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In deinem Haus will ich sein
Andachten für ein Jahr mit dem himmlischen Vater
- 416 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
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Über dieses Buch
Inspiration und Ermutigung für jeden Tag – das bietet dieses Andachtsbuch von Frauen für Frauen. Entlang der Bitten des Vaterunsers werden ganz unterschiedliche Themen aufgegriffen: z.B. Segen empfangen, Warten auf Gott, Freude und unter Gottes Schutz leben. Jede der 52 Autorinnen widmet sich je eine Woche lang einem Thema; die einzelnen Andachten sind mit Bibelversen überschrieben. So entdeckt die Leserin ein ganzes Jahr lang, wie groß Gottes grenzenlose Liebe für sie ist, und wird täglich ermutigt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

4. Juni
Gottes Worte
Jesus lehrt seine Jünger beten: Schenk uns heute unser tägliches Brot (Matthäus 6, 11; NLB). Genügt das denn nicht für unser Leben? Nein. Diese Bitte führt uns tiefer.
Jesus ist unterwegs in der Wüste, wo er vom Teufel auf die Probe gestellt wird, nachdem er 40 Tage lang nichts gegessen hat (Matthäus 4, 1–11). Der Teufel fordert ihn heraus, sich als Sohn Gottes Nahrung zu verschaffen und Steine in Brot zu verwandeln. Was macht Jesus? Sein Hunger ist gewaltig, und er muss eine Entscheidung treffen. Was ihm dabei zugutekommt, ist, dass er sich bestens in der Thora auskennt, in der Geschichte, die Gott mit seinem Volk geschrieben hat.
Im 5. Buch Mose erinnert Mose das Volk Israel an 40 Jahre Wüstenwanderung und Hunger und erklärt, was Gottes Absicht dabei gewesen ist und wie er das Volk versorgt hat. Mose ruft dem Volk zu: »Ja, er ließ euch eure Abhängigkeit spüren, indem er euch hungern ließ. Dann gab er euch Manna zu essen, das ihr und eure Vorfahren bis dahin nicht kanntet. Dadurch wollte er euch zeigen, dass der Mensch mehr als nur Brot zum Leben braucht. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund des Herrn kommt« (5. Mose 8, 3).
Jesus zitiert genau diese Stelle, um dem Teufel Kontra zu geben. Wie gut kenne ich die Worte, die Gott für mich in der Bibel hat aufschreiben lassen? Darum wird es in dieser Woche gehen.
5. Juni
Umgang mit Gottes Wort
Paulus gibt hier ganz praktische Ratschläge, was ich mit Gottes Wort machen kann: viel Raum geben, im Herzen bewegen, darüber betend nachdenken. Wenn ich das tue, schenkt Gott mir auch Gedanken, was ich wie sagen kann in meinen Beziehungen. Ich darf die Psalmen als Liederbuch nehmen und betend Gott von Herzen Loblieder singen. So wird mein Blick auf ihn gerichtet, nach oben, zu dem, von dem mir Hilfe kommt (Psalm 121, 1f). Mitten im Alltag kann ich auf diese Weise die Ewigkeitsperspektive einnehmen; Sorgen fallen von mir ab und Dinge, die mir Mühe bereiten und meine Energie rauben wollen.
Vielleicht fragst du dich, wie du das Bibellesen besser in deinen Alltag integrieren kannst. Gott möchte gerne Zeit mit dir verbringen, dir Gutes tun, dir Gedanken des Friedens schenken. Vielleicht richtest du dir einen gemütlichen Platz in deiner Wohnung ein, wo du eine Bibel, ein Andachtsbuch, ein Liederbuch liegen hast und öfter verweilen kannst, wo du dich wohlfühlst. Ein Vorbild darin ist mir meine Nachbarin. Sie hat immer eine aufgeschlagene Bibel auf ihrem Wohnzimmertisch liegen. Bei ihr ist Jesus einfach da. Ich wünsche dir kreative Ideen, um neu ein Plätzchen zu finden, wo Jesus dir begegnen kann und sein Wort in dir viel Raum erhält.
6. Juni
Sehnsucht nach Veränderung
Jesus gebraucht in Johannes 15 das Bild der Weinrebe, die am Weinstock heranwächst. Jede Rebe wird beschnitten, gereinigt, damit sie mehr Frucht bringt. Der Weinstock ist Jesus, und wir hängen an ihm dran wie die Reben.
Wenn ich eine reife Frucht werden möchte, muss ich in Jesus bleiben, da er mir alles gibt, was dazu nötig ist. Sein Wort gibt mir Anleitung für ein gelingendes Leben, sein Wort ermutigt mich, wo ich verzagt bin, sein Wort bringt mich auf den rechten Weg zurück, wo ich irre und verwirrt bin, sein Wort gibt mir Klarheit und reinigt mich von unguten, sündigen Gedanken.
Mich hat dieser Vers schon immer fasziniert. Da verändert sich etwas in mir zum Guten, wenn ich Jesu Worte in mich aufnehme, lese, darüber nachdenke, bete. Es ist wie ein Geheimnis, das offenbar wird, wenn Früchte heranwachsen und sichtbar werden. Meine Ungeduld wird dann in Geduld, mein Unbedachtsein in Achtsamkeit verwandelt.
Was steht bei mir auf meiner Wunschliste, was braucht Veränderung? Was sollen Jesu Worte in mir bewirken? Erlaube ich Jesus, bei mir auch einen schmerzhaften Veränderungsprozess in die Wege zu leiten?
7. Juni
Gottes Wort und seine Kraft
Das, was wir als Familie gerade erleben, sprengt unsere Vorstellungskraft. Weil wir in unserer Kultur und Gesellschaft groß geworden sind, wissen wir, was wir tun und leisten müssen, damit es uns gut geht. Plötzlich tritt ein Flüchtling mit ganz anderen Lebensvoraussetzungen in unsere Familie hinein. Es kommen viele Fragen auf zur Integration und Eingliederung. Schafft er es, die Anforderungen zu meistern, die unsere Gesellschaftsordnung verlangt? Letztlich ist da auch die Frage der späteren Versorgung einer Familie, unabhängig von staatlichen Mitteln. Zunächst hat uns das alles verunsichert.
Wie wunderbar wäre es, wenn Jesus hier sein Wort hineinsprechen würde: »Ich habe alles unter Kontrolle, du bist bei mir sicher!«
In unserer Geschichte kommt der Offizier zu Jesus mit einem ganz großen Vertrauen in ihn, weil er überzeugt ist, ein Wort von Jesus macht seinen Diener gesund und alles wird gut.
Wir dürfen unsere Vorstellungen loslassen und uns im Vertrauen an Jesus wenden, ihn bitten, dass er durch die Kraft seines Wortes Veränderung bewirkt, begehbare Wege schenkt. Das ist in unserer persönlichen Geschichte sicher ein längerer Weg. Wir dürfen Loslassen und Vertrauen einüben. Und ich bin mir sicher, dass Jesus uns seinen Frieden darin gibt.
Gott ist immer vertrauenswürdig, er enttäuscht nie – höchstens in meiner Vorstellung. Wie ist das mit deiner?
8. Juni
Ewiges Leben
Wir stellen uns immer wieder die Frage: Wie gelingt mein Leben?
Viele Menschen folgten damals Jesus nach, waren auf der Suche nach einem sinnvollen Leben. Sie hörten Jesu Worte, erlebten, dass er sie satt macht. Er versuchte ihnen klarzumachen, dass sie den suchen sollten, der ihnen ewiges Leben schenkt. Nur er, der Menschensohn, war dazu in der Lage, denn dazu hatte Gott, der Vater, ihn gesandt. Dennoch kamen sie zu dem Schluss: Das ist doch ungeheuerlich, wie kann man das nur glauben? Und viele, die mit Jesus gezogen waren, verließen ihn.
Genau in diese Situation hinein stellt Jesus die Frage an seine Jünger: »Werdet ihr auch weggehen?« Petrus antwortet ihm. Er hat begriffen, dass nur Jesus ihm das ewige Leben schenken kann und dass nur Jesus seine Beziehung zu Gott, seinem himmlischen Vater, gewiss macht. Bei Jesus ist sein ewiges Zuhause.
Wie sieht das bei mir aus, bin ich mir meiner Beziehung zu Gott gewiss? Habe ich ein himmlisches Zuhause, das mir hier auf der Erde schon Hoffnung schenkt? Wenn nicht, will ich mich auf den Weg machen und suchen, was Gott mir in seinem Wort zu sagen hat?
9. Juni
Leitung durch Gottes Wort
Verse aus Psalm 119 (alle NLB):
• Wie süß schmecken mir deine Worte, sie sind süßer als Honig (Vers 103).
• Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß und ein Licht auf meinem Weg (Vers 105).
• Du bist meine Zuflucht und mein Schutz, dein Wort ist meine einzige Hoffnung (Vers 114).
• Meine Augen sehnen sich danach, dein Heil zu sehen und das Wort deiner Gerechtigkeit (Vers 123).
• Leite meine Schritte sicher durch dein Wort. Lass nicht zu, dass ich vom Bösen überwältigt werde (Vers 133).
• Nachts liege ich wach und denke über dein Wort nach (Vers 148).
• Alle deine Worte sind wahr, alle deine gerechten Gesetze haben ewig Bestand (Vers 160).
• Ich freue mich über dein Wort wie jemand, der einen großen Schatz findet (Vers 162).
Für den Psalm-Sänger und Beter ist das Wort Gottes sein Lebenselixier. In den Erfahrungen von Unbeständigkeit, dunklen Gedanken, Angst, Hoffnungslosigkeit und Ungerechtigkeit ist Gottes Wort ihm Sicherheit, Licht, Schutz, Hoffnung, Gerechtigkeit und vieles mehr.
Es tut gut, über dieses Wort nachzudenken, selbst nachts, und Jesus alles anzuvertrauen und in seinem Frieden weiterzuschlafen. Ich weiß wohl, dass das auch ein Kampf sein kann, aber die Erfahrung lehrt mich, dieses Geschenk immer wieder dankbar zu praktizieren. Die Freude am Wort Gottes führt mich dann in den Dank, das Lob und die Anbetung unseres Vaters im Himmel, der uns das ewige Wort geschenkt hat.
10. Juni
Wer bin ich?
Die Frage nach unserer Identität stellt sich immer wieder in unserem Leben. Als junger Mensch fragte ich mich: Wer bin ich, was passt zu mir, was tut mir gut, was nicht? Wie kann ich wissen, dass das, wofür ich mich entscheide, langfristig für mich gut ist?
Ich habe früh eine Bibel mit Jugendbibellesezettel bekommen. Es wurde mir zur lieben Gewohnheit, darin zu lesen, auch wenn ich nicht alles verstand. Später, in der Zeit meiner Ausbildung, gab ich diese Gewohnheit auf. Aber gerade da kamen dann die wichtigen Fragen besonders intensiv auf. Ich hatte keinen Schutz und keine Leitung mehr durch das Lesen von Gottes Wort und machte meine Lebenserfahrungen. In dieser Zeit begegnete mir Jesus, und ich entschied mich, seine Jüngerin zu sein. Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken (Matthäus 11, 28; LUT). Genau das erlebte und spürte ich. Seinen Frieden, die Gewissheit: Ich bin ein Kind Gottes.
Gottes Wort hilft mir, meine innersten Bedürfnisse zu klären und die Wege meines Lebens zu gehen. Es wirkt in mir und lässt mich erkennen, wer ich bin: eine geliebte Tochter, die Weisung von Gott darüber erhält, was zu tun ist. Das kann schwierig sein und schmerzvoll, aber am Ende bringt es Befreiung durch seine Vergebung. Bin ich dazu bereit, Gottes Wort an mir wirken zu lassen?
11. Juni
Macht euch keine Sorgen!
Dieser Abschnitt (lies Matthäus 6, 25–34) ist den meisten wohlbekannt, mir auch. Und doch fällt mir jedes Mal, wenn ich ihn lese, etwas anderes auf. So auch dieses Mal. Die vier Worte »Macht euch keine Sorgen« springen mich regelrecht an – sie kommen in diesem Abschnitt drei Mal vor!
Wie schnell sind wir dabei, uns zu sorgen: Dieses muss im Haushalt gemacht, jenes schnell erledigt werden; die Freundin, die gerade viel um die Ohren hat, soll ich unterstützen, und dann fragt der Chef, ob ich das neue, vielversprechende Projekt auch noch übernehmen kann.
Gott sei Dank musste ich mir noch nie Sorgen um Essen oder neue Kleidung machen, aber um andere, meist nichtige Dinge habe ich mich oft genug gesorgt. Dann fordert mich Jesus jedes Mal liebevoll heraus: »Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern?« (Matthäus 6, 27; NGÜ). Kleinlaut muss ich ihn um Vergebung und gleichzeitig um Vertrauen bitten – Vertrauen, dass er alle meine Bedürfnisse kennt, dass er weiß, was ich brauche. Und ich entscheide mich immer wieder neu, dass mir Gottes Dinge wichtiger sind als meine Bedürfnisse, dass ich sein Reich und seine Gerechtigkeit an die erste Stelle in meinem Leben setze und darauf vertraue, dass er mir alles andere hinzugibt. Und er hat mich noch nie hängen lassen!
12. Juni
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Haupttitel
- Impressum
- Inhalt
- In deinem Haus will ich sein
- Vater unser im Himmel
- Geheiligt werde dein Name
- Dein Reich komme
- Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden
- Unser tägliches Brot gib uns heute
- Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
- Und führe uns nicht in Versuchung
- Sondern erlöse uns von dem Bösen
- Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
- Die Autorinnen
- Bibelstellenverzeichnis
- Anmerkungen