich so viele Fragen habe.
Fragen frage.
Mich plagen die Fragen.
Plagen. Fragen.
Die Zeit rennt.
Fragen, auf die niemand eine Antwort kennt.
Und ich frage mich Fragen.
Mich plagen die Fragen.
Eine Frage ohne Antwort.
Antwort ohne Frage.
Wenn ich mich wieder Fragen frage.
Fragezeichen.
Ich stelle mir Fragen.
Was? Wie? Wo? Warum? Weshalb? Wieso?
Plagen mich Fragen.
Mit Fragezeichen.
Um auf die Frage hinzuweisen.
Stelle mir Fragen, um Fragen zu fragen.
Um die Antwort vornehm serviert
auf den Händen zu tragen.
Frage ohne Antwort.
Antwort ohne Frage.
Und ich frage mich Fragen.
Mich plagen die Fragen.
So wie wir uns alle Fragen fragen.
Doch wir fragen nur.
Wo bleibt die Antwort. Fragezeichen.
Eine Frage kann man nicht als Antwort bezeichnen.
Punkt. Komma. Strich.
Halt. Stopp. Warte.
Keine weiteren Fragen mehr an mich.

Da ist niemand, den ich fragen kann

Seit du gegangen bist,
ist da niemand mehr, den ich fragen könnte,
ob das hier falsch oder richtig ist.
Ist da niemand mehr, den ich fragen könnte,
was es noch zu verbessern gibt.
Ich weiß, ich habe dich nie wirklich gekannt,
wusste nicht, was für ein Mensch du bist
und was für ein Mann.
Doch trotzdem habe ich das Gefühl,
du wärst der Einzige,
mit dem ich jetzt darüber sprechen kann.

Entwertung

Schleichend, langsam
mit Bedacht.
Auf leisen Sohlen
bewegt er sich fort.
Tappt die Treppe hinauf,
kommt meiner Tür
stetig näher
und ist bald dort.
Das Licht
seiner Lampe,
ist es, was ich sehe.
Ich spüre
seinen Körper
in meiner Nähe.
Ich höre,
das Knarzen der Dielen
unter seinem Schritt.
Ich weiß,
wenn er hier ist,
nimmt er mich mit.
Ich liege,
meiner Macht entrissen,
unter der Decke.
Obwohl ich weiß,
es hat keinen Sinn,
wenn ich mich verstecke.
Ich kann nur warten,
mich nicht bewegen
und hoffen,
es wird schnell vorbei gehen.
Ich will ihn nicht ansehen.
Will es nicht wahrhaben,
nicht darüber reden.
Das hier ist nicht mein Leben.
Ich kann mich nicht wehren,
nichts dagegen tun.
Ich beginne zu ersticken,
doch ich sehe nur zu.
Er lässt mich nicht los,
hält mich gefangen.
Ich hatte geglaubt,
am nächsten Morgen
ist er bereits gegangen.
Doch die Abdrücke
seiner Hände
haften n...

Inhaltsverzeichnis

  1. Motto
  2. Vorwort
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Teil 1
  5. Teil 2
  6. Teil 3
  7. Illustrationen
  8. Danksagung
  9. Instagram
  10. Impressum