
Trennungsgespräche führen
Kündigungen aussprechen. Unangenehme Themen ansprechen. - Aus der Reihe: Dein Mittagspausen-Coach
- 102 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
Trennungsgespräche führen
Kündigungen aussprechen. Unangenehme Themen ansprechen. - Aus der Reihe: Dein Mittagspausen-Coach
Über dieses Buch
Wie formulierst du ein Trennungsgespräch und was solltest du dabei beachten? Wie schaffst du es, die harte Kündigungsbotschaft respektvoll und wertschätzend zu übermitteln? Wie spricht du deine Mitarbeiter auf ein Fehlverhalten, eine störende Eigenschaft oder auf heikle Themen an? In diesem kompakten Ratgeber erhältst du zahlreiche Tipps, wie du Kündigungs- und Kritikgespräche vorbereitest, strukturierst und durchführst. Er führt dich Schritt für Schritt durch den Prozess, zeigt dir, wie du den geeigneten Rahmen setzt, wie du die richtigen Worte wählst und hilft dir, dein Gesprächsziel souverän zu erreichen. Darüber hinaus erhältst du psychologisches Wissen, um mit den Emotionen deines Gegenübers gut umgehen zu können und deine Mitarbeiter und dich zielführend durch diese Gespräche zu leiten. Trennungs- und Kritikgespräche zu führen ist nicht einfach, aber nach der Lektüre unseres Buches bist du bestens dafür gewappnet! Für Führungskräfte, Teamleiter, Projektleiter, Vorstände, Bereichsleiter, Geschäftsführer, Schichtführer, Berater, Vorgesetzte, Personaler und alle, die Kündigungen aussprechen oder Kritik ansprechen müssen. Die Reihe "Dein Mittagspausencoach" soll Menschen im Beruf dabei helfen, ihren Weg erfolgreicher zu gehen. Die Ratgeber sind so kurz gehalten, dass sie in einer (längeren) Mittagspause gelesen werden können - und geben reichlich in der Praxis erprobte Tipps, die du sofort umsetzen kannst. 101 SeitenInhaltsangabeTeil A: Psychologische Grundlagen für herausfordernde GesprächssituationenDein MitarbeiterLieber nur Nettes sagen!?Der psychologische Einfluss der RahmenbedingungenOrt und Rahmen des GesprächesEigenes WohlbefindenDeine innere Haltung zähltTeil B: Das TrennungsgesprächGrundlagenDie Führungskraft als TäterSchwerer SchlagFair und wertschätzend lohnt sich!Gute Vorbereitung ist wichtigZeitpunkt der KündigungForm der KündigungInhaltliche VorbereitungDas Gespräch nun ganz praktischAblauf des GesprächsInhalt und WortwahlMit Emotionen umgehenDas restliche Team im BlickTeil C: Kritik äußern, schwierige Gespräche führenUnbedingt ansprechen!4 Punkte, damit Kritik nicht so weh tutIst die Kritik angebracht?Dein Mitarbeiter, subjektiv betrachtetDein Mitarbeiter, objektiv betrachtetZiel des Gesprächs festlegenZiel definieren mit dem Vier-Seiten-ModellZiel definieren mit FragenDie Nachricht überbringen: Hart oder herzlich? Einen guten Anfang findenSanfter Einstieg
Häufig gestellte Fragen
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Information
Teil C: Kritik äußern, schwierige
Gespräche führen
Unbedingt ansprechen!
- Der Mitarbeiter erhält durch dein Feedback die Chance, sein Verhalten zu ändern und sich weiterzuentwickeln. Würdest du ihm nicht sagen, was er besser machen kann oder wie er beim Kunden besser ankommt, wird er nichts dazulernen.
- Durch dein (rechtzeitiges) Feedback kannst du deinen Mitarbeiter so zur Veränderung bewegen, dass keine verhaltensbedingte Kündigung nötig ist.
- Der Mitarbeiter bekommt durch dein Feedback Sicherheit. Durch deine kritische oder lobende Rückmeldung weiß er genau, wie zufrieden oder unzufrieden du mit ihm bist, und er muss nicht ständig interpretieren, ob seitens der Führungskraft alles in Ordnung ist. Studien zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigen ganz eindeutig, dass selbst ein Vorgesetzter, der sich nur auf Schwächen und Kritik konzentriert, immer noch erfolgreicher ist und engagiertere Mitarbeiter hat als eine Führung, die sich gar nicht für ihre Mitarbeiter interessiert.
- Du ärgerst dich über deinen Mitarbeiter, weil er immer noch den gleichen Fehler macht oder zum Beispiel immer noch mit seiner Frisur Kunden verschreckt. Langfristig kann dies bei dir zu Magenproblemen führen, wenn du diesen Ärger immer nur herunterschluckst und nicht ansprichst.
- Fehler werden immer wieder gemacht und Kunden immer weiter verschreckt – dies fällt irgendwann auf dich und dein Team zurück, senkt den Umsatz oder verschlechtert deine Teamerfolge.
4 Punkte, damit Kritik nicht so weh tut
- Die Kritik muss berechtigt und messbar sein. Ungenaue Aussagen wie: »Du bist nicht gut im Kundengespräch« oder »Du siehst manchmal komisch aus« sind nicht objektiv nachvollziehbar.
- Der Kritiknehmer sollte sich von dir grundsätzlich gut angenommen fühlen. Dazu muss dein Mitarbeiter schon lange vorher von dir genügend Anerkennung erhalten haben, um sich zugehörig und akzeptiert zu fühlen. Je mehr Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung zwischen euch bestehen, umso besser kann Kritik vertragen und dann auch Veränderung umgesetzt werden. Du tust also gut daran, wenn du deinen Mitarbeiter mehr lobst als kritisierst. Als Daumenregel gilt das Verhältnis von drei positiven zu einem negativen Feedback – du solltest also drei Mal mehr loben als kritisieren. Vielleicht denkst du jetzt innerlich, bei manchen meiner Mitarbeiter gibt es absolut nichts zu loben. Das mag im Extremfall möglich sein, meistens hilft es jedoch wirklich, mal bewusst auch auf die kleinen Dinge zu achten, die jemand tut. Vielleicht bist du dann doch überrascht, was dir aufgefallen ist.
- Die Kritik sollte zeitnah zum Ereignis erfolgen. Für den Mitarbeiter ist es wichtig, dass er möglichst kurzfristig eine Rückmeldung erhält, damit er sich die Situation in Erinnerung rufen und dann entsprechend sein Verhalten ändern kann. Oder wie würdest du dich fühlen, wenn man dir drei Monate nicht sagt, dass du Mundgeruch hast? Da wirst du sauer und denkst dir: »Das hätte man mir auch früher sagen können, dann hätte ich mir viele Peinlichkeiten erspart!« Oder wie würdest du dich fühlen, wenn man dir sagt, du warst vor fünf Monaten im Kundengespräch zu flapsig? Du wirst denken: »Wie lächerlich, wenn das so lange her ist, kann es ja nicht so wichtig gewesen sein!«
- Die Kritik sollte wertschätzend und respektvoll formuliert sein, damit die Stressreaktion deines Gegenübers möglichst gering ausfällt. Hierzu geben wir dir in den folgenden Kapiteln konkrete Tipps und Tools an die Hand.
Ist die Kritik angebracht?
- Ist das Verhalten objektiv beobachtbar und kann man es konkret beschreiben?
- An welchen Beispielen machst du das Verhalten fest?
- Wie häufig kam es vor? Wann? Wie?
- Zeigte der Mitarbeiter in der Vergangenheit dieses Verhalten schon öfter?
- Müssen andere gefragt werden, ob deren Sichtweisen mit deiner übereinstimmen?
- Ist das störende Verhalten/der Fehler überhaupt vom Mitarbeiter beeinflussbar? Kann er den Fehler beheben oder das Verhalten ändern? Nur wenn er Einfluss darauf hat, darfst du es ansprechen.
- Gibt es Referenzbeispiele, Standards, vergleichbares Verhalten bei anderen und wie wurde damals damit umgegangen? Wie gehen andere Abteilungen oder Führungskräfte damit um?
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Teil A: Psychologische Grundlagen für herausfordernde Gesprächssituationen
- Teil B: Das Trennungsgespräch
- Teil C: Kritik äußern, schwierige Gespräche führen
- Ein Dankeschön …
- Zu uns als Autorinnen
- Impressum