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Dimensionen der Heimat bei Herta MĂŒller
Ăber dieses Buch
'Heimat' ist ein zentraler Topos im Werk Herta MĂŒllers. Wie aber haben sich der Begriff und seine Verwendung historisch verĂ€ndert? Und wie lotet MĂŒller das Spektrum seiner Bedeutungen in ihrem Schreiben aus? Die systematische Untersuchung zeigt, dass 'Heimat' als multidimensional gedachtes Motiv globale IdentitĂ€tsdiskurse bereichert. Sie leistet einen produktiven Beitrag zu einer kritischen Reflexion des Begriffs.
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Information
Thema
Literatur1 âKein Ort fĂŒr den Kopfâ? â EinfĂŒhrende Bemerkungen
In einer Rede zum 70. Geburtstag Oskar Pastiors erklĂ€rt die spĂ€tere LiteraturnobelpreistrĂ€gerin Herta MĂŒller im Jahr 1997:
Bringt man sich mit aus einem Land in ein anderes, wird man oft gefragt, ob man seine âHeimatâ hinter sich gelassen oder neu gefunden hat. Als mĂŒsste man es besser wissen als jene, die ihre FĂŒĂe nicht vom Boden weggehoben haben, als mĂŒsste das Weggehen und Ankommen etwas klĂ€ren, was mit den FuĂsohlen nicht zu betreten und mit keinem Gedanken zu treffen ist.1
Herta MĂŒller macht kein Geheimnis aus ihrer kritischen Haltung gegenĂŒber der âHeimatâ. Geboren 1953 als Teil der deutschen Minderheit im rumĂ€nischen Banat fĂŒhrten ihre private NĂ€he zu den regimekritischen Autoren der Aktionsgruppe Banat sowie die Veröffentlichung ihres DebĂŒtwerkes Niederungen im Jahr 1982 zur zunehmenden Verfolgung und Repression durch den rumĂ€nischen Geheimdienst Securitate, was sie schlieĂlich, 1987, zur Ăbersiedlung in die Bundesrepublik trieb. Die Auswirkung der Diktatur auf den einzelnen Menschen ist das Thema, das ihr Leben und ihr Werk prĂ€gt â ein Thema, welches sie nicht frei gewĂ€hlt habe, wie sie selbst sagt, sondern von dem sie ausgewĂ€hlt wurde und das sie nicht in Ruhe lasse.2
Gerade im Kontext von Flucht, Vertreibung, Exil und Integration wird âHeimatâ immer wieder diskutiert und wirft Fragen der Zugehörigkeit, der Identifikation und der IdentitĂ€t auf â Fragen, die in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung, von zunehmender Migration und sogenannten âFlĂŒchtlingskrisenâ, von Heimatministerien und dem Aufstieg rechtspopulistischer Parteien in Europa und darĂŒber hinaus, von Multi-, Trans- und InterkulturalitĂ€t nicht an Bedeutung verlieren. Und auch mit dem Werk der Autorin wird âHeimatâ immer wieder in Verbindung gebracht, nicht zuletzt in der offiziellen BegrĂŒndung der Schwedischen Akademie zur Verleihung des Nobelpreises fĂŒr Literatur des Jahres 2009 an MĂŒller, âdie mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit zeichnetâ.3 Was aber ist âHeimatâ? Und wie stellt sich diese im essayistischen und im erzĂ€hlerischen Werk Herta MĂŒllers dar?
Die vorliegende Arbeit untersucht die konzeptionelle Darstellung der âHeimatâ in essayistischen sowie die motivisch-strukturelle Darstellung der âHeimatâ in ausgewĂ€hlten Prosatexten der Autorin. DafĂŒr wird der Blick zunĂ€chst auf die historische Semantik4 der âHeimatâ gerichtet. Im weitesten Sinne bezieht sich der deutsche Begriff âHeimatâ auf das affektive VerhĂ€ltnis zwischen Mensch und Raum â wobei dieser geographischer, kultureller oder auch sozialer Natur sein kann. Die inflationĂ€ren Definitionsversuche unterliegen einem starken geschichtlichen Wandel und sind abhĂ€ngig von jeweils aktuellen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Bedingungen. Daher scheint weniger eine Festlegung auf eine konkrete Definition als vielmehr die diachrone Betrachtung der Entwicklung des Begriffs geeignet, die zahlreichen Facetten und Bedeutungen der âHeimatâ zu fassen. Am Beispiel historisch und systematisch ausgewĂ€hlter Quellen und unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen synchronen Verflechtungen werden âinnovative Wende- oder Knotenpunkteâ5 beleuchtet, um den Begriff in seiner komplexen Vielfalt fĂŒr die weitere Untersuchung fruchtbar zu machen.
Die historische, kontextorientierte Perspektive ist nicht nur fĂŒr die semantischen Dimensionen des Begriffs und eine differenzierte Arbeit mit diesem grundlegend, auch fĂŒr die Analyse und das VerstĂ€ndnis von Herta MĂŒllers persönlicher Deutung der âHeimatâ ist diese konstitutiv. Ausgehend von den etymologischen UrsprĂŒngen und der sprachlichen Verbreitung wird der Fokus im Hinblick auf MĂŒllers konzeptionelle Auffassung der âHeimatâ besonders auf die ideologische Bedeutungserweiterung des Begriffs im ausgehenden 19. und frĂŒhen 20. Jahrhundert gelegt. Denn gerade aufgrund des ideologischen Missbrauchs des Wortes ĂŒber weite Strecken des 20. Jahrhunderts und MĂŒllers eigener Erfahrung mit den menschenverachtenden Nachwirkungen der nationalsozialistischen und Auswirkungen der poststalinistischen Diktatur lehnt sie eine Rehabilitierung der âHeimatâ kategorisch ab.
In einem zweiten Schritt wird Herta MĂŒllers persönliche âBegriffsgeschichteâ der âHeimatâ eruiert. DafĂŒr werden verschiedene Essays, Vorlesungen, Zeitungsartikel, Dankreden und Interviews herangezogen, in denen die Autorin, basierend auf ihrer Biographie, unterschiedliche Verwendungskontexte rekonstruiert und ihr persönliches VerstĂ€ndnis des Begriffs diskutiert. Durch eine konzentrierte Analyse der ausgewĂ€hlten Texte, die in reziprokem VerhĂ€ltnis Aufschluss ĂŒber die von MĂŒller akzentuierten Bedeutungsinhalte der âHeimatâ geben, soll zum einen ihre sprach- und ideologiekritische Haltung herausgearbeitet sowie zum anderen eine Grundlage fĂŒr die spĂ€tere motivische, strukturelle Untersuchung geschaffen werden. Denn um sich der âHeimatâ in differenzierter, reflektierter Weise zu nĂ€hern, entwirft die Autorin sowohl implizit als auch explizit ihre eigenen Begriffe.
Mit den neologistischen Komposita âDorfheimatâ, âStaatsheimatâ, âKopfheimatâ und âHeimwehlosigkeitâ begegnet MĂŒller den verklĂ€renden Tendenzen der âHeimatâ, die wiederum neue Benennungskonventionen fordern. Dabei nĂ€hrt sich ihre Auffassung des Konzeptes zum einen wesentlich aus den kollektiven IdentitĂ€ten und Machtstrukturen der zwei âHeimatenâ, die ihr Leben und ihr Werk prĂ€gen. Zum anderen konzentriert sie den Begriff konsequenterweise auf repressive, ideologisierende und exkludierende Funktionsmechanismen und erinnert so an die Instrumentalisierung des Wortes durch diktatorische, totalitĂ€re gesellschaftliche Systeme. Auch wenn sie der âHeimatâ unter den Voraussetzungen von Vertrauen und Identifikation, Sicherheit und Frieden eine gewisse (individuelle) Berechtigung einrĂ€umt, steht der Begriff bei MĂŒller in enger NĂ€he zu dem ihr Werk âbeherrschendenâ Themenfeld der Diktatur.
Die sprach- und ideologiekritische Haltung, die MĂŒllers Auffassung von âHeimatâ offenlegt, schlĂ€gt sich in moderner Tradition auch in ihrer poetologischen Selbstkonzeption nieder. Aus der autofiktionalen Verarbeitung ihrer Erinnerungen, der individuellen Wahrnehmung der RealitĂ€t sowie den begrenzten Möglichkeiten der Worte entstehen bildgewaltige Texte, die den Lesenden durch eine prĂ€zise und zugleich suggestive Sprache einen gröĂtmöglichen Raum fĂŒr Deutungen anbieten. Nach der begrifflichen Analyse der âHeimatâ in essayistischen Werken und vor der motivisch-strukturellen Untersuchung derselben in ausgewĂ€hlten Prosatexten wird der Blick daher auf die umfangreichen (selbstreflexiven) literaturkritischen und literaturtheoretischen Ăberlegungen der Autorin gelenkt. Auf der Grundlage einschlĂ€giger Texte wird besonders ihre Tendenz zur sprachlichen, formalen, semantischen und Ă€sthetischen GrenzĂŒberschreitung reflektiert, die wiederum als Opposition gegen homogenisierende kollektive IdentitĂ€tskonzepte und die ideologische Indienstnahme von Sprache durch Diktaturen gedeutet wird. Der subversive und unkonventionelle Sprachgebrauch der Autorin wirft schlieĂlich nicht nur Licht auf ihre grundsĂ€tzliche Sprach- und Kunstaufassung, sondern erweitert zugleich die möglichen Lesarten der âHeimatâ in ihrem Werk. MĂŒllers âPoetologie der Entgrenzungâ zeigt auf, wie der âHeimatâ-Diskurs auch ohne die begriffliche Nennung den Weg in ihre erzĂ€hlerischen Texte findet und gilt damit als notwendiges Bindeglied zwischen der konzeptionellen und der motivisch-strukturellen Untersuchung.
Die folgende Analyse fĂŒhrt exemplarisch vor, wie sich die âHeimatâ motivisch, strukturell sowie formalĂ€sthetisch in MĂŒllers erzĂ€hlerischem Werk darstellt. DafĂŒr wurden drei Texte ausgewĂ€hlt, die sich besonders flieĂend in den Argumentationsverlauf einfĂŒgen: MĂŒllers 1984 erstmalig in der Bundesrepublik veröffentlichtes DebĂŒtwerk Niederungen, der erste nach ihrer Ăbersiedlung in die Bundesrepublik erschienene Text Reisende auf einem Bein aus dem Jahr 1989 sowie der 1994 publizierte Roman Herztier. Diese Auswahl soll nicht nahelegen, dass sich andere Texte der Autorin nicht ebenfalls fĂŒr eine Untersuchung der PrĂ€sentationsformen von âHeimatâ eignen: Sowohl ihre Collagen als auch erzĂ€hlerische Texte wie Der Mensch ist ein groĂer Fasan auf der Welt (1986), Der Fuchs war damals schon der JĂ€ger (1992) oder nicht zuletzt Atemschaukel (2009) bieten zahlreiche AnknĂŒpfungspunkte. Die Konzentration auf drei Werke erscheint jedoch besonders im Hinblick auf die KomplexitĂ€t des Untersuchungsgegenstandes als gewinnbringend und soll zugleich den Erkenntnisreichtum begĂŒnstigen.
Methodisch wird ein textzentrierter Ansatz verfolgt, wobei das close reading aufgrund der autofiktionalen Beschaffenheit der Texte durch biographische Seitenblicke ergĂ€nzt wird. Der Aufbau der Arbeit ergibt sich nicht aus der Chronologie der Erscheinungsdaten der ausgewĂ€hlten PrimĂ€rtexte, sondern aus deren thematischen Schwerpunkten; von der Kindheit im Dorf ĂŒber die Jugend im Staat bis hin zur Ăbersiedlung von Ost nach West â also gewissermaĂen von einer regionalen ĂŒber eine nationale zu einer transnationalen Perspektive. FĂŒr die Analyse werden zudem die neologistischen Wendungen MĂŒllers produktiv gemacht: Das in der Diskussion ihrer persönlichen âBegriffsgeschichteâ erörterte Konzept der âDorfheimatâ wird anhand der ErzĂ€hlungen des Bandes Niederungen, der Entwurf der âStaatsheimatâ in Bezug auf den Roman Herztier und die Komposita âKopfheimatâ und âHeimwehlosigkeitâ am Beispiel von Reisende auf einem Bein praktisch erprobt. Dieses korrelative VerhĂ€ltnis zwischen begrifflicher und motivisch-struktureller Untersuchung ermöglicht einen differenzierten Blick auf die sprachlich-Ă€sthetische Be- respektive Verarbeitung der konzeptionellen âHeimatâ-EntwĂŒrfe der Autorin.
Aus der MultidimensionalitĂ€t des Begriffs ergibt sich zudem notwendigerweise eine MultidimensionalitĂ€t des Motivs. Versteht man âHeimatâ im weitesten Sinne als affektive Mensch-Raum-Beziehung, und versteht man Raum (espace) zugleich eben nicht im euklidischen, sondern im Sinne Henri Lefebvres als prozessuales Konstrukt, als kulturelle und soziale Praxis, kann sich die narrative Analyse der âHeimatâ nicht auf örtliche (lieu) Dimensionen beschrĂ€nken.6 Daher werden die âHeimatâ-Konfigurationen in den drei ausgewĂ€hlten Texten jeweils zunĂ€chst auf topographischer, dann auf kultureller und anschlieĂend auf sozialer Ebene betrachtet, um diese in einem vierten Schritt hinsichtlich des narrativ transportierten âHeimatâ-GefĂŒhls zusammenzubringen.7 Dabei soll gezeigt werden, wie MĂŒller sich sowohl begrifflich als auch motivisch und strukturell diskursiv mit tradierten âHeimatâ-Auffassungen auseinandersetzt und diese durch Hervorhebung einzelner VersatzstĂŒcke zugleich sprachlich und Ă€sthetisch durchkreuzt. Denn wĂ€hrend sich ĂŒber GesprĂ€che, VortrĂ€ge und essayistische Texte ihre begriffliche Auffassung der âHeimatâ erschlieĂt, verhandelt sie die unterschiedlichen Bedeutungen und Funktionen des Konzeptes in ihren erzĂ€hlerischen Texten gewissermaĂen auf motivischer sowie struktureller Ebene.
Aufgrund der Vielschichtigkeit des Untersuchungsgegenstandes ist die Forschung im Hinblick auf die Darstellung von âHeimatâ in MĂŒllers Werk hĂ€ufig bruchstĂŒckhaft. Graziella Predoiu widmet in ihrer Untersuchung Faszination und Provokation bei Herta MĂŒller (2001) âHerta MĂŒllers Heimatbegriffâ ein eigenes Kapitel,8 Moonika KĂŒla gibt âEinblicke in den Heimatbegriff der rumĂ€niendeutschen Schriftstellerinâ (2008),9 Dorle Merchiers liefert einen knappen Ăberblick ĂŒber die âPerception et rĂ©presentation de la terre natale (Heimat) dans lâĆvre de Herta MĂŒllerâ (2014)10 oder Garbiñe Iztueta deutet âTransitrĂ€ume und Heimatlosigkeit als Grunderlebnis bei Herta MĂŒllerâ (2017).11 In zahlreichen Publikationen zur Autorin wird âHeimatâ als Topos zudem am Rande erwĂ€hnt, dabei jedoch hĂ€ufig nur gestreift und zum Teil sogar undifferenziert diskutiert und missverstĂ€ndlich interpretiert: Herta MĂŒller wird eine (fehlende) âHeimatâ im Banat, in RumĂ€nien, eine neue âHeimatâ in der Bundesrepublik oder eine existenzielle âHeimatlosigkeitâ zugeschrieben, ohne die heterogene Beschaffenheit des Begriffs und die konkrete sprach- und ideologiekritische Haltung der Autorin angemessen zu berĂŒcksichtigen.12 Eine nuancierte und konstruktive Perspektive nimmt Paola Bozzi in ihrer Monographie Der Fremde Blick (2005) ein, in welcher sie sich MĂŒllers Werk aus einer interdisziplinĂ€ren Perspektive nĂ€hert und dabei besonders feministische und postkoloniale Diskurse einbezieht.13 Michel Mallet hat in seinem Aufsatz zu den ReprĂ€sentationsformen der âHeimatâ in Atemschaukel (2013) zudem vorgefĂŒhrt, wie ein multidimensionales VerstĂ€ndnis des Konzeptes fĂŒr die Analyse der ErzĂ€hltexte MĂŒllers fruchtbar gemacht werden kann.14
Dass âHeimatâ einen zentralen Topos in MĂŒllers Werk darstellt, wird kaum bestritten. Auch in dem umfangreichen Herta MĂŒller-Handbuch (2017) wird âHeimatâ von Gisela Ecker unter dem Stichwort âGrenzenâ als wesentliche Denkfigur hervorgehoben.15 Eine ausfĂŒhrliche BeschĂ€ftigung mit den konkreten begrifflichen und motivisch-strukturellen Dimensionen der âHeimatâ stellt jedoch bislang eine Leerstelle dar, die mit dieser Arbeit geschlossen werden soll. Die differenzierte, multidimensionale Herangehensweise soll dabei der Offenheit und der KomplexitĂ€t des Untersuchungsgegenstandes Rechnung tragen. Insofern will die vorliegende Arbeit einen produktiven Forschungsbeitrag liefern, neue Perspektiven auf MĂŒllers Werk ermöglichen und zugleich die vielschichtigen Bedeutungen der âHeimatâ in diesem offenlegen. Denn in ihrem werkinternen âHeimatâ-Diskurs analysiert MĂŒller gewissermaĂen die âherrschendenâ Konzeptionen und Konnotationen des Begriffs, unterzieht diese einer kritischen PrĂŒfung und hebt zugleich deren gesellschaftliche, politische und kulturelle Konstruiertheit hervor. Wenn sie in der eingangs zitierten Rede zu Oskar Pastiors Geburtstag davon spricht, dass âHeimatâ âmit den FuĂsohlen nicht zu betreten und mit keinem Gedanken zu treffen istâ, wird folglich nicht nur der naheliegende örtliche Bezug, sondern eben auch das konstitutive gedankliche, affektive Potential der âHeimatâ infragegestellt, was fĂŒr MĂŒllers sprach- und ideologiekritische Haltung sowie fĂŒr ihre poetologische Praxis symptomatisch ist; ergĂ€nzend heiĂt es entsprechend: âVielleicht ist Heimat kein Ort fĂŒr die FĂŒĂe und keiner fĂŒr den Kopf.â16
Inhaltsverzeichnis
- Title Page
- Copyright
- Contents
- Danksagung
- 1ââKein Ort fĂŒr den Kopfâ? â EinfĂŒhrende Bemerkungen
- 2ââWieviel Heimat brauchen Sie?â â Zur historischen Semantik eines umstrittenen Begriffs
- 3âââHeimatâ war immer ein anderes Wortâ â Herta MĂŒllers âHeimatâ-Begriff(e)
- 4âVom âstummen Irrlauf im Kopfâ â Herta MĂŒllers Poetologie der Entgrenzung
- 5ââIch war eine schöne sumpfige Landschaftâ â âDorfheimatâ in Niederungen
- 6ââZu Hause ist dort, wo du bistâ â âStaatsheimatâ in Herztier
- 7ââAuslĂ€nderin im Auslandâ â âHeimwehlosigkeitâ in Reisende auf einem Bein
- 8ââIch mag das Wort âHeimatâ nichtâ â Schlussbetrachtung und Ausblick
- Personenregister
HĂ€ufig gestellte Fragen
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