Hitlers Bühnen
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Hitlers Bühnen

Eine visuelle Geschichte der Selbstinszenierung von Adolf Hitler

  1. 131 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Hitlers Bühnen

Eine visuelle Geschichte der Selbstinszenierung von Adolf Hitler

Über dieses Buch

Hitler war vielleicht der erste Popstar der Geschichte. Er wurde verehrt, quasi-religiös überhöht, von den meisten unterschätzt - und am Ende legte er die halbe Welt in Schutt und Asche. Um so erstaunlicher wirken seine Fotos auf uns heute, auf denen er zuweilen marionettenhaft-lächerlich wirkt. Wie eine Schießbudenfigur steht er vor dem Fotoapparat stramm, um ernsten Gesichtsausdruck und imposante Haltung bemüht. Hitlers Aura war offensichtlich zeitbedingt. Dennoch ermöglichen die hier zusammengetragenen über 100 Fotografien aus den Jahren 1924 bis 1945 einen aktuellen Blick auf Hitler.Die Fotografien sollen den Blick schärfen für die frühen Formen der Selbstinszenierung durch visuelle Medien, von denen Hitler ausgiebig Gebrauch machte und sich damit geradezu zu einer Marke entwickelte, die große Emotionen auslöste. Die Abbildungen von Hitler sind keine Schnappschüsse, schon gar nicht dokumentarisch im Sinne einer offensiven Annäherung. Es sind arrangierte Bilder, ausgewählt für die Medien, bewusst platziert und verbreitet. Auch das hatte viel zu tun mit der Art und Weise, wie man in den 1920er-Jahren begann, Produkte zu vermarkten.Das Buch ist eine einzigartige Dokumentation über die fotografische Darstellung Adolf Hitlers.

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Information

Jahr
2012
ISBN drucken
9783864081200
eBook-ISBN:
9783864081354
Das gefestigte Bild des Diktators –
Hitler in Fotografien von 1933-1945
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Hitler am Abend des 30. Januars 1933 am Fenster der Reichskanzlei in der Wilhelmstraße in Berlin. Stunden zuvor hatte Reichspräsident Hindenburg Hitler zum Reichskanzler vereidigt. Der 30. Januar markiert damit die „Machtergreifung“ Hitlers.
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Am Abend des 1. Februars 1933 wendet sich Adolf Hitler per Rundfunkansprache an die deutsche Bevölkerung. Am gleichen Tag hatte Reichspräsident Hindenburg auf Wunsch Hitlers den Reichstag aufgelöst.
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Adolf Hitler, Wilhelm von Preußen (Mitte) und Hermann Göring (links) bei der ersten Sitzung des neu gewählten deutschen Reichstages am 21. März 1933 in Potsdam. Zwei Tage später stimmte der Reichstag dem sog. „Ermächtigungsgesetz“ zu, welches die Demokratie in Deutschland faktisch abschaffte.
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Der 21. März 1933 ging als „Tag von Potsdam“ in die Geschichte ein. Adolf Hitlers Ergebenheit gegenüber Reichspräsident Paul von Hindenburg (links) war inszeniert. Tatsächlich schuf Hitler im März 1933 endgültig die Grundlagen für seine uneingeschränkte Herrschaft.
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Adolf Hitler und Propagandaminister Joseph Goebbels beim Empfang des Verbandes der Auswärtigen Presse im Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda am 6. April 1933.
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Adolf Hitler und Reichspräsident Paul von Hindenburg auf dem Weg zu Feierlichkeiten am 1. Mai 1933 in Berlin. Hitler wollte mit dem gesetzlichen Feiertag „Tag der nationalen Arbeit“ Sympathien bei der kommunistisch und sozialdemokratisch geprägten Arbeiterschaft gewinnen.
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Adolf Hitler und Vize-Kanzler Franz von Papen (links neben Hitler) bei den Feierlichkeiten am 1. Mai 1933 Unter den Linden in Berlin. Die Nationalsozialisten inszenierten den 1. Mai in den Vorkriegsjahren stets als propagandistisches Großereignis.
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Adolf Hitler und SA-Führer Ernst Röm (rechts) auf dem Reichsparteitag in Nürnberg im August 1933. Röhm fiel ein Jahr später bei Hitler in Ungnade und wurde in der sog. „Nacht der langen Messer“ im KZ Dachau ermordet.
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Hitler am 23. Mai 1933 in Frankfurt am Main beim Spatenstich für die vermeintlich erste Reichsautobahn Deutschlands. Tatsächlich gab es die erste Autobahn bereits vor der Machtübernahme Hitlers.
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Adolf Hitler bei der Grundsteinlegung des „Hauses der Kunst“ am 15. Oktober 1933 in München. Das Ausstellungsgebäude sollte das erste monumentale Architekturprojekt im Nationalsozialismus sein.
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Adolf Hitler und der spätere „Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt“ Albert Speer 1933. Unter Hitler stieg Speer zum bedeutendsten Architekten im Nationalsozialismus auf und machte als Minister auch politische Karriere.
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Adolf Hitler mit Joseph Goebbels und dessen Tochter 1933. Der Reichminister für Volksaufklärung und Propaganda galt als engster und loyalster Vertrauter Hitlers.
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Die Führungsriege um Adolf Hitler begeht zusammen mit Reichspräsident Paul von Hindenburg den „Heldengedenktag“ am 25. Februar 1934 in Berlin. Wie alle staatlichen Feiertage war der „Heldengedenktag“ Teil propagandistischer NS-Inszenierung.
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Adolf Hitler während des Erntedankfestes am 30. Januar 1934 in Goslar. Zusammen mit Erwin Rommel schreitet Hitler entlang einer Ehrenkompanie der Reichswehr.
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Gigantismus und Militarismus prägten die Reichsparteitage der NSDAP ab 1933 in Nürnberg. Adolf Hitler salutiert bei einem Aufmarsch der SA und SS im September 1934.
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Mit bis zu 500.000 Teilnehmern waren die Reichsparteitage der NSDAP perfekt inszenierte Massenveranstaltungen. Als Höhepunkt galten stets die Reden von Adolf Hitler (links im Bild).
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Frenetisch jubeln Tausende von Zuschauern Adolf Hitler während des Reichsparteitages im Se...

Inhaltsverzeichnis

  1. Deckel
  2. Titelblatt
  3. Urheberrecht
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. Essay: Hitlers Bühnen. Eine visuelle Geschichte der Selbstinszenierung
  6. Geschichte in Bildern
  7. Herantasten an die Pose – Hitler in frühen Fotografien, 1924-1930
  8. Die Professionalisierung der Bildregie – Hitler in Fotografien von 1930-1933
  9. Das gefestigte Bild des Diktators – Hitler in Fotografien von 1933-1945
  10. Hilter als "Gröfaz" – Größter Feldher aller Zeiten, 1939-1945
  11. Bildnachweise

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