Naturstoffe genommen Chemiefalle entronnen
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Naturstoffe genommen Chemiefalle entronnen

Ein Selbstversuch

  1. 154 Seiten
  2. German
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Naturstoffe genommen Chemiefalle entronnen

Ein Selbstversuch

Über dieses Buch

Worum geht es in diesem Buch? Es geht um die Leichtgläubigkeit von Patienten bei der Verschreibung und Einnahme von Medikamenten, in deren Folge jährlich Zehntausende sterben. Es geht um den alternativen Versuch, gewisse gesundheitliche Beeinträchtigungen, durch Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe zu beheben. Wobei die jeweiligen Stoffe und ihre Wirkung beschrieben werden und dabei unterschiedliche Meinungen und Studien dazu einfließen. In erster Linie geht es aber um einen Selbstversuch mit diesen Naturstoffen über annähernd 10 Jahre, an dessen Ende eine belegbare, gesundheitliche Verbesserung steht, die für sich spricht.

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Information

Jahr
2021
ISBN drucken
9783752661200
eBook-ISBN:
9783752656848

Was hat das Ganze gebracht?

Fazit!
Zehn Jahre Altersunterschied, nicht zwischen 30 und 40, sondern zwischen 65 und 75 Jahren. Hier findet ein extrem schnellerer und stärkerer Abbau statt.
Vergleicht man es mit einer Maschine, etwa des Deutschem Liebling, dem Auto, kann man die Folgen des Alterns sehr gut veranschaulichen. Ein Auto, welches über viele Jahrzehnte eine hohe Laufleistung aufweist, (der Scherz muss sein), ein Oldtimer, ein solches Fahrzeug zeigt zwangsläufig Verschleißerscheinungen und dadurch bedingt, eine zunehmende Materialermüdung.
Spätestens ab dem dreißigsten Lebensjahr nimmt der Abbau in den Organen zunehmend an Fahrt auf, auch wenn der Mensch davon kaum etwas mitbekommt. Mit 65 Jahren hat der Organismus bereits eine hohe Laufleistung hinter sich gebracht, Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat und Ermüdung der einzelnen Organe sind unvermeidbar und werden daher anfälliger und spürbar.
Nun kann ich behaupten, ich führe es auf die Einnahme der aufgeführten Stoffe zurück, dass ich in diesem zehnjährigen Alterungsprozess etwas aufhalten konnte, denn es gelang mir den stetigen Abbau und die daraus folgenden Schädigungen auszubremsen, ihnen die Geschwindigkeit ein wenig zu nehmen. Ich weiß natürlich nicht, wo ich heute gesundheitlich stehen würde, ob ich überhaupt noch stünde und wenn ja, mit welchen Einschränkungen, hätte ich mich diesem Selbstversuch nicht unterzogen.
Zugegeben, manchmal dachte ich mir, die Einnahme ist ganz schön lästig, doch in solchen Momenten kamen mir stets Bekannte vors innere Auge, die täglich ähnlich viele Pillen und Kapseln schlucken, nur eben heftigste Chemiebomben. Da relativierte sich das Gefühl des Lästigen sehr schnell.
An der Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich in all den Jahren, außer den aufgeführten Stoffen, keine weiteren medizinischen Substanzen, weder natürlicher noch chemischer Art, zu mir genommen habe. Abgesehen von ein paar wenigen Schmerztabletten, wie etwa beim Hexenschuss beschrieben.
Hat sich nun der Aufwand gelohnt? Ich würde meinen, ja!
Fange wir mit meiner Herzwandverdickung an, die ja laut meines bayrischen Kardiologen sicherlich „zunehmen wird.“ Die linksventrikuläre Wandstärke liegt, seit beinahe zehn Jahren, unverändert bei 13 mm. Als „normal“ gelten bis 12 mm.
Bei meiner letzten Untersuchung 2020 allerdings, mein Kardiologe hatte mit seinem „Farbdoppler“ (mit ihm können sowohl die Blutströme in den Gefäßen, als auch die Gefäße selbst dargestellt werden. So lässt sich Schweregrad und Art der Verengung feststellen) lange gemessen, worauf ich ihn fragte ob sich etwas verschlechtert habe.
Der Arzt verneinte und meinte, dass die Herzwanddicke bei 12.6 mm liegen würde, es aber bei der Messung leichte Abweichungen geben könne und wir es daher bis zur nächsten Untersuchung erst einmal bei den 13 mm belassen. Das freute mich sehr, da er in all den Jahren bei seinen Messungen noch nie zu einer solchen Äußerung kam. Doch allein schon die Tatsache, dass es in dieser, doch beachtlichen Zeitspanne, zu keiner Verschlechterung kam, empfinde ich als Erfolg und freudiger Genugtuung.
Kommen wir zum Cholesterinwert und dem aussagekräftigeren Cholesterinquotienten.
Mein Gesamtcholesterinwert lag:
2010 bei 249 mg/dl,
2012 bei 232 mg/dl,
2018 bei 216 mg/dl
2019 bei 199 mg/dl.
Nun könnte man bei diesen Werten sagen - Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber ich bin mit dem Wert von 199 mg/dl erst einmal zufrieden, denn ich hatte ihn seit Gedenken nicht mehr erreicht.
Doch wie gesagt, der Gesamtwert hat meiner Ansicht nach nur eine begrenzte Aussagekraft. Es gibt drei Methoden, um das Risiko einer koronaren Erkrankung zu ermitteln.
Den Quotienten kann man über die Teilung des Gesamtcholesterin durch den gegebenen HDL-Wert ermitteln.
Da bei mir meist nur der Gesamtcholesterinwert gemessen wurde, gelegentlich zusätzlich der LDL-Wert, aber selten der HDL-Wert, konnte ich nur drei Vergleichswerte aufstellen.
Der „Normalwert des Quotienten, liegt bei Frauen bis 4,9, bei Männern bis 4,6.
2015 lag mein Wert bei 5,5
2016 lag mein Wert bei 5,14
2019 lag mein Wert bei 4,06
Die zweite Messmethode, der sogernannte „LDL/HDL-Quotienten errechnet man durch die Teilung des LDL-Wert durch den HDL-Wert.
Doch Achtung, hier zählen andere Messwerte. Der Wert bei Frauen sollte unter 2,5 und bei Männern unter 3,5 liegen.
Ein hohes Risiko für koronare Erkrankungen liegt bei Frauen bei einem Wert über 3,5 und bei Männern über 4,5.
2019 lag mein Wert bei 2,65
Die Blutfette, die gefürchteten „Trygliceride, sollten unter 150 mg/dl liegen.
Ende 2018 lag mein Wert der Trygliceride bei 108 mg/dl, der HDL-Wert sollte höher als 40 mg/dl liegen, er lag bei 53.
Gebe ich diese Werte beim Rechner zum „Atherogenen Index“ ein, bekomme ich einen Wert des „kardiovaskulärem Risiko“ unter 0,00 angezeigt. Mein Risikowert liegt demnach bei - 0.05.
Unter kardiovaskulärem Risiko versteht man die Gefahr an Herzinfarkt, Schlaganfall oder pAVK zu erkranken. pAVK steht für eine Verengung der Beinarterien durch Ablagerungen, die zu der sogenannten „Schaufensterkrankheit“ führen, da die Menschen mit dieser Erkrankung immer wieder stehen bleiben müssen. Um es zu kaschieren, bleiben sie meist vor Schaufenstern stehen.
Man kann auch den Tricglyceride/HDL Quotient berechnen, welcher derzeit angeblich als der beste Marker für ein kardiovaskuläres Risiko angesehen wird. Der Wert sollte bei 2 oder tiefer liegen. Ein Wert von 4 gilt als hoch, von 6 als sehr hoch. Mein Wert lag 2018 bei 2,03, also 108: 53 = 2,03.
Als Nebeneffekt könne man an der Höhe des Quotienten sich ein Bild über die Partikelgröße des LDL machen. Ist der Quotient hoch, besteht das LDL aus sehr kleinen Partikeln, was nicht ungefährlich ist. Bei einem niedrigen Quotienten herrschen große Partikel vor, die kein kardiovaskuläres Risiko repräsentieren.
Nun zu den gefürchteten Plaques in den Arterien, die zu Verengungen, hohen Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Mein bayrischer Kardiologe hatte mit seiner damaligen Warnung: „die Verkalkungen in ihren Arterien sin net umkehrbar, werden zunehmen“ offensichtlich falsch gelegen.
Arztbrief 2018: Stenosen in der A. Carotis interna links (150 cm/s), A. Carotis externa links (180 cm/s) und rechts (200 cm/s).
Arztbrief 2019: In gleicher Anordnung (130 cm/s) - (130 cm/s) - (190 cm/s).
Arztbrief 2020: In gleicher Anordnung (120 cm/s) - (130 cm/s) - (180 cm/s).
Die Stenosen, oder Verengungen, sind also deutlich zurückgegangen.
Bei den angegebenen Werten handelt es sich um die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Um so niedriger der Blutfluss, um so geringer die Stenosen.
Blutdruck: Schwankte mein systolischer Wert vor 10 Jahren noch zwischen 140 und 150, gerne auch mal 160, hat er sich deutlich verringert, wobei mein diastolischer Wert sich stets im moderaten Rahmen zwischen 70 bis 80 bewegte.
Zu Beginn meiner Messungen war ich erschrocken, da mein Blutdruck, nach dem Aufstehen stets überhöht war. Man hatte mich nicht darauf hingewiesen, dass es die sogenannte „Morgenhypertonie“ gibt, welche der Verursacher dieser Werte war. Meine Recherche ergab, dass unser genialer, menschlicher Organismus bereits vor dem Aufstehen den Blutdruck erhöht, damit es uns, wenn wir in eine senkrechte Haltung wechseln, nicht schwindlig wird, oder man gar umkippt. Eine Blutdruckmessung in dieser Phase, ergibt meiner Ansicht nach keinen realistischen Wert.
53 Blutdruckmessungen zwischen November 2019 und April 2020, mit entsprechenden Zeitabstand zum Aufstehen und nach zwei Becher Kaffee, ohne Blutdrucksenker, ergaben einen Durchschnittswert von 121:67/Puls 76.
30 Messungen unter gleichen Bedingungen zwischen 25. April und 15. Juni 2020 ergaben einen Durchschnittswert von - 119:66/Puls 79.
36 Messungen unter gleichen Bedingungen zwischen 15. August und 30. September 2020, ergaben einen Durchschnittswert von 119:66/Puls 77.
Was mich sehr freut, da ich seit Gedenken nicht mehr die Durchschnittswerte meiner Jugendjahre erreicht hatte.
Noch eine gute Nachricht gab es 2018 bezüglich der sogenannten „Stressechokardiographie, bei der man im Liegen auf Pedalen strampelt, quasi Fahrrad fährt.
Aus dem Arztbericht: „Anstieg der peripheren Sauerstoffsättigung unter Belastung von 96 auf 98%.“ Gemeint ist die Sauerstoffsättigung herzferner Blutgefäße.
Zum Thema Sauerstoffsättigung, kann ich nur jedem empfehlen, ob Raucher oder Nichtraucher, vor dem Einschlafen drei bis vier mal so tief wie möglich durch die Nase einzuatmen und so langsam wie möglich über den Mund auszuatmen.
Ich absolviere diese Übung schon seit Jahren, denn es sorgt nicht nur für einen gründlichen Luftaustausch in der Lunge, sondern eben auch für eine bessere Sauerstoffsättigung. Vor allem aber senkt es den Blutdruck und garantiert dadurch ein besseres Ein- und Durchschlafen.
Noch einmal zurück zur Prostata, mein PSA-Wert lag bei der Messung 2019 bei 0.72. Zur Erinnerung, bis 4.00 gilt als normal. Meine Kürbiskerne kann mir also niemand mehr ausreden.

Was ich (fast) täglich zu mir nehme.

Aufstellung:
Granatapfel Extrakt Polyphenole (340 mg)
Coenzym Q 10 (100 mg)
Magnesium-Orotat (550 mg)
Selenit (50 mg)
Kurkuma (3.000 mg - Curcumin 95 mg)
Omega-3-Fettsäuren 1.000 mg, davon 360 EPA und 240 DHA.
Vitamin D 3 (4.000 IE)
Vitamin K 2 MK-7 (200 ug)
Bierhefe (15 Tabletten)
MSM ( 2.000 mg)
Folsäure, B 6, B 12 (400 ug/ 6 mg/ 3 ug).

Endbemerkung

Wenn ich gelegentlich mit meinen Freunden zusammensitze, altersmäßig stehen sie da, wo ich vor zehn Jahren stand, versuchen sie mich beim Thema Gesundheit aufzuziehen. Sie halten nicht viel von mein...

Inhaltsverzeichnis

  1. Über den Autor
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Einleitung
  4. Vorwort
  5. Schock
  6. Angst essen Seele auf
  7. Der Unwissende hat Mut
  8. Die Wende
  9. Testphase
  10. Vom Saulus zum Paulus
  11. Statine
  12. Homocystein
  13. Polyphenole
  14. Coenzym Q10
  15. Magnesium
  16. Selen
  17. Kurkuma
  18. Omega-3–Fettsäuren
  19. Vitamin D3
  20. Nachtrag zu Vitamin D3
  21. Vitamin K2-MK-7
  22. ASS
  23. Bierhefe
  24. Kürbiskerne
  25. Mandeln
  26. Der allerletzte Stoff
  27. Bitterschokolade
  28. Tomatensaft
  29. Rotwein
  30. Kaffee
  31. Was hat das Ganze gebracht? Fazit!
  32. Was ich (fast) täglich zu mir nehme
  33. Endbemerkung
  34. Hinweise
  35. Impressum

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