
- 192 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Gedichte und ErzählungenGeistliche Gedichte, Naturgedichte, Abendgedichte, Liebesgedichte- Lyrik alter Schule gekonnt, mit vernünftigem Versmaß, aber nicht zu strengund kleine nette Erzählungen- liebevoll verfasste Texte voller Glauben und Humorund Lebenserfahrung eines authentisch lebenden Gemeindepastors landeskirchlicher Prägung
Häufig gestellte Fragen
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Information
I. Naturgedichte und andere
Ballade
Auf der Straße wankt mit Hast
eine alte Frau daher,
tief gebückt von großer Last
und der Atem geht so schnell und
schwer.
Ach, sie seufzet tief und stöhnt:
Nimmt die Straße gar kein End?
Immer weiter sie sich dehnt,
wenn sich doch nur Hilfe fänd!
Manches Auto saust vorbei
mit Getöse und Radau.
Keiner hört den heis´ren Schrei,
keinen kümmert diese Frau.
Doch weit hinten folget ihr
schnellen Schritts ein junger Mann
und sein Auge voll Begier
schaut des Weibes schwanke Bahn.
Sieht den Rucksack voll gepackt,
fast die Frau zusammen bricht,
siehet, wie sie ganz verzagt,
doch ein Mitleid regt sich nicht.
Durch den Burschen schrecklich zieht
ein Gedanke voller List.
Er beschleunigt seinen Schritt,
bald die Frau erreichet ist.
„Oh, der Sack ist viel zu schwer
für die Schultern einer Frau.
Geben Sie ihn mir nur her“
freundlich spricht’s der Bursche schlau.
„Geben’s her, ich helfe gern,
da es so von Nöten ist,
denn der nächste Ort ist fern,
bis zum Zug nur kurze Frist.“
Und er nimmt die schwere Last,
dass die Frau aufatmen kann.
Weiter geht es ohne Rast,
dankbar schaut die Frau ihn an.
Prüfend blickt der Bursch herum.
Niemand ist jetzt in der Näh.
Dichte Wälder stehn rings um,
mit der Beut verschwind ich jäh.
Grade will er schnell entfliehn,
hebt schon seinen Fuß zum Lauf,
da sie wendet sich an ihn,
unbehaglich schaut er auf.
Und die Frau hält seine Hand,
ganz erfüllt von Dankbarkeit,
still hört er wie fest gebannt
sie erzählt von ihrem Leid.
„Ach des Krieges wilde Wut
riss den Mann von meiner Seit.
Unter Trümmern liegt mein Gut,
hin für immer ist die Freud.
Vielen geht es so zur Zeit,
Elend ist der Tage Los,
jeder trägt allein sein Leid,
mag es klein sein oder groß.
Und so half auch niemand mir,
fremd vorbei ging jeder Mann,
bald wollt ich verzweifeln schier,
Gutes haben Sie getan.
Viel vermag ein freundlich Wort,
mehr die hilfsbereite Hand,
Liebe sucht ich immerfort,
selten ich sie bisher fand.“
Ach ihm geht es selber so.
Hin sein Gut, die Lieben tot
und er wurde nimmer froh,
denn zum Schlechten trieb die Not.
Wie der Bursche sich nun schämt,
heiß schießt es ihm ins Gesicht,
kommt sich vor wie ganz verfemt
und der Frau entflieht er nicht.
Friedlich wandern sie entlang,
bald sind sie an Ort und Stell.
Er erwartet keinen Dank,
mit kurzem Gruß entweicht er schnell.
Muttertag
Die Bäume stehn im leisen Laub,
Pfingsten ist’s, die schönste Zeit.
Mutter, dein Tag! Das eine glaub:
wir lieben uns alle beid.
Warum noch Worte mehr,
die Liebe ist gar zart,
sie kommt vom Himmel her,
im Herzen dir bewahrt.
Der Reiher
Wie ein Standbild steht der Reiher,
faszinierende Gestalt,
unbewegt am kleinen Weiher,
Energie im Blick geballt.
Dürr zerbrechliches Gestelle,
schwarze Augen blicken starr,
rührt sich gar nicht von der Stelle.
Beute spürt nicht die Gefahr.
Blitz durchzuckt die zarten Glieder,
Spieß des Schnabels sticht im Nu -
schwinget dann sein weit Gefieder,
kreist den hohen Wipfeln zu.
Lichter Nebel
Morgens, wenn die Einsamkeit
suchend in die Wälder weicht,
weint der Nebel grau sein Leid.
Bebend löst er zag sein Kleid
und er wird so licht und leicht,
Tr...
Inhaltsverzeichnis
- Über den Autor
- Inhaltsverzeichnis:
- I. Naturgedichte und andere
- II. Jahreszeiten
- III. Liebesgedichte
- IV. Heitere Gedichte
- V. Geistliche Gedichte
- VI. Kirchenjahr
- VII. Abendgedichte
- VIII. Kurzgeschichten
- Impressum