Orangerie – Die Wiederentdeckung eines europäischen Ideals
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Orangerie – Die Wiederentdeckung eines europäischen Ideals

Festschrift zum 40. Jahrestag der Gründung des Arbeitskreises Orangerien in Deutschland e. V.

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Orangerie – Die Wiederentdeckung eines europäischen Ideals

Festschrift zum 40. Jahrestag der Gründung des Arbeitskreises Orangerien in Deutschland e. V.

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Über dieses Buch

Seit vierzig Jahren folgt der Arbeitskreis Orangerien in Deutschland e.?V. den Spuren der Orangeriekultur mittels Forschung, Dokumentation und Publi­kation. In dieser Festschrift – zugleich Doppelband 16/17 seiner Reihe – widmet er sich der Orangerie als einem komplexen Gesamtkunstwerk aus Natur und Kunst, das eine große Vergangenheit sowie eine starke Ausstrahlung bis hinein in die Gegenwart besitzt. So wie einst dienen Orangerien auch heute der Präsentation und Kultivierung, der Nutzung, Pflege und Überwinterung exquisiter Sammlungen an Orangerie­gewächsen, ebenso deren metaphorischer Inszenierung. Orangeriegebäude und ihre Pflanzensammlungen gehören zu den wichtigsten Elementen baro­cker Gärten und tragen wesentlich zur intuitiven Vermittlung historischer Zusammenhänge und ästhetischer Qualitäten bei. Die Beiträge der 39. und 40. Jahrestagung des Arbeitskreises in Burghausen und Glienicke/Potsdam bilden den Grundstock dieses Bandes. Die Autoren versuchen, der vielschichtigen Bedeutung der Orangeriekultur als gelebtem Kulturerbe und dem aktuellen Auftrag für Wissenschaft und Forschung gerecht zu werden. Daher wird ein Bogen von der klassischen Orangeriekultur zwischen Metaphorik und Pflanzenpräsentation über die präsenten Orangerien als kunstvollen Inszenierungen eines Traums bis hin zur Praxis der Orangeriekultur als hoher Kunst der Pflanzenkultivierung gespannt. Und schließlich sind einige Beiträge einer Orangeriekultur als Schnittstelle zwischen Garten und Kulinarik gewidmet.

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502 
|
hältnis 
zur 
Größenausdehnung 
der 
barocken 
Beispiele 
kleine 
Gerät 
verzichtet 
gänzlich 
auf 
Zitronen 
und 
Zitronenkorb. 
Auf 
schmalem 
Raum 
drängen 
sich 
dicht 
die 
beiden 
hohen 
schmalen 
Essig- 
und 
Ölgefäße 
zusammen, 
15 
Knorr-Menage, 
um 
1980
während 
unmittelbar 
am 
Henkel 
Salz- 
und 
Pfefferstreuer 
platziert 
sind. 
Der 
Entwerfer 
legte 
vor 
allem 
auch 
großen 
Wert 
auf 
gebogte 
Formen 
und 
Rundungen. 
Spätestens 
zu 
die-
sem 
Zeitpunkt 
war 
die 
barocke 
Einheit 
von 
Salz- 
und 
Gewürzbehältern, 
Essig- 
und 
Öl-
kännchen 
sowie 
Zitronenkorb 
endgültig 
ver-
schwunden. 
Welcher 
Gast 
mag 
sich 
noch 
an 
den 
einstigen 
prachtvollen 
Tafelmittelpunkt 
erinnern, 
wenn 
er 
heutzutage 
in 
Gaststätten 
und 
Imbissstuben 
Gewürzständer 
(Abb. 15) 
wie 
im 
Bild 
vorfindet? 
Trotz 
dieser 
einschneidenden 
Entwick-
lungen 
sollte 
der 
moderne 
Mensch 
heutzutage 
nicht 
das 
Interesse 
an 
einer 
schön 
gedeckten 
Tafel 
verlieren. 
Bekanntlich 
erfasst 
er 
über 
das 
Auge 
den 
größten 
Teil 
seiner 
Sinneswahrneh-
mungen, 
und 
das 
insbesondere 
beim 
Essen. 
In 
Erwartung 
von 
über 
den 
Geschmackssinn 
zu 
erlebenden 
kulinarischen 
Höhen 
kann 
eine 
schön 
gedeckte 
Tafel 
auch 
ohne 
Platmenage 
und 
Zitronenkorb 
bereits 
eine 
Vorstufe 
zum 
»Gipfel 
der 
Genüsse« 
sein. 
Dekorationsmate-
rial 
findet 
sich 
in 
den 
einschlägigen 
Geschäf-
ten 
in 
großer 
Zahl 
und 
der 
Phantasie 
sind 
bei 
der 
Gestaltung, 
wie 
eingangs 
Marie 
Daâge 
bemerkte, 
kaum 
Grenzen 
gesetzt.
Silvia 
Glaser

Inhaltsverzeichnis