Der prophetische Dienst
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Der prophetische Dienst

Wie Gott ihn sich gedacht hat

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Der prophetische Dienst

Wie Gott ihn sich gedacht hat

Über dieses Buch

In seinem langjährigen Dienst hat Mike Bickle beides erlebt - den Trost und den Zuspruch, den Prophetie bewirken, aber auch die Verwirrung, die sie, zumal bei nicht schriftgemäßer Handhabung, hinterlassen kann. Mit diesen Erfahrungen im Hinterkopf hat er ein Handbuch verfasst, das jedem, der den Dienst der Prophetie seriös und auferbauend in der Gemeinde umgesetzt sehen will, eine ausgezeichnete Hilfe sein wird. Neben der Prophetie im engeren Sinne geht der Autor auch auf verwandte Gaben wie Träume und Visionen ein. - Das Buch ist eine vollständig überarbeitete und wesentlich ergänzte Ausgabe des Titels "Prophetie oder Profilneurose".

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Information

KAPITEL 1

Hier liegt ein schrecklicher Irrtum vor!

John Wimber ist an allem schuld. Es war im Juli 1989, viertausend Menschen waren zu einer prophetischen Konferenz zusammengekommen, die von der Vineyard Christian Fellowship in Anaheim, Kalifornien, ausgerichtet wurde.
John hatte auf der Konferenz mehrfach gesprochen und dann mich und andere vorgestellt, die etwas über den prophetischen Dienst sagen sollten. Ich lehrte darüber, wie man den prophetischen Dienst in der Ortsgemeinde fördern und handhaben kann, und gab einige praktische Ratschläge zum Ermutigen von Menschen mit wenig Erfahrung in dieser Hinsicht. Ich erzählte auch einige Geschichten davon, wie wir hin und wieder erlebt hatten, dass Gott Träume, Visionen, Engel und seine hörbare Stimme einsetzte, um seinen Willen im Leben unserer Gemeinde zu verwirklichen, und berichtete von einigen Begebenheiten, bei denen Gott solche prophetischen Offenbarungen sogar durch Zeichen in der Natur bestätigt hatte – z. B. durch Kometen, Erdbeben, Dürre und Überschwemmungen, die zu einem genau vorhergesagten Zeitpunkt eintrafen.
Ich hätte wohl etwas deutlicher sagen sollen, dass diese übernatürlichen Ereignisse nur sehr selten durch mich selbst geschehen sind. Ich war größtenteils ein Zuschauer des prophetischen Dienstes gewesen, und auch dies ursprünglich nur widerstrebend. Ja, ich war Pastor einer Gemeinde, in der etwa zehn Mitglieder einen vollzeitlichen Reisedienst mit Betonung des prophetischen Dienstes versahen, aber ich selbst hatte nur wenig prophetische Erfahrungen gemacht. Meistens erzählte ich von den Erfahrungen anderer, nicht von meinen.
In den Anfangstagen meines Dienstes, Mitte der 1970er-Jahre, war ich ein konservativer, evangelikaler Jugendmitarbeiter und hoffte, eines Tages das Dallas Theological Seminary besuchen zu können. Meine Einstellung war anticharismatisch, und darauf war ich stolz. Aber 1983 sah ich mich plötzlich von einer kleinen Schar ungewöhnlicher Menschen umgeben, die manche als Propheten bezeichneten. Ich hatte keine Erfahrung mit dem prophetischen Dienst; aber nun wurde ich Leiter dieser zehn, fünfzehn prophetisch wirkenden Leute. Oft fragte ich in den folgenden Jahren: „Warum gerade ich, Herr?“
An der Konferenz nahmen größtenteils konservative, evangelikale Gemeindeleiter teil, die durch Wimbers Theologie über Heilungen gesegnet, aber in der Regel noch nie mit irgendeiner Art von prophetischem Dienst konfrontiert worden waren. Sie repräsentierten eine rasch wachsende Zahl von Christen, die große Sehnsucht haben, Gottes Reden direkter auf übernatürliche und persönliche Weise zu hören.
Ich hatte mein Referat beendet und leitete die Gebetszeit, als John Wimber aufs Podium kam und mir ins Ohr flüsterte: „Würdest du den Heiligen Geist bitten, über Menschen die Gabe der Prophetie freizusetzen?“
Wer von Ihnen das Vorrecht hatte, John Wimber vor seinem Tod im November 1997 zu erleben, weiß, dass er niemals Gefühle hochpeitschte oder eine Show abzog. In demselben Tonfall, in dem er den Heiligen Geist bat, Tausende von Menschen zu berühren, kündigte er auch die organisatorischen Bekanntmachungen ab. In genau dieser nüchternen Art bat er mich jetzt auch, für die Menschen zu beten, damit sie das empfangen würden, was ich soeben beschrieben hatte.
Unter den Augen von viertausend geistlich hungrigen Menschen flüsterte ich zurück: „Kann ich das denn tun, wo ich doch selbst gar nicht prophetisch begabt bin?“
John antwortete: „Nur zu! Bete um die Freisetzung der Gabe, und lass den Herrn die Menschen so berühren, wie er es möchte.“
„Warum bete ausgerechnet ich für diese Menschen?“, dachte ich. Hilfesuchend schaute ich mich nach einem der anderen Sprecher um, die bekannte Propheten waren. So jemand sollte für die Leute beten, dass sie mehr prophetisch dienen dürften! Doch ich entdeckte keinen von ihnen, ich war offensichtlich ganz auf mich gestellt.
„Na gut, John“, sagte ich, „wenn du es so willst …“ Das würde ein harmloses Gebet werden.
John kündigte an, dass ich den Heiligen Geist bitten würde, die Gabe der Prophetie im Leben der Anwesenden freizusetzen. Also betete ich. Ich bemerkte einen der Leiter meiner Gemeinde in Kansas City hinten im Konferenzsaal, der auf mich zeigte und leise lachte. Er wusste, dass ich kein Prophet war, und er wusste auch, dass mir das Wasser bis zum Hals stand, weil ich diese Gebetszeit leitete, in der die prophetische Begabung in anderen freigesetzt werden sollte.
Sobald die Versammlung vorbei war, bildete sich eine lange Schlange von Menschen, die unbedingt mit mir sprechen wollten. Einige baten mich, für die Freisetzung der prophetischen Gabe in ihnen zu beten, andere wollten, dass ich ihnen ein „Wort des Herrn“ sagte, dass ich Prophetien über den Plan Gottes für ihr Leben aussprechen sollte. Immer wieder erklärte ich: „Nein, ich habe kein Wort für Sie. Nein, ich kann die Gabe der Prophetie nicht weitergeben. Nein, ich bin nicht prophetisch begabt.“
Ich schaute mich suchend nach John um, konnte ihn aber nicht finden. Nachdem ich einige Zeit damit zugebracht hatte, diesen Sachverhalt etwa fünfundzwanzig Leuten nacheinander zu erklären, begab ich mich einfach auf die Bühne und gab übers Mikrofon eine Erklärung ab: „Hier liegt ein großer Irrtum vor. Ich stehe nicht im prophetischen Dienst! Ich habe überhaupt kein prophetisches Wort für euch.“ Damit verließ ich den Saal.
Richard Foster, der Autor von Nachfolge feiern, hatte darauf gewartet, dass ich mit dem Beten fertig wurde, damit wir zusammen zu Mittag essen konnten. Auf unserem Weg zum Wagen hielten mich auf dem Parkplatz mehrfach Leute an, die ebenfalls wollten, dass ich über ihnen prophezeite. Natürlich hatte ich auch für sie kein prophetisches Wort.
Schließlich gelang es uns zu entfliehen, und wir fanden ein Restaurant, das etwa fünfzehn Kilometer vom Tagungsort entfernt war. Doch während ich mit meinem Teller an der Salatbar stand, baten mich zu meiner Überraschung zwei Konferenzteilnehmer unabhängig voneinander, prophetische Worte für sie auszusprechen. Nun wünschte ich mir sehr, dass ich während meines Vortrags deutlicher gesagt hätte, dass ich weder ein Prophet noch der Sohn eines Propheten war.
Menschen, die darauf brennen oder die es verzweifelt nötig haben, das Reden Gottes zu hören, sind selten zurückhaltend und höflich. Ich wurde langsam ungeduldig, und das hartnäckige Drängen der Leute verärgerte mich. Die Tatsache, dass ich mit Richard Foster zusammen war, den ich schon lange kennenlernen wollte, vermehrte meinen Ärger nur. Es war auch ein bisschen peinlich. Richard lachte, als ich zu ihm sagte: „Ich bin kein prophetisch begabter Mensch! Heute ist ein schrecklicher Irrtum passiert!“
Diese Situation war geradezu harmlos, verglichen mit der Aufregung einige Jahre später. Mir schien, Gott habe den verkehrten Mann gewählt, um ein Team von prophetisch begabten Leuten als Hirte zu begleiten.

EINE WIDERWILLIGE EINFÜHRUNG IN DEN PROPHETISCHEN DIENST

Viele Menschen kennen Gott nur im Zusammenhang mit Dingen, die weit entfernt und vor langer Zeit geschehen sind. Sie hungern danach, den Gott kennenzulernen, der auf ganz persönliche Weise hier und heute mit ihrem Leben zu tun hat. Wenn diese Erkenntnis zum ersten Mal auf dramatische Weise in ihnen wachgerufen wird, dann neigen die Menschen eine Zeit lang zu Überreaktion und oft zu Übereifer. Es gibt einen großen Hunger in Gottes Volk, auf übernatürliche Weise direkt von ihm zu hören. Diesen Hunger sehe ich im Lauf der Jahre nur noch stärker werden.
Viele Menschen, die in Dienste hineingewachsen sind, die auch das Prophetische umfassen, haben sich zunächst heftig dagegen gewehrt. Mein guter Freund Jack Deere war früher Dozent am Dallas Theological Seminary und Anhänger des Cessationalismus, bevor er John Wimber kennenlernte und Manifestationen der Kraft Gottes erlebte. (Der Cessationalismus lehrt, dass die übernatürlichen Gaben des Heiligen Geistes nach der Apostelgeschichte aufhörten.) Auch er geriet in eine schwierige Zeit der Gewissensprüfung, als er anfing, den prophetischen Dienst zu befürworten. Als hervorragender Bibellehrer musste er sicherstellen, dass alles hundertprozentig schriftgemäß war.
Wir schätzen es, die Gaben des Heiligen Geistes in Bezug auf das geschriebene Wort Gottes angewendet zu sehen. Das ist ein nicht verhandelbarer Aspekt dessen, was die IHOP Missions Base für erforderlich hält, um im Prophetischen zu wachsen. Acht Mitglieder unseres Hauptamtlichenteams haben einen Magisterabschluss, weitere vier einen Doktortitel – meistens von konservativen, evangelikalen, nichtcharismatischen Ausbildungsstätten. Fünf andere Männer haben Abschlüsse in Jura gemacht, bevor sie Mitarbeiter unserer Missions Base wurden. Die Persönlichkeit solcher Männer und Frauen ist normalerweise ganz anders als die von Menschen, die sich auf den prophetischen Dienst ausrichten, aber die Verschiedenartigkeit ist überaus wichtig. Wir alle brauchen einander.
Der Herr hat uns geholfen, eine vollzeitliche Bibelschule namens The Forerunner School of Ministry aufzubauen, die in akademischer Hinsicht recht hohe Anforderungen stellt. Die „Theologen“ lehren hier Seite an Seite mit „Propheten“ in einem Team. Es ist sehr wichtig, dass die Gaben des Heiligen Geistes mit einem verantwortungsbewussten Schriftstudium verbunden werden.
Wie die meisten Leute in der IHOP Missions Base ist die Mehrzahl dieser theologisch ausgebildeten Mitarbeiter nicht besonders prophetisch begabt. Es sind Hirten und Lehrer, die sich deutlich berufen fühlen, in einem Werk mitzuarbeiten, zu dem unter anderem auch der prophetische Dienst gehört.
Vielleicht überrascht es Sie, dass viele der prophetisch dienenden Leiter in unserer Mitte tatsächlich in einer Gemeinde aufgewachsen sind, in der die Geistesgaben keine Rolle spielten.
Nur allzu oft widerspricht Gottes Berufung völlig unseren natürlichen Stärken und unserer gewohnten geistlichen Ausrichtung. Wir sind davon überzeugt, dass Gott ein stark evangelikal geprägtes Bibelstudium mit übernatürlichen Manifestationen des Heiligen Geistes zusammenbringen möchte. Es kommt häufig vor, dass Gott Menschen zu einer Aufgabe beruft, für die sie keine natürlichen Begabungen mitbringen. Petrus, der ungebildete Fischer, wird zum Apostel gelehrter Juden berufen. Paulus, der selbstgerechte Pharisäer, wird als Apostel zu den heidnischen Griechen gesandt.
Die ersten Begegnungen mit dem prophetischen Dienst erlebte ich als Skeptiker. Aufgrund meiner frühen Religionserziehung und -zugehörigkeit hätte niemand gedacht, dass ich mich je in einem prophetischen Dienst einbringen würde. Gott hat Humor, so viel ist sicher.

WIE ICH ANTI-CHARISMATISCH WURDE

Im Februar 1972 wurde ich als Siebzehnjähriger von der Kraft des Heiligen Geistes berührt. In einer Gemeinde der Assemblies of God in Kansas City namens „Evangel Temple“ schien mich der Heilige Geist von allen Seiten zu umgeben, und ich betete zum ersten Mal in Sprachen. Vor diesem Erlebnis hatte ich noch nicht einmal etwas von der Gabe des Sprachengebetes gehört. Ich hatte keine Ahnung, was mit mir geschehen war. Ich bat die Leute, die mit mir gebetet hatten, mir zu helfen, das Geschehene zu verstehen. Sie sagten, ich hätte in Sprachen gebetet. Ich fragte: „Was ist das?“ Sie empfahlen mir, 1. Korinther 14 zu lesen und dann zur nächsten Versammlung zu kommen, um mehr darüber zu lernen.
Obwohl es eine gewaltige Gottesbegegnung gewesen war, wurde ich von meinen presbyterianischen Jugendgruppenleitern umgehend davon überzeugt, dass dieses Erlebnis eine dämonische Imitation gewesen wäre. So schlussfolgerte ich, dass ich durch diese Nachahmung betrogen worden war. Ich sagte mich sofort entschieden von diesem Erlebnis los und beschloss, mich allem Charismatischen zu verschließen, weil etwas, was so real erschien, nur allzu leicht auch andere Menschen verführen könnte. Ich fing an, andere „unschuldige“ Christen vor solchen falschen Erlebnissen wie dem Sprachengebet zu warnen.
In den nächsten Jahren machte ich es zu meiner persönlichen Mission, die charismatische Theologie bloßzustellen und diejenigen zu retten, die von einem solchen falschen Erlebnis in die Irre geführt worden waren.
Ich mochte Charismatiker genauso wenig wie die charismatische Theologie. Die Charismatiker, denen ich begegnet war, schienen so zu tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. Ich hielt sie für arrogant und ohne geistlichen Tiefgang. Meiner Einschätzung nach fehlte ihnen vieles, insbesondere die Leidenschaft für das Wort Gottes und das Bemühen um einen geheiligten persönlichen Lebensstil. Als junger Christ verschrieb ich mich den großen Gestalten der evangelikalen Bewegung und vertiefte mich in die Schriften von J. I. Packer, John Stott, Jonathan Edwards, Martyn Lloyd-Jones, A. W. Tozer und ähnlichen anderen. Mein Eifer für die evangelikale Rechtgläubigkeit und mein Kreuzzug gegen die übernatürlichen Gaben des Heiligen Geistes begleiteten mich überall hin, wo ich das Wort Gottes predigte. Ich sprach an einer Reihe von Colleges im mittleren Westen der USA. Ich wollte Charismatiker dazu bringen, ihre Erlebnisse als nicht schriftgemäße Täuschungen zu verurteilen.

NOCH EIN SCHRECKLICHER IRRTUM

Im April 1976 wurde ich, zw...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. An meine Leser
  6. 1 Hier liegt ein schrecklicher Irrtum vor!
  7. 2 Die Bestätigung von Prophetien durch Gottes Eingreifen in die Natur
  8. 3 Verantwortliche Handhabung des prophetischen Dienstes: Offenbarung, Auslegung und Umsetzung
  9. 4 Überblick über den prophetischen Dienst
  10. 5 Prophetisch begabt sein oder Prophet sein?
  11. 6 Frauen im prophetischen Dienst
  12. 7 Die sieben Dimensionen der prophetischen Kirche
  13. 8 Die kommende große Erweckung
  14. 9 Um die Fülle der prophetischen Salbung ringen
  15. 10 Falsche Vorstellungen über prophetische Begabungen
  16. 11 Gott fordert den Verstand heraus, um das Herz zu offenbaren
  17. 12 Pastoren und Propheten – wie man im Reich Gottes miteinander auskommt
  18. 13 Die Ursprünge der prophetischen Berufung
  19. 14 Die prophetische Botschaft verkörpern
  20. 15 Wie Prophetie oft falsch eingesetzt oder missbraucht wird
  21. 16 Im Praktizieren von Prophetie wachsen
  22. 17 Das prophetische Wort im Gottesdienst
  23. 18 Das prophetische Lied des Herrn
  24. 19 Manifestationen des Heiligen Geistes
  25. 20 Gottes Strategie des Schweigens
  26. Anmerkungen
  27. Weitere Titel von Mike Bickle