Heiko Münzner, Unternehmer, Hundetrainer, Mann, Ehemann, Vater, Liebhaber, Pferdefreund und, und, und, erzählt in diesem Buch sein Leben. Sein Leben, wie es war und wie es heute ist. Und vor allem, worauf es aus seiner Sicht im Leben ankommt. Er hat es geschafft, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen und dennoch eine glückliche Ehe zu führen, Zeit für seine Kinder zu haben und auch seine Freizeit nicht zu vernachlässigen. Ganz nebenher ist er zu einer Persönlichkeit gereift, welche alles, was es sich vornimmt, auch erreicht. In diesem Buch erzählt er, wie er das alles geschafft hat und gibt jedem die Anleitung, der auch sein Leben positiv verändern will.

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my way
Wie ich aus meinem Leben ein Meisterwerk machte und wie du das auch schaffst!
- 192 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
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Über dieses Buch
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Information
MY LIFE TODAY
Bitte, lieber Leser, liebe Leserin, lass dir eines vorab sagen. Wenn ich dir von meinem Leben erzähle, mache ich das nicht, um anzugeben. Na ja, höchstens ein ganz kleines bisschen. In erster Linie möchte ich, dass du beginnst nachzudenken. Nachzudenken über dich und dein Leben. Ich möchte, dass du dir diese Fragen stellst: Habe ich aus meinem Leben das gemacht, was ich mir als Kind gewünscht habe? Führe ich die Beziehung, die ich mir immer vorgestellt habe, bin ich mit meinem absoluten Traumpartner zusammen? Führe ich mit meinen Kindern die Beziehung, die ich mir selbst als Kind immer mit meinen Eltern gewünscht habe? Arbeite ich in meinem Traumjob? Tue ich aktiv etwas für andere Menschen? Fahre ich mein Traumauto? Mache ich so viel Urlaub und an den Orten, wie ich möchte? Wohne ich so, wie ich es mir immer vorgestellt habe? Verdiene ich so viel Geld, wie ich es mir wünsche? Wie sieht es spirituell mit mir aus? Habe ich eine erfüllte Beziehung zu Gott? Erfülle ich mir meine kleinen und großen Träume? Bin ich innerlich aufgeräumt oder voller Hass und Zweifel?
Du findest, das sind reichlich viele Fragen? Gut, dann formuliere ich es anders, in einer einzigen Frage: Bist du glücklich?
Sei ehrlich zu dir selbst. Bist du glücklich, weil du jede einzelne meiner Fragen aus tiefem Herzen mit Ja beantworten kannst – oder bist du glücklich, weil du gelernt hast, deine Träume der Realität anzupassen? Das ist nämlich dann gespieltes Glück. Und leider ist die Welt voller „Pseudoglücklicher“. Wären all die Menschen, die von sich behaupten, glücklich zu sein, wirklich glücklich, würden sie sich anders verhalten. Glück zieht nicht ständig ein böses Gesicht. Glück redet nicht schlecht über andere. Glück hetzt nicht gegen Schwächere und Glück kennt keinen Neid!
Der Dalai Lama hat einmal gesagt: „Der Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein.“
Und damit hat er sehr, sehr recht. Alles andere wäre aus meiner Sicht auch nicht nachvollziehbar. Wenn ich nur eine begrenzte Zeit hier auf dieser Erde zu Gast bin, sollte ich diese Zeit dann nicht genießen? Sollte ich dann nicht glücklich sein und das tun, wonach mir ist? Warum gibt es so viele frustrierte Menschen? Ganz einfach. Weil die meisten Menschen, vor allem die Erwachsenen, vergessen haben, warum sie überhaupt auf dieser Erde sind!
Wie sieht denn der Alltag eines Durchschnittserwachsenen aus? Er steht früh auf und ist schon schlecht gelaunt. Es gibt sogar eigens ein Wort dafür: Morgenmuffel. Warum ist das so? Wahrscheinlich, weil er nicht aufstehen wollte, sondern musste. Oder weil er es mit sich selbst nicht aushält. Dann, „stinkig“ mit sich selbst und seiner Umwelt, absolviert er
Bad und Küche. Er verlässt seine Wohnung und steigt in sein vernünftiges und günstiges Auto. Er fährt zur Arbeit, einem vernünftigen und sicheren Job. Dieser langweilt ihn zwar, aber das kennt er ja bereits vom Rest seines Lebens. Nach der Arbeit fährt er heim, wälzt die Prospekte nach Sonderangeboten und fährt extra zehn Kilometer weiter zum nächsten Supermarkt, um beim Kaffeekauf neun Cent zu sparen. Den Abend verbringt er ab 19 Uhr vorm Fernseher, schweigend neben seiner Gattin. Am meisten freut er sich schon jetzt auf den Sommer, da geht es wieder zwei Wochen ans Meer. Toll, oder? Letztens hat er mal in einer Zeitschrift einen Test gesehen und auch gleich ausgefüllt. Der Titel: „Wie glücklich bin ich?“ Und was bei dem Test herausgekommen ist? 5 von 10 Punkten, Mittelmaß! Geht schon!
Mittelmaß? Geht schon? Mann, das ist doch furchtbar! Soll das ewig so weitergehen? Das kann doch nicht dein Ernst sein! Glaubst du, du bist auf dieser Welt, um Mittelmaß zu sein? Was wäre denn unsere Welt heute, wenn es nur Mittelmaß-Menschen gegeben hätte und geben würde? Was wäre eine Welt ohne Albert Einstein, Nelson Mandela, Franz Beckenbauer, Steffi Graf, Winnetou, Richard Branson, Michail Gorbatschow, Mutter Teresa, Helmut Kohl, Thomas Gottschalk, Herbert Grönemeyer, Marie Curie, Martin Luther King, Jesus und Martin Rütter? Okay, ohne Rütter wäre sie nicht schlechter. Aber ich hoffe, du verstehst trotzdem, was ich meine?
Mittelmaß kann einen nicht befriedigen und gleich gar nicht glücklich machen!
Ich bin überzeugt, dass das alles sehr viel mit unserem Selbstwertgefühl zu tun hat. Die Frage lautet also: Was bin ich mir selbst wert? Was erwarte ich von meinem Leben? Wie will ich die Welt mitgestalten? Und wem es schwerfällt, diese Fragen zu beantworten, der kann sie einfach umformulieren: Was ist mir mein Partner, meine Partnerin wert? Welche Erwartungen hat er oder sie vom Leben? Oder: Was sind mir meine Kinder wert? Welche Erwartungen haben sie von ihrem Leben? Viele Menschen, die es sich selbst nicht wert sind, merken den Wahnsinn am besten, wenn sie die Fragen umformulieren.
Ich möchte, dass du gleich dieses Buch beiseitelegst, dich vor einen Spiegel stellst, dir in die Augen schaust und folgende Sätze zu dir selbst sagst: Ich liebe mich! Ich bin stolz auf mich! Ich bin das Beste wert. Ich kann mir jeden Traum erfüllen. Ich kann die Welt zu einem besseren Ort machen. Ich bin der/die Größte!
Und? Wie war es? Kamst du dir doof vor? Hast du mittendrin abgebrochen? Oder es gar nicht erst gemacht? Glaube mir, wenn es dir schwerfällt, diese Worte zu dir selbst zu sagen, dann hat das etwas mit deinem Selbstwertgefühl zu tun. Hast du dich schon einmal gefragt, warum das so ist? Warum haben Menschen ein so unterschiedlich ausgeprägtes Selbstwertgefühl? Glaubst du, dass das Zufall ist? Ich kann dir versichern, dass es kein Zufall ist. So gut wie nichts ist Zufall! Aber es hat mit Sicherheit viel mit unserer Kindheit zu tun. Mit dem, was man erlebt hat.
Doch heute bist du erwachsen und auf eine schlechte, schwere, unschöne oder unperfekte Kindheit zu verweisen ist nur eine Ausrede und Selbstbetrug. Wenn du hier und heute feststellst, dass es mit deinem Selbstwertgefühl nicht weit her ist, dann fasse jetzt, in diesem Moment, den festen Entschluss: Ich will und werde das ändern!
Dies ist der berühmte erste Schritt! Doch eins nach dem anderen. Ich möchte zuerst den Wunsch in dir schüren, ab sofort kein Leben mehr zu führen, das du nicht führen willst. Ich möchte, dass es dich selbst stört, dass du dich mit wenig für dich selbst und für deine Familie zufriedengibst, in ideeller und materieller Hinsicht. Ich möchte, dass du deine Möglichkeiten ausschöpfst, um diese Welt ein klein wenig besser zu machen, für dich und für andere. Ich möchte, dass du aus voller Überzeugung sagen kannst: Ich bin glücklich!
Doch was ist Glück?
Wenn man von Glück spricht oder davon, glücklich zu sein, dann kann nur von ganzheitlichem Glück die Rede sein. Also von Glück in allen Lebensbereichen. Was nützt dir Glück im Berufsleben, wenn deine Beziehung die Hölle ist? Was nützt dir eine tolle Beziehung, wenn sie dadurch belastet wird, dass ihr euch nie etwas leisten könnt? Was nützt dir alles Geld der Welt, wenn du es auf Kosten anderer erhalten hast?
Ich möchte dir an meinem Beispiel zeigen, was ganzheitliches Glück sein kann, was es für mich ist.
Beginnen wir mit der Beziehung, die für mich an erster Stelle steht, mit der wichtigsten, die ich habe. Mit der wichtigsten Beziehung, die jeder Mensch hat: mit der Beziehung zu sich selbst. Glaubst du das nicht? Denkst du nicht, dass die wichtigste Beziehung, die ein Mensch hat, die Beziehung zu sich selbst ist? Lass es mich dir erklären.
Vor einigen Jahren, 2004, um genau zu sein, erschien ein sehr gutes Buch, von Eva-Maria Zurhorst, mit dem wunderbaren Titel „Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“. Über diese Aussage könnte man durchaus streiten, aber der Kern dieser Aussage ist zu 100 Prozent wahr. Denn wenn ich mit mir selbst nicht im Reinen bin, bringe ich alle meine ungelösten Probleme mit in die Beziehung. Und dies nicht nur in die Ehe, sondern in alle Beziehungen. In die zu meinen Kindern, zu meinen Eltern, zu Freunden und ganz besonders zu meinem Hund. Die Aussage, dass bei einer Hochzeit aus zwei halben Herzen ein ganzes wird, kannst du getrost in das Reich der Märchen und Sagen verbannen. Wie viele Menschen gehen in Beziehungen, vor allem die Ehe, und erwarten bewusst oder
unbewusst, dass der Partner ihre seelischen Probleme löst? Und wenn der Partner dies nicht schafft, wird er mit Vorwürfen bombardiert. Aber der Partner hat gar keine Chance, er kann nicht helfen, denn er kann nicht die Probleme des anderen lösen. Niemand anderes kann das, und am allerwenigsten das Haustier, zum Beispiel der Hund.
Die einzige Person, die das kann, ist man selbst! Deshalb ist die Beziehung zu sich selbst die wichtigste überhaupt. Und natürlich hat das wiederum etwas mit dem Selbstwertgefühl zu tun.
Als ich im Jahr 2004 die Entscheidung traf, mich scheiden zu lassen, war ich selbst voller Baustellen. Der ewige Streit in meiner Ehe, an dem ich genau zu 50 Prozent schuld war, hatte mich krank gemacht. Ich habe es mit mir selbst nicht mehr ausgehalten. Ich wusste zwar, dass ich mir eine tolle Ehe wünschte und dazu noch Kinder, aber ich war überhaupt nicht in der Lage dazu. Heute sieht das anders aus. Ich bin mit mir selbst im Reinen. Ich liebe es, Zeit mit meiner Frau zu verbringen, und ich genieße jeden Moment mit meinen Kindern. Aber genauso genieße ich die Zeit mit mir selbst. Ich lobe mich oft und verbringe gerne Zeit mit mir. Kommt dir das befremdlich vor? Aber wenn du selbst nicht gerne Zeit mit dir verbringst, wie kannst du erwarten, dass andere Menschen gern Zeit mit dir verbringen?
Ich liebe es, ab und zu für ein oder zwei Stunden allein daheim zu sein. Ich mache mir eine Tasse Kaffee, setze mich in meinen Lieblingssessel, nehme ein gutes Buch zur Hand und genieße. Oder ich laufe einfach durch den Wald und lasse meine Seele baumeln und meine Gedanken kreisen. In diesen Momenten wird mir immer am meisten bewusst, wie glücklich ich bin.
Wenn ich allein bin, empfinde ich sofort eine große innere Ruhe. Ich träume, blicke zurück, motiviere mich und mache Pläne. Oft denke ich auch darüber nach, was ich meiner Familie Gutes tun kann oder welche geschäftlichen Ziele ich als Nächstes anstreben möchte.
Ich brauche diese Zeit mit mir allein. Und ich bin froh und stolz auf mich, darauf, dass ich der Mensch bin, der ich bin. Dabei bleibe ich stets selbstkritisch, gehe aber nie unfair mit mir um, sondern suche Wege, um besser zu werden und Fehler zu beseitigen.
Die zweitwichtigste Beziehung in meinem Leben ist die zu meiner Frau. Sie ist der unglaublichste Mensch, den ich jemals kennenlernen durfte. Wenn sie einen Raum betritt, ist es für mich, als wenn alles von Sonne durchflutet wird. In wenigen Sekunden zieht sie alle Menschen in ihren Bann. Meine Frau kann arbeiten wie ein Pferd. Sie ist eine liebevolle und fürsorgliche Mutter mit einer großen Wärme und Herzlichkeit. Sie sieht umwerfend aus, auch nach der Geburt unserer drei Kinder. Sie ist witzig, charmant und sehr stilvoll. Meine Frau könnte auf jeden Luxus verzichten, aber
sie kann auch gut damit leben und ihn ab und an genießen. Meine Frau hat ein großes Herz für Menschen und Tiere, denen es nicht so gut geht. Sie hat immer ein offenes Ohr. Ich kann mit ihr streiten, diskutieren und im nächsten Moment wieder völlig normal sein. Meine Frau ist mein größter Kritiker und holt mich notfalls auch mal auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie ist unglaublich ehrlich. Und: Sie mag sich selbst!
Ich muss dir etwas gestehen: Genau diese Frau habe ich gesu...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Widmung
- Vorwort
- Einleitung
- Was hat das alles mit Hunden zu tun?
- Teil I
- Teil II
- Ein Mensch ist die Summe aller Bücher, die er gelesen hat
- Was ich dir wünsche
- Danksagung
- Über den Autor
- Weitere Informationen
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
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