Der Glaube, die Taufe, der Christ
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Der Glaube, die Taufe, der Christ

  1. 48 Seiten
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Der Glaube, die Taufe, der Christ

Über dieses Buch

Der Glaube ist die Voraussetzung zur Taufe und durch die Taufe bekennt man öffentlich"ICH BIN CHRIST". Das Symbol der christlichen Taufe ist das öffentliche Bekenntnis eines ganz bestimmten Vorgangs, der mit einem festen Entschluss endgültig wurde und der vorher im Herzen des Täuflings stattgefunden hat, nämlich der Glaube an den Herrn Jesus Christus, als den Sohn Gottes und an Sein vollkommenes Werk auf Golgatha und an Sein Wort der Wahrheit. Die Errettung des Menschen - jedes einzelnen - ist ein Akt der Gnade Gottes!Um zu lernen oder es uns wieder in Erinnerung rufen was biblisches Christentum ist, müssen wir zurückkehren, nicht zu der großen bekennenden Masse, zu den Lehren und Dogmen der Kirchen und Sekten und Wissenschaften, sondern zu den inspirierten heiligen Schriften. Die äußere Handlung der Taufe kann niemals für die Ewigkeit retten! Es verbirgt sich viel mehr hinter diesem Ritual, aber es garantiert niemals die ewige Errettung der Seele, niemals den Eingang in die himmlische Herrlichkeit und es garantiert auch keine Gemeinschaft mit Gott oder gar ein Gott wohlgefälliges Leben. Ich möchte, so Gott will und mit Seiner Hilfe, diese drei Dinge, Glaube - Taufe - Christ, näher beleuchten und mein Wunsch ist es, dass sich der Einzelne nicht nach Kirchentradition und Menschenmeinung oder seinen eigenen Ideen und Vorstellungen richtet, sondern sich zu dem Herrn hin wendet und Täter Seines Wortes ist beziehungsweise wird.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Die Taufe

Die deutsche Übersetzung für die griechischen Begriffe baptizo beziehungsweise baptizein sind beidemal taufen.
Das griechische baptizo spricht von Identifikation. Eine gebräuchliche Bedeutung dieses Wortes stammt aus der antiken griechischen Textilverarbeitung. Im Färbeprozess wurde das Kleidungsstück in einen Behälter mit Färbemittel getaucht, wobei es den jeweiligen Farbton der Flüssigkeit annahm. Der Stoff wurde vollständig mit dem Färbemittel sozusagen identifiziert. In der gleichen Weise spricht taufen von tauchen oder eintauchen.
Das Wort baptizein bedeutet untertauchen. Es hat im NT einige Male die Bedeutung von waschen13 und es wird klar, dass damit eine vollständige Reinigung, ein Abwaschen gemeint ist. Das erinnert an die Worte des Herrn Jesus im Johannesevangelium (13,10) wo er von gebadet sein (d.h. ganz gewaschen) spricht. In der Apostelgeschichte (22,16) wird nach der Bekehrung des Saulus seine Taufe und das Abwaschen seiner Sünden im Hinblick auf den Herrn zusammengestellt, und dieses Wort weist deutlich auf ein Untertauchen, auf eine völlige Waschung des ganzen Menschen hin.
Baptizo und baptizein sind abgeleitet von babtein, was tauchen, eintauchen bedeutet. Baptein selbst kommt in drei Stellen im NT vor: Lukasevangelium 16,24, Johannesevangelium 13,26 (2-mal) und Offenbarung 19,13.

Matthäusevangelium 3,1.2.5-8

»In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa und spricht: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen. ... Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgegend des Jordan; und sie wurden von ihm im Jordan getauft, indem sie ihre Sünden bekannten. Als er aber viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: Otternbrut! Wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen? Bringt nun der Buße würdige Frucht«.
Die Menschen waren schon seit langem von dem Weg des Gehorsams gegen Gottes Wort abgewichen. Johannes der Täufer predigte dagegen und forderte sie auf Buße14 zu tun. Die Täuflinge ließen sich überführen und glaubten ihm. Sie identifizierten sich mit seiner Botschaft der Buße oder stimmten ihr persönlich zu. Sie erkannten sich als Sünder und bekannten, dass sie bisher in Sünde lebten. Sie vollzogen einen Sinneswandel und anerkannten den gerechten Zorn Gottes, der Gericht über sie bringen wird. Diese innere Umkehr, die geänderte Einstellung im Herzen, die allein wertvoll für Gott ist, wird durch die Taufe nach außen hin sichtbar zum Ausdruck gebracht. Diese Menschen nahmen eine neue Stellung, eine weitaus bessere Stellung ein, indem sie sich bewusst von den Gott-Ungehorsamen, von denen also, die weiter in der Sünde verharrten, unterschieden.

Matthäusevangelium 3,13-17

»Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um von ihm getauft zu werden. Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe nötig von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt so sein; denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Dann lässt er es ihm zu. Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich von dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm aufgetan, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, die spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe«.
Auch der Herr Jesus Christus ließ sich taufen. Aber er hatte keine Sünde zu bekennen weil Er kein Sünder war! Wir lesen von Ihm, dass Er: »keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden« (1.Pet 2,22; vgl. Jes 53,9), dass »Sünde nicht in ihm ist« (1.Joh 3,5) und dass Er »Sünde nicht kannte«15 (2.Kor 5,21). Da war also gar nichts worüber Er hätte Buße tun können. Mit Seiner Taufe identifizierte Er sich mit der Bußpredigt des Johannes und mit den gottesfürchtigen Menschen Seiner Zeit.

Markusevangelium 16,16

»Und er sprach zu ihnen: ... Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden«.
Die Taufe steht nicht allein in engster Verbindung mit dem öffentlichen Bekenntnis, sondern auch mit Errettung. Und zwar mit der Errettung die Ewigkeitswert hat durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus, – den Herrn aller Menschen –, der der Sünde wegen gestorben und begraben worden und wieder aus den Toten auferstanden ist, als der Erstling der Entschlafenen.
Bei dieser Stelle muss beachtet werden, dass ganz klar zum Ausdruck kommt, auf welches Kriterium es für die ewige Errettung ankommt: den Glauben! Wäre die Taufe für die ewige Errettung tatsächlich nötig, dann müsste es hier auch heißen: Wer aber glaubt und nicht getauft wird, wird verdammt werden. So steht es hier aber nicht, sondern es wird nur der Glaube genannt. Glaube und Taufe werden in diesem Vers aber eng verbunden; inwiefern die Taufe doch rettet, lesen wir im

Matthäusevangelium 28,18-20:

»Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erde. Geht [nun] hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters«.
Die Taufe ist auch der Ausdruck von Jüngerschaft. Ein Jünger (dieses Wort bedeutet genau genommen "Lernender" oder "Schüler" ist ein Nachfolger, einer, der mit seinem Herrn und Meister geht, einer, der sich mit Ihm identifiziert und auf ihn hört. Das bedeutet, dass der Täufling bekennt, mehr noch, dass er zusichert, von jetzt an nur noch dem Herrn Jesus nachfolgen und gehorchen zu wollen.

1. Petrusbrief 3,21

»als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in die wenige, das ist acht Seelen, durch Wasser gerettet wurden, welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott) durch die Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.«
In dieser Stelle geht es um eine Errettung durch die Taufe. Es handelt sich dabei nicht um die ewige Errettung durch welche die Glaubenden ein für allemal in der Herrlichkeit sein werden, sondern um die Errettung aus dem Machtbereich des Teufels hier auf der Erde wie es auch im Kolosserbrief (1,13) heißt: »der uns16 errettet hat aus der Gewalt der Finsternis und versetzt17 in das Reich des Sohnes seiner Liebe.« Wer an den Herrn Jesus glaubt, ist im Hinblick auf die Ewigkeit gerettet! Aber solange er noch nicht getauft wurde, befindet er sich irdisch gesehen noch in der Stellung der Sünder, oder anders gesagt, der Stellung nach ist er noch ein Heide18. Erst die Taufe bringt ihn in die Stellung der Segnungen Gottes hier auf der Erde: der Täufling wird ein Christ, e...

Inhaltsverzeichnis

  1. Weiter sind erschienen
  2. Quellen
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Der Glaube, die Taufe, der Christ
  5. Der Glaube
  6. Die Taufe
  7. Der Christ
  8. Impressum