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Das Didymaiondreieck
Einordnung von Säule 2 (Ein Google-Maps-Experiment)
- 168 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
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Über dieses Buch
Vielleicht lässt sich das Rätsel, welches dieOstfrontsäule Nummer Zwei des Didymaionsdarstellt, nur durch eine geographischeBegebenheit endgültig lösen.Die ungefähre wie auch genauere Vermassung und ein erstaunlich perfektes Dreieckordnen die Symbolschrift ein.Ihr Stellenwert als Auslegung zum BuchDaniel und der Apokalypse bestätigt sichdurch Hochpräzisionsmessinstrumenteder heutigen Gegenwart.Eine Bildtafel auf Säule 4 hebt die Illustrationaus dem Reich des Zufalls und stellt sie aufein tragendes Fundament.
Häufig gestellte Fragen
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Information
1. Das Didymaion-Dreieck (Einordnung von Säule 2)
a) Das Tier mit den zwei Hörnern gemäss Apokalypse
Was auf Säule 2 zu fehlen schien, wäre eine explizite Signatur gewesen, die es ermöglicht hätte, das Werk einzuordnen. Man hätte höchstens in der Kombination der Widderhörner mit schlichteren, nur leicht gebogenen Hörnern, die eher selten war, einen Hinweis auf Beschreibungen des Propheten Daniel sehen können.
Man wäre aber davon ausgegangen, dass die Urheberschaft entweder auf einer anderen Säule oder vielleicht auch durch eine geographische Begebenheit näher definiert worden wäre.
Die Kontrollzahlen zu verschiedenen Bildern mittels Luftlinien, die erst seit wenigen Jahren allgemein herstellbar sind, hätten an den Umstand erinnert, dass auch Daniel gesagt wurde, dass diese Bücher den Menschen bis zu einer bestimmen Zeit verschlossen bleiben. Abgesehen davon waren die meisten Symbole und Fixpunkte, wie beispielsweise das Pentagon (Bauzeit: 1941-1943), neueren Datums.
Patmos und Didymaion
Aufgefallen wäre in erster Linie, dass das Didymaion annähernd auf gleicher Höhe wie die Insel Patmos lag, auf einer Landzunge, einem spitzen Ausläufer des Festlandes, der wie ein Pfeil gegen Westen wies, wo die Insel gut 60 km entfernt lag.
Patmos erlangte dadurch Berühmtheit, dass die Römer Johannes auf diese Insel verbannten, wo er die Apokalypse, das letzte prophetische Buch der Bibel, niederschrieb.
Gemäss heutigem Erkenntnisstand sogar ungefähr zur gleichen Zeit, als die Basen der Ostfrontsäulen am Didymaion verziert wurden. Die Differenz der Entstehungsdaten dürfte kein Jahrhundert, höchstwahrscheinlich nur wenige Jahrzehnte betragen.
Die 10 verzierten Ostfrontsäulen werden von S. Pülz (Untersuchungen zur kaiserzeitlichen Bauornamentik von Didyma) auf den Regierungszeitraums Trajans (98 - 117) oder Hadrians (117 - 138) datiert, was plus/ minus weniger Jahrzehnte dem Datum entspricht, in welchem die Offenbarung entstanden war, welche heute ungefähr auf das Jahr 70 veranschlagt wird.
Abb. 1.1 Vgl. Lage des Didymaions und Patmos (Johanneshöhle)1

Feststellbar gewesen wäre, dass Säule 2 der Offenbarung deutlich näher gestanden hätte als den Prophezeiungen Daniels, die damals bereits jahrhundertealt waren und aus Babylon stammen.
Die zwei Werke liegen nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich fast auf gleicher Höhe, auch wenn das Didymaion ungefähr ein Kilometer nördlich der Insel Patmos oder auch etwa 5 Meilen oberhalb der Johanneshöhle steht – dem Ort, wo die Apokalypse gemäss Legende Johannes offenbart wurde.
Aufgrund der gewissen Nähe und Parallelität hätte man es für nicht ganz unmöglich gehalten, dass das Didymaion auch Erklärungen zur Apokalypse enthält, welche hinzugefügt wurden, als die Offenbarung bereits vorlag.
Tier mit zwei Hörnern und Zahl 666 als Merkmal
Man hätte sich gefragt, ob man auf Säule 2 Bilder oder Illustrationen findet, die nicht nur zum Buch Daniel sondern zur Offenbarung passen. Das gemeinsame Thema von Daniel und der Offenbarung hätte aus einer Beleuchtung der letzten Zeit der kriegsgewaltigen Weltreiche und dem Beginn eines geordneten Friedensreiches bestanden.
Man hätte angenommen, dass ein eventueller Hinweis auf die Offenbarung – im Falle des Falles – ebenfalls aus einem plakativen Bild bestehend würde, vergleichbar mit den Widderhörnern, die zu Daniel 8 führten. Anhand eines zentralen Bildes hätte man auf eine gewisse Zusammengehörigkeit schliessen können, wobei das genauere Verhältnis der Werke zueinander noch abzuklären gewesen wäre.
Es hätte sich um eine Bebilderung des höchstwahrscheinlich wenige Jahrzehnte zuvor geschaffenen Textes handeln können, die aber auch Erklärungen enthalten könnte, vergleichbar mit den nicht näher ausgelegten Inhalten bei Daniel, die via Didymaion definiert wurden.
Eines der schlichtesten Bilder der Apokalypse (Offenbarung 13: 11-18) hätte aus einem Tier bestanden, welches zwei Hörner hat und dessen Zahl 666 betragen soll. – Ein Bild und eine Zahl, die über Jahrhunderte hinweg zu unzähligen Interpretationen anregten.
Die zwei Hörner des Tieres hätte man, vergleichbar mit den Ziegenhörnern, ebenfalls in den Doppelbögen sehen können, auch wenn auf Säule 2 drei Paare vorhanden waren. Man wäre ebenfalls davon ausgegangen, dass die zwei Hörner, die zu den Stirnen der Neunen wiesen, nur eine andere Beschreibung für den gleichen Inhalt, die zwei Stationen in West und Ost, wären. Als Doppelhorn interpretiert wäre der Hinweis auf die Lage auf dem Globus sogar am eindeutigsten gewesen.
Das Tier war als lammähnlich beschrieben worden und lag somit nicht weit entfernt von einer Ziege. Noch näher gelegen hätte ein Widder, das männliche Schaf.
Man hätte im oberen Bild (6-6), wie im Rahmen von Daniel 8, auch das Titelfeld sehen können, in welchem das Tier mit zwei Hörnern vorgestellt wurde.
Die Ohrringe oder die widderähnlichen Hörner sahen wie zwei Sechsen aus, welche dem Merkmal 666 entsprochen hätten, welches in der Offenbarung genannt wurde.
Abb. 1.2 Interpretation des Bildes auf Säule 2 gemäss Offenbarung

Titelfeld:
Schafähnliches Tier mit zwei Hörnern und Zahl 666 als Merkmal (der Symmetrie entsprechend zwei oder vier Stellen)
Vgl. mit Daniel 8:
Gemäss Chronologie deckungsgleich mit grimmem König (letzte Macht) als Beschreibung des kleinen Hornes
Inhalt:
Zwei Hörner als Hinweis auf Lage der zwei Zentren (oder Hornspitzen) auf dem Globus
Aufgrund der Symmetrie wäre die Zahl 666 am Didymaion nicht realisierbar gewesen. Da die Zahl 666 eher wie eine Wortbildung aussah, die mit zwei Sechsen unvollständig gewesen wäre, während eine vierte bereits übertrieben wirkte, hätten in einer symmetrischen Bilddarstellung zwei Stellen genügt. Die Zahl 66 wäre mit einem Spiegelbild (9-9) auf vier Stellen erweitert worden. Der Durchschnittswert hätte wiederum aus drei Sechsen bestanden.
Im Abgleich mit der Apokalypse wäre man davon ausgegangen, dass das Titelfeld das Tier mit zwei Hörnern und Zahl 666 darstellt. Es hätte auf den gleichen Formen beruht, die das letzte Bild in Daniel 8, den grimmen König, symbolisieren und hätte auch den gleichen Zustand, die Spitze der Gewaltpyramide beschrieben.
Während man im Rahmen von Daniel 8 die zwei Sechsen als Symbolisierung des Zeitpunktes einer zu sündhaft gewordenen Welt interpretiert hätte, hätten sie hier ein konkretes deskriptives Element des Textes der Offenbarung wiedergegeben.
Die Lage der Zentren auf dem Globus in der unteren Zeile (9-9) wäre identisch dargestellt worden, nur dass der Umweg über das eine Horn, welches zuunterst auf der Säule stand, erspart worden wäre. Die zwei Zentren auf den zwei Welthälften konnten mittels zweier Hörner direkt lokalisiert werden.
Insofern wäre die Beschreibung gemäss Offenbarung schlichter gewesen als diejenige gemäss Daniel 8.
Im Anhang, den zwei weiteren Doppelhörnern, hätte man eine Hervorhebung dieser Ortsangabe sehen können, einen Hinweis auf die atomare Bewaffnung oder eine zur oberen passende Einfassung.
Bestätigung der zwei Zentren durch V-Linie via Südpunkt Patmos
Die zwei Zentren in Ost und West, auf die die Illustration auf Säule 2 hinwies, wären durch eine eindeutige Strecke bestätigt worden. So hätte die V–Linie ab Washington durch den südlichsten Punkt der Insel Patmos nach Moskau mit 6660 Meilen die Zahl ergeben, die als Merkmal des Tieres beschrieben wurde.
Die V-Linie hätte dem Bild von zwei dünnen, nur mit einer Linie gezeichneten Hörnern entsprochen.
Man hätte im Umstand, dass sie nicht durch die Johannes-Höhle sondern durch den südlichsten Punkt auf Patmos führte, einen Makel sehen können. Allerdings wäre mit dem Messpunkt im untersten Anhängsel der Insel auch symbolisiert worden, dass die zwei Hornspitzen unter der Prophezeiung stehen, welche sich als Joch der Mächte erwiesen hätte, was durch den Südpunkt Patmos zutreffend ausgedrückt wurde.
Der Messpunkt wäre insofern mehr oder weniger naheliegend gewesen als der südliche Teil der Insel fast tropfenförmig rund war und wie eine Ausschreibung auf den darunterliegenden Ausläuf...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Das Didymaion-Dreieck (Einordnung von Säule 2)
- 2. Die Seepferdchentafel
- 3. Das Meryemana-Dreieck
- 4. Weitere Idealdreiecke
- Nachwort (Der Google-Maps-Distanzmesser)
- Abbildungsverzeichnis
- Impressum