Kurdistan
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Wie ein unterdrücktes Volk den Mittleren Osten stabilisiert

  1. 224 Seiten
  2. German
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Kurdistan

Wie ein unterdrücktes Volk den Mittleren Osten stabilisiert

Über dieses Buch

"Das Buch 'KURDISTAN' von Tobias Huch zähle ich zu den Standardwerken über den Nahen- und Mittleren Osten. Es ist ein überzeugendes Werk für all jene, die den Zustand des Nahen- und Mittleren Ostens verstehen wollen. Das Werk belegt, dass Huch unbestritten zu den besten Kurdistanexperten gehört."(Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender Kurdische Gemeinde Deutschland e.V.)"Der Autor schafft es auf eindrucksvolle Art, einer seit Jahrhundertenunterdrückten Minderheit eine Stimme zu geben." (pogrom 2018)"Fazit: Lesenswert! Kurdistan von Tobias Huch bietet umfangreiche Hintergrundinformationen um den Konflikt zwischen der Türkei und der kurdischen Minderheit zu verstehen." (ruhrbarone)"Jemand, der Antworten sucht, findet verlässliche Problembeschreibungen. Wo es für Optimismus noch lange keinen Raum gibt und jemand nur einfach eine Übersicht erwartet, wird er sicher mit gewecktem Interesse weiterdenken. Bundeskanzler, Außenminister nebst ihren Beraterstäben sowie alle Parteistrategen sollten es zwingend lesen. Journalisten auch." Tichys Einblick

Information

Teil I

­Geschichte, ­Politik und Struktur

1. Die Geschichte der Kurden

Wer sind die Kurden? Woher stammen sie? Was sind ihre Anliegen? Das sind Fragen, die ich mir noch vor wenigen Jahren selbst gestellt habe. Zwar gab es schon damals in meinem Freundes- und Bekanntenkreis viele Kurden, die ich als solche aber gar nicht bewusst wahrgenommen habe. Für mich waren es einfach türkische Freunde, nichts weiter. Aus manchen Ecken waren in Bezug auf Kurden zwar dumme Sprüche wie »Wer nichts wurde, wurde Kurde« zu vernehmen, oder sie wurden als »Bergtürken« verspottet – aber ich habe das nicht näher hinterfragt. Erst später, als ich mich mit dem Thema Kurdentum eingehender befasst habe, wurde mir klar, dass solche flapsigen Sprüche und abwertenden Aussagen von hier lebenden Türken eine Folge der strikten Assimilierungspolitik in der Türkei waren. Denn die Herabwürdigung eines gesamten Volkes von annähernd 50 Millionen Menschen war Teil einer perfiden Strategie des türkischen Staates, die das Ziel verfolgte, den Kurden ihre Identität zu rauben. Man hat ihnen ihre eigene Sprache verboten, ihre Kultur durften sie nicht leben, ihre Namen wurden geändert und ihre Städte umbenannt. Bis heute leben Kurden in der Türkei nur dann unbehelligt, wenn sie sich als Türken ausgeben.
Im Nachbarland Syrien war die Situation ähnlich, wobei das Assad-Regime die Kurden jedoch nicht so aggressiv und brutal verfolgte, wie das bis heute in der Türkei geschieht. Auch in Syrien war es den Kurden offiziell nicht erlaubt, ihre Sprache zu benutzen. Sie konnten ihre Kinder nicht mit kurdischen Namen registrieren lassen, keine Firmen mit kurdischen Namen gründen, keine kurdischen Privatschulen eröffnen und keine Bücher und Materialien auf Kurdisch veröffentlichen. Erst durch den Bürgerkrieg hat sich das alles geändert. Die Rechte der Kurden auf ihre Sprache und Kultur wurden – wie die der christlichen Minderheit – in einer neuen Verfassung in Nordsyrien festgeschrieben.
Für mich war die Auseinandersetzung mit der wechselhaften, leidvollen und ereignisreichen Geschichte der Kurden sehr ergreifend und bewegend. Ich bin zeitlebens ein politischer Mensch gewesen, war von meinem 16. bis 18. Lebensjahr Mitglied zuerst der Jungen Union, dann der CDU, ehe ich später zur FDP wechselte und als Junger Liberaler aktiv wurde. Mir lagen immer die Menschen- und Bürgerrechte sehr am Herzen. Das unbedingte Eintreten für Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und unveräußerliche Grundrechte waren auch der Anlass für meinen Parteiwechsel gewesen, weil ich diese Interessen bei den Liberalen besser vertreten fand als bei den anderen Parteien. Infolge dieser Fokussierung war ich wie gefesselt vom Volk der Kurden und ihrem Schicksal. Vom ersten Augenblick meiner Beschäftigung mit dem Kurdentum an war ich beeindruckt, mit welchem ungebeugten Stolz, mit welch faszinierendem Willen zur Selbstbehauptung dieses Volk bis heute erhobenen Hauptes lebt – nach so vielen Jahrhunderten der Verfolgung und des Leids.
Kulturhistorisch sind die Kurden als Ethnie hochinteressant. Ihr Ursprung liegt in Mesopotamien, einem Gebiet, das wie keines sonst für die Wiege der Zivilisation, den Anfang der Kulturgeschichte steht. Mesopotamien bedeutet wörtlich »zwischen den Flüssen«; es ist jenes legendäre Zweistromland, das die fruchtbaren Ebenen zwischen Euphrat und Tigris umfasst. Vor über 5000 Jahren waren hier die Stämme der Gutäer und Lullubäer heimisch, etwa im Bereich des mittleren und nördlichen Zagros-Gebirges; die verwandten Stämme der Hurriter lebten im benachbarten Osttaurus-Gebirge. Das Siedlungsgebiet dieser Völker reichte bis weit in die fruchtbare Tiefebene Mesopotamiens hinein, und aus ihnen – so vermutet man – gingen später unter anderem die Meder hervor. Diese werden heute oft als die Vorfahren der Kurden gesehen, da sich ihr Siedlungsgebiet schon früh über das weite Gebiet des heutigen »Kurdistans« erstreckte. Grundlage dieser Spekulation sind vor allem die Publikationen des Orientalisten Vladimir Minorsky, der eine große Überschneidung in der Sprache der Meder und der Kurden erkannt zu haben glaubte.
Wirklich wissenschaftlich beweisbar sind die verschiedenen Thesen zur Ethnogenese der Kurden nicht, vor allem die Vorstellung einer monolinearen Weiterentwicklung aus wenigen Ursprungsstämmen zu einem Volk, über klar voneinander abgrenzbare Zwischenstufen, ist zu vereinfachend. Man weiß heute, dass sich die Ethnogenese meist durch Migrationsbewegungen und Umgebungswechsel vollzieht. Sie ist ein hochkomplexer Vorgang. Doch vor dem Hintergrund, dass Mesopotamien immer ein Vielvölkergebiet war, kann man durchaus eine anhaltende Durchmischung annehmen, an deren Ende dann das Volk der Kurden hervortrat.
Sicher ist nur, dass »… die kulturellen Wurzeln der Vorfahren der Kurden … überwiegend in den altiranischen und altindischen Zivilisationen begründet« liegen, wie die renommierten Autoren Strohmeier und Yalçın-Heckmann in ihrem Standardwerk Geschichte der Kurden schreiben. Spätere Einflüsse fußen also auf diesem Ursprung. Für diese These der schrittweisen Durchmischung spricht übrigens auch, dass schon immer zahllose Völker, Stämme und Kulturen durch das Siedlungsgebiet der Kurden zogen und ihre bis heute sichtbaren Spuren in der kurdischen Kultur hinterließen: Sumerer, Assyrer, Meder, Perser, Juden, Akkader und viele andere brachten Einflüsse mit und prägten das Kurdentum, wie es heute besteht.
Kurd – »die Kurd« – nannte man im Mittelalter die meist in abgelegenen Gebirgsregionen umherziehenden Nomadenstämme, ohne damit eine kurdische Ethnie zu beschreiben. Eine exakte Abgrenzung des Begriffs »Kurdistan« existiert bis heute nicht. Tatsächlich war die Topografie, die geologische Beschaffenheit ihrer Heimatregion, einer der Hauptgründe dafür, dass die Kurden weder untereinander noch in der Wahrnehmung ihrer Nachbarvölker so etwas wie eine eigene Identität entwickelten – geschweige denn politische Unabhängigkeit. Ihre Territorien umfassten zwar ein riesiges Gebiet im Mittleren Osten, doch sie lebten stets zersiedelt und infolge des unwegsamen Geländes voneinander getrennt. So waren kultureller Austausch und Handel schwierig.
Die soziale Struktur der Kurden, die in Stammesgesellschaften und Großgruppen lebten, erschwerte zudem eine staatliche Einigung. Die Kurdengebiete lagen (und liegen noch heute) in einer strategisch bedeutsamen, von vielen Interessensphären beanspruchten Großregion. So schlossen die einzelnen Clans jeweils Bündnisse mit lokalen Machthabern, was allerdings verhinderte, dass sich ein kurdisches Gemeinschafts- oder später gar ein Nationalbewusstsein wie bei anderen Völkern entwickeln konnte.
Die seit der islamischen Expansion überwiegend sunnitischen Kurden gerieten ab dem 16. Jahrhundert in die innerreligiösen Konflikte und Machtkämpfe der islamischen Großmächte – insbesondere zwischen dem Osmanischen Reich und den schiitischen Persern. Dass dabei die kurdischen Stämme die sunnitischen Osmanen unterstützten, wurde von diesen durch Gewährung weitreichender Autonomie für die einzelnen kurdischen Kleinstaaten und Fürstentümer belohnt – womit sich die Zersplitterung der Kurden untereinander fortsetzte. Als das Osmanische Reich an Bedeutung verlor und als Schutzmacht wegfiel, kam es zu religiösen Konflikten der Kurden mit benachbarten christlichen Staaten wie etwa Armenien, was die europäischen Großmächte auf den Plan rief, die die Osmanen zu Gegenmaßnahmen drängten.
Im 19. Jahrhundert war schließlich das zuvor gute Verhältnis der Kurden zum Sultan in Istanbul zerrüttet, und die Kurden wagten den offenen Widerstand; allerdings wieder nicht konzertiert und mit einheitlichen Zielen – etwa Bestrebungen für einen Nationalstaat –, sondern nur aus lokalen Interessen heraus. In diesen Unruhen hat die erbitterte Ablehnung kurdischer Unabhängigkeitsbestrebungen durch die Türkei ihren Ursprung.
Als das Osmanische Reich nach dem Ersten Weltkrieg zerfiel, hegten die Kurden zunächst große Hoffnung auf einen eigenen Staat. Aus taktischen Erwägungen hatten die westlichen Entente-Mächte zuvor versucht, die mit den Mittelmächten verbündete Türkei von innen zu schwächen, indem sie die Kurden zum Widerstand aufriefen und ihnen im Zuge einer neuen Nachkriegsordnung staatliche Unabhängigkeit versprachen. Der Friedensvertrag von Sèvres sah denn auch ein autonomes »Kurdistan« vor, allerdings in einem weit reduzierterem Gebiet als erhofft. Doch nicht einmal dies wurde realisiert, weil der Vertrag nie umgesetzt wurde.
Die nationaltürkische Bewegung Kemal Atatürks tat ein Übriges, um den kurdischen Traum vom eigenen Staat zu zerschlagen, Für Minderheiten hatte die neue Türkei keinen Platz – weder Armenier noch Griechen oder Kurden konnten auf Autonomierechte hoffen. Und als die von Atatürk befriedete anatolische Rumpftürkei im Vertrag von Lausanne von den Westmächten anerkannt wurde, war für die Kurden im gesamten Mittleren Osten überhaupt kein Staat mehr vorgesehen; ihr Territorium wurde auf Iran, Irak und die Türkei verteilt. Weitere bedeutende Kurdensiedlungen fanden sich außerdem in Gebieten Syriens und der Sowjetunion. In all diesen Staaten wurde jede Form kurdischer Eigenständigkeit und Kultur mehr oder minder stark unterdrückt; vor allem in der Türkei waren die Kurden dauerhaft Repressalien ausgesetzt – und sind es bis heute. Die Kurden blieben das größte lebende »Volk ohne Staat« der Moderne.
Das Stammesdenken der Kurden wurde erstmals durchbrochen, als sich Ideen des Kommunismus in den 1970er-Jahren als grenz- und clanübergreifendes ideologisches Bindeglied unter kurdischen Intellektuellen verbreiteten und sich politische Kräfte gründeten, die über alle Grenzen hinweg in Parteien aktiv wurden. Am bedeutendsten war hier die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) unter Abdullah Öcalan, die schon bald zu einer zunehmend paramilitärischen und zeitweilig terroristisch agierenden Einheit wurde. Vor allem in der Türkei führte ihre Bekämpfung durch den türkischen Staat zu einem faktischen Bürgerkrieg, der bis heute schwelt und über 40 000 Menschenleben forderte.
Die politischen Veränderungen seit den 1990er-Jahren im Nordirak führten in den dortigen Kurdengebieten zur Herausbildung einer Teilautonomie. Daraus formierte sich nach turbulenten Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs und militärischer Konflikte mit radikalislamischen Kräften, besonders mit dem sogenannten Islamischen Staat, schließlich die Autonome Region Kurdistan. 2017 votierten über 90 Prozent der Wähler im Rahmen eines Unabhängigkeitsreferendums für einen eigenständigen kurdischen Staat Das Referendum war jedoch nicht bindend, worauf ich in Kapitel 12 noch näher eingehen werde, und brachte letztendlich nur »auf dem Papier« den Status der Unabhängigkeit.
In anderen Ländern des »historischen« Kurdistans – also der Kernsiedlungsgebiete, die sich zusammengenommen über eine Fläche etwa der Größe Deutschlands erstrecken –, leben Kurden noch immer in Unfreiheit, häufig unterdrückt und verfolgt; doch der Funke der Freiheit hat auch dort gezündet. In Syrien und im Iran kämpfen Kurden für ihre Unabhängigkeit, und auch in der Türkei behaupten Kurden zunehmend entschlossener ihre Eigenständigkeit und besinnen sich auf ihre Identität. Es ist diesem großen Volk mit einer so reichen Kultur zu wünschen, dass die Geschichte es doch noch entschädigt für so viele Generationen von Leid und Entbehrung. In Syrien scheinen die Kurden ihrem Ziel einen großen Schritt nähergekommen zu sein. Es ist dort zwar kein kurdischer Staat entstanden, dafür aber eine autonome Zone, in der Kurden gemeinsam mit Arabern, Assyrern, Armeniern und Turkmenen an einer Demokratie arbeiten.
Mir persönlich ist bei der Vorstellung, die Kurden seien das Ergebnis von so vielen Einflüssen bedeutender Völker, besonders der Gedanke sympathisch, dass das kurdische Volk gewissermaßen der natürliche Erbe der höchsten kulturellen Eigenschaften der Menschheitsgeschichte ist. Die reichhaltige Kultur der Kurden, ihre Traditionen und all das, was ihre Identität ausmacht, sind wie ein Fingerabdruck der Historie und zugleich das Spiegelbild unserer eigenen Vergangenheit.

2. Sykes-Picot, Sèvres und Lausanne

Bis heute ist der gesamte Mittlere Osten ein Pulverfass: Ob im Irak, in Syrien, im Iran, in der Türkei, im Libanon oder in den Palästinensergebieten – überall kracht es mal mehr, mal weniger. Viele Politiker der Gegenwart, vor allem in den USA, machen es sich bei der Suche nach Gründen für die anhaltende Instabilität der gesamten Region zu einfach und schieben die Probleme pauschal auf »den Islam« als Ganzes oder auf eine irgendwie konfliktträchtige arabische Natur. Aber das sind Stereotypen, und diese können als solche nicht greifen.
Ein Blick auf die Landkarte zeigt rasch, wo die wahren Wurzeln der Dauerkrise liegen. Der Mittlere Osten beheimatet eine unübersichtliche Vielzahl unterschiedlicher Ethnien, Stammesgesellschaften und Glaubensgemeinschaften – und deren Siedlungsgebiete haben mit den Staatsgrenzen meist sehr wenig gemeinsam. Ein bunter Haufen von Völkern – getrennt nach Sprachen, Sitten und Kultur – lebt verstreut über unterschiedliche Länder und Herrschaftsgebiete, die erst in jüngerer Zeit künstlich geschaffen wurden. Die Grenzen zeichnete man zu großen Teilen einfach mit dem Lineal. Vielerorts geometrisch figurierte Staatsgrenzen können jedoch nur eines bedeuten: Natürlich gewachsen ist hier nichts!
In der Tat bestimmten fremde Herren die willkürlich gezogenen Grenzen, und zwar erstmals vor 102 Jahren in einem Geheimvertrag zwischen England und Frankreich, der heute als Sykes-Picot-Abkommen bekannt ist. Jeder, der sich mit dem Mittleren Osten und den Hintergründen seiner Konflikte näher befasst, »stolpert« zwangsläufig früher als später über dieses Abkommen. Nahostexperten bezeichnen es zu recht als »die Wurzel allen Übels«. In Erwartung des Untergangs des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg trafen sich im November 1915 der französische Diplomat François Georges-Picot und der englische Diplomat Mark Sykes. Sie handelten ein Abkommen aus, das am 16. Mai 1916 offiziell beschlossen wurde und eine Aufteilung des Osmanischen Reiches nach dessen Untergang zum Gegenstand hatte. Die beiden Diplomaten umrissen die kolonialen Interessen beider Großmächte für die Nachkriegsordnung. Neben der Schaffung neuer, unabhängiger Staaten definierten sie die Mandatsgebiete Frankreichs und Englands. Die Gebiete des heutigen Jordaniens und des Zentral- und Südirak ging an die Briten, während sich Frankreich die Herrschaft über die Südost-Türkei, den Nordirak, Syrien und den Libanon sicherte.
Das Abkommen wurde 1917 durch die neue bolschewistische Regierung Russlands offengelegt und erregte international großes Aufsehen und diplomatische Verstimmungen. Bei der Aufteilung der »Kriegsbeute« blieben die Ansprüche anderer Mächte unberücksichtigt, und die betroffene Region war nach imperialistischer Manier aufgeteilt worden. Trotzdem wurde das Abkommen zunächst umgesetzt. Aber schon kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs gerieten Frankreich und Großbritannien in Streit. Britische Truppen besetzten die Stadt Mossul und die umliegenden Erdölfelder im heutigen Irak, obwohl dieses Gebiet Frankreich zugesprochen war.
Zudem fühlten sich die arabischen Stämme durch das Abkommen hintergangen, da man ihnen die Herrschaft über ganz Arabien versprochen hatt...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Widmung
  5. Inhalt
  6. Vorwort
  7. Teil I -Geschichte, -Politik und Struktur
  8. Teil II -Aktuelle -Situation der Kurden
  9. Teil III Wirtschaft und Partner
  10. Teil IV Unabhängigkeit und Freiheit
  11. Glossar
  12. Quellen
  13. Über den Autor

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