Das Buch "Mysterium Monogamie" vermittelt biologische Fakten und Erkenntnisse, welche die Unnatürlichkeit der Monogamie aufzeigen. Wissenschaftlich fundiert wird die Monogamie des Menschen analysiert und überraschende Thesen werden aufgestellt.Die sozialen Auswirkungen der Monogamie auf die Gesellschaft der Gegenwart sind ebenso Bestandteil des Buches, wie auch die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Anspruch, diese Lebensform zu praktizieren.Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir die Monogamie neu gestalten können, damit sie zu unseren Grundbedürfnissen passt.

- 252 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Mysterium Monogamie
Über dieses Buch
375,005 Studierende vertrauen auf uns
Zugang zu über 1 Million Titeln zu einem fairen monatlichen Preis.
Mit unseren Lerntools kannst du noch effizienter lernen.
Information
Kapitel 1:
Der Affe sagt immer die Wahrheit.
In der Biologie werden Lebewesen in verschiedenen Arten eingeteilt. Wenn sich zwei Tiere paaren und fortpflanzungsfähige Nachkommen zeugen können, dann gehören sie derselben Art an. Pferde und Esel zum Beispiel gehören nicht derselben Art an, weil die Maultiere, die aus dieser Verbindung hervorgehen, unfruchtbar sind. Pferde und Esel haben aber einen gemeinsamen Vorfahren, das heißt sie gehören zur gleichen Gattung.
Löwen und Tiger gehören zu der Gattung Panthera. Lebewesen werden in der Biologie auf Latein wie folgt bezeichnet: „Gattung Art“. Ein Löwe ist zum Beispiel ein Panthera Leo, aus der Gattung Panthera und der Art Leo. Menschen werden Homo (Mensch) Sapiens (weise) genannt. Aus Gattungen werden Familien abgeleitet. Menschen gehören also der Familie der Menschenaffen an, auch „Homonidae“ (dt. Hominiden) genannt. Diese Familie besteht heutzutage aus vier lebenden Gattungen: Die Gorillas, die Pans (Schimpansen und Bonobos), die Orang-Utans und die Homos (Menschen). Gorillas, Pans und Orang-Utans sind uns genetisch gesehen sehr ähnlich. Sie haben 96 Prozent ihrer DNA mit den Menschen gemein. Erstaunlicher ist aber, dass das Erbgut von Schimpansen und Bonobos im Vergleich zu unserem nur einen Unterschied von gerade einmal 1,6% aufweist. Das heißt, Schimpansen und Bonobos sind genetisch gesehen den Menschen näher als den Gorillas, Orang-Utans und andere Affen11. Sie stehen uns näher als ein indischer Elefant einem afrikanischen Elefanten. Sie zu beobachten ist wie eine Reise durch die Zeit zu machen, in der unsere Vorfahren noch im Einklang mit der Natur gelebt haben.
Wissenschaftlern wie Franz de Waal zufolge hat sich die Abstammungslinie der Schimpansen und Bonobos erst vor etwa acht Millionen Jahren von der menschlichen Ahnenreihe getrennt. Zwischen Schimpansen und Bonobos kam die Trennung vor ungefähr 3 860 000 Jahren12 (De Waal 2006). Von der gemeinsamen Abstammungslinie trennte sich der Gorilla vor neun Millionen Jahren und der Orang-Utan vor 16 Millionen Jahren13 (Caswell et al 2008). Um diese genetische Verwandtschaft zu veranschaulichen, haben Ryan und Jethá einen Vergleich über geografische Distanzen gezogen. Das Ergebnis macht es äußerst deutlich:
„Homo Sapiens bevölkern die Metropole Berlin.
Schimpansen und Bonobos können einander mit der S-Bahn besuchen, sie leben kaum 50 Kilometer voneinander entfernt in Leipzig und Halle, für beide sind 150 Kilometer nach Berlin ein Klacks. Gorillas haben es von Göttingen aus schon deutlich weiter. Orang-Utans leben in Mannheim (…) “ (Ryan und Jethá 2016).

A) Der Baum der Evolution von Primaten, basierend auf DNA-Analysen, zeigt, dass sich die Menschen vor acht Millionen Jahren von Bonobos und Schimpansen trennten. Ihre DNA unterscheidet sich nur zu 1,6 Prozent von der der Menschen14.
Gorillas und Orang-Utans leben in Polygamie. Das heißt, das dominante Männchen paart sich mit vielen Weibchen. Allerdings haben einige genetische Untersuchungen gezeigt, dass subdominante Männchen ebenfalls Kinder zeugen.
Bonobos und Schimpansen sind promiskuitiv, das heißt jeder hat mit jedem Sex. Keiner in einer großen Gruppe lebende Primat ist monogam, nur der Mensch. Die Gründe, die uns dazu gebracht haben, diese Form der Ehe auszuwählen, werde ich später präsentieren.
1-Die Schimpansen
Schimpansen, auch Pan troglodytes genannt, gehören wie Bonobos zu unseren nächsten Verwandten. Ihre Gemeinschaft ist hierarchisch und gut organisiert. Sie besteht aus vielen Männchen, Weibchen und deren Nachwuchs. Die Männchen sind größer und muskulöser als die Weibchen und dominieren diese. Männchen wiegen zwischen 28 und 70 Kilogramm, während Weibchen nur 20 bis 50 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Männchen müssen für ihren sozialen Status schwer kämpfen. Schimpansen sind Allesfresser. Obwohl sie hauptsächlich Früchte und Pflanzen auf dem Speiseplan haben, essen sie mehr Fleisch als Gorillas, Bonobos und Orang-Utans. Sie essen unter anderem auch kleine Affen wie den roten Stummelaffen.
Das dominierende Männchen wird „Alpha-Männchen“ genannt, diesen Rang kann es allerdings jederzeit verlieren. Deswegen bildet es Allianzen mit anderen Männchen und Weibchen. Das bedeutet, ein Alpha-Tier bleibt nicht deshalb an der Spitze, weil es das Stärkste ist, sondern weil es das beste Netzwerk aufgebaut hat.
Ein sehr häufig beobachtetes Ritual bei den Schimpansen ist die Fellpflege, die einige Stunden am Tag in Anspruch nehmen kann. Die Schimpansen-Männchen helfen sich gern untereinander, vor allem beim Jagen zeigen sie eine extreme Fähigkeit, zu kooperieren. Das Benutzen von Werkzeug ist bei den Schimpansen auch sehr üblich. Was aber noch erstaunlicher ist: Sie sind in der Lage, eigenständig Werkzeuge herzustellen. Wissenschaftler wie der Verhaltensforscher und Direktor der Abteilung für Primatologie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, Christoph Boesch, haben nachgewiesen, dass der Werkzeuggebrauch bei den Schimpansen nicht instinktiv, sondern kulturell geprägt ist. Das heißt, er wird von Generation zu Generation weitergegeben. Schimpansen benutzen Werkzeuge zum Beispiel, um Ameisen zu angeln. Dafür besorgen sie sich einen Zweig, bearbeiten ihn, bis er die passende Länge und Form hat und halten ihn direkt in den Ameisenbau hinein. Die Ameisen, die sich daran festgebissen haben, werden vom Zweig direkt in den Mund befördert. Um Nüsse zu knacken, benutzen Schimpansen Steine oder Holzknüppel als Hammer und Steinblöcke oder harte Baumwurzeln als Amboss. Christoph Boesch und sein Team haben herausgefunden, dass Schimpansen eine Art „Nussknackerwerkstatt“ haben, die teilweise mehr als 4300 Jahre alt sind und aus der späten Steinzeit stammen. In solchen Werkstätten treffen sich Schimpansen regelmäßig, um Nüsse zu knacken. Die Mütter zeigen den Kindern, wie man Nüsse knacken kann und helfen ihnen dabei, falls sie es nicht schaffen. Erwachsene Weibchen knacken erfolgreicher Nüsse als die Männchen. Sie benutzen die schwierigsten, aber erfolgreichsten Nussknack-Techniken. Sie sind dabei viel geschickter und kreativer als die Männchen. Schimpansen erstellen aus zerkauten Blättern Schwämme zum Aufsaugen von Wasser aus mit dem Mund nicht erreichbaren Baumhöhlen. Sie setzen sogar Stöcke als Waffen gegen Leopardenangriffe ein15.
Christoph Boesch und sein Team haben in einem Zeitraum von 27 Jahren Forschung im westafrikanischen Tai-Nationalpark ein wunderbares Phänomen beobachtet: Verwaiste Jungtiere werden von Gruppenmitgliedern adoptiert. Sie konnten 18 solcher Fälle beobachten. Fremde Kinder zu versorgen bedeutet für die Ersatzeltern viel Einsatz und Energie. Die Adoptiveltern sind in den meisten Fällen keine Verwandten. Das heißt, aus evolutionsbiologischer Sicht haben sie von der Adoption gar keine Vorteile. In der Tat wurde mehr als die Hälfte der verwaisten Jungtiere von Männchen adoptiert, die nicht der biologische Vater waren. Sie teilten ihre Schlafnester mit ihnen, brachten ihnen bei, wie man Nüsse knackt und verteidigten sie bei Streitereien. In zwei Fällen nahmen Weibchen sogar nicht verwandte, mutterlose Säuglinge auf und versorgten sie jahrelang mit Muttermilch. Die Babys hätten sonst keine Überlebenschance gehabt.
Laut Boesch und sein Team kommt Adoption bei den Tai-Schimpansen häufiger vor als bei den Schimpansengruppen in Ostafrika, weil sie stärker gefährdet sind, Leoparden zum Opfer zu fallen. Diese ständige Bedrohung hat bei den westafrikanischen Schimpansen zu einer starken Solidarität innerhalb der Gemeinschaft geführt. Das heißt, Schimpansen sind nicht nur in der Lage sich gemeinsam zu organisieren, um sich gegen einen Feind zu wehren, sondern auch für Kranke und Hilfsbedürftige zu sorgen. Liebe Leserinnen und Leser, das funktioniert hier viel besser als bei uns Menschen.
Vor zwei Jahren, habe ich einen gemeinnützigen Verein gegründet, der Waisenkinder in Kamerun mit allen nötigen Mitteln unterstützt. Zu meinem großen Erstaunen merkte ich, dass die Adoption von Waisenkindern bei uns Menschen eine Rarität ist. Man bekommt den Eindruck, dass bei den Homo Sapiens nur das Wohlergehen der eigenen Kinder wichtig ist. Es funktioniert nur nach dem Motto: „Ich möchte nur ein Kind aus meinem eigenen Fleisch und Blut“. Die Wenigen, die es wagen zu adoptieren, weil sie selbst keine Kinder zeugen können, müssen bereit sein, einiges in Kauf zu nehmen, wie z. B. das Ausfüllen unendlich erscheinender Papiere oder sehr lange Wartezeiten. Wir werden auch später sehen, dass die Verweigerung, fremde Kinder zu adoptieren, mit unserem monogamen Lebensstil zu tun hat.
Durch die großartige Arbeit der Verhaltensforscherin Dr. Jane Goodall hat man schockiert feststellen können, dass die Welt der Schimpansen nicht immer friedlich und harmonisch ist.
In einem Interview für spektrum.de, Partner von „Zeit Online“, verriet Dr. Goodall, wie überrascht sie war, als sie erkannt hatte, dass Schimpansen wie Menschen auch zu Brutalität und Gewalt neigen. Sie sprach sogar von Krieg führen, Verstümmelungen, Kannibalismus und Morden16.
Einige Primatologen wie Richard Wrangham und Dale Peterson sehen in diesem Verhalten der Schimpansen einen Beweis für die Brutalität und Gewalttätigkeit unserer Urahnen: „Es steht zu vermuten, dass die Gewalttätigkeit eines schimpansenartigen Ahnherrn das Phänomen des menschlichen Krieges vorausging und ihm die Wege ebnete und dass wir heutigen Menschen uns jetzt plötzlich als Erben einer kontinuierlichen, fünf Jahrmillionen alten Gewohnheit mörderischer Aggression wiederfinden17“ .
Lassen Sie uns einmal kurz Innehalten. Können wir die Gewalttätigkeit der Schimpansen als den Beweis der Brutalität unserer Urahnen anzunehmen? Laut Ryan und Jethá war das Leben bei den Jägern und Sammlern viel egalitärer als bei den Schimpansen oder der heutigen Menschen. Es gab keinen Grund Krieg zu führen, da es genug von allem und für jeden gab. Historiker wie Noah Harari bezeichnen die Gesellschaft unserer Urahnen sogar als „erste Wohlstandsgesellschaft“.
Diese Jäger und Sammler mussten nicht viel arbeiten, aber dafür hatten sie genug Essen zur Verfügung. Es gab nur zwei Aufgaben zu erfüllen: Nahrungsmittel besorgen und sich um den Nachwuchs kümmern. Diese beiden Aufgaben wurden sogar noch geteilt, damit die Last nicht zu viel wurde. Sie mussten kein Geschirr spülen, Wäsche waschen oder eine Steuererklärung abgeben. Sie schlossen freundschaftliche Bündnisse mit anderen Gruppen, um zusammen zu jagen, Nahrung zu teilen und so die Überlebenschancen zu erhöhen. Darüber sagte Harari nämlich:
„Sie tauschten Angehörige aus, jagten gemeinsam, handelten mit seltenen Ressourcen … diese Zusammenarbeit war eines der wichtigsten Merkmale des Homo sapiens, und ihr verdankte er einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Menschenarten18. Die von Dr. Goodall beobachtete Gewalt der Schimpansen in Gombe soll also kein Grund sein, alles zu verallgemeinern. Das Teilen der Beute bei den Schimpansen in Gombe ist zwar ungerecht, aber wie sieht es bei Schimpansen aus anderen Regionen aus?
Im westafrikanischen Tai-Nationalpark an der Elfenbeinküste zum Beispiel, wo Boesch und sein Team Adoptionen von verwaisten Kindern beobachtet haben, kann man feststellen, dass Schimpansen ihre Beute fast genauso teilen, wie Jäger und Sammler es taten. Dies wurde von dem Primatologen Craig Standford herausgefunden und er sagte dazu, dass es beim Teilen der Beute bei den Schimpansen in Gombe „zwar völlig nepotisch und machiavellistisch zugeht, jedoch teilen Schimpansen im westafrikanischen Tai-National Park das Fleisch unter allen Mitgliedern einer Gruppe von Jägern, seien es Freunde oder Feinde, nahe Verwandte oder eher Fremde19“ (Standford 2001).
Wenn man sich den Dokumentarfilm „Jane“ anschaut, der über das Leben von Dr. Goodall in Gombe bei den Schimpansen berichtet, merkt man, dass die Schimpansen am Anfang sehr friedlich waren. Dr. Goodall kam ihnen so nah, dass sie sogar anfing, die Fellpflege mit den Schimpansen zu praktizieren. Alles änderte sich ab de...
Inhaltsverzeichnis
- Widmung
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kapitel 1: Der Affe sagt immer die Wahrheit.
- Kapitel 2: Wie wir leben und gelebt haben
- Kapitel 3: Lieber Penis, liebe Vagina: Was die Anatomie uns verrät.
- Kapitel 4: Wie wir zur Monogamie kamen
- Kapitel 5: Die Monogamie 2.0.
- Fazit
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
Ja, du kannst dein Abo jederzeit über den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kündigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kündigen kannst
Nein, Bücher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung außerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch Bücher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Erfahre, wie du Bücher herunterladen kannst, um sie offline zu lesen
Perlego bietet zwei Abopläne an: Elementar und Erweitert
- Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
- Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Wir sind ein Online-Lehrbuch-Abo, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhältst. Mit über 1 Million Büchern zu über 990 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Erfahre mehr über unsere Mission
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Erfahre mehr über die Funktion „Vorlesen“
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten nutzen, damit du jederzeit und überall lesen kannst – sogar offline. Perfekt für den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren
Ja, du hast Zugang zu Mysterium Monogamie von Marc Ntouda im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Politik & Internationale Beziehungen & Politische Freiheit. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.