Der Heilige Geist
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Der Heilige Geist

Eine Einführung

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Der Heilige Geist

Eine Einführung

Über dieses Buch

Drei Jahre lang waren die Jünger mit Jesus unterwegs. Sie lernten ihn kennen und lieben und mussten den geliebten Freund und Herrn doch bald wieder loslassen. Loslassen, um etwas Neues und Bahnbrechendes zu erfahren: die Gegenwart des Heiligen Geistes. Er kam, als Jesus ging. Und er bleibt, bis Jesus wiederkommt. Er, der Geist Gottes, ist es, der inspiriert und tröstet, der uns mit Christus verbinden und neue Menschen zu Christus führen kann. Da er keine Gestalt hat, aber eine Person ist, fällt er in unseren herkömmlichen Denkschemen aus der Reihe und bleibt uns manchmal seltsam fremd. John Bevere zeigt, wie wir mit dieser großen Kraft Gottes vertraut werden und wie wir seine Landeflächen in unserem Leben vergrößern können.

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Information

— EINS —

Wer ist der Heilige Geist?

[Aber der Tröster (Ratgeber, Helfer, Fürbitter, Anwalt, Kraftgeber,
Beistand),] der Heilige Geist, den euch der Vater an meiner Stelle
(an meiner statt, um mich zu vertreten und stellvertretend
für mich zu handeln) als Helfer senden wird, er wird euch alles
erklären und euch an das erinnern (ins Gedächtnis rufen),
was ich gesagt habe.
(Johannes 14,26 – Ergänzungen frei übersetzt nach der Amplified Version)
1. Tag
Es war der Abend vor Neujahr. Ich fühlte mich innerlich gedrängt, zu fasten und zu beten. Ich fragte den Herrn: „Welches Buch der Bibel soll ich lesen?“ Zu meiner Überraschung hörte ich: „Die Apostelgeschichte.“
Das hat mich deshalb überrascht, weil ich bei meiner vorangegangenen ausgedehnten Fasten- und Gebetszeit schon genau die gleiche Anweisung erhalten hatte: „Lies die Apostelgeschichte!“ In dieser vorigen Fastenzeit war für mich in der Apostelgeschichte der Konflikt zwischen dem Auftrag und der Ausrichtung im Leben des Apostels Paulus und den daraus folgenden Schwierigkeiten besonders herausgestanden. Das möchte ich Ihnen etwas genauer erklären.
Paulus wurde von Gott erwählt, um den Heiden das Evangelium zu predigen. Er sagte: „Diese Botschaft soll ich als Apostel und Lehrer bekannt machen“ (2. Tim. 1,11). Das ist ein ganz spezifischer und konkreter Auftrag, den er im Laufe seines Lebens mehrere Male erwähnt. Zu Beginn seiner ersten Missionsreise sagte er zu den Juden: „… Darum wenden wir uns jetzt an die Nichtjuden. Denn der Herr hat uns befohlen: ‚Ich habe dich zum Licht für alle Völker gemacht, damit du der ganzen Welt die Rettung bringst‘“ (Apg. 13,46–47). Auf seiner zweiten Missionsreise verkündete er mutig: „Von jetzt an werde ich den nichtjüdischen Völkern Gottes Botschaft verkünden“ (Apg. 18,5). An die Gemeinde in Rom schrieb er: „… dass Gott mich als Apostel gerade für die nichtjüdischen Völker berufen hat“ (Röm. 11,13). Diese Aussagen tauchen immer wieder in seinen Schriften auf.
Doch weil er seine jüdischen Landsleute liebte und wollte, dass sie errettet werden, suchte er in jeder Stadt, in die er kam, immer die Synagogen auf. Es war seine Gewohnheit, sich zuerst an die Juden zu wenden, ehe er versuchte, die Heiden zu erreichen. Im Grunde trieb ihn oft die Ablehnung seiner Botschaft durch die Juden zu den Heiden. Wie sich herausstellte, kamen seine schlimmsten Verfolgungen und Probleme vonseiten der Juden. Sie wiegelten die Bevölkerung auf und erzeugten Feindseligkeiten zwischen dem Apostel und den heidnischen Führern. Ihre Intrigen waren der Grund für die meisten Unruhen, Verhaftungen, Schläge und Gerichtsverfahren, denen Paulus ausgesetzt war. An dieser Stelle eine wichtige Anmerkung: Gott liegen die Juden sehr am Herzen. Deshalb wurden Jakobus, Petrus und Johannes zu ihnen gesandt: „Jakobus, Petrus und Johannes, die als die Säulen der Gemeinde gelten, … reichten … mir und Barnabas die Hand zum Zeichen unserer Gemeinschaft. Wir einigten uns, dass sie die rettende Botschaft weiter unter den Juden verkünden sollten und wir unter den anderen Völkern“ (Gal. 2,9).
Die Botschaft, die mir in meiner vorangegangenen Fastenzeit offenbart wurde, war völlig klar: „Mein Sohn, bleibe innerhalb der Sphäre der Gnade, in der zu wandeln ich dich berufen habe. Lass nicht zu, dass deine natürliche Zuneigung und Liebe dich vom göttlichen Auftrag, der auf deinem Leben liegt, abbringen.“ Da ich mich so deutlich an diese Begegnung mit Gott erinnerte, war ich überrascht, dass er mich anwies, die Apostelgeschichte noch einmal durchzulesen. Schließlich gab es noch fünfundsechzig weitere Bücher zur Auswahl!
Ich bin so froh, dass ich gehorsam war, denn als ich dieses Mal die Apostelgeschichte durchforschte, wurde mir etwas ganz anderes wichtig (was zeigt, dass das Wort Gottes wirklich lebendig ist). Was mir dieses Mal besonders ins Auge fiel, war, wie sehr die Führer und Mitglieder der Urgemeinde auf den Heiligen Geist sahen, mit ihm interagierten, von ihm abhängig waren und von ihm sprachen. Er war ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens. Er spielte eine überragende Rolle in ihren Missionseinsätzen, Versammlungen und strategischen Treffen und war immer an allem, was sie taten, direkt beteiligt:
„Warum hast du den Heiligen Geist belogen …?“ (Apg. 5,3)
„Warum habt ihr beiden beschlossen, den Geist des Herrn herauszufordern?“ (Apg. 5,9)
„Das werden wir immer bezeugen und auch der Heilige Geist …“ (Apg. 5,32)
„… widersetzt ihr euch ständig dem Heiligen Geist.“ (Apg. 7,51)
„Der Heilige Geist forderte mich auf, ich solle ohne Bedenken mit den Männern gehen.“ (Apg. 11,12)
„Und einer von ihnen … sagte durch den Geist eine große Hungersnot voraus …“ (Apg. 11,28 L21)
„Auf diese Weise vom Heiligen Geist selbst ausgesandt, …“ (Apg. 13,4)
„Geleitet durch den Heiligen Geist …“ (Apg. 15,28)
„… denn der Heilige Geist hatte sie erkennen lassen, dass sie in der Provinz Asia Gottes Botschaft noch nicht verkünden sollten.“ (Apg. 16,6)
„Auch als sie … weiter nach Norden reisen wollten, erlaubte es ihnen der Geist von Jesus nicht.“ (Apg. 16,7)
„… wurde Paulus im Geist gedrängt und bezeugte den Juden, dass Jesus der Christus sei.“ (Apg. 18,5 L21)
„Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr begonnen habt zu glauben?“ (Apg. 19,2)
„… beschloss Paulus – geleitet durch den Heiligen Geist –, über Mazedonien … zu reisen.“ (Apg. 19,21)
„Denn das bestätigt mir der Heilige Geist deutlich in allen Städten.“ (Apg. 20,23)
„Von jetzt an müsst ihr auf euch selbst achten und auf die ganze Gemeinde, für die euch der Heilige Geist als Hirten eingesetzt hat.“ (Apg. 20,28)
Was für die Christen in der Apostelgeschichte völlig normal war, scheint in den Gemeinden heute eher selten zu sein. Ich spreche dabei nicht nur über den Mangel im Leben anderer, sondern in erster Linie über den Mangel in meinem eigenen Leben. Beim Lesen merkte ich, dass ich mich davon entfernt hatte, die Leitung, die Gemeinschaft, den Austausch und das mächtige Wirken des Heiligen Geistes zu suchen, mich darauf zu verlassen und mich daran zu freuen. Als mir das klar wurde, wusste ich, dass ich es auch Ihnen mitteilen musste.
Vorabbemerkungen
Erlauben Sie mir, vorab einige Bemerkungen zu machen, die noch weiter erklärt werden, je mehr wir uns in dieses wichtige Thema vertiefen.
Zunächst einmal gibt es ohne den Heiligen Geist quasi kein Leben als Christ:
Ohne den Heiligen Geist ist das Christsein trocken, eintönig und weltlich.
Ohne den Heiligen Geist ist unsere Arbeit anstrengend und mühsam.
Ohne den Heiligen Geist gibt es keine Gemeinschaft mit Gott.
Nimmt man den Heiligen Geist aus einer Gemeinde weg, wird eines von beidem passieren:
Sie wird sich in einen Wohltätigkeitsverein verwandeln.
Sie wird zu einer religiösen Institution.
Die Wahrheit ist:
Es gibt keine Offenbarung ohne den Heiligen Geist. Tatsache ist, ohne den Geist wird die Schrift tödlich, denn es heißt: „Der Buchstabe … tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben“ (2. Kor. 3,6).
Es gibt keine Vision ohne den Heiligen Geist.
Es gibt keine Freude ohne ihn.
Es gibt keinen Frieden ohne ihn.
Es gibt keine Freiheit ohne den Heiligen Geist.
Mit dem „Herrn“ ist Gottes Geist gemeint. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit (2. Kor. 3,17).
„Wo der Geist des Herrn ist“ – lassen Sie uns einmal darüber nachdenken. Gottes Geist ist allgegenwärtig – er ist überall, zu jeder Zeit. David sagt: „Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?“ (Ps. 139,7 L21). Und die Antwort lautet ganz nachdrücklich: nirgendwohin. David fährt fort: „Stiege ich in den Himmel hinauf – du bist da! Wollte ich mich im Totenreich verbergen – auch dort bist du! Eilte ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder versteckte ich mich im äußersten Westen, wo sie untergeht, dann würdest du auch dort mich führen und nicht mehr loslassen“ (Ps. 139,8–10). Es ist ganz offensichtlich: Er ist zu jeder Zeit überall.
Lesen wir noch einmal die Worte von Paulus: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ Wir haben gezeigt, dass er überall ist, deshalb nun noch die Frage: Ist überall Freiheit? Und die Antwortet lautet: absolut nicht. In Bordellen, Bars, Gefängnissen und Krankenhäusern herrscht keine Freiheit. Ich bin in Wohnvierteln, Schulen, Häusern und sogar in Kirchen gewesen, wo keine Freiheit ist. Was verkündet die Schrift hier also? Ich schlage eine genauere Übersetzung vor:
Da, wo der Geist der Herr ist, dort ist Freiheit.
(2. Kor. 3,17, vom Autor paraphrasiert)
Das griechische Wort für Herr ist kyrios. Es wird definiert als „höchste Autorität“.1 Dem Heiligen Geist wird in den meisten Bars, Gefängnissen, Krankenhäusern oder Häusern, sogar in manchen Kirchen nicht gestattet, seine Autorität auszuüben. Nur dort, wo er als höchste Autorität willkommen ist, wird man Freiheit und Gerechtigkeit für alle finden.
Die Absicht dieses Buches
Die Absicht dieses Buches ist es, Ihnen die Person des Heiligen Geistes vorzustellen. Man könnte unzählige Bücher über ihn schreiben. Tage, Monate, ja sogar Jahre könnte man damit verbringen, über ihn zu reden.
Ich bin seit über dreißig ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Titel
  4. Dank
  5. Inhaltsverzeichnis
  6. Erläuterung zu diesem interaktiven Buch
  7. Einleitung von Addison Bevere
  8. 1. Wer ist der Heilige Geist?
  9. 2. Die Persönlichkeit des Heiligen Geistes
  10. 3. Drei Beziehungsebenen
  11. 4. Vom Geist befähigt
  12. 5. Die Sprache des Geistes
  13. 6. Bonuskapitel: Fragen & Antworten mit John und Lisa Bevere
  14. Anmerkungen
  15. Weitere Informationen