
- 68 Seiten
- German
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Ist Glaube unmodern?
Über dieses Buch
Glaube ist nicht unmodern. Der Autor legt nachvollziehbar dar, dass moderne Naturwissenschaften sowie Geisteswissenschaften hochmoderne Begründungen für die Existenz Gottes liefern - entgegen der landläufigen Fehlmeinung. Je weiter die wissenschaftlichen Erkenntnisse sich entwickeln, desto deutlicher wird erkennbar, dass der Glaube an Gott eine geradezu zwingende Schlussfolgerung aus den vorliegenden Daten ist. Wie - das ist Gegenstand des Buches. Das Buch ist dabei für Gottgläubige aller Religionen gedacht - gerade auch für (noch) A-Theisten.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Wie definiere ich nun „Gott“?
Das kann ich nicht, denn ich bin und bleibe Mensch. Ich kann lediglich mein „Verständnis“ darlegen.
Ich bin Christ. Das ist nicht besser oder schlechter als eine andere Religion. Denn alle Religionen haben nur einen Schimmer der Wahrheit, sind ein Amalgam aus dieser Erkenntnis des Göttlichen und einer großen Portion Mensch – mit allen seinen Fehlern wie Gewalt. Selbst der scheinbar so sanft daherkommende Buddhismus ist nicht völlig frei von Gewalt und Regeln, die den einzelnen Menschen zu etwas zwingen; von den anderen Religionen mit all ihrer Gewaltausübung will ich ganz schweigen. Göttlich ist diese Gewalt jedenfalls nicht.
Das Christentum ist für mich aus dem großen Angebot von Religionen ein guter Weg, mich dem Göttlichen zu nähern. Seine Gewaltgeschichte ist jedoch tragisch und wirkt heute noch. Das meine ich nicht. Erst in den letzten Jahren/Jahrzehnten wurde zunehmend erkannt, dass das Christentum, wenn es denn richtig verstanden und angewandt wird, gewaltfrei und nächstenliebend ist. So zumindest der Anspruch. Wir alle wissen, dass leider zwischen Anspruch und Wirklichkeit Welten klaffen. Leider.
Aber das Christentum hat dennoch zwei für mich wichtige Wurzeln, aus denen für mich Glaube entsteht: die Liebe und die Trinität. Sie sind die Besonderheit des Christentums und hebt es trotz aller seiner Fehler und evidenten Mängel über andere Religionsverständnisse des Göttlichen heraus
Liebe – diese Gefühl, das niemand erklären kann, dennoch jeder Mensch kennt und erfahren hat. So ähnlich kann man sich Gott vorstellen. Es gibt die Liebe, gesehen hat sie niemand. Wen wundert es, dass also Liebe ein Synonym für Gott ist?
Trinität will ich unter naturwissenschaftlichem Aspekt kurz erläutern. Drei Götter in einem? Das genau ist es nicht. Die Metapher zum Verständnis von „Drei in einem“ - selbst Goethe hatte das nicht verstanden gehabt - ist gerade dank der modernen Naturwissenschaft verständlich(er) geworden. Beispiel H2O: Chemisch eine klar definierte Substanz. Physikalisch dagegen eine Dreiheit aus Eis, flüssigem Wasser und Dampf. Eben „drei in einem“.
Sicher, das ist keine Erklärung Gottes, aber ein Hinweis, dass das, was viele Gläubige und erst recht viele Nicht-Christen so unverständlich finden incl. Goethe, doch bei weiterem Nachdenken so unverständlich bzw. unmöglich gar nicht ist.
Und es geht sogar noch weiter – flüssiges Wasser ist, so wie wir es kennen, H2O. Aber es gibt auch sog. Schweres Wasser. Es sieht aus wie Wasser, verhält sich i.d.R. wie „normales“ Wasser, ist aber H3O und hat damit noch ein paar Zusatzeigenschaften, die man in Atomkraftwerken zur Sicherheit nutzt.
Diese beiden Hinweise mögen genügen, um zu zeigen, dass scheinbar Klares doch so klar nicht ist. Ohne Nachdenken jedenfalls geht es nicht. Deshalb sind gerade auch Physiker, die mehr von der Sache verstehen als hier kurz angerissen ist, immer mehr bereit, an Gott zu glauben. Heisenberg ist dafür die Blaupause. Er sagte: Wer aus dem Becher der Wissenschaft trinkt, ist am Anfang Atheist. Aber am Grunde des Bechers wartet Gott. Auch Einstein war übrigens gläubiger Christ.
Das ist, von wahrlich klugen Physikern geäußert, schon hier das Fazit des Buches. Man könnte sogar sagen, dass die moderne Naturwissenschaft incl. der Quantenphysik sich auf den Weg des Gottesbeweises begeben hat. Sie ist schon ziemlich weit dabei gekommen. Auch das will ich weiter ausführen:
Entnommen habe ich einige Gedanken dem sehr lesenswerten Buch von Dirk Schneider, einem Quantenphysiker. Bezeichnend ist der Titel seines Buches: Jesus Christus – Quantenphysiker.
Ich habe hier eine kurze Zusammenfassung geschrieben (steht in meinem Buch: Hl. Geist: (k)ein Phantom!?):
Kurze Zusammenfassung von:
Dirk Schneider – Jesus Christus Quantenphysiker
Um es gleich zu sagen: Diese kurze Zusammenfassung soll keineswegs den
Inhalt des lesenswerten Buches – auch als e-book erhältlich – vollständig
darstellen und ersetzen.
Jedoch sind einige Aussagen des Buches für meine Erkenntnis und meinen Text
wichtig, so dass ich aus den Kapiteln 10 und 11 die für mich wichtigen Kernaussagen hier vorstellen möchte mit der ausdrücklichen Aufforderung,
mehr im Original nachzulesen.
Kap. 10:
- Die nichtmaterielle Wellenfunktion wird durch die bewusste Beobachtung
durch das Quantenbewusstsein mithilfe des Gehirn-Geistes zum Kollaps
gebracht. Warum lese man im Buch selbst nach.
- Daraus entstehen 3 Thesen:
a) Quantenwellen = Vater
b) Quantenbewusstsein = Heiliger Geist
c) Materieller Gehirn-Geist = Sohn
Das nennt Schneider die „Trinität der Quantenphysik“
(Anmerkung; Bereits Joseph Ratzinger hatte Quantenwellen als
Gleichnis für
Gott gesehen.)
Schneider folgert daraus: Die wissenschaftliche Welt könne nur dann widerspruchsfrei und frei von Paradoxa erklärt werden, wenn man voraussetzt,
dass es für die Schaffung aller materiellen und geistigen Dinge einen geheimen
Urgrund gibt, der Quantenwellen genannt werde. Daraus entstünde alles, auch
das Materielle, bis hin zu Galaxien.
Beispiel: Der Gedanke an einen Ball sei geistig, der konkrete Ball materiell.
Aus den Eigenschaften der Quantentheorie die materielle Welt zu erklären,
ginge nur mithilfe des Quantenbewusstseins. Die konkrete Auswahl daraus, die
__
wir als Welt wahrnehmen, ist diskontinuierlich, also quasi zufällig. Sie hätte
auch anders erfolgen können.
Heißt – die Auswahl des materiellen Ereignisses erfolgt durch das Quantenbewusstsein (= Hl. Geist) aus den vielen Möglichkeiten, die durch die
Quantenwellen (= Vater) angeboten werden. Das Quantenbewusstsein, das mit
dem Hl. Geist gleichgesetzt ist, erschafft also unsere Welt in jedem Augenblick
neu.
Ps 104, 29-30 sei die analoge Stelle in der Bibel.
Sie bedeutet: Wenn der Odem weggenommen wird, entsteht Staub, und aus
dem Odem wird die Gestalt der Erde erneuert.
Oder anders: Im Geist ist der Schöpfer innerhalb seiner Schöpfung gegenwärtig.
Folglich sei Gott aus der Sicht der Quantenphysik zeitlich nichtlokal = ewig;
räumlich nichtlokal = allgegenwärtig; transzendent und immanent.
So nehme er auch Anteil am Schicksal eines jeden Menschen.
Kap. 11:
Der Gehirn-Geist = Sohn wohnt in jedem Menschen infolge seines individuellen
Bewusstseins. Der Begriff „Sohn“ stehe im Sinne der Quantenphysik als Symbol
für alle Menschen.
Paradox? Bei Paulus in Römer 8 (14-17) steht immerhin: Denn welche der Geist
Gottes trieb, sind Söhne Gottes.
Da nun, siehe Kap. 10, in jedem Moment eine je eigene materielle Wirklichkeit
entsteht als Auswahl aus den vielen Möglichkeiten, ist der (auswählende)
Mensch in einer ...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitendes Bekenntnis
- Wie definiere ich nun „Gott“?
- Wunder – eine quantenmechanische Realität
- Naturwissenschaftler und Gott
- Hier ist nun die Zeit, mein persönliches Erleben zu schildern
- Glaube und wissender Glaube
- Warum gehöre ich dem Christentum an und nicht einer anderen Religion?
- Und was ist nun mit der Kirche bei all diesen Liebesbeziehungen?
- Mystik und Erscheinungen
- Rätsel Ewigkeit
- Der „liebe“ Gott – ein Zerrbild durch die Menschen
- Kirche als Zerrbild des Glaubens – zwischen göttlichem Anspruch und menschlicher Wirklichkeit
- Und noch ein Grund, warum Glauben nicht aus der Mode kommen kann
- Nachwort
- Literatur
- Impressum