Das vorliegende Buch ist wie folgt gegliedert: Kapitel 1: EinleitungKapitel 2: Gesetzliche Grundlage des InklusionsbeauftragtenKapitel 3: Pflicht zur Bestellung eines InklusionsbeauftragtenKapitel 4: Folgen der Nichtbestellung eines InklusionsbeauftragtenKapitel 5: Anzahl der InklusionsbeauftragtenKapitel 6: Notwendige Kompetenzen und Eigenschaften des InklusionsbeauftragtenKapitel 7: Unvereinbarkeit von Ämtern der Arbeitnehmervertretung mit der Rolle des InklusionsbeauftragtenKapitel 8: Bestellung des InklusionsbeauftragtenKapitel 9: Benennung des InklusionsbeauftragtenKapitel 10: Aufgaben des InklusionsbeauftragtenKapitel 11: Rechtsstellung des InklusionsbeauftragtenKapitel 12: Zusammenarbeit des Inklusionsbeauftragten mit weiteren InstitutionenKapitel 13: Abberufung des InklusionsbeauftragtenKapitel 14: Schlusswort

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Der Inklusionsbeauftragte im Schwerbehindertenrecht
Darstellung der Rolle des Inklusionsbeauftragen nach § 181 SGB IX
- 64 Seiten
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Der Inklusionsbeauftragte im Schwerbehindertenrecht
Darstellung der Rolle des Inklusionsbeauftragen nach § 181 SGB IX
Über dieses Buch
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Information
1 Einleitung
Um auch den Menschen mit einer Schwerbehinderung den Zugang zum Arbeits- und Erwerbsleben und damit Teilhabe in möglichst allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen, hat der Gesetzgeber zum Schutz dieser Menschen Regelungen im dritten Teil des SGB IX (Schwerbehindertenrecht) erlassen.
Im Betrieb ist für die Überwachung und Einhaltung dieses Schwerbehindertenrechts der Inklusionsbeauftragte1 zuständig.
Dieses Buch möchte kompakt die Rolle des Inklusionsbeauftragten darstellen, um den Inklusionsbeauftragten als Handbuch die Wahrnehmung ihres Amtes zu erleichtern. Hierzu werden in den einzelnen Kapiteln dieser Arbeit2 die folgenden Themen untersucht und dargestellt:
Kapitel 2 stellt die gesetzliche Grundlage für die Funktion des Inklusionsbeauftragten dar.
Kapitel 3 zeigt auf, für welche Arbeitgeber eine Verpflichtung zur Bestellung eines Inklusionsbeauftragten gilt.
Kapitel 4 benennt die sich aus der Nichtbestellung eines Inklusionsbeauftragten ergebenden Folgen.
Kapitel 5 erläutert die Anzahl der möglicherweise zu bestellenden Inklusionsbeauftragten.
Kapitel 6 diskutiert die notwendigen Kompetenzen und Eigenschaften eines gut geeigneten Kandidaten für das Amt des Inklusionsbeauftragten.
Kapitel 7 zeigt auf, welche Ämter mit dem des Inklusionsbeauftragten unvereinbar sind.
Kapitel 8 stellt dar, wie der Inklusionsbeauftragte durch den Arbeitgeber bestellt wird.
Kapitel 9 geht darauf ein, wem gegenüber der Inklusionsbeauftragte nach seiner Bestellung zu benennen ist.
Kapitel 10 stellt die Aufgaben des Inklusionsbeauftragten vor.
Kapitel 11 geht auf die Rechtsstellung des Inklusionsbeauftragten ein.
Kapitel 12 zeigt auf, mit welchen in- und externen Institutionen der Inklusionsbeauftragte zusammenarbeitet.
Kapitel 13 gibt die Möglichkeiten wieder, wie der Inklusionsbeauftragte aus seinem Amt scheiden kann.
Kapitel 14 zieht ein Fazit über die Rolle des Inklusionsbeauftragten.
Die einzelnen Kapitel dieser Arbeit sind in sich geschlossen. Sie müssen daher nicht zwingend der Reihe nach gelesen werden. Soweit nötig, werden im Text selbst Verweisungen auf andere Kapitel vorgenommen.
Die zur Erstellung der Arbeit verwendete Literatur findet sich im Literatur- und Quellenverzeichnis. Für ein vertiefendes Studium des Schwerbehindertenrechts wird auf die dort aufgeführten Werke verwiesen und ihre Lektüre empfohlen.
Hinweis: Diese Arbeit ist der besseren Lesbarkeit ausschließlich in der maskulinen Form geschrieben worden. Selbstredend beziehen sich die Formulierungen und Aussagen stets auf alle Geschlechter.
1 Vor dem Bundesteilhabegesetz hieß er noch Beauftragter des Arbeitgebers und wurde teilweise auch umgangssprachlich Behindertenbeauftragter genannt.
2 Nach dieser Einleitung in Kapitel 1.
2 Gesetzliche Grundlage des
Inklusionsbeauftragten
Die Notwendigkeit zur Bestellung eines Inklusionsbeauftragten findet sich in § 181 SGB IX. Dort heißt es:
„Der Arbeitgeber bestellt einen Inklusionsbeauftragten, der ihn in Angelegenheiten schwerbehinderter Menschen verantwortlich vertritt; falls erforderlich, können mehrere Inklusionsbeauftragte bestellt werden. Der Inklusionsbeauftragte soll nach Möglichkeit selbst ein schwerbehinderter Mensch sein. Der Inklusionsbeauftragte achtet vor allem darauf, dass dem Arbeitgeber obliegende Verpflichtungen erfüllt werden.“
Detaillierter geht der Gesetzgeber auf die Rolle und Funktion des Inklusionsbeauftragten im SGB IX nicht mehr ein. Daher wird in der vorliegenden Arbeit kompakt dargestellt, was es mit dem Inklusionsbeauftragten nach § 181 SGB IX auf sich hat.
3 Pflicht zur Bestellung eines
Inklusionsbeauftragten
Soweit es in § 181 Satz 1 Halbsatz 1 SGB IX heißt „Der Arbeitgeber bestellt einen Inklusionsbeauftragten“, stellt sich die Frage, ob dies uneingeschränkt für alle Arbeitgeber gilt. Nachfolgend wird diese Pflicht bezüglich ihrer Geltung dargestellt für Unternehmen unterschiedlicher Größe.
3.1 Unternehmen in Form eines Einmannbetriebs
Bereits aus § 181 Satz 1 SGB IX ergibt sich, dass der Inklusionsbeauftragte den Arbeitgeber in Belangen der schwerbehinderten Beschäftigten verantwortlich vertritt.
Dies setzt zwangslogisch bereits voraus, dass es theoretisch schwerbehinderte...
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Gesetzliche Grundlage des Inklusionsbeauftragten
- 3. Pflicht zur Bestellung eines Inklusionsbeauftragten
- 4. Folgen der Nichtbestellung des Inklusionsbeauftragten
- 5 Anzahl der Inklusionsbeauftragten
- 6. Notwendige Kompetenzen und Eigenschaften des Inklusionsbeauftragten
- 7. Unvereinbarkeit von Ämtern der Arbeitnehmervertretung mit der Rolle des Inklusionsbeauftragten
- 8. Bestellung des Inklusionsbeauftragten
- 9. Benennung des Inklusionsbeauftragten
- 10. Aufgaben des Inklusionsbeauftragten
- 11. Rechtsstellung des Inklusionsbeauftragten
- 12. Zusammenarbeit des Inklusionsbeauftragten mit weiteren Institutionen
- 13. Abberufung des Inklusionsbeauftragten
- 14. Schlussbetrachtung
- Literatur- und Quellenverzeichnis
- Literaturempfehlungen
- Anlagen
- Anlage 1: § 181 SGB IX
- Impressum
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