Was wäre, wenn?
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Was wäre, wenn?

Ein Gespräch mit Sieglinde Geisel

  1. 216 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Was wäre, wenn?

Ein Gespräch mit Sieglinde Geisel

Über dieses Buch

Ich merke, wie ich immer erst eine Geschichte erzähle, bevor ich Ihre Frage beantworte.« Peter Bichsel ist ein geborener Erzähler. Und das zeigt er auch im Gespräch mit Sieglinde Geisel: »Ihm fällt immer noch etwas ein, womit ich nicht rechne - der Idealfall von Gespräch.« Seit über fünfzig Jahren gilt Bichsel als Meister der literarischen Kurzprosa, fast vierzig Jahre lang hat er die Welt, die Menschen, die Schweiz und die Politik in seinen Zeitungskolumnen betrachtet. Er war Grundschullehrer und Redenschreiber. Querdenker, Raucher und Rotweintrinker ist er noch immer. Über seine Kindergeschichten sagte sein Freund Max Frisch: »Nicht bestrickt zu sein, war unmöglich.« Mehrere Tage lang saßen Peter Bichsel und Sieglinde Geisel zusammen, in Bichsels Arbeitszimmer in Solothurn, in seiner Stammkneipe - und sprachen über alles: über die Vorteile der Mundart für das Schreiben, über Sozialismus und Solidarität, warum er auf die einsame Insel kein Buch mitnehmen würde, warum er an Gott glaubt, wohl wissend, dass es ihn nicht gibt, über die Langeweile im Paradies und die Unmöglichkeit, ohne Geschichten zu leben.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Jahr
2018
ISBN drucken
9783311140047
eBook-ISBN:
9783311700302

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Vorwort
  4. »Ich habe angefangen zu schreiben, noch bevor ich alle Buchstaben kannte.«
  5. »Der Pietismus hat mich gelehrt, in Minderheiten leben zu können und zu wollen.«
  6. »Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in einer Großstadt, und mir hat dieses Berlin unheimlich gefallen.«
  7. »Wenn ich Tolstoi lese, dann gibt es nur zwei Gerechte: Leo und mich.«
  8. »Ich kann mir nicht vorstellen, in derselben Sprache zu leben und zu schreiben.«
  9. »Ich habe mir schon überlegt, ob ich im Telefonbuch als Beruf angeben sollte: Sentimentalist.«
  10. »Max Frisch hat in Stiller klargestellt: Es wird hiergeblieben.«
  11. »Wenn ich auf der Straße zwei Menschen sehe, die sich umarmen, denke ich immer: Die haben dasselbe Buch gelesen.«
  12. »Schriftsteller erfinden ausschließlich Dinge, die es schon gibt.«
  13. »Kindergeschichten ist das einzige Buch, mit dem ich Geld verdient habe.«
  14. »Wenn in einer Kolumne genau das drinstand, was ich schreiben wollte, habe ich sie weggeworfen.«
  15. »Es gab immer die Angst: Ein Linkshänder, das kommt nicht gut.«
  16. »Kann sein, dass es irgendetwas gibt nach Dem Tod. Aber ganz sicher kein Leben!«
  17. »Dieser Ritschard mit seiner Neigung zur Depression und zur Unzufriedenheit, der war mein Freund. Und nicht der, den die Leute kannten.«
  18. »Es wäre wunderschön, wenn man ohne Inhalt schreiben könnte.«
  19. »Erzählen beginnt mit: Es war einmal …«
  20. »Ich versuchte, nur gute Schüler zu haben, und dazu ist auch der schlechteste Schüler gut genug.«
  21. »Kein einziges Buch hat je die Welt verändert, nicht einmal die Bibel.«
  22. »Wir haben immer auf Katastrophen gesetzt.«
  23. »Ein Land kann für mich keine Heimat sein.«
  24. »Der Reichtum ist zu einer Sportart geworden. Aber diese Sportart ist verdammt gefährlich.«
  25. »Als die Frauen in die Beiz eintraten, verloren die Männer den Spaß daran.«
  26. »Die Achtundsechziger wollten diese verrottete Gesellschaft in die Knie zwingen, die Achtziger haben sie nur noch ausgelacht.«
  27. »Es ist mir ernst, wenn ich sage: Ich trete aus jedem Verein aus, der 51 Prozent hat.«
  28. »Im Schweizerdeutschen ist nicht entscheidend, was man sagt, sondern wie man es sagt.«
  29. »Dass ich nicht Handharmonika spielen kann, hat mich mehr geprägt, als dass ich ein bisschen schreiben kann.«
  30. Leben und Werk
  31. Fußnoten
  32. Über Peter Bichsel
  33. Impressum