
- 104 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Dortmund, Schwaben, Pfalz und andere Leidenschaften
Über dieses Buch
Ilona Hofmann-Koehne und Dietmar Koehne entwickeln im Gespräch mit ihren Freunden Biene und Gerd Hallen einen Reigen von Limericks, Kurzgeschichten, Gedichten und Satiren, die unter anderem die schwäbische Mentalität aufs Korn nehmen - ausgesprochen kurzweilig und unterhaltsam.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Geburtstags- und auch Jahresfeste sind fürwahr das Allerbeste
Osterlimericks:
Zwei Schwaben, die warn in Westfalen. –
Ich frag’ mich, zu wievielten Malen? –
um Ostern zu feiern
mit Dortmunder Eiern.
Die Schwaben bekamen die Schalen…
Es war eine Nonne in Soest,
die sagte: “Ihr Freunde, nun Prost!
Es nahet sich Ostern,
in unseren Klostern,
selbst wenn das Glas ist bemoost.”
Ein alter Pfälzer aus Weyher,
der suchte zu Ostern die Eier.
Die Henne ward flugs,
geholt von dem Fuchs.
Da meinte der Pfälzer: “Au weia!”
Weihnachtsschmuck auf schwäbisch:
Ne Schwäbin fing draußen zu schmücken an –
bis hin zum siebenten Weihnachtsmann.
Der Nachbar hegt Groll.
Das will sie da woll?
Und stellt ein paar Engel noch dran.
Ein Schwabe schmückte mit Lichterketten
den Garten. Das ärgert die Nachbarn, wetten?
Die Tür mancher knallt.
Die bröselt dann bald.
Wir schaun, ob auch wir ein paar Lichter hätten.
Ein Pärchen im finsteren Schwaben,
das suchte am Weihnachtsbaum Gaben.
Das Christkind sagt: “Nee!
Für Euch gibt’s nur Schnee!
Für Schwaben wir sonst nichts mehr haben.“
Herbstzeitlimerick:
Wenn die Nebel fleißig waben
durch das finstre Land der Schwaben,
dann bin ich vor Unmut dicht,
suche innres Gleichgewicht,
muss am Pfälzer Wein mich laben.
Wir saßen nun wieder in Esslingen fest.
Dietmar, der dachte: ‚Das gibt mir den Rest.
Wird sie mich noch beißen,
oder will sie ausreißen?
Am besten, ich bind` sie am Stuhle gleich fest.
Nun sind wir seit Montag, dem 10. Oktober (2016), zurück aus Bad Bergzabern (Pfalz) und hocken in Esslingen. Es kommt mir schon wieder wie eine Ewigkeit vor…. Hier sind über Nacht alle Blätter der Bäume gelb geworden und fallen ab. Das war es dann wohl – kein goldener Oktober, sondern ein kahler.
Aber in 28 Tagen sehe ich den Florian wieder – juchhuuuu! Keine Sorge… Es handelt sich lediglich um den Funkturm im Westfalenpark.
Daraufhin wurde es gewaltig poetisch:
„Ich habe ein Herbstgedicht geschrieben, wir haben es uns soeben angehört!“
Er kann mir nichts vormachen
mit seinem strahlendblauen Lachen
und dem warmen Augenzwinkern.
Ahn ich doch längst das Knistern der Blätter,
die Veränderung der Farben,
das lautlose Fallen.
Versucht er mich zu verwirren
am Mittag
mit heißen Berührungen auf meiner Haut?
Aber ich sah schon die Eichhörnchen,
wie sie Nüsse vergruben
in der Dämmerung
verstellt er sich nicht länger
und streicht mir kalten Wind um die Lippen.
So kann ich dich nehmen,
wie du bist.
Streich`mir morgens noch den Tau auf`s Butterbrot.
Heule nachts an meinen Fenstern.
Reiß mir die Haare vom Kopf.
Durchtränke mich mit deinen stürmischen kalten Tränen,
bis du grau wirst und stirbst –
du Avant Garde des Winters.

Fachwerkhaus (Linolschnitt) 2000
Wo ein Gedicht entstanden ist, muss ein zweites nachrücken. Nun werden die Schwaben und ihr Reinlichkeitsdrang aufs Korn genommen, der beim Laubfegen an seine Grenzen stößt. Ilona am 1. November 2016:
Ach, ich wollt` ich wär ein Baum.
Dürft` mit Blättern schmeißen
Alles, was da hängt herum,
dann mit Inbrunst voll abreißen.
Wind, den nähm` ich zum Kumpan,
bläst das Laub nach nebenan.
Und wohin, ist ihm egal.
Macht ihm Spaß nur allemal,
wenn die Nachbarn lauthals klagen
beim verkniffnen Blätterjagen.
Denn sie fegen ohne Glück,
Wind bläst Blätter schnell zurück.
Stillvergnügt behält der Baum
noch sein letztes Kontingent,
denn es ist sein liebster Traum,
dass der Nachbar nochmals rennt.
Dann in einer kalten Nacht
rupft der Wind mit aller Macht
letztes Laub in aller Schnelle.
Totlaub fliegt sodann zur Stelle
und der Nachbar murrt und schreit.
Wer ihn nun vom Laub befreit?
Da...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Bemerkungen zum Limerick
- Schwaben Bashing
- Ärger mit einem Nachbarn in Esslingen
- Sonstiges Schwaben-Bashing
- Zum Thema Schwaben-Bashing:
- Der Traum von der Rückkehr nach Dortmund
- Der alte Küchenschrank
- Mit den Möbeln ist es oft zum Göbeln
- Wer reisen will, muss leiden
- Eine Herbstkomödie – spendiert von der Deutschen Bahn
- Eine weitere Episode
- Urlaube und andere Vergnügungen
- Dortmunder Leben
- Eine Einladung aus Schwerte
- Maladiöses
- Ein Omen, ungelogen, als Steinchen kam es geflogen…
- Vom Rücken bis zum Magen muss man viel ertragen
- Der Sturz in Altenbeken
- Geburtstags- und auch Jahresfeste sind fürwahr das Allerbeste
- Ionas 60. Geburtstag im Februar 2017
- Volksfeschte in Dortmund und Schwaben
- Das Zwiebelfescht
- Das Weinfest in Dortmund (Sommer 2018)
- Der Lottogewinn
- Schwabologisches
- Ilonas sprachkundliche Forschungen:
- Corona und der Abschied von Ilona
- Über die Autorin
- Ilonas literarisches Erbe
- Impressum