Ein Ort, eine Familie, ihr Unternehmen - und die deutsche Geschichte vom Beginn des 19.Jahrhunderts bis zur Nachkriegszeit. Anhand der Aufzeichnungen seiner Vorfahren bringt Autor Dieter Heymann die Geschichte seiner Familie zu Papier - und setzt diese dabei auch immer in einen historischen Kontext. Spannend und facettenreich folgt man einer Kaufmannsfamilie auf einem nicht immer einfachen Weg durch die Zeit. Durch sehr private Einblicke erfährt man beinahe am eigenen Leib, wie die Familie die Deutsche Revolution, die Reichsgründung sowie Ersten und Zweiten Weltkrieg durchlebt hat.Dieses Buch schreibt Heymann für die nachfolgenden Generationen, seine Kinder und Enkelkinder. Durch Aufzeichnungen seines Vaters und Onkels ist er selbst sehr nahe an der Vergangenheit. Zurecht hat er einige Bedenken, dass ohne das geschichtliche Wissen die Gegenwart nicht verstanden werden kann.

- 224 Seiten
- German
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Über dieses Buch
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Information
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9783752691511
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Prolog
- Wie alles begann …
- Daniel entdeckt Mendelssohn
- Werner Richard Heymann in Berlin
- Jüdische Sitten und Gebräuche
- Daniel beginnt seine Berufskarriere
- Daniels Hochzeit und der Sprung in die Selbstständigkeit
- Darmstadt und der Jugendstil
- Lebensreform um das Jahr 1900
- Jakob – Erstgeborener und Unternehmenserbe?
- Jakob tritt nicht in das väterliche Unternehmen ein
- Eine kleine Exkursion: Der Baron
- Konkurrenz belebt das Geschäft – und spaltet die Familie
- Ausbruch des Ersten Weltkrieges
- Paulines geniale Idee
- Frauen hatten sich ihren Männern unterzuordnen
- Heinrich kommt nicht aus dem Krieg zurück
- Es gab nichts mehr zum Essen
- Eine schwere Zeit bricht an
- Vater berichtet über seine Schulzeit
- Franz Kafka, die Spanische Grippe und ein kurzer Umriss der Seuchengeschichte
- Virologie – aktueller denn je
- Warum heißt es eigentlich »Spanische Grippe«?
- Paul gerät mit seinem Vater aneinander
- Aufstiegsmöglichkeiten in den Goldenen Zwanzigern
- Weltwirtschaftskrise 1929
- »Gebt mir nur vier Jahre!«
- Hitler verspricht jedem Deutschen ein Auto?
- Kriegsvorboten
- Der Zweck dieses Buches – und die Schwierigkeit mit Zeitzeugen
- Die Nazi-Gesetze treffen die Familie
- Jüdisches Leben in Darmstadt
- XI. Olympiade 1936 in Deutschland
- Eintritt in die SA und Entlassung in der Firma
- Heinrich tritt in den väterlichen Handwerksbetrieb ein
- »Übernahme« von Betten-Schatz
- Enteignung jüdischen Kapitals
- Übernahme von Teppich Meyer
- Probleme bei der »Übernahme« der Bettfedernfabrik S. Blum & Söhne
- Konferenz von Évian
- Reichspogromnacht
- Jüdische Geschäfte
- Hitler und die Kirche
- Martin Heidegger und der philosophische Umgang mit dem Nationalsozialismus
- Gerechtigkeit Gottes
- Hitler dopte
- Ein V für den Sieg
- Darmstadt 1942
- Alfons, Vaters Kriegskamerad
- Wettlauf der Alliierten um die Vormachtstellung in Deutschland
- Heinrichs Wehrmachtssoldbuch
- Totale Zerstörung von Darmstadt
- Das Kriegsende stand bevor …
- Heinrich kommt aus dem Krieg zurück
- Entnazifizierung und zunehmende politische Selbstverantwortung
- Wiederaufbau
- Die Rolle Groß-Zimmerns für die Heymanns
- Hätte es vielleicht doch einen Ausweg gegeben …?
- Was bedeuten Krisen?
- Epilog
- Kapitulationserklärung
- Stammtafel der Familie Heymann
- Weitere Informationen
- Impressum