Nein sagen
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Nein sagen

Wie du in 30 Tagen lernst "Nein" zu sagen, so dass es kurz, ehrlich, positiv und respektvoll ausfällt.

  1. 200 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Nein sagen

Wie du in 30 Tagen lernst "Nein" zu sagen, so dass es kurz, ehrlich, positiv und respektvoll ausfällt.

Über dieses Buch

Bewusst entscheiden, selbstbestimmt leben: Endlich Neinsagen können ohne schlechtes Gewissen! Kennst du das auch? Du hast einen vollen Terminkalender und dennoch fällt es dir schwer, "Nein" zu sagen. Immer wieder übernimmst du zusätzliche Aufgaben, obwohl du schon längst an deine Grenzen gestoßen bist. Du fühlst dich gestresst, überfordert und verlierst den Überblick über das, was dir wirklich wichtig ist. Dieses Buch hilft dir, deine Prioritäten zu setzen und ganz klar zu entscheiden, was dran ist und was nicht. Du lernst, deine Aufgaben nach Wichtigkeit zu klassifizieren und bewusst Ja oder Nein zu sagen, um deinen Zielen und Werten treu zu bleiben. Durch diesen bewussten Entscheidungsprozess stärkst du dein Selbstvertrauen und dein Selbstbewusstsein, was dir ein selbstbestimmteres und erfolgreicheres Leben ermöglicht. Zudem zeigt dir dieser Ratgeber, wie du auf eine kurze, ehrliche, positive und respektvolle Weise "Nein" sagen kannst, ohne dabei Missverständnisse zu riskieren. Vom Autor Chris Ley, Coaching Award Gewinner 2018, erfolgreicher Keynote-Speaker, Motivationstrainer und Extremsportler.

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Zugang zu über 1,5 Millionen Titeln zu einem fairen monatlichen Preis.

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Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783751969703
eBook-ISBN:
9783752600926

1 Das große Problem mit einem
kleinen Wort

Die Kinder verwechseln dich mit einem Taxiunternehmen und wollen nach der Schule von dir zum Sport gefahren werden. Deine Kollegin muss leider völlig überraschend früher Feierabend machen und bittet dich, ihre wichtige Präsentation noch fertigzustellen. Deine Schwiegermutter sehnt sich nach ihrem Sohn und lädt sich für das Wochenende zum Kaffeetrinken mit Übernachtung bei dir ein – und du? Du kennst das alles und möchtest am liebsten nur noch schreiend davonlaufen oder dir mindestens für ein paar Tage die Decke über den Kopf ziehen und für deine Umwelt unsichtbar werden. Vielleicht tut sich auch die Erde vor dir plötzlich auf und du findest ein ruhiges Plätzchen, an das du dich zurückziehen kannst und wo dich niemand findet!? Wahrscheinlich aber passiert das nicht und die Dinge laufen wie immer – du bemühst dich, allen und jedem gerecht zu werden, damit die liebe Familie und die netten Kollegen zufrieden sind. Ganz nebenbei stellst du irgendwann fest, dass du dabei auf der Strecke bleibst – und schlimmer noch, es machen sich erste gesundheitliche Probleme bemerkbar und du zweifelst an dir. Ganz sicher liegt es an dir, dass sich jeder nur auf deine Kosten amüsiert und sich niemand dafür interessiert, wie es dir geht … Doch halt! Warum hast du eigentlich dieses Buch in der Hand?
Du hast dich schon in den ersten Zeilen wiedergefunden? Du weißt im hektischen Alltag oft überhaupt nicht, wo du anfangen sollst, und hast den Eindruck, du zerreißt dich zwischen deiner Familie, deinem Partner und deinem Job und verlierst dabei den Blick für dich und alles, was dir Spaß macht? Vermutlich hat dich auch der Titel angesprochen, klingt er doch ein wenig provokativ und will dir beibringen, wie du endlich lernst, Nein zu sagen. Natürlich vermutest du wohl schon, dass du damit ein kleines Problem hast, denn sonst hätte dich der Titel sicher nicht fasziniert. Jetzt verspricht er dir auch noch, dass du innerhalb kurzer Zeit lernst, ein so stabiles Selbstbewusstsein aufzubauen, dass du ohne Probleme den einen oder anderen Wunsch ablehnst. Eigentlich klingt das für dich wie Zauberei, vielleicht auch wie ein leeres Versprechen. Im Geheimen fasziniert dich sicher auch der Gedanke, dass du es endlich lernst, freundlich und bestimmt einen Wunsch abzulehnen – und die Person mindestens in deiner Phantasie zum Teufel zu jagen, damit sie dich in Ruhe lässt. Damit hast du schon den ersten kleinen Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein getan, denn du hast erkannt, dass du etwas tun willst. Irgendwie ist dir klar, dass du so nicht mehr weiterleben möchtest. Du liebst deine Familie, du möchtest nicht ohne deine Kinder und deinen Partner sein, und du treibst genauso gerne deine Karriere voran. Trotzdem fällt dir immer mehr auf, dass du selbst auf der Strecke bleibst, weil es dir irgendwie nicht gelingt, die großen und kleinen Wünsche und Aufträge, die im Alltag von allen Seiten an dich herangetragen werden, zu erfüllen und zu erledigen. Du hast also einen bestimmten Handlungsbedarf für dich schon erkannt – anders formuliert, du hast dein Bewusstsein für dein Problem geschärft! Das ist super, denn dieses Bewusstsein geht vielen anderen Menschen verloren. Du weißt also, dass du handeln solltest und handeln willst und damit bist du schon etwas weiter als unzählige andere Zeitgenossen. So weit, so gut, doch wie packst du dein kleines Problem an? Wie lernst du denn nun endlich, Nein zu sagen und eine Bitte freundlich, aber bestimmt abzuweisen – natürlich ohne schlechtes Gewissen?
In diesem Buch erfährst du, wie du innerhalb von einem Monat ein stabiles Selbstbewusstsein aufbaust. Es ist die wichtigste Voraussetzung dafür, selbstbewusst und ohne schlechtes Gewissen Nein zu sagen. Dazu mache ich mit dir einen Ausflug in die Theorie und in die Wissenschaft. Doch keine Angst – was am Anfang unglaublich langweilig klingt und dich vielleicht dazu verleitet, das Buch gleich wieder aus der Hand zu legen, wird dich schon nach kurzer Zeit enorm fesseln. Du bist nämlich mit deinem Problem nicht allein, und so, wie es dir geht, empfinden noch viele andere Menschen. Vor allem aber lernst du, Schritt für Schritt und mit einem hohen Bezug zur Praxis, wie du am besten vorgehst. Die Theorie ist schön und gut, sie ist spannend und sie wird dir viele wichtige Einblicke liefern. Die Praxis ist allerdings das häufig zitierte Salz in der Suppe, und erst durch die Praxis lernst du im Alltag, Nein zu sagen. Weil aber die Praxis nicht ganz ohne die Theorie funktioniert, machen wir zuerst einen kleinen Ausflug in die Wissenschaft, damit du lernst, wie das menschliche Wesen denkt und fühlt.
Bevor es so weit ist, probiere es schon einmal mit einem Gedankenspiel …
Was wäre wohl passiert, wenn du in den oben genannten Beispielen freundlich, aber bestimmt Nein gesagt hättest? Du hättest deine Kinder nicht von der Schule abgeholt und sie auch nicht zum Sport gefahren. Du hättest die Präsentation für deine Kollegin nicht erstellt und hättest das Ansinnen deiner Schwiegermutter mit ihrem Besuch am nächsten Wochenende freundlich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Und was glaubst du, wäre dann passiert? Lass dir gerne einen Augenblick Zeit bei dem Gedanken und überlege dir genau, was die Folge gewesen wäre. Du kannst dir gerne in deiner Phantasie vorstellen, was wohl geschehen wäre. Du kannst dir auch gerne Zeit dabei lassen und verschiedene Varianten durchspielen …
Ziemlich sicher wäre – nichts passiert. Deine Kinder hätten ein wenig gemurrt und wären dann mit dem Fahrrad gefahren oder zu Fuß gelaufen. Deine Kollegin hätte sich wahrscheinlich geärgert und wäre am nächsten Morgen etwas früher im Büro gewesen, um die Präsentation fertigzustellen. Deine Schwiegermutter wäre wahrscheinlich auch nicht erfreut gewesen, ihr hättet euch aber sicher auf einen anderen Termin einigen können, der besser passt. Und ganz sicher wäre die Sonne am kommenden Tag wieder aufgegangen und die Welt wäre nicht untergegangen. Doch wie hättest du dich gefühlt – vorausgesetzt, dein Selbstbewusstsein macht dir keinen Strich durch die Rechnung? Ich vermute, du dürftest mit dir im Reinen sein. Du bist zufrieden, weil du abgelehnt hast und weil sich eine andere Lösung ergeben hat. Du fühlst dich gut und hast das Gefühl, dass du die Dinge unter Kontrolle hast. Vor allem fühlst du dich gut, weil du nicht der Fußabtreter für deine Umwelt bist. Das fühlt sich wirklich gut an und du gehst einfach mit einem besseren Gefühl durch den Alltag.
Ich bin sicher, dieses Gefühl ist so enorm, dass du gerne bereit bist, dich deiner ganz persönlichen Herausforderung zu stellen. Du hast jetzt schon einmal einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie es sein könnte, wenn du zukünftig mit mehr Selbstvertrauen durch dein Leben gehst. Mindestens in Gedanken hast du schon erfahren, wie gut sich das anfühlt und wie sich dein Alltag dadurch verändert.
Trotzdem macht sich in dir das Gefühl breit, dass du es ganz sicher nicht schaffst? Du wirst ganz sicher niemals lernen, Nein zu sagen, weil dein Selbstvertrauen nicht ausreicht? Du fürchtest dich, bei anderen Menschen anzuecken und willst niemanden verletzen? Vielleicht hast du sogar Angst davor, geliebte Menschen in deinem Umfeld zu verärgern oder dir die Karriereaussichten im Job zu verbauen? Keine Angst, das ist völlig normal! Warum das so ist und dass es anderen Menschen genauso geht wie dir, zeigt dir der folgende kleine Ausflug in das Seelenleben eines anderen Menschen – in mein Seelenleben, um ehrlich zu sein. Bevor wir uns nämlich in Theorie und Praxis mit dem spannenden Thema »Selbstvertrauen« beschäftigen und uns ansehen, warum es uns so schwer fällt, anderen einen Wunsch abzuschlagen, lasse ich dich noch ein wenig in meine Seele schauen. Der kleine Ausflug zeigt dir vor allem, dass es durchaus möglich ist, stärker zu werden und sich zu behaupten – auch wenn du dir das heute noch kaum vorstellen kannst. Folge mir also jetzt erst einmal bei einem kleinen Ausflug in meine Vergangenheit …
Es ist heute ungefähr zehn Jahre her …
Ich steckte damals in der Krise meines Lebens. Meine langjährige Beziehung befand sich in einer Sackgasse, die Aussichten auf eine positive Entwicklung waren gering. Zu groß war die Kluft zwischen mir und meinem Partner geworden, zu sehr hatten die Bemühungen seiner Kinder Früchte getragen, die Beziehung zum Scheitern zu bringen. Kinder spüren sehr genau, ob die Liebe des Vaters oder der Mutter zu einer neuen Partnerin oder einem Partner so stark ist, dass kleine oder größere Lügen der Kinder ihr nichts anhaben können. Leider spüren sie auch sehr genau, ob sie diese Beziehung ebenfalls mit Lügen zum Scheitern bringen können. Und genau hier hatten zwei Kinder den Hebel angesetzt und mit immer wieder neuen kleinen und größeren Intrigen schließlich einen Keil in die Beziehung getrieben. Die schwere Entscheidung bestand also darin, eine Antwort auf die berühmte Frage »Gehen oder bleiben?« zu finden.
Nahezu zeitgleich stand ich beruflich vor der bisher größten Herausforderung. Ein Wechsel des Abteilungsleiters machte mir klar, dass mir selbst großes Fachwissen und enormer Ehrgeiz nicht dazu verhelfen würden, meine Karrierewünsche umzusetzen. Schlimmer noch – ich begriff schnell, dass es wohl meine Nase war, die meinem neuen Chef nicht passte. Von diesem Augenblick an hatte ich keine Ruhe mehr. Ich lernte bald, dass ich nichts mehr richtig machen konnte, weil meine Leistung sowieso ständig kritisiert wurde. Da ich nun aber offenbar ständig Fehler machte, musste meine Arbeit natürlich permanent kontrolliert werden – so jedenfalls war es die logische Schlussfolgerung für eine junge und noch unerfahrene Führungskraft. Unnötig zu erwähnen, dass ich im Lauf der Zeit immer unsicherer wurde und mir nichts mehr zutraute.
Nun hatte ich also zwei Baustellen in meinem Leben, wobei eine allein durchaus Herausforderung genug war. Ob privat oder beruflich – in meinem Leben schien nichts mehr zu funktionieren. Statt nun aber den Ausbruch zu wagen, einmal kräftig auf den Tisch zu hauen – gerne auch im wörtlichen Sinne –, begann ich an beiden Fronten, die Fehler ausschließlich bei mir zu suchen. Es dauerte nicht lange, bis ich mir einredete, ich sei nichts wert und könne es niemandem recht machen.
Ist man aber erst einmal in dieser Abwärtsspirale, gelingt es kaum noch, einen Fuß auf die Erde zu bekommen. Rückblickend muss ich sagen, dass das wirklich eine schlimme Zeit in meinem Leben war. Allerdings gipfelte das alles am Ende in zwei wirklichen Katastrophen – so jedenfalls empfand ich es damals. Mein Partner beendete schließlich die Beziehung und setzte mich auf die Straße, mein Chef wollte sich ebenfalls von mir trennen und schrieb die Kündigung. So stand ich also da, ohne Dach über dem Kopf und ohne Job – und das alles innerhalb von wenigen Monaten …
Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, sieht es heute – etwa zehn Jahre später – etwas anders in meinem Leben aus. Ich habe eine wunderschöne Wohnung, ich verdiene so viel Geld, wie ich mir vor zehn Jahren kaum hätte erträumen lassen, ich habe einen Job, der mich absolut ausfüllt und befriedigt – und überhaupt geht es mir einfach blendend. Was das alles mit dem Thema »Nein sagen« und »Selbstvertrauen« zu tun hat? Nun, heute ist mir klar, dass ein Teil der Schuld an den kleinen und großen Katastrophen in meinem Leben durchaus bei mir lag. Ich habe genau den Fehler gemacht, niemals Nein zu sagen, niemals Grenzen zu setzen und habe viel zu häufig das gemacht, was andere von mir erwarten – ohne dabei auf mich selbst zu hören und zu achten.
Heute weiß ich es besser und würde es ganz sicher anders machen. Natürlich möchte man einem lieben Menschen immer noch einen Gefallen tun und einer Kollegin helfen, die gerade ziemlich viel zu tun hat. Trotzdem schadet es nicht, gelegentlich klar Position zu beziehen und die Grenzen abzustecken. Viel zu schnell wirst du sonst über den Tisch gezogen und verlierst dich dabei selbst.
Du siehst also, es geht nicht nur dir allein so …
Du siehst aber auch, dass es wichtig ist, das Neinsagen zu lernen. Ruhe dich also nicht auf der bequemen Position aus, dass du eben so bist und dass du harmoniebedürftig bist und niemandem auf die Füße treten willst. Viel besser ist es, die Herausforderung jetzt anzunehmen und dich zu entscheiden, deinen Weg zu gehen. Auch du kannst innerhalb von kurzer Zeit mehr Selbstbewusstsein aufbauen und lernen, dich zu positionieren! Du wirst sehen, es macht sogar richtig Spaß, denn plötzlich bist du Herr über dein Leben und bestimmst endlich selbst, wo es langgeht!
Und noch etwas – hast du dir schon einmal überlegt, wie viele Menschen gerne mehr Selbstbewusstsein haben möchten? Klar, es gibt immer die beliebten Zeitgenossen, die vor Selbstvertrauen nur so zu strotzen scheinen und die bei jeder Gelegenheit in der vorderen Reihe stehen. Sie stellen sich ganz problemlos vor eine Gruppe von 50 Mann und referieren 30 Minuten über ein Thema, von dem sie eigentlich keine Ahnung haben – selbstverständlich, ohne dabei mit der Wimper zu zucken oder auch nur eine Sekunde zu zögern. Doch es gibt eben auch die anderen, die etwas zurückhaltender sind und die gerne mit ihrer Unsicherheit und ihrem Selbstvertrauen kämpfen. Es könnte sicher interessant sein, die selbstbewussten Zeitgenossen einmal zu fragen, wo sie das überschäumende Vertrauen in die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben!
Wie beliebt diese Kenntnisse sind, siehst du übrigens auch an einem Blick in Google! Gib einmal das Stichwort »Selbstbewusstsein« in die beliebte Suchmaschine ein – und lass dich überraschen. Mehr als 28 Millionen Einträge werden dir angezeigt und in jedem Beitrag erfährst du die ultimativen Tipps, wie du im Handumdrehen zu einem selbstbewussten Auftritt kommst. Unzählige Tipps und Tricks lassen vermuten, dass du mit diesem Thema nicht allein bist, denn wohl jeder wünscht sich einen souveränen Auftritt mit der Fähigkeit, auch einmal ganz entspannt Nein zu sagen. Du bist also wirklich nicht allein mit deinem vordergründigen Schwachpunkt.
Mit diesem Buch gebe ich dir aber noch viel mehr an die Hand. Es geht nicht darum, den tausendsten Ratgeber zum Thema »Selbstvertrauen« zu schreiben. Es geht auch nicht darum, die Hintergründe zu beleuchten, warum es manchmal an Selbstbewusstsein fehlt. Und schon gar nicht geht es darum, lediglich die zehn besten Tipps zusammenzufassen, damit du sie bei Bedarf nachschlagen kannst – nur um dich bei nächster Gelegenheit wieder einmal über dich selbst zu ärgern, weil du eben nicht Nein sagen konntest.
Es geht um mehr …
Auf den nächsten Seiten erfährst du zuerst, warum es uns so schwerfällt, selbstbewusst aufzutreten und anderen einen Wunsch abzuschlagen. Das ist wichtig, denn vielleicht findest du dich selbst an der einen oder anderen Stelle wieder. Danach machen wir einen Ausflug in die Wissenschaft und schauen uns an, wie Experten das Thema beleuchten. Erst danach schauen wir uns an, wie du wirklich lernst, mehr Selbstvertrauen in dich und deine Fähigkeiten zu haben. Weil du dein neu erworbenes Wissen aber auch in die Praxis überführen musst, machen wir danach noch etwas weiter. In einem eigenen Abschnitt geht es dann darum, wie der Transfer von der Theorie in die Praxis gelingt. Denn genau daran fehlt es bei den meisten Ratgebern! In den meisten Büchern lernst du viel über die graue Theorie, doch niemand erklärt dir, wie du den Schritt in die Praxis schaffst – und dich auch selbst kontrollierst, ob du wirklich mehr Selbstvertrauen aufgebaut hast und konsequent Nein sagen konntest! Mit diesem Manko räumen wir im fünften Kapitel auf. Zum Schluss erfährst du dann noch, was es dir eigentlich bringt, mehr Selbstvertrauen aufzubauen. Um die Spannung noch ein wenig aufrechtzuerhalten, sei vorab nur so viel verraten – Selbstvertrauen hilft dir dabei, dein ganz persönliches Traumleben zu führen, wobei es keine Rolle spielt, wie individuell deine Träume auch sein mögen! Dieses Buch gibt dir also einen umfassenden Einblick in das Thema »Selbstbewusstsein aufbauen«, denn wir betrachten nicht nur einen einzigen Aspekt, sondern wagen einen 360-Grad-Blick aus Theorie und Praxis.
Folge mir also in eine spannende Welt der Wissenschaft, die sehr stark psychologisch und soziologisch geprägt ist und die dir einen umfassenden Einblick gibt, wie das menschliche Wesen tickt! Lass dich überraschen, mit welchen einfachen und alltagstauglichen Tipps du Tag für Tag mehr Selbstvertrauen aufbaust – und wage schon ganz früh einen Ausflug in dein zukünftiges Traumleben. Nimm dir dann gerne die Zeit zu überlegen, welche Wünsche und Ziele du schon immer erreichen wolltest. Ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben hat sehr viel damit zu tun, ob du erreichst, was du dir immer schon gewünscht hast. In diesem Buch erfährst du, wie du es angehst, deine Ziele zu erreichen.
Weil du nun aber sicher ungeduldig bist und schnell ans Ziel kommen möchtest, verrate ich dir vorab schon so viel ... Auch wenn du sicher das eine oder andere große Ziel vor Augen hast und wenn der eine oder andere Wunsch eine bestimmte Größenordnung ausmacht, wirst du mit den Tipps aus diesem Buch relativ schnell die ersten Erfolge erzielen. Und genau das ist ein Erfolgsgeheimnis! Du gehst deinen Weg zu mehr Selbstvertrauen Schritt für Schritt und kannst die einzelnen Milestones sehr schön kontrollieren und nachvollziehen. Bist du erst einmal dabei, wirst du schnell feststellen, wie viel Freude es macht, immer weiterzumachen – und plötzlich hast du ganz überraschend deine Ziele erreicht. Du beginnst also mit der Umsetzung, du baust in kleinen Schritten Selbstvertrauen auf – und hast deinen Wunsch von deinem ganz persönlichen Traumleben schon nach ein paar Monaten mindestens in einigen Teilen erreicht! Spätestens dann wirst du feststellen, wie viel Freude es macht, wenn du am Ball bleibst und dir nach und nach noch mehr Selbstvertrauen aufbaust und noch erfolgreicher wirst!
Nun will ich dich aber nicht länger auf die Folter spannen! Folge mir bei meinem faszinierenden Ausflug in die menschliche Psyche und nutze dein neues Wissen, um innerhalb von 30 Tagen mehr Selbstvertrauen aufzubauen und endlich zu lernen, wie du ohne schlechtes Gewissen Nein sagst!

2 Warum fällt uns ein Nein so
schwer?

Bevor wir uns eingehend mit der Frage beschäftigen, warum wir nicht gerne Nein sagen, begleite mich für ein paar Minuten auf einem Ausflug in den ganz normalen Wahnsinn unseres Alltags …
Versetze dich einmal in folgende Situation: Du willst einen neuen Kunden für dein Unternehmen gewinnen und musst ihm ein passendes Angebot erstellen. Bis heute Abend soll es fertig sein, du willst es noch vor Feierabend verschicken. Zuvor musst du noch die Preise kalkulieren und am besten lässt du dir deinen Vorschlag auch noch von deinem Chef absegnen. Du weißt, dass du eigentlich zu spät mit der Bearbeitung begonnen hast, deshalb heißt es jetzt, Gas zu geben. Doch gerade heute kommt ein Anruf aus dem Kindergarten – dein Jüngster hat sich beim Spielen verletzt und will sofort nach Hause. Dir bleibt also nichts anderes übrig, als das Büro früher zu verlassen und ihn abzuholen. Mit deinem Angebot sieht es schlecht aus, du wirst es heute nicht mehr schaffen … Also fragst du deinen Kollegen, ob er ausn...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Motto
  3. 1. Das große Problem mit einem kleinen Wort
  4. 2. Warum fällt uns ein Nein so schwer?
  5. 3. Warum wollen wir Nein sagen lernen?
  6. 4. Wie lerne ich Nein sagen in 30 Tagen?
  7. 5. Wie gelingt der Sprung in die Praxis?
  8. 6. Wie sieht das optimale Tool aus?
  9. 7. Was bringt es, Nein zu sagen?
  10. 8. Ein paar Impulse zum Schluss
  11. Danksagung
  12. Quellen
  13. Impressum

Häufig gestellte Fragen

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