Gedichte
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Gedichte

inspiriert aus mystischen Quellen göttlicher Liebe

  1. 94 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Gedichte

inspiriert aus mystischen Quellen göttlicher Liebe

Über dieses Buch

Wie es zu dem Buch kam: Ein Freund und spiritueller Weggefährte, der - wie ich - schon seit 40 Jahren auf dem Weg innerer Entwicklung ist, Gedichte liebt und ein feines Sprachgefühl besitzt, nimmt an einem Kurs der von A.H. Almaas gegründeten Ridwan-Schule teil. Nach gemeinsamer Meditation wurden in diesem Kurs auch Gedichte aus Daniel Ladinskys Buch auf Englisch vorgelesen. Mein Freund, der - wie die meisten hier - Englisch einigermaßen gut versteht, bat mich um eine Übersetzung, da er mein Gefühl für Sprache kennt und wertschätzt. Schon nach der ersten Übersetzung war er begeistert und berichtete mir, daß dieses Gedicht erst in unserer Muttersprache seine Leuchtkraft entfaltet und ihn auch erst in dieser Form im Herzen erreicht hat. Nachdem ich einige der Gedichte übersetzt hatte, schenkte er mir Daniel Ladinskys Buch mit den Worten, daß das ein würdiges und lohnendes Projekt für eine Übersetzung sei.Danach fing ich damit an, das Buch zu übersetzen noch ohne eine Absicht zur Veröffentlichung. Durch die Arbeit der Übersetzung war ich gezwungen, mich viel tiefer mit diesen Gedichten auseinanderzusetzen, als ich es sonst gemacht hätte. Durch diese Arbeit fühlte ich mich beschenkt. Erst als ich fertig war, kam der Gedanke auf, diese spirituellen Kostbarkeiten auch anderen deutschsprachigen Gottsuchern zugänglich zu machen.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783752607987
eBook-ISBN:
9783752679410
Christusmonogramm

Franz von Assisi

1182-1226, aus Assisi in Mittelitalien stammend, der bekannteste und beliebteste Heilige der westlichen Welt
ALS ICH VON ROM ZURÜCKKAM
Ein Vogel ergriff die Flucht. Und eine Blume auf dem Feld pfiff mich an, als ich vorbeiging. Ich trank aus einem Fluß klaren Wassers. Des Nachts entband der Himmel seine Haare und während ich einschlief, hielt ich eine Locke Gottes fest.
Als ich aus Rom zurückkam, sagten alle zu mir: "Berichte uns von den großartigen Neuigkeiten," und so erzählte ich mit großer Aufregung:
"Eine Blume auf einem Feld pfiff, und des Nachts entband der Himmel seine Haare und während ich einschlief, hielt ich eine heilige Locke …"
DAS HEILIGE WASSER
Niemand lebt außerhalb der Grenzmauern dieser heiligen Stätte – der Existenz. Des heiligen Wassers bedarf ich, das mein Auge benetzt und reinigt: Du bist es, Geliebter, Du – in jeder Erscheinung und Gestalt.
Welche Mutter würde ihr Kind verlieren und vergessen? – Für Gott sind wir das Kind; niemals gehen wir Seinem Blick verloren! Des Herzens Ruf und Wehgeschrei werden zuverlässig beantwortet: Arme – dem Licht eigen – kommen und kümmern sich. Wo auch immer du umherirrst, wird dir Hilfe zuteil.
Alles, was du berührst – hat Gott eingebracht in die Lernstube deines Geistes. Ja, es gibt Unterschiede, aber nicht im Land der Liebe. Daher weiß ich, daß meine und deine Gelübde dieselben sind.
Gerade habe ich die Kartoffeln geschält, während du noch über ihren Wert nachsinnst. Mein Schatz, in allem sind – in der Tat – wundervolle Nährstoffe, denn alles ist erschaffen von Gott.
Mit der Geburt bist du Teil unserer Gemeinschaft geworden. Mit einem himmlischen Vater, der ist, was Er ist – was weiß die Welt schon von deinem kostbaren Wert? Angesichts des Sohnes und seines makellosen Seins – verblassen jegliche Unterschiede zwischen Priester und Hure.
Doch wer kann das ertragen – diese Wahrheit und die Freiheit in ihrer Folge? Deshalb verfälschte ein weiser Mensch die Schriften; jedem Weisen ist das klar.
Meiner Seele Antlitz hat mir ihre Schönheit offenbart; warum nur war sie – so lange – scheu und verborgen; wußte sie nicht, wie sehr sie mich leiden und weinen ließ?
Mit seinen engsten Vertrauten spielt Er ein anderes Spiel, Gott sagt uns Wahrheiten, die du nicht glauben würdest.
Für die meisten Menschen gilt, daß sie Sein Mitgefühl begrenzen müssen; der goldene Same wird durch Vorstellungen von richtig und falsch eingeschlossen, bis einer der Freunde Gottes daher kommt und behutsam mit dir umgeht – wie mit einer göttlichen Braut.
Um die Grenzen des Seins und des Mitgefühls auszuloten, sandte der Heilige einen Vermesser aus. Gott kennt sowohl göttliche Enttäuschung wie göttliche Vergeblichkeit, wann immer in seiner Aufführung solches von Ihm dargeboten wird. Dem Unendlichen sind keine Beschränkungen auferlegt.
Wieso nicht Ihn damit aufziehen und necken? Wieso nicht die Freiheit akzeptieren? Was es Ihm – unserem Herrn – bedeutet, wenn Er uns betrachtet als eins mit Ihm Selbst?
So großartig und unumschränkt ist unser Geliebter. Behaupte nicht, daß "am anderen Ufer des Flusses ein anderer König regiere." Wie könnte das wahr sein – nichts kann sich Seiner grenzenlosen Stärke widersetzen.
Niemand lebt außerhalb der Grenzmauern dieser heiligen Stätte – der Existenz. Das heilige Wasser, das Auge und Stirn meiner Seele benötigen, ist Einssein. Von Liebe ward das Auge meiner Seele geöffnet, geläutert ward ich schließlich von der Reinheit einer jeden Erscheinung und Gestalt.
DEMUT UND MITGEFÜHL
Können wahre Demut und Mitgefühl in unseren Augen sein und sich auch in Worten zeigen, wenn wir uns nicht bewußt sind, daß auch wir zu jeglicher Handlung imstande sind?
DEINER BEDÜRFEN WIR
Geliebter, laß uns deinen Frieden spüren, alle Zeit sind wir Deiner bedürftig. Laß uns in Deiner Hand ein Werkzeug sein, das jede Fessel sprengt, auf daß die Eingesperrten nicht weinen. Gib uns unser Erbe, die göttliche Liebe, damit wir – wie Du – vergeben können. Erfülle uns mit Weisheit, so daß wir nicht am Wahnsinn anderer teilhaben; nicht zulassen, daß sie sich an uns vergehen und schuldig machen, wenn sie in ihrer hilflosen Wut uns mit Lanzen klaffende Wunden zufügen.
Dunkelheit ist der Docht, der nicht angezündet wurde; es braucht nur Deine Berührung, Geliebter, um als heilige Flamme zu brennen. Welche Traurigkeit dieser Welt könnte aushalten, in Deine Augen zu schauen?
Gott ist wie eine Honigbiene, es macht Ihm nichts aus, wenn ich Ihn so nenne; bist du gütig – so ist das süß für Ihn, und Er kommt näher und kann dich endlich in Sich Selbst hineinziehen.
Was gibt es voneinander zu verstehen: Könnte die Sonne mit einem Zauberstab in einen Mond verwandelt werden, würde der Mond nicht trauern um d...

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Rabia von Basra
  4. Franz von Assisi
  5. Rumi
  6. Meister Eckehart
  7. Thomas von Aquin
  8. Hafis
  9. Katharina von Siena
  10. Kabir
  11. Mirabai
  12. Theresa von Avila
  13. Johannes vom Kreuz
  14. Tukaram
  15. Weitere Informationen
  16. Impressum