Der Planet der Verarschten
eBook - ePub

Der Planet der Verarschten

Warum der Homo sapiens längst ausgestorben ist

  1. 332 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub

Der Planet der Verarschten

Warum der Homo sapiens längst ausgestorben ist

Über dieses Buch

Geboren, verarscht, gestorben - das Leben des überwiegenden Teils unserer Artgenossen verläuft in relativ vorgezeichneten Bahnen. Die kollektive Verarschung als gesellschaftsprägende Umgangsform hat Tradition; sie trat ihren Siegeszug mit der Sesshaftwerdung des Menschen an und ist durch nichts und niemanden zu stoppen. Dieses Buch wurde auch nicht etwa geschrieben, um den Verarschten Hoffnung auf Besserung zu machen; es soll vielmehr ein bescheidener Beitrag dazu sein, sie von der Alternativlosigkeit ihres Schicksals zu überzeugen. Das Zusammenspiel von vier Komponenten garantiert den Fortbestand des globalen Verarschungssystems bis zu dem Zeitpunkt, an dem es zusammen mit jener Spezies, deren Vertreter es ersonnen haben, vom Antlitz dieses Planeten verschwinden wird. das Geldwesen die Unfähigkeit des Menschen, Staaten zu bilden der unzureichende Einblick der Individuen in die gesellschaftlichen Verflechtungen, in die sie eingebunden sind Wettbewerb, der unter den in den ersten drei Punkten genannten Bedingungen stattfindet.

Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst dein Abo jederzeit über den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kündigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kündigen kannst.
Nein, Bücher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung außerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch Bücher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Weitere Informationen hier.
Perlego bietet zwei Abopläne an: Elementar und Erweitert
  • Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
  • Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Beide Abopläne sind mit monatlichen, halbjährlichen oder jährlichen Abrechnungszyklen verfügbar.
Wir sind ein Online-Abodienst für Lehrbücher, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhältst. Mit über 1 Million Büchern zu über 1.000 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Weitere Informationen hier.
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Weitere Informationen hier.
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten nutzen, damit du jederzeit und überall lesen kannst – sogar offline. Perfekt für den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Ja, du hast Zugang zu Der Planet der Verarschten von Robert W. im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Politik & Internationale Beziehungen & Politik. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.

Information

Es war einmal...
Die Reise führt uns zu einer kleinen Inselgruppe mit einer Haupt- und einigen kleinen Nebeninseln in einer der klimatisch privilegierten Regionen unserer Erde, sagen wir der Südsee.
Während die Nebeninseln unbewohnt sind, gibt es in einer der malerischen Buchten eine kleine Ansiedlung, in der die Ureinwohner, ein Naturvolk auf vorgeschichtlicher Entwicklungsstufe, ein Leben führen, wie es unzählige Generationen vor ihnen nicht anders geführt haben. Sie jagen einige kleinere Tiere, die es auf der Insel gibt, sammeln Früchte und befahren mit ihren Booten die küstennahen Gewässer, um Fischfang zu betreiben. Nach getaner Arbeit finden sie sich am Strand zusammen, feiern Feste, basteln Schmuckstücke, baden im türkisfarbenen Wasser mit ihren Kindern, diskutieren über ihre Erlebnisse, verzaubern mit ihren Südseeklängen die ganze Gemeinschaft oder liegen einfach nur faul am Strand und hängen ihren Gedanken nach. Kurzum: sie tun all das, was das Leben lebenswert macht.
Die anfallenden Arbeiten werden so aufgeteilt, dass alle arbeitsfähigen Inselbewohner einen Teil zum Überleben der Gemeinschaft beizutragen haben. Die jungen Männer sind hauptsächlich für den Fischfang und die Jagd zuständig, die etwas Älteren mit dem errichten der Hütten, dem Anfertigen der Waffen und dem Bootbau. Den Frauen ist vornehmlich das Sammeln von Pflanzen und Früchten, die Zubereitung der Speisen und die Beaufsichtigung der Kinder vorbehalten. im Wesentlichen jedoch sind die Inselbewohner noch Generalisten, die mehrere Arbeiten auszuführen in der Lage sein müssen.
Sicher benötigt die Inselgemeinschaft auch zwei oder drei Medizinmänner oder -frauen, die aufgrund ihrer Spezialkenntnisse einen besonderen Stellenwert in der Gemeinschaft einnehmen.
Einigen besonders weitsichtigen Stammesmitgliedern, dem Ältestenrat, ist es vorbehalten, die Geschicke der Gemeinschaft zu lenken. Diesem Rat gehören verdiente Stammesmitglieder an, denen es aufgrund ihres Wissens, ihrer Erfahrung und Klugheit vorbehalten ist, Streitigkeiten zu schlichten und maßgebliche Direktiven des Gemeinschaftslebens vorzugeben. Der Ältestenrat stellt sozusagen die oberste Autorität in der Gemeinschaft dar und der Wert seines Handelns ist für die übrigen Stammesmitglieder im Großen und Ganzen nachvollziehbar. Alles in allem jedoch ist das soziale Gefüge durch eine eher flache Hierarchie gekennzeichnet.
Nehmen wir weiter an, unser fiktives Inselvolk verfügt über 1 000 arbeitsfähige Mitglieder, von denen jeder im Durchschnitt vier Stunden pro Tag arbeiten muss, damit das Wohlergehen und den Fortbestand der Gemeinschaft sichergestellt ist. Weil Menschen nun einmal unterschiedlich leistungsfähig sind, benötigen die etwas Schnelleren und Geschickteren nur drei Stunden, um ihr Arbeitssoll zu erfüllen, die etwas Langsameren dafür fünf. Die übrige Zeit steht den Bewohnern zur freien Verfügung. Natürlich müssen die Fischer ab und zu einmal einen ganzen Tag auf See verbringen, sie kommen dann aber auch in den Genuss, einen oder zwei Tage gar nicht arbeiten zu müssen. Alle Stammesmitglieder könnten auf diese Weise mehr oder weniger glücklich und zufrieden ihr Leben in ihrem Inselparadies genießen.
Doch einigen von ihnen, lassen wir es fünf sein, ist dieses Leben auf Dauer zu langweilig und sie kommen eines Tages auf die Idee, die Gemeinschaft so zu reformieren, dass sie selbst ein wenig mehr Luxus und dafür einige andere etwas mehr Arbeit abbekommen sollen. Da sie sich jedoch darüber im Klaren sind, dass der Ältestenrat ihr Ansinnen aus naheliegenden Gründen zurückweisen würde, schmieden sie ein Komplott, mit dem Ziel, dessen Autorität zu untergraben.
Sie beginnen damit, eine Serie von „schicksalhaften“ Begebenheiten heraufzubeschwören und so bei den Stammesmitgliedern Unmut und Verärgerung auszulösen. So schleichen sie sich etwa nachts zu den Booten, um einige von ihnen zu sabotieren. Ein andermal stehlen sie klammheimlich ein paar Vorräte. Ab und zu zerstört ein von ihnen gelegtes Feuer einige Hütten. Dann ist es der bittere Geschmack einiger unauffällig beigemengter ungenießbarer Beeren, der den Inselbewohnern das Festessen gründlich vermiest.
Die fünf Stammesmitglieder sind beharrlich und durchtrieben genug, die "Unglücksserie" so lange in Gang zu halten, bis der Verdruss der Insulaner dermaßen überhand nimmt, dass sie den Ältestenrat zu einer Besprechung drängen, bei der über Maßnahmen zur Vermeidung der ungeheuerlichen Vorkommnisse beraten werden soll. Um der Bedeutung dieser Besprechung Rechnung zu tragen, sollen alle Stammesmitglieder an ihr teilnehmen. Das ist die Gelegenheit für die fünf Kollaborateure, ihre Pläne in die Tat umzusetzen.
Im Laufe einer hitzigen und von gegenseitigen Schuldzuweisungen geprägten Diskussion gelingt es einem der fünf Intriganten, einem brillanten Demagogen, die Mehrheit der Stammesmitglieder davon zu überzeugen, dass die Hauptursache für die Vorkommnisse in der Unzulänglichkeit ihres Gesellschaftssystems zu suchen ist. Schlüssig und plausibel argumentiert er: „Es könne nicht angehen, dass selbst bei einem nur vierstündigen Arbeitstag einige Stammesmitglieder offenbar nicht fähig oder willens sind, sich auch nur für diese kurze Zeit ein bisschen zusammenzureißen und eine zum Wohle der Allgemeinheit notwendige Leistung zu erbringen.“ „Offenbar,“ so unser begabter Redner, „hat sich infolge des Übermaßes an Freizeit bei einigen Stammesmitgliedern ein Schlendrian eingeschlichen, den es ab sofort abzustellen gelte. Und überhaupt: Warum ist der Ältestenrat eigentlich nicht schon lange auf die Idee gekommen, Hütten und Boote nachts bewachen zu lassen? Was da alles passieren kann! Denkt eigentlich auch einmal jemand an die Sicherheit unserer Kinder? Und wer garantiert uns, dass wir nicht vergiftet werden oder im Meer ersaufen, nur weil ein paar unterbelichtete Faulenzer die Beeren verwechseln oder beim Bootbau herumpfuschen? Wir brauchen ein Gesellschaftssystem, in dem jeder die Arbeit verrichten soll, die er am besten ausführen kann und in dem es den Unfähigen untersagt werden muss, durch ihre Unzulänglichkeiten Sicherheit und Wohlergehen der Gemeinschaft zu gefährden. Wir brauchen ein System der Arbeitsteilung und der Überwachung. Und wer sollte fähig sein, so ein System einzuführen und auszubauen? Der Ältestenrat vielleicht? Konnte er die Serie der Unglücksfälle etwa stoppen? Wo waren seine Mitglieder, als wir beinahe ertrunken wären? Was taten sie, als einige von uns in letzter Sekunde der Flammenhölle entkommen konnten? Nein! Solchen Versagern dürfen die Geschicke unseres Volkes nicht länger anvertraut bleiben! Lasst uns unser Gesellschaftssystem so umstrukturieren, dass wir wieder alle in Sicherheit leben können!“ So endet das Plädoyer des hinterlistigen Verschwörers.
Schließlich gelingt der Putsch und der Redner erredet sich das Vertrauen der Stammesmitglieder. Er überzeugt sie davon, dass es für das Wohlergehen der Gemeinschaft notwendig ist, dass er und seine vier Mitstreiter für eine gewisse Zeit, vielleicht ein Jahr oder zwei, das Ruder übernehmen, um die erforderlichen Maßnahmen zur Umstrukturierung der Gesellschaftsordnung durchzuführen. Und weil er kein Blender zu sein vorgibt, der den Stammesmitgliedern das Blaue vom Himmel verspricht, konfrontiert er sie gleich mit einer unangenehmen Wahrheit: "Ohne Mehrarbeit können wir unsere Ziele nicht erreichen." so mahnt er. „Dies ergebe sich schon aus der Tatsache, dass ab sofort die verrichtete Arbeit einer effizienten Kontrolle unterzogen werden müsse und die Leistungsschwächsten nicht mehr in den Arbeitsprozess integriert sein dürfen. Und überhaupt: Je mehr jetzt gearbeitet werde, desto schneller ginge der Umbau der Gemeinschaft vonstatten - ist der erst einmal vollzogen, könne man ja die Arbeitszeit wieder verringern."
Zunächst aber müssen die Mitglieder des Ältestenrates von ihren bisherigen Aufgaben entbunden und zu gewöhnlichen Stammesmitgliedern degradiert werden. Anschließend lassen sich die fünf Umstürzler im Rahmen einer feierlichen Zeremonie von den übrigen Stammesmitgliedern in ihre neu geschaffenen Ämter einführen. Da aber der Bezeichnung "Ältestenrat" inzwischen ein negatives Image anhaftet, nennen sie sich ab sofort Stammesmanager.
Nun folgt Teil zwei der Neugestaltung der Gesellschaftsordnung. Die Stammesmanager entwickeln einen Test, mit dem die Fähigkeit aller arbeitsfähigen Stammesmitglieder, mit Zahlen umzugehen, ermittelt wird; schließlich muss die Arbeitsleistung irgendwie quantifiziert werden, um eine Vergleichsbasis zu schaffen. Die 30 besten Rechner werden von den Stammesmanagern zu Stammescontrollern ernannt, die um die Sicherstellung der Arbeitsleistung und -effizienz mittels Kontrolle sich verdient zu machen bestimmt werden.
Die Erste Aufgabe der Stammescontroller ist es nun, den Gesamtarbeitsbedarf zu ermitteln. Um die Stammesmitglieder in der Annahme zu bestärken, ihre Wünsche und Neigungen würden Berücksichtigung finden im neuen Gesellschaftsmodell, befragen die Stammescontroller alle Mitglieder nach der Arbeit, die sie am liebsten ausführen würden – ihre "Traumarbeit". Endlich bräuchte sich der handwerklich Begabte nicht mehr mit Jagen und Fallenstellen abzugeben, das könne von nun an jemand übernehmen, der dann seinerseits von der Pflicht entbunden wäre, auf See zu fahren und mitzuhelfen, den Fischbedarf zu decken, vielleicht jemand, dessen Anfälligkeit, seekrank zu werden, ihn ohnehin eher zu einer Tätigkeit an Land prädestinieren würde. Ein dermaßen auf die Bedürfnisse seiner Mitglieder zugeschnittenes Gesellschaftsmodell ist fraglos dazu geeignet, auf Akzeptanz und Zuspruch zu stoßen.
Die Stammesmanager machen allen klar, dass es nun an ihnen selbst liegt, eine Arbeit zugeteilt zu bekommen, die ihren Wünschen, Neigungen und Fähigkeiten am besten entspricht. Alles was sie tun müssten, ist, sich im Wettbewerb mit anderen Stammesmitgliedern, die sich um die gleiche Arbeit bemühen, zu bestehen, d. h. zu den Besten zu gehören. Wie viele der "Bewerber" dann ihre Wunscharbeit verrichten können, hängt vom Bedarf ab, den die Stammescontroller zuvor ermittelt haben. Nehmen wir der Einfachheit halber an, dass es für alle anfallenden Arbeiten genügend Bewerber gibt.
Derart motiviert, haben die Stammesmitglieder nun einen Testlauf zu absolvieren, bei dem alle arbeitsfähigen unter ihnen unter den wachsamen Augen der Stammescontroller den Beweis anzutreten haben, dass sie würdig sind, ihre "Traumarbeit" zum Wohle der Gemeinschaft auszuführen. Entscheidende Kriterien sind Qualität und Effizienz.
Ist der Testlauf beendet, die Arbeitsleistung der Stammesmitglieder von den Stammescontrollern erfasst, protokolliert und den Stammesmanagern über die Resultate Bericht erstattet, erfolgt die Teilung der Gesellschaft.
Unser fiktives Inselvolk hat, wie gesagt, 1 000 arbeitsfähige Mitglieder; bei einem vierstündigen Arbeitstag sind also 4 000 Arbeitsstunden nötig, um alle anfallenden Tätigkeiten zu verrichten. Die Arbeit von 4 000 Stunden erledigen die besonders Geschickten, die ja durch den Testlauf ermittelt wurden, in 3 000 Stunden (wir erinnern uns: die etwas Schnelleren müssten schließlich nur drei Stunden arbeiten, um die durchschnittliche Arbeitsleistung zu erbringen).
Um die Sache nicht unnötig kompliziert zu machen, entscheiden sich die Stammesmanager dafür die Arbeitszeit von vier auf zehn Stunden zu erhöhen – macht bei 3 000 Stunden 300 Arbeiter, die von jetzt an die Bezeichnung Facharbeiter erhalten, zum Beispiel: Fachfischer, Fachjäger, Fachfallensteller, Fachbootbauer, Fachbeerenpflückerin, Fachhüttenbauer, Fachmedizinfrau, Fachhängemattenknüpferin, Fachlendenschurzschneider usw.
In der neuen Gesellschaftsordnung wird den Facharbeitern der zweitniedrigste Status zugesprochen. Nur eine Gruppe rangiert noch unter ihnen: die Aussätzigen.
Die Kaste der Aussätzigen rekrutiert sich nämlich aus denjenigen, die sich beim Testlauf als die Langsamsten, Ungeschicktesten oder Unmotiviertesten erwiesen haben, und denen muss es schließlich untersagt werden, durch ihren Pfusch Sicherheit und Wohlergehen des gesamten Stammes in Gefahr zu bringen. Die Stammesmanager entscheiden sich dafür, zehn Prozent aller arbeitsfähigen Stammesmitglieder auszusortieren. Doch was tun mit dem Pack?
Der Behandlung der Aussätzigen wird im späteren Verlauf der Gesellschaftsreform noch größere Aufmerksamkeit erfordern. Einstweilen begnügen sich die Stammesmanager damit, sie in ein Lager zu stecken, dass von nun an der Abschreckung der übrigen Stammesmitglieder (z. B. vor Leistungsverweigerung, Aufruhr oder Sabotageakten) dient.
Dieses Lager wird an einem unwirtlichen Ort im Inneren der Hauptinsel errichtet, an dem die darin Untergebracht...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Eine Frage des Maßstabs und der Perspektive
  3. Es war einmal...
  4. Vom Fluch und Segen des Wettbewerbs
  5. Wie das Geld in die Welt kommt
  6. Der Staat als Abfallprodukt des Finanzwesens
  7. Über die Unfähigkeit des Menschen, Staaten zu bilden
  8. Arbeiten um des Arbeitens willen
  9. Arbeitslosigkeit - eine systemische Zwangsläufigkeit
  10. Die Medien - unser Schlüsselloch zur Welt
  11. Service Clubs und Logen – Wohltäter unter sich
  12. Anhang: Anleitung zur Rettung der Welt an einem Tag ;-)
  13. Impressum