Gott ist bunt
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Gott ist bunt

Kreative Gottesdienste für besondere Zeiten und an besonderen Orte

  1. 128 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Gott ist bunt

Kreative Gottesdienste für besondere Zeiten und an besonderen Orte

Über dieses Buch

Der Franziskanerpater Helmut Schlegel sagt, "dass Liturgie oft nicht lebendig genug, und ja, auch nicht mystisch genug ist. Eine fertige Sprache, ein abgehobener Ritus, der Mangel an Stille – das spricht offensichtlich Menschen nicht im Kern ihrer Seele an." Alternativen zu schaffen, ist das Anliegen seiner "kreativen Gottesdienste". Dafür bietet das Kirchenjahr zahlreiche Anlässe, Themen und Orte an: vom Dreifaltigkeitsfest bis Allerheiligen; vom Schöpfungsfest bis zum Totengedenken; vom Flurgottesdienst bis zur Mitternachtsandacht. "Helmut Schlegel schöpft aus reicher Erfahrung im Begleiten heutiger Menschen und im Gestalten meditativ-ganzheitlicher Feiern. […] Nicht Kreativität um jeden Preis ist ihr Ziel, sondern das besinnliche, lebensnahe und gemeinsame Feiern: verständlich, meditativ und ganzheitlich." (Niklaus Kuster)

Häufig gestellte Fragen

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BESONDERE FESTE IM KIRCHENJAHR

GOTT IST BUNT

HEILIGSTE DREIFALTIGKEIT
Vorbereiten
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An drei Stellen der Kirche sind Felder aus Tüchern ausgelegt. Das erste Feld ist gelb, das zweite rot, das dritte blau.
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In einer Ecke der Kirche (oder in einem nahe liegenden Raum) ist ein Stuhlkreis aufgestellt, auf den Stühlen Wollfäden in gelber, roter und blauer Farbe.
Singen
Gott wohnt in einem Lichte (GL 429,1–2)
Einstimmen
Mit Augen suchen wir ihn – und sehen ihn nicht. Dreifach ist er, aber die drei zu trennen vermögen wir nicht. In sich verschlungen ist seine Dreiheit, seine Einheit erkennen wir, seine Dreiheit betrachtend. Im Wesenlosen hat er sein Wesen, er, des Gestaltlosen Bild. Geheimnisreich ist er und unbegreiflich. Ihm entgegen geht unser Weg, doch finden wir nicht seinen Anfang. Ihm folgen wir, doch finden wir nicht sein Ende.
Lao-Tse (6. Jh. v. Chr.)
Hören
Evangelium des Festtags
Beten
Gott,
Du bist der dreifaltige und eine Herr,
Gott aller Götter.
Du bist das Gute, jegliches Gut, das höchste Gut,
der Herr, der lebendige und wahre Gott.
Du bist die Liebe, die Minne.
Du bist die Weisheit.
Du bist die Demut.
Du bist die Geduld.
Du bist die Schönheit.
Du bist die Milde.
Du bist die Sicherheit.
Du bist die Ruhe.
Du bist unsere Hoffnung.
Du bist die Freude und Fröhlichkeit.
Du bist die Gerechtigkeit.
Du bist unsere Hoffnung.
Du bist unser Glaube.
Du bist unsere Liebe.
Du bist unsere ganze Wonne.
Du bist unser ewiges Leben:
großer und wunderbarer Herr,
allmächtiger Gott, barmherziger Retter.
Franz von Assisi
Vertiefen
Bei der Vorbereitung dieses Gottesdienstes hat jemand gesagt: „Vielleicht ist es bei Gott wie beim Licht. Das Licht ist eines und setzt sich doch aus vielen Farben zusammen. Gott ist der Eine und zeigt sich doch verschieden.“ Das brachte uns auf die Idee: Wie wäre es, wenn wir einmal vom bunten Gott sprächen?

STATION 1: DIE SPRACHE DER FARBEN

Alle gehen zu dem gelben Farbenfeld. (Alternative: Es wird ein gelbes Tuch für alle sichtbar aufgehängt).
Meditation
I
Gelb: Farbe der Sonne und des Lichtes.
Farbe der Klarheit und der Entscheidung.
Licht – das Erste, was Gott geschaffen hat.
Er sprach: Es werde Licht! – Und es ward Licht.
Die Wissenschaft weiß nur in etwa, was Licht ist.
Eines wissen wir: Licht ist ein großartiges Geschöpf.
Licht ist Leben.
II
Die genialste Idee Gottes aber ist er, von dem es heißt: Licht vom Licht, gezeugt, nicht geschaffen. Und der von sich sagt: Ich bin das Licht der Welt – Jesus.
Seit dieses Licht in unserer Welt leuchtet, ist alles anders.
Jesus sagt: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh 3,16)
III
Liebe? Glaube? Mut? Ewiges Leben? Schöne Worte.
Ich höre da aber auch Sätze, die mir wehtun.
Ist es der gütige Gott, der, wie es heißt „seinen einzigen Sohn hingab“? – Warum, wenn er die Welt so sehr geliebt hat? Ist das der Preis der Liebe?
Gott, ich möchte dich kennenlernen als eine liebende Mutter und einen gütigen Vater. Ich möchte glauben. Hilf meinen Unglauben.
Singen
Heiliger Herre Gott (GL 300)
Alle gehen zu dem roten Farbenfeld (Alternative: Es wird ein rotes Tuch für alle sichtbar aufgehängt).
Meditation
I
Rot – Farbe der Liebe und der Leidenschaft.
Rot – das ist jung sein und das Leben wagen.
Rot – das sind Kinder und Zukunft.
Rot – das ist Christus, der Sohn.
Farbe des Kreuzes und des Blutes.
Durch seinen Tod und seine Auferstehung sind wir erlöst.
II
Jesus sagt: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.“ (Joh 3,17)
III
Warum muss die Welt gerettet werden?
Hat Gott die Welt nicht gut geschaffen?
Und warum musste Christus sterben?
Gab es keinen anderen Weg?
Und warum sind wir so dumm, dass wir unsere Erde ruinieren?
Christus, ich möchte dich kennen lernen als meinen Bruder und dir folgen. Ich möchte glauben. Hilf meinen Unglauben.
Stille
Singen
Heiliger Herre Gott (GL 300)
Alle gehen zu dem blauen Farbenfeld. (Alternative: Es wird ein blaues Tuch für alle sichtbar aufgehängt).
Meditation
I
Blau ist die Farbe des Himmels.
Durchsichtig blau sind die Luft und der Wind –
so wie der Geist, der weht, wo er will,
der wirkt und den wir doch nicht fassen können.
Der Geist, der uns trunken macht und ganz tief in unserem Herzen wohnt.
II
Jesus sagt: „Der Wind ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. INHALT
  5. VORWORT
  6. BESONDERE FESTE IM KIRCHENJAHR
  7. BESONDERE ORTE, BESONDERE ZEITEN, BESONDERE ANLIEGEN
  8. LITERATURNACHWEIS