
Friedrich Hölderlin und das tragisch Schöne
Ein poetisch-philosophischer Weg zum Wahren
- 200 Seiten
- German
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Friedrich Hölderlin und das tragisch Schöne
Ein poetisch-philosophischer Weg zum Wahren
Über dieses Buch
Im Februar 1796 äußert Friedrich Hölderlin den Wunsch, »Neue Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen« zu schreiben. Auch wenn er diesen Überbietungsversuch gegenüber Schiller nicht realisiert, entfaltet Hölderlin in seinen Schriften zwischen 1796 und 1800 einen übergeordneten Verweisungszusammenhang, auf dessen Grundlage er philosophische, poetologische und religiöse Themen verhandelt. Dreh- und Angelpunkt dieses Systems ist sein Verständnis des tragisch Schönen, welches er in Auseinandersetzung mit Schillers Schönheitskonzeption und Spinozas Substanzbegriff gewinnt. Darius Duhr zeigt, dass Hölderlin »Schönheit« um 1800 nicht mehr als höchste Idee, sondern als das vermittelnde Moment versteht, das in der Poesie des Tragischen zur Wahrheit führt.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- Danksagung
- 1. Zur Konzeption und Methode der Arbeit
- 2. Das Verhältnis zwischen Philosophie, Poesie und Religion im sog. »Ältesten Systemprogramm des Deutschen Idealismus«
- 3. Der Erfahrungsraum der göttlichen Einheit in »Über Religion«
- 4. Das Verhältnis zwischen Einheit und Vielheit in der Schrift »Das untergehende Vaterland …«
- 5. Hölderlins Schönheitskonzeption in der Schrift »Wenn der Dichter einmal des Geistes mächtig ist …«
- 6. Zwischenfazit: Die Verschränkung von Religion, Philosophie und Poesie
- 7. Hölderlins Konzeption von Einheit und Vielheit im Rückgriff auf Spinoza
- 8. Hölderlins Schönheitskonzeption im Rückgriff auf Schiller
- 9. Das tragisch Schöne als splendor veritatis
- Siglenverzeichnis
- Bibliographie