Nachrichten aus der Anderen Welt (Band 3)
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Nachrichten aus der Anderen Welt (Band 3)

von einem, den sie Rudolph nannten

  1. 280 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Nachrichten aus der Anderen Welt (Band 3)

von einem, den sie Rudolph nannten

Über dieses Buch

Das vorliegende Buch ist der vorläufig letzte Band einer dreiteiligen Reihe und umfasst die Dialoge von Mai bis Anfang September 2020 mit Rudolph. Rudolph ist eine geliehene Persönlichkeit, die einst tatsächlich als Physiker in Deutschland lebte und die uns als Dialogpartner dient, damit wir mit dem All-Einen in menschlicher Weise kommunizieren können. Als Rudolph sich uns am 14. September 2019 offenbarte ahnten wir nicht, dass er in den darauffolgenden Monaten ein liebevoller und inspirierender Freund unseres alltäglichen Lebens werden würde.

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Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783740770181
eBook-ISBN:
9783740797188
Mai
03.05.2020:
Die Geschichte der Menschheit
Guten Morgen.
I: Guten Morgen, Rudolph.
Eine Frage steht im Raum?
I: Ja, hast du etwas für Martin mitzugeben?
Sich auszuruhen bedeutet nicht, auf der faulen Haut zu liegen, auch wenn es darum geht, aktuelle Aufgaben abzuschließen. Aus der gut genutzten Ruhe entsteht die Kraft, die wir brauchen, um den Alltag zu bewältigen. Wobei die Ruhe selbst und der Zustand der Ruhe selbst definiert sein darf und muss. Nicht von außen kann erklärt werden wie der Körper, wie der Geist und die Emotionen zum Wiederauftanken gelangen, das weiß nur die Person selbst.
Gibt es noch etwas?
I: Wir erleben ja gerade eine größere Krise, die einen sehr großen Einfluss auf die Gesellschaft wirtschaftlich und auf die Menschen hat. Kannst du dazu etwas sagen, wie Menschen Krisen erleben und was hilfreich ist damit umzugehen?
Das Sein der Menschen seit Anbeginn des Lebens hier auf diesem Planeten Erde, ist geprägt von einer großen und schnellen Abfolge von Krisen, von Kriegen, von Zerstörungen, von Wiederaufbau und dem Wunsch nach Ruhe, nach Liebe, nach Gemeinschaft, nach Reichtum, nach Macht. So viele Krisen gab es allein in den letzten zweihundert Jahren auf genau diesem Flecken Erde, auf dem du und viele Menschen zur Zeit leben. Der geschärfte Blick zurück in die Historie und in die eigene Vergangenheit und die Vergangenheit dieses Ortes lässt uns erkennen, wie wankelmütig Fortuna und das Schicksal grundsätzlich ist. Wer glaubt, dass diese Welt stabil ist, der irrt und lässt sich schnell in den eigenen vermeintlichen Grundfesten erschüttern. Wer aber erkennt, dass alles flexibel ist, alles sich verändert und die Veränderung die einzige stabile Konstante in diesem Leben auf dieser Erde ist, der wird schnell erkennen, wie wichtig und wie schön und wie essentiell der gelebte Moment ist. Gleich kann alles vorbei sein. Dafür benötigt es keine Krise, dafür benötigt es keinen Krieg, dafür benötigt es keinen Zwist. In jedem Moment kann das Leben hier auf dieser Erde zu Ende gehen. Zu erkennen die Schönheit dessen, was vorhanden ist, egal wo und wann und mit welchen Umständen man gerade konfrontiert ist, zu erkennen, wie schön das Leben im Jetzt ist, ist der einzige Schlüssel zu der Tür des eigenen Glücks.
Krisen, Ängste, Sorgen, Furcht und Zweifel sind selbst gemachte Fesseln, die der Mensch in seinem vermeintlichen Sklavendasein glaubt tragen zu müssen. Stattdessen zu erkennen, zu leben das Jetzt, den Moment, die Liebe und damit das Band zu uns stärker und stärker zu festigen und zu be-leben, was mehr sollte man dazu sagen? Die Geschichte der Menschheit auf dieser Erde ist die Geschichte von Krieg und Zerstörung. Die andere Seite der Geschichte der Menschheit auf dieser Erde ist die Geschichte von Gemeinsamkeit, von Entwicklung und von Liebe.
Was nützt es, in Angst und in Furcht und in Sorge zu leben, wenn ich doch die Luft, die ich brauche atmen kann, das Wasser, das ich möchte trinken kann, und die Nahrung, die mich nährt verspeisen kann und dann noch Menschen an meiner Seite habe, mit denen ich gemeinsam teilen kann, was gerade ist?
Wie immer kann ich alles in das Gegenteil verkehren, das ist die Dualität dieser Welt und des Existierens auf dieser Welt. Doch was sollte der Grund dafür sein, außer der selbst auferlegten Annahme, der Fesseln, die ich schon beschrieben habe? Stattdessen mit einem freien, offenen Geist hinein zu gehen in diese Welt und einfach da zu sein für dich selbst, zum Teil für die anderen und zum allergrößten Teil mit uns; ist das nicht genug?
I: Das ist wunderschön, danke.
So gerne. ... Mit diesen Worten lasse ich dich heute wieder allein, ... allein? Hm, du weißt ja, wo wir sind.
I: Ja, danke, für diese wunderschöne Verbindung.
04.05.2020:
Die Unruhe im Uhrwerk der Welt
Guten Abend.
I: Guten Abend, Rudolph.
Wie oft schon haben wir Wurzeln wachsen lassen und hatten das Gefühl nun endlich, nun endlich angekommen zu sein an einem Ort der eigenen persönlichen Wahl, an dem wir glaubten, genau an der richtigen, genau an der richtigen Position zu sein. So oft ist dies schon geschehen und so oft auch ist dieses wieder enttäuscht worden. Denn eines hatten wir dabei vergessen, nämlich die Klärung der Frage: Wer und warum hatten wir diesen Platz ausgesucht? Wer hatte uns darin bestätigt, diesen Ort, diesen Platz auszuwählen? Und warum glaubten wir, dass dieser Ort denn der richtige sei?
Wie viele Wohnorte musste ich finden und doch wieder verlassen, bis ich dann endlich den wahren Ort für mich fand. Nicht möchte ich mich vergleichen mit anderen Menschen, die von einem Ort zum nächsten ziehen müssen oder jene, die dort, wo sie geboren sind, auch sterben, weil das Reisen und das Wandeln ihnen nicht in der Natur liegt. Und dennoch, jeder meiner Wohnorte war bewusst gewählt, wenn auch, verglichen mit großen Distanzen, immer in überschaubaren, in einer überschaubaren Region.
Doch jedes Mal (das ist das, was ich dir weitergeben möchte), jedes Mal, wenn ich dann nach einer gewissen Zeit an einem Platz dieser Wohnung, dieses Hauses, dieses Grundstückes weilte und ich spürte die Verbindung zur Erde und ich spürte die Verbindung zum Jetzt, dann kehrte Ruhe und Friede ein in mir und ich wusste, dass dieser Ort zu dieser Zeit der richtige war. Das gab mir Kraft, das gab mir die Perspektive, die ich brauchte, um in die nächsten Wochen, Monate und Jahre zu blicken, ohne mich von den Sorgen des Alltags erdrücken zu lassen.
Doch was sind denn diese zudrückenden Lasten des Alltags? Sind sie nicht bei genauerer Betrachtung selbstgemachte Ängste, die nichts, wirklich nichts mit der Realität zu tun haben? Wie oft sitzen wir am Frühstückstisch und denken nach über weiß Gott was, ohne das Bewusstsein für die Mahlzeit, die vor uns auf dem Tisch ausgebreitet ist, ohne diese Mahlzeit zu würdigen; ohne danke zu sagen für die Tiere, für die Menschen und die Natur, die all´ jenes erst haben ermöglichen lassen und wachsen lassen? Es wurde geerntet und angenommen, transportiert, angeboten und schließlich verkauft und gekauft und angeliefert oder gebracht an unsere Tür. Ist es nicht wichtig, hier an diesem Punkt Dankbarkeit zu zeigen, für all das, für all jene, für all die Hände, die notwendig sind, damit wir ein Frühstück verspeisen können?...
Er lacht in sich hinein.
... Und wenn wir dann dort so gedankenverloren, gedankenverfehlt, gedankenlos am Tisch sitzen und einfach nur kauen und schlucken, und ja - wäre da nicht ein kurzer Dank das Richtige, um die eigene Verbindung zu spüren mit dem Jetzt, dem Hier, dem Ort und den Menschen und Tieren und der Natur, die all das möglich macht? Dass es uns dann wieder ermöglicht aufzustehen von diesem Tisch und einer anderen Tätigkeit nachzugehen, die auch nur dann funktioniert, weil andere (es kann nicht oft genug betont werden), andere ihren Teil in der Kette der Handlungen ausführen, die es dann letztendlich dir ermöglichen, das zu tun, was du tust, für dich und wiederum auch für andere. Denn auch du bist Teil einer Kette, auch du bist, um dieses Bild wieder zu verwenden, ja du bist die Unruhe4 im Uhrwerk der Welt. Und ich wähle bewusst die Unruhe, die Rubin besetzte Unruhe, die Edelstein besetzte Unruhe des Uhrwerkes, denn das ist das, was du bist: Nicht das stille Rädchen am Rande, nicht der Zeiger, der nicht anders kann als das auszuführen, was ihn durch den Antrieb der Uhr vorgegeben, sondern diese ganz spezielle, ganz feine, hochsensitive Unruhe – in der Beides steckt: die Bewegung und die Ruhe.
Das war vermutlich viel. Ich hoffe, ich konnte dich dennoch erreichen?
I: Ich liebe deine Worte, Rudolph. Ich spüre viel Liebe zu dir, zu Euch.
Dann würde ich dich an dieser Stelle heute mit diesen Worten einfach zurücklassen, im sicheren Wissen gehen, dass du verstanden hast das, was ich/was wir dir mitteilen wollten.
I: Danke dir und danke all jenen, die dazu beitragen, dass dies heute geschieht.

4 Er meint die Unruh des Uhrwerkes.
07.05.2020:
Sich als Teil eines ganzen Werkes fühlen
Guten Abend.
I: Guten Abend, Rudolph.
Tage wie diese gibt es so viele, zumindest glauben wir, dass es deren so viele sind; Tage, an denen nichts recht geschehen soll und geschieht, was von uns intendiert ist. Dabei sehen wir immer nur diese eine Perspektive, diese eine Sichtweise und nicht das große Ganze, wie könnten wir auch? Ein Verlust, den wir erleben, erleben wir als den größten und unmöglichsten Verlust, den wir gerade erleben, der uns zugemutet wird. Aber verglichen mit dem, der nichts oder noch weniger hat als wir, steht all das in keiner Relation. Stattdessen (auch wenn es schwerfällt) sich zu fühlen als Teil eines ganzen Werkes, ... dann erscheint doch schon wieder die eigene Position wesentlich, sogar gefestigter als noch tags zuvor.
Einmal, einmal hatte ich eine lange Diskussion mit Z.5 und wir waren nicht darüber glücklich, dass wir beide völlig eine andere Position und Meinung hatten bezüglich des nächsten Schrittes in die Öffentlichkeit und die Präsentation meiner neuesten Erfindung, denn ich wollte, dass mein Name darauf steht, dass ich mit diesem Projektor in die Zukunft eingehe. Er dagegen sah mich nur als, nur als Teil seiner Firma. Das war nicht schön - nur ein Teil seiner Firma war ich für ihn.
Meine Mitarbeiter dagegen und meine Kunden erkannten und wussten, wer der Kopf hinter all dem war, was nun in die Welt kam und sie ließen mich (es war Balsam auf meine geschundene Seele), sie ließen mich spüren, wer der Vater dieser Ideen war. So wurde mir klar in diesen Momenten: Namen, Namen sind Schall, Namen sind Rauch. Und um genau hinzuschauen und wahrzunehmen: Was hätte es mir persönlich gebracht, wenn ein Kunde aus, wo auch immer, meinen Namen auf einem Gerät gesehen und vermutlich nicht einmal gelesen hätte und doch keine Verbindung hätte herstellen können zu mir und dem Urheber aufgrund des Namenszuges auf der Apparatur? Was hätte mir das gebracht?
Die Menschen, die in meiner Umgebung waren, waren und sind mir wichtig und ihre Reaktion, ihr Zuspruch und ihre Kritik helfen und halfen mir in meiner Weiterentwicklung, nicht die eines Kunden in fünfhundert Kilometer Entfernung.
Doch du hast heute bereits genug gehört und zugehört. Du möchtest vielleicht etwas sagen?
I: Du bist so lieb, Rudolph. Magst du mir noch etwas über die Art und Weise, wie ihr Energie tankt, erzählen, damit dies geschieht?
Ein volles Fass ist ein volles Fass! Es gibt nichts mehr, was hinzugefügt werden kann, weil nichts entnommen wird. Es wäre ein Perpetuum Mobile (vermutlich der dritten Generation), das mit den Worten auf dieser Welt zu beschreiben: Ein immer währendes Vorhandensein, ein niemals endendes Energiepotential und kein Abfluss, immer Zufluss, doch dieser verdichtet die Masse eher als dass sie, sie weiter füllt, in einem Zustand in dem alles existiert und alles vorhanden ist, alles aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, kann nichts mehr hinzugefügt werden, braucht nichts mehr hinzugefügt werden, weil alles da ist und alles, er lacht, gleichsam bedeutungsvoll und bedeutungslos ist.
Dennoch (ich sprach vom Verdichten), dennoch sind die Emotionen die Wahrnehmungen, die du auf dieser Erde spürst, erfährst und zu uns weitergibst, essentiell. Sie bereichern uns auf einer Ebene, die du als Mensch hier auf dieser Welt, hier nicht wahrnehmen kannst, nicht wahrnehmen brauchst, weil es nicht deine Aufgabe ist. Vieles ist auf dieser menschlichen Reise nicht Aufgabe deiner Selbst. Auch dann, wenn du es als deine Aufgabe ansiehst und annimmst, und ausführst, und durchführst und zum Ende bringst: Vieles, so vieles war nicht für dich bestimmt. Dass du es doch übernimmst bedeutet, dass die Energiefülle in deinem Korpus, in deinem Leben, in deiner Essenz bereits so stark ausgebildet ist, dass du es ausführen kannst und damit einem anderen hilfst, ohne zu wissen wem, ohne zu wissen warum, ohne Dank zu erwarten.
Ob das mit deiner Frage kompatibel ist?
I: Es ist wunderschön und ich würde gerne eine ergänzende Frage stellen, fokussiert auf das Thema Trancezustand, in dem Martin jetzt ist: Braucht ihr oder nutzt ihr irgendwelche Energien, die wir hier auf dieser Erde haben, damit das möglich ist? Wie kommt es, dass er gestärkt aus dieser Trance herauskommt, während bei Tagestätigkeiten, die wir sonst verrichten, wir todmüde sind, was geschieht dabei?
Es geschieht n...

Inhaltsverzeichnis

  1. Motto
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. I. Einführung
  4. II. Für den literarisch anspruchsvollen Leser
  5. Mai
  6. Juli
  7. August
  8. Zur Beachtung
  9. Danksagung
  10. Impressum