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Über dieses Buch
Mike Bickle über die Endzeit: Der bekannte Pastor, Prophet und Autor bespricht die Zeichen der Krise, die er besonders in Amerika, seinem Heimatland, aber auch darüber hinaus weltweit erkennt. Bickle sieht einen deutlichen Zusammenhang mit der Endzeit und macht dem Leser Mut, sich darauf richtig vorzubereiten. Lou Engle im Vorwort: "In diesem Buch stellt Mike Bickle eine herrliche Eschatologie vor, um die Kirche auf Herausforderungen und Verfolgungen und auch auf das Voranschreiten des Gottesreichs vorzubereiten. Ich glaube, dass Mikes Einsichten den Glauben an eine siegreiche Kirche wecken können, die die Geschichte durch die Überlegenheit des Gebets beeinflussen wird, selbst in den dunkelsten Tagen."
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Theologie & ReligionThema
Religion
Kapitel 7
Der Stand der Gemeinde: Reaktion auf die Krise von Psalm 2
Es wird niemals leichter, für die Wahrheit einzutreten, als gerade jetzt. Halte einen Moment inne und lass diesen Gedanken einsinken: Es wird niemals leichter, für die Wahrheit einzutreten, als gerade jetzt. Und zwar deshalb, weil der Widerstand gegen die Wahrheit Gottes in den kommenden Jahren stärker und stärker werden wird.
Mit jedem Jahr, das vergeht, wächst in unserer Kultur der Hass auf das Wort Gottes stärker. Deshalb bedeutet jedes Jahr, in dem wir für Jesus aufstehen, mehr Widerstand für uns. Während meines eigenen Lebens habe ich in Amerikas Haltung den christlichen Werten gegenüber eine bedeutende Veränderung gesehen.
Obwohl ich nicht in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen bin, erinnere ich mich z. B., dass in der staatlichen Schule, die ich als Kind besuchte, neben der amerikanischen eine christliche Flagge stand, wo die Lehrer gelegentlich aus der Bibel lasen oder sie zitierten und wo manche Menschen öffentlich in der Schule vor wichtigen Ereignissen beteten. Mein Fußballtrainer in der Highschool betete vor und nach jedem Freitagabend-Spiel mit der Schulmannschaft. Ich erinnere mich noch, dass viele meiner Freunde in der Highschool regelmäßig sonntagmorgens zur Kirche gingen. Einem Christen haftete nicht automatisch ein soziales Stigma an. In den 1960er- und frühen 1970er-Jahren gehörten zu den beliebten wöchentlichen Fernsehsendungen zur Hauptsendezeit Bonanza, Meine drei Söhne, Rauchende Colts, The Andy Griffith Show, Gilligans Insel, Bezaubernde Jeannie und viele ähnliche. Als ich als junger Erwachsener eine weltliche Staatsuniversität besuchte, kannte ich viele Studenten, Lehrer und Trainer, die sich als Christen bekannten. Es war nicht abartig oder ungewöhnlich, ein praktizierender Christ zu sein, so wie heute. Selbst in solch einer humanistischen Umgebung wie der Uni konnte man immer noch sagen, dass man an Jesus glaubt, ohne dafür verspottet zu werden. Natürlich gab es noch viele Ungläubige dabei, auch die sexuelle Revolution in den 1960ern hatte weiter ihre negative Auswirkung. Ich sage nicht, dass unsere Kultur christlich war, aber sie stand der Christenheit nicht so öffentlich feindlich gegenüber, wie es sich zur Zeit so schnell entwickelt.
Die Situation begann sich in den 1980ern und 1990ern stetig zu verändern, und seit der Jahrhundertwende erleben wir solch eine rapide Beschleunigung der anti-christlichen Werte in Amerika, dass es sogar weltlichen Forschern auffällt. Eine Studie bezeichnete diese dramatische Veränderung der letzten fünfzehn Jahre als „die große Talfahrt“ und fand heraus, dass der Rückgang der allgemeinen „Religiosität“ (ein Begriff, der Gottesdienstbesuch, Kirchenmitgliedschaft, Gebet usw. berücksichtigt), während der Zeit zweimal so groß war wie der Rückgang in den 1960ern und 1970ern.1
Viele kulturelle Christen haben einen „Darum kümmere ich mich später“-Ansatz in Bezug auf ihre Lebensübergabe an Jesus und das Einstehen für seine Wahrheit. Deshalb sehen wir solch eine erschütternde Anzahl von Menschen, die die Kirche verlassen. Wenn die weltliche Kulturtemperatur steigt, bevorzugen sie es, lieber im kühlen Schatten zu bleiben, statt die Hitze zu ertragen, die von der Kultur und sogar von einigen „Gläubigen“ kommt. Sicher behaupten sie, immer noch an Gott zu glauben, und nennen sich Christen, aber sie haben kein Interesse daran, sich mit anderen Christen zu treffen, und noch weniger, öffentlich gegen die kulturelle Flutwelle anzugehen, indem sie Gottes Wort als die Wahrheit bekennen.
Da du dieses Buch liest, vermute ich sicher richtig, dass du nicht Teil solch einer Gruppe bist. Du bist sicher einer der Minderheit, die ihr Leben hingibt, Jesus zu folgen, egal was es kostet. Du liest regelmäßig und studierst die Bibel, betest regelmäßig, triffst dich beständig mit anderen Gläubigen, trachtest stets danach, Ungläubige zu Jesus zu führen, und gehst vielleicht sogar gelegentlich auf Missionsreise.
Aber lass mich dir eine prüfende Frage stellen: Hast du bedacht, wie viel dich dein Glaube in den kommenden Jahren kosten könnte? Du liebst Jesus und bist entschlossen, ihm zu folgen, aber bist du bereit, für ihn zu sprechen und für das einzustehen, was immer sein Wort sagt, wenn die Menschen um dich herum sich wegen Christus gegen dich wenden? Was wird geschehen, wenn dich eines Tages deine Mitarbeiter, Freunde oder sogar deine Familie wegen Hassrede anzeigen, weil du mit ihnen über biblische Wahrheit gesprochen hast? Was wirst du tun, wenn deine Karriere auf dem Spiel steht, weil du dich weigerst, ein Dokument zu unterzeichnen, das sagt, dass du einer Schwulenehe zustimmst? Wie wirst du reagieren, wenn du bedroht wirst, deinen Job zu verlieren oder sogar ins Gefängnis zu müssen, weil du das Evangelium öffentlich verkündet hast?
Ich versuche nicht, Panik zu machen. Vielleicht wird sich manches davon nicht in den nächsten Jahrzehnten in Amerika ereignen, aber ich kann dir versichern, bei der jetzigen Geschwindigkeit wird sich einiges davon in den nächsten fünf bis zehn Jahren in unserer Nation ereignen. Ganz gleich in welcher Zeitspanne, wir wissen sowohl aus Psalm 2 als auch aus zahlreichen anderen biblischen Texten und der Entwicklung in der Kultur, dass diese Dinge geschehen werden.
Zwischen jetzt und dann steht die Kirche einem kritischen Augenblick gegenüber. Das ist nicht die Zeit, in der Gläubige am Rand sitzen sollten, um zu beobachten, wie die Dinge sich für andere entwickeln, bevor sie „ganz reingehen“. All das auszusitzen ist keine Option. Wir sind in einem entscheidenden Moment für die Kirche in Amerika. Entweder stehen wir auf und erklären die Wahrheit Jesu, oder wir werden fortgeschwemmt mit der kulturellen Welle des Kompromisses.
Wir müssen nur auf Europa sehen, um zu erkennen, wie unsere Zukunft aussehen wird. Innerhalb nur weniger Generationen hat sich die europäische Kirche verändert vom Zentrum des weltweiten Christentums zum Schatten ihrer selbst. Heute nehmen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland ungefähr 1 Prozent der gesamten Bevölkerung wöchentlich am Gottesdienst in der Kirche teil (obwohl 70 Prozent immer noch behaupten, dass sie Christen sind). Von 211 Millionen Menschen in den drei Ländern sind nur 2,4 Millionen hingegebene Gläubige. Ja, es gibt mehr Atheisten in Deutschland als in den Vereinigten Staaten, obwohl die Bevölkerung ungefähr nur ein Viertel so groß ist wie in Amerika. Und in Großbritannien gehen viermal so viele Menschen am Freitag in die Moschee als in einen Gottesdienst der Kirche am Sonntag.2
Das ist, worauf Amerika zusteuert – schnell, es sei denn, es geschieht ein Wunder. Die Krise ist nahe. Die Kultur ist schon fest entschlossen, welchen Weg sie gehen wird. Die eigentliche Frage ist: Wie wird die Kirche reagieren? Und wie wirst du reagieren?
Ein Psalm zur Vorbereitung
Während der amerikanischen Revolution kam ein britischer Spion in Trenton, New Jersey an, im Hauptquartier eines hessischen Befehlshabers. Er hatte eine wichtige und eilige Botschaft. (Die Hessen waren deutsche Söldner in der britischen Armee.) Trotz der Gewichtigkeit seines Berichts wurde dem britischen Spion eine persönliche Begegnung verwehrt; ihm wurde gesagt, der Kommandeur sei damit beschäftigt, Poker zu spielen. Frustriert, doch immer noch seiner Mission verpflichtet, schrieb der Spion seine Botschaft auf ein Stück Papier: George Washington und die Armee der Festlandseuropäer hatten heimlich den Fluss Delaware überquert und waren auf dem Weg nach Trenton. Als diese Notiz den Kommandeur erreichte, steckte er sie ungelesen in die Tasche und spielte weiter. Er war immer noch mit dem Mischen seiner Karten beschäftigt, als seine Wachmänner sich versammelten, um ihre Flinten zu laden, nachdem sie Washingtons Armee entdeckt hatten. Weil sie keine Zeit zur Vorbereitung hatten, konnten die hessischen Soldaten leicht gefangen genommen werden.3
Der Kirche wurden reichlich Warnhinweise gegeben. Wir haben nicht nur die Krise schon seit Jahren kommen sehen, sondern auch beobachtet, wie der Feind seine Armee aufgebaut und nach und nach verschiedene Bereiche der Gesellschaft angegriffen hat. Wir erleben die Zunahme der Feindseligkeit Gottes Wort gegenüber. Und wir spüren eine Veränderung in der geistlichen Atmosphäre in unserer Nation.
Ja, der Sturm zieht herauf, und der Leib Christi muss für die kommende Sintflut vorbereitet sein. Das sollten wir nicht leicht nehmen. Wir dürfen uns nicht den Luxus erlauben, Karten zu spielen, nicht einmal, „Kirche zu spielen“. Die Tage, in denen wir leben, sind kritisch.
Ich werde immer wieder gefragt: „Mike, was glaubst du, dass der Heilige Geist heute der Gemeinde sagt?“ Die Antwort ist klar – vermutlich so klar, wie sie es seit Jahren war.
Psalm 2.
Der Heilige Geist hebt in dieser Stunde ganz sicher Psalm 2 hervor. Die Wichtigkeit von Davids Drama wurde schon in der Vergangenheit betont, deutlich erkennbar in Psalmen, die im Neuen Testament die meist zitierten Abschnitte des Alten Testaments sind. Aber heute höre ich von immer mehr Menschen aus der ganzen Welt, dass sie zu dem prophetischen Bild aus Psalm 2 hingezogen sind, und das ist kein Zufall. Der Grund ist einfach: Der Heilige Geist leitet die Kirche zu diesem Plan der Endzeit-Aktivität; er möchte nicht, dass wir verletzt oder überwältigt sind von dem, was kommen wird. Wenn wir nicht erkennen, was vor den Gläubigen liegt, dann werden wir verletzt von der Arroganz der weltlichen Leiter und werden geschockt sein von dem Ausmaß der Sünde, Unmoral und Boshaftigkeit, die von der Masse zelebriert wird. Wir werden entmutigt von dem vermutlichen Abfall der Kirche, was die wachsende Gottlosigkeit der Kulturen in der Welt beweist. Wir werden ängstlich sein bei der Zunahme des Terrorismus und der Verfolgung der Gläubigen. Und manche von uns werden das Gefühl haben, Gott hätte sein Volk im Stich gelassen. Das daraus folgende Gefühl von Ablehnung wird zu Zweifel, Bitterkeit und schließlich Abfall vom Glauben führen.
Aber der Heilige Geist will nicht, dass wir irgendeinem dieser Gefühle zum Opfer fallen. Nein, der Heilige Geist möchte, dass wir bereit sind für die kommende Krise, und er benutzt Psalm 2, um den Leib Christi vorzubereiten.
Gottes zweifache Aufforderung
Während dieser kritischen Zeit ruft Gott sein Volk auf, in seiner Wahrheit zu bleiben. Das zu tun, kostet, und er ist sich dieser Kosten voll bewusst. Er hat niemals gesagt, dass es leicht sein wird, aber er hat versprochen, dass seine Gegenwart, Kraft und Gnade mit uns ist. Und seine Berufung bleibt dieselbe.
Hier in Psalm 2 hat David zwei grundlegende Aktivitäten für Gottes Volk betont, in denen wir uns engagieren sollen – die Botschaft des Vaters zu verkünden (V. 5) und uns mit seinem Sohn in der Fürbitte zusammenzutun (V. 8).
Gott beruft Botschafter und Fürbitter, dass sie in diesen letzten Tagen aufstehen. Beide sind sehr wichtig für seinen Endzeitplan, und beide sind Schlüssel dafür, die Braut Christi für die Ankunft des Bräutigams vorzubereiten.
Was ist die Botschaft des Vaters? Lasst uns noch einmal anschauen, was wir in Kapitel 4 besprochen haben.
In Psalm 2,4–6 reagiert der Vater auf die Wut der Nationen, indem er seinen Zorn gegen die Könige und Herrscher verkündet und indem er öffentlich deklariert, dass er Jesu Königtum auf der ganzen Erde erhöhen wird, was zu einer großen Erweckung in den Nationen führen wird. Seine Antwort – oder seine Botschaft – ist Gericht und Erweckung, eins von beidem. Und es ist sein Wille, dass wir das in den Nationen verkünden.
Den meisten von uns macht es nichts aus, öffentlich zu verkünden, dass Jesus König ist und dass der Vater sich verpflichtet hat, sein Königtum vor allen Nationen zu verherrlichen. Wir verstehen, dass das keine beliebte Botschaft ist, aber wir können einige Ablehnung ertragen, sogar dass m...
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort von Lou Engle
- Einführung
- Teil I: Die Krise
- Teil II: Die Antwort
- Teil III: Der Ruf
- Endnoten
- Weitere Bücher