Geheimnisvolles Nidwaldnerland
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Geheimnisvolles Nidwaldnerland

Mysterious Nidwaldnerland

  1. 42 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Geheimnisvolles Nidwaldnerland

Mysterious Nidwaldnerland

Über dieses Buch

Meine fünf Kurzgeschichten für Kinder handeln im Kanton Nidwalden. Ich lasse darin die Eigenart der Innerschweiz und seine Traditionen lebendig werden. Michaela O'Connor hat die hochdeutschen Texte ins Englische übertragen. Das Buch ist somit zweisprachig und eignet sich zum Vorlesen, als erstes Lesebuch und als Lehrmittel im Fremdsprachenunterricht. Besonders interessant ist, dass die Originalschauplätze besichtigt werden können. Die passenden Fotos zu den Geschichten, habe ich selber geknipst.

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Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783752606478
eBook-ISBN:
9783749419166

Die geheimnisvolle Türe ins
Dinosaurierland

Gelangweilt stochert Dina mit einem Stecken in der Glut des Lagerfeuers herum. Sie hatte keine Wahl und musste diesen Familienausflug nach Beckenried mitmachen. In diesem Moment ahnt sie noch nicht, dass dieser Tag eine dramatische Wendung nehmen und sie schon bald in Gefahr geraten würde.
«Die zwei „D“ – Dario und Dina, was für ein Traumpaar. Nur wo ist er bloss, dein Dario-Schätzeli?» foppt ihr Bruder Gian sie. Ach, was können Brüder nerven. Sie mag gern mit Dario spielen – na und? Deswegen ist er noch lange nicht ihr «Schätzeli». Dinas Wangen glühen genauso stark, wie die Glut, auf der vor kurzem ihre Würste brutzelten. Hilfesuchend schaut sie sich nach ihren Eltern um.
Doch ihre Mutter döst auf dem Badetuch im Schatten liegend und ihr Vater beobachtet begeistert die Kletterer an der Felswand. Der hat bestimmt keine Lust, sich ihre Klagen über ihren Bruder anzuhören. Seufzend steht Dina auf, wischt sich mit den Händen den Hosenboden vom Laub sauber und lenkt ihre Schritte von der Familie weg ins nahe Unterholz. «Hey, wohin gehst du?» ruft ihr Bruder ihr zu. «Pinkeln. Und wehe, du kommst schauen, dann verpetze ich dich bei Papi und Mami», schreit Dina drohend zurück. Ohne sich umzudrehen, läuft Dina weiter und wundert sich, dass Gian ihr tatsächlich nicht zu folgen scheint. Doch - was ist das? Sie steht unmittelbar vor einer verwitterten Türe. Sie muss früher mal blau gewesen sein – die Farbe ist schon fast vollständig abgeblättert.
Was sich dahinter wohl verstecken mag? Der rostige Verschluss lässt sich leicht öffnen.
Staunend und neugierig tritt Dina durch diese geheimnisvolle Türe. Sie führt nicht in ein Gebäude, sondern hinter der Türe breitet sich ein weites Land aus und ihr Blick öffnet sich hin zu einem langgezogenen Sandstrand. Bevor sie Zeit hat, ihre Gedanken zu ordnen, wird sie fast von zwei seltsamen Wesen gerammt. «Dino, Dino!» schreien beide im Laufen. Und: «Aus dem Weg!» In letzter Sekunde kann sie sich mit einem Sprung zur Seite retten. Aber – das sind doch Dinosaurier, wundert sie sich und reibt sich verblüfft die Augen. Träumt sie? Wie auf ein Kommando bleiben beide Tiere urplötzlich stehen, machen rechtsumkehrt und nähern sich vorsichtig Dina. Diese ist gut im Schätzen von Grössen und ertappt sich beim Blitzgedanken:
«Die sind bestimmt je 2 Meter hoch und etwa 6 Meter lang.» Ihr Herz pocht stark beim Anblick dieser Riesentiere. Einer der beiden Dinosaurier schnaubt und fragt vorsichtig: «Was für ein Jungtier bist du denn? Hast du dich verlaufen? Deine Herde sucht dich bestimmt.» - «Ich – also – i-ich...» stammelt Dina, ohne Zeit zu haben, sich zu fragen, warum sie versteht, was die Dinosaurier sagen, «ich bin ein Menschenjunges und ich kam durch diese Türe.» Sie dreht sich um und will auf die Türe zeigen, doch diese ist verschwunden! Dinas Augen weiten sich! Wo ist die Türe? Wie kann sie wieder zu ihrer Familie zurückkehren? Und schon füllen sich ihre Augen mit Tränen und überfliessen. «Ich glaube, ich habe mich tatsächlich verlaufen», schluchzt sie. «Dasselbe ist wohl unserem Dino passiert. Wir suchen ihn verzweifelt.»
«Mein Dino-Baby», jammert das zweite Dinosaurier-Tier. «Das ist Dinos Mutter Dina und ich bin Iguano, sein Vater», erklärt der erste Dinosaurier. «Das gibt’s doch gar nicht», staunt Dina. «Ich heisse genauso wie Dinos Mutter. Ich helfe euch gerne, Dino zu suchen.» Gemeinsam begeben sie sich zum Sandstrand. Dina wundert sich, denn sie befindet sich am Meer. Kreuz und quer laufen die Dinosaurier-Eltern aufgeregt über den Sand, während Dina am Rand stehen bleibt und die Umgebung mustert. «Wo würde ich mich verstecken, wenn ich mit meinen Freundinnen hier spielen würde?», fragt sie sich. Ist dort am Rand eines Gebüschs nicht eine ungewöhnliche Sanderhebung? Dina tritt näher und schmunzelt. Der Sandhaufen scheint zu atmen. «Dino, ich habe dich gefunden», sagt sie gerade laut genug, dass es auch seine Eltern hören und zu ihr kommen. Gemeinsam lachen sie, weil Dino sich aus dem Sandhaufen schält. «Warum hast du uns das angetan?» schluchzt seine Mutter vorwurfsvoll und dennoch mit Erleichterung in der Stimme. «Mir war es nur langweilig. Nichts Spannendes läuft mit euch zusammen. Ich brauche etwas Action», brummt Dino. Wie gut kann Dina ihn verstehen. «Schön und gut, aber dass wir Ängste ausstanden, daran hast du nicht gedacht?» will nun auch Iguano wissen. Bei diesen Worten wird es Dina mulmig. Ob ihre Eltern sie ebenfalls suchen? «Ich will zurück zu meiner Familie. Ich kam durch eine alte Türe zu euch, sah sie aber nicht mehr. Könnt ihr mir helfen, sie wieder zu finden?» Und wieder sind alle gemeinsam auf der Suche: die zwei Dinas, Dino und Iguano. Dieses Mal lautet der Suchauftrag: eine geheimnisvolle Türe zu finden.
«Dina! Dina!» hören sie plötzlich. Das sind doch die Rufe von Dinas Eltern und sogar Gians Stimme kann Dina heraushören. Als sie zusammen mit der Dinosaurierfamilie dem Klang der Stimmen folgt, entdecken sie plötzlich die gesuchte Türe. Sie ist auf dieser Seite fast vollständig von Efeu überwuchert. Kein Wunder konnte Dina sie nicht mehr auf Anhieb erkennen. «Hier ist die Türe zu meinem Zuhause. Die Stimmen, welche dahinter zu vernehmen sind, stammen von meiner Familie. Ich muss euch hier tschüss sagen», sagt sie traurig.
«Ja, Jungtiere gehören zu ihren Elter...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis \ Table of Contents
  2. Vorwort \ Foreword
  3. Die geheimnisvolle Türe ins Dinosaurierland \ The mysterious door into the land of the dinosaurs
  4. Die alte Dame und der verlorene Fünfliber \ The old woman and the lostcoin
  5. Das Butz \ The Butzi
  6. Samichlaisgeschichte \ Samichlaus story
  7. Die verzweifelte Suche des kleinen Hirtenjungen Matteo \ Matteo the shepherd boy’s search
  8. Impressum