Lahme tanzen unter der Kanzel
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Lahme tanzen unter der Kanzel

Zeichen und Wunder in den Gottesdiensten von Hermann Zaiss

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Lahme tanzen unter der Kanzel

Zeichen und Wunder in den Gottesdiensten von Hermann Zaiss

Über dieses Buch

Wenn unter der Kanzel einer großen evangelischen Kirche nach der Predigt Lahme tanzen und Stumme laut die Bibel vorlesen, dann wundert sich sicherlich niemand, dass plötzlich die Medien auf den Titelseiten darüber berichten. Genau das geschah immer wieder, wenn Hermann Zaiss das Evangelium verkündigte. Selbst die größten Säle konnten den Ansturm der Menschen kaum fassen. Das aber war nichts Neues. Auch bei Jesus und den Aposteln liefen Scharen zusammen, weil ihre Verkündigung von Zeichen und Wundern begleitet wurde. Von den Tagen der Apostel bis heute wuchs die Zahl der Christen, wo immer die Herrlichkeit Gottes sichtbar wurde, oft explosionsartig. Dies wird auch in Europa aufs Neue geschehen, wenn wir begreifen, dass der Mensch nicht an religionsphilosophischen Vorträgen über Gott interessiert ist, sondern ihn persönlich erleben will. Auf jeder Seite dieses Buches werden Sie entdecken, wie gewaltig sich Gott offenbaren kann, wenn sich ein Mensch von ihm gebrauchen lässt.

Häufig gestellte Fragen

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Information

1. Kapitel

Unheilbar krank?!

Erlebnisse des Verfassers mit Hermann Zaiss

Wer immer wieder erlebt, wie sein Kind bewusstlos zusammenbricht, weil dessen Herz versagt, wer vorher in die angstvollen Augen und das schmerzverzerrte Gesicht seines Kindes geschaut hat, der wird, wenn er kein steinernes Herz hat, alles unternehmen, um seinem Kind Hilfe zu bringen.
Genau das ist meine Geschichte: Mein Vater kam aus russischer Kriegsgefangenschaft als ein Wrack zurück. Er, wie meine Mutter, waren Haut und Knochen, aber sie gönnten sich selbst nichts, um ihrem ersten Kind, meinem Bruder Walter, das Beste zu geben. Dann wurde ich geboren, aber bald war ihre Elternfreude getrübt, denn bei mir stellten sich Gelenkrheuma und schwere Herzbeschwerden ein. Es war so schlimm, dass ich keinen Tag normal mit anderen Kindern spielen konnte. Alle medizinischen Bemühungen brachten keine Besserung. Tatsächlich waren meine Eltern zu jedem Opfer bereit, um mir das Leben zu erhalten. Verschiedene Ärzte aber erklärten ihnen, dass sie keine Hoffnung für mich hätten. Spätestens mit der Pubertät sollte mein Leben ein Ende haben. Auch mir selbst war damals schon bewusst, wie schlimm es um mich stand, obwohl ich noch ein Kind war. Immer häufiger brach ich zusammen und hatte schreckliche Angst vor diesem stechenden Schmerz und dieser würgenden Beklemmung. Außerdem verschlimmerte sich das Gelenkrheuma derartig, dass ich mich oft weinend vor Schmerzen am Boden wand.
Mit Gott und Kirche wollte mein Vater aufgrund vieler schrecklicher Erfahrungen an der Front im Krieg und in Gefangenschaft nichts zu tun haben. In seiner verzweifelten Suche, Hilfe für mich zu finden, sollte sich diese Ablehnung aber bald verändern. Robert, ein Arbeitskollege, erzählte ihm, er kenne einen Arzt, der seinem Buben sicher helfen könnte! „Ist er denn Kardiologe?“ „Ja“ „Dann gib mir doch seine Adresse.“ „Die ist ganz einfach, er heißt Jesus Christus!“ „Oh“, lachte Vater, „Robert du bist noch jung und dumm. Du hast die Welt noch nicht kennengelernt, deshalb glaubst du solchen Unsinn.“
Als jedoch meine Lage sich zusehends verschlimmerte, war mein Vater schließlich bereit, mit mir in einen Gottesdienst in der Donauhalle in Ulm zu gehen, denn dort sollte besonders für Kranke gebetet werden.
Die voll besetzte Donauhalle in Ulm
Fast 3 000 Menschen strömten dort hin, um den Evangelisten Hermann Zaiss zu hören. Ich als Neunjähriger hatte noch nie zwischen so vielen Menschen gesessen. Noch viel weniger zwischen so vielen Kranken, auf Rollstühlen und Bahren, viele andere mit den gelben Blindenbinden am Arm. Ja, Leidende aller Art.
Dann predigte dieser Mann so gewaltig und doch so einfach, dass ich als kleiner Junge die Botschaft verstand und plötzlich nur ein Verlangen hatte, diesem Jesus zu folgen. Dabei hatte ich meine Krankheit total vergessen.
Dann aber hörte ich plötzlich, wie ein Herr neben mir anfing, mit sich selbst zu reden. Er hatte gelähmte Arme, und ich erinnere mich noch genau, dass ich als Kind sagte: „Seine Arme hängen herab wie gekochte Nudeln.“ Und jetzt hörte ich ihn leise sagen: „Oh, was ist denn das, ich spüre Leben in meinen Händen.“ Und plötzlich sprang er auf und schrie: „Ich kann meine Arme bewegen, ich kann meine Arme bewegen!“ Viele unter den Zuhörern wandten sich um und schauten neugierig auf den Mann, aber der Evangelist meinte nur: „Was guckt ihr denn alle so verwundert? Das ist ganz normal, wenn das Evangelium verkündigt wird!“ Er predigte weiter, so als ob nichts geschehen wäre.
Eindringlich forderte er die Menschen auf, endlich mit allem frommen Theater aufzuhören, vor Gott ehrlich zu werden und ihm ihr ganzes Leben anzuvertrauen. „Du musst aus Gott geboren werden, dann bist du ein Gotteskind. Ja, dann hast du ewiges Leben, denn Gott ist ewig.“
Nach dem zweistündigen Gottesdienst betete er so lange mit Hunderten von Kranken, bis die Halle von den Verantwortlichen um Mitternacht geschlossen wurde. Nur eine Kette kräftiger Männer konnte dabei verhindern, dass Bruder Hermann, wie er von allen genannt wurde, nicht von den Kranken an die Wand gedrückt wurde.
Immer wieder hörte man einen freudigen Aufschrei, weil jemand ein Wunder Gottes erlebt hatte. Unter anderem sah ich, wie eine gelähmte Frau von ihrer Bahre aufstand und durch die große Halle lief. Ich selbst aber konnte nicht zu dem Prediger vorkommen, zu groß war die Zahl der Kranken.
Dennoch ging ich nicht enttäuscht nach Hause. Im Gegenteil, ich hatte eine Entscheidung getroffen, ganz Jesus nachzufolgen. Zu Hause kniete ich mich vor meinem Bett nieder und bekannte Jesus alles, was ich wusste, was vor ihm nicht recht war, und sagte ihm, dass ich ihm ganz gehören und folgen wolle. Als ich aufstand, war ich voller Freude und hatte die Gewissheit Gottes Kind zu sein.
Am nächsten Tag bemerkte mein Lehrer in der Schule, dass an mir etwas geschehen war. Aufgrund meiner Krankheit war ich nicht nur ein trauriger Junge, sondern so verklemmt, dass ich stotterte. Das war jetzt vorbei. Alle sahen einen fröhlichen Jungen, obwohl ich immer noch schlimm krank war. Etwa eineinhalb Jahre später erlebte ich aber, nachdem dieser Mann Gottes mit mir in Stuttgart gebetet hat, dass ich über Nacht völlig geheilt war.
Inzwischen sind seit dem 4. Januar 1958 bis zum heutigen Tag mehr als 50 Jahre vergangen. Ich bin immer noch gesund, und ich wollte für nichts in der Welt das Glück vermissen, Jesus als meinen Herrn und Heiland zu kennen.

Bereit, um sich von Gott gebrauchen zu lassen

Ich bin einer von Tausenden, die damals ihr Leben Jesus übergeben haben. Weil dieser Mann dem Ruf Gottes folgte und sich ihm radikal zur Verfügung stellte, erlebte er wie die Männer Gottes in der Bibel, dass Gott sein gepredigtes Wort durch übernatürliche Zeichen bestätigte. So geschah dies bei Mose und Josua, bei Elia und Elisa, und besonders bei Jesus und seinen Jüngern.
Erschreckend aber ist, dass fast nach jeder Erweckung bereits die nächste Generation die großen Taten Gottes vergisst und sich von ihm abwendet.
Das Volk diente dem HERRN, solange Josua lebte und die Ältesten, die noch lange nach Josua lebten, die alle die großen Werke des HERRN gesehen hatten, die er an Israel getan hatte
Nach ihnen wuchs aber eine andere Generation auf, die den HERRN nicht kannte noch die Werke, die er an Israel getan hatte. Da taten die Israeliten, was dem HERRN missfiel,und folgten andern Göttern nach, den Göttern der Völker, die um sie her wohnten, und beteten sie an und erzürnten den HERRN.
Richter 2,7-12
Gott hatte diesen alten Zeugen seines mächtigen Wirkens befohlen:
Diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst, dass du nicht den HERRN vergisst, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat.
5. Mose 6
Gottes Geist drängte mich, dieses Buch zu schreiben, und damit der kommenden Generation dieses mächtige Handeln Gottes weiterzugeben. Denn wir sollten die Wunder Gottes niemals vergessen, sie sollten uns ermutigen, uns von Gott so gebrauchen zu lassen, wie dies Bruder Hermann Zaiss tat.
Ein Unbekannter gab folgendes treffende Zeugnis über die Bibel, das Wort Gottes:
Vergleiche dieses Buch nicht mit anderen.
Es ist unvergleichlich.
Gehe nie, weder in Gedanken noch in Worten, davon aus, dass dieses Buch das Wort Gottes enthält.
Es ist das Wort Gottes.
Es ist übernatürlich in der Herkunft, ewig in der Dauer, unaussprechlich im Wert,
unendlich in der Reichweite, umgestaltend in der Kraft, unfehlbar in der Autorität,
persönlich in der Anwe...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. Dank
  6. Vorwort
  7. Einführung
  8. 1. Kapitel: Unheilbar krank?!
  9. 2. Kapitel: "Stumme lesen aus der Bibel, Lahme tanzen unter der Kanzel"
  10. 3. Kapitel: Auf der Suche nach Leben
  11. 4. Kapitel: Führung durch den Heiligen Geist – keine Fantasterei!
  12. 5. Kapitel: Die Abkehr von Gott
  13. 6. Kapitel: Gottes geheimnisvolle Wege
  14. 7. Kapitel: Der Neubeginn
  15. 8. Kapitel: Evangelisation überall
  16. 9. Kapitel: Gott in einer Baubaracke
  17. 10. Kapitel: In der Flugzeugfabrik Wuppertal-Langerfeld
  18. 11. Kapitel: Die Hollandreise im Jahr 1952
  19. 12. Kapitel: Kreuz und quer durch Deutschland
  20. 13. Kapitel: Das war Berlin!
  21. 14. Kapitel: Indienreise 1958
  22. 15. Kapitel: Zeugnisse aus Österreich, der Schweiz und Deutschland
  23. 16. Kapitel: Pressestimmen und Zeugnisse von Ärzten und Theologen
  24. 17. Kapitel: Hatten diese Evangelisationen mit all den Wundern eine bleibende Frucht?
  25. 18. Kapitel: Warum wurde dieses Buch geschrieben?
  26. Liebe in Aktion e.V.
  27. Weitere Bücher
  28. Über den Autor