Eigensicherung
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Finanzielle Unabhängigkeit für Polizeibeamte

  1. 316 Seiten
  2. German
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Finanzielle Unabhängigkeit für Polizeibeamte

Über dieses Buch

EigensicherungFinanzielle Unabhängigkeit für Polizeibeamte Idee: Polizeibeamte haben ebenso wie andere Beamte einen sicheren Job mit regelmäßig eintreffender Gehaltszahlung. Gleichzeitig sind sie in der Hierarchie des Berufsbeamtentums gefangen und Perspektiven sind begrenzt. Wenn es im Dienst keine Entwicklungsmöglichkeit mehr gibt müssen diese woanders gesucht werden. Gleichzeitig ist finanzielle Bildung bei Polizeibeamten so gut wie nicht vorhanden. Es wird aufgezeigt, welche Vorteile ein Beamter beim Vermögensaufbau hat, wie er diesen im Einklang mit den beamtenrechtlichen Bestimmungen und unter Nutzung von steuerlichen Möglichkeiten effizient betreiben kann. Es wird deutlich wie dadurch eine neue Lebensfreude entstehen kann und sich auch im Dienst viele positive Aspekte ergeben. Lebenssinn und Berufung bekommen einen neuen Stellenwert.Es wird der Vermögensaufbau vom Anfang bis zum Ende und darüber hinaus genau beschrieben. Das Baumaterial wird in Form von Bausteinen dargereicht und ein Bauplan mitgeliefert.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Die Verfassung für Vermögensaufbau

Weil Geld in meinem Leben nicht immer in der gewünschten Menge vorhanden war, habe ich mich mehr und mehr mit dem Thema Geld auseinandergesetzt. Ich habe zahlreiche Bücher dazu gelesen und mich mit den grundlegenden Gesetzen, denen Geld folgt, vertraut gemacht und sie angewendet. Daraus habe ich für mich die „Verfassung für Vermögensaufbau“ entwickelt. Die Regeln, die in den einzelnen Artikeln erfasst sind, sind altbewährte Regeln im Umgang mit Geld und für die Vermehrung von Geld. Ich habe diese althergebrachten Regeln hier für mich und hoffentlich auch für meine Leser neu zusammengestellt.

Die Verfassung für Vermögensaufbau

Artikel 1: Ich bin immer verantwortlich.
Artikel 2: Ich kenne meine Zahlen.
Artikel 3: Ich nehme auf Dauer mehr Geld ein, als ich ausgebe.
Artikel 4: Ich meistere den richtigen Umgang mit Schulden.
Artikel 5: Ich arbeite ständig an meinem Selbstwert.
Artikel 6: Ich entkopple mein Einkommen von meiner Arbeitskraft.
Artikel 7: Ich erschließe immer neue Einkommensquellen.
Artikel 8: Ich gebe mehr als erwartet wird.
Artikel 9: Ich werde zum Experten.
Artikel 10: Tun!
Schauen wir uns die Artikel im Einzelnen an, um zu verstehen, was sie bedeuten.

Artikel 1
Ich bin immer verantwortlich.

Hier steht das grundlegende Prinzip der Verantwortlichkeit dahinter. Jeder Mensch ist für den Verlauf seines Lebens verantwortlich. Wir können diese Verantwortung ablehnen oder annehmen - sie bleibt immer bestehen, für jeden Einzelnen.
Der Verantwortung werden wir durch Entscheidungen gerecht. Wir treffen entweder eine Entscheidung oder schieben diese Entscheidung vor uns her. Dann haben wir die Entscheidung getroffen, nicht zu entscheiden. Es sieht dann so aus, als ob ein anderer oder das Schicksal und die Umstände eine Entscheidung getroffen haben. Genau genommen haben wir aber entschieden. Bei jeder Entscheidung, die wir indirekt treffen, durch die Entscheidung, nicht zu entscheiden, geben wir die Macht an eine andere Person oder die dann eintretenden Umstände ab. Scheinbar ist dann die andere Person oder die Umstände verantwortlich, für das was uns geschieht.
Dem ist nicht so, wir sind verantwortlich, weil wir entschieden haben, die Macht abzugeben.
Was ist nun mit Ereignissen, die von außen in unser Leben treten? Ein Umstand, den wir nicht zu verantworten haben, wie zum Beispiel ein Unglück oder Unwetter. Aus meiner Erfahrung ist es selten, dass ein Ereignis in unser Leben tritt, welches uns vollkommen ohne eigene Verantwortung trifft. Meist lässt sich in der Vergangenheit immer ein Bezug finden, in dem wir eine Entscheidung getroffen haben, die Einfluss auf dieses Ereignis genommen hat. Hier spielt auch der Aspekt hinein, dass es Ereignisse gibt, die zu den bekannten und allgemeinen Lebensrisiken gehören. Für viele Ereignisse haben wir die Möglichkeit, durch Entscheidungen bereits im Vorfeld Vorsorge zu tragen und so unsere Verantwortung wahrzunehmen. So kann ich zum Beispiel verschiedene Versicherungen abschließen, die die Folgen eines möglichen Schadensereignisses abmildert. Ich kann mir den Wetterbericht anhören und mich dann darauf einstellen. Für Bergtouren und Segeltörns zum Beispiel ist das ein normaler Vorgang.
Mit der Erkenntnis, dass wir auch dann in der Verantwortung stehen, wenn uns scheinbar etwas vollkommen Unerwartetes widerfährt, eröffnen sich Möglichkeiten, den Einfluss auf das Leben mehr und mehr auszudehnen. In diesem Fall werden die vergangenen Handlungen reflektiert. Es wird deutlich, in welcher Situation der Vergangenheit welche Entscheidung getroffen wurde, die ihren Beitrag zum Zustandekommen des scheinbar unvorhersehbaren Ereignisses geleistet haben. Die Vergangenheit wird zum Lehrmeister. Ich lerne aus meinen Misserfolgen und kann mein Handeln neu bewerten. Ich habe die Möglichkeit, zu wachsen. Trifft mich ein Unwetter vollkommen unvorbereitet und ich sage: „Das war nicht vorhersehbar“, dann ergibt sich keine Notwendigkeit und kein Ansatz, etwas zu verändern. Erkenne ich, dass ich es versäumt habe, mich über die zu erwartende Entwicklung des Wetters zu informieren, habe ich die Möglichkeit, in Zukunft solche misslichen Lagen auszuschließen oder entsprechende Vorbereitungen zu treffen.
Der nächste Punkt ist: Egal was uns in unserem Leben widerfährt und wie groß unser Anteil an der Ursache ist, wir bleiben immer in der Verantwortung für unsere Reaktion auf ein Ereignis. Hier spielt das Konzept des Lebens im Hier und Jetzt hinein. Es geht nicht mehr darum, was wir in der Vergangenheit getan haben, es geht immer darum, was wir in der aktuellen Situation tun. Die Vergangenheit wird uns dann noch als Lehrmeister dienen, mehr nicht. Unsere Reaktion auf ein Ereignis, die wir im Hier und Jetzt treffen, wird unsere Zukunft bestimmen. Haben wir das erkannt und akzeptiert, haben wir immer Macht über unser Leben.
In der Theorie scheint das erst mal richtig zu sein. Sehen wir uns das in der Praxis an. Als Beispiel nehme ich eine Begebenheit, mit der ich beruflich befasst gewesen bin.
Eine alte Dame fuhr mit ihrem Fahrrad durch einen Park in ihrer Stadt. Von hinten näherte sich ein junger Mann, ebenfalls auf einem Fahrrad. Er fuhr sehr schnell und dicht an die alte Dame heran und brachte sie absichtlich in die Gefahr, zu stürzen. Die Zeitspanne, die die alte Dame mit dem Ausbalancieren ihres Fahrrades beschäftigt war, nutzte der junge Mann, um sie zu bestehlen. Er nahm aus dem Fahrradkorb der alten Dame deren Handtasche. Danach flüchtete er auf seinem Fahrrad.
Ist jetzt nun diese alte Dame verantwortlich dafür, dass sie bestohlen worden ist? Für die Handlung des Täters ist sie nicht verantwortlich.
Nimmt sie ihren Teil der Verantwortung an, so wird ihr klar, dass es zum Beispiel nicht klug war, die Handtasche ungeschützt im offenen Fahrradkorb liegen zu haben; dass es zum Beispiel auch nicht klug war, eine große Menge Bargeld dabei zu haben. Dabei will ich die Aufzählung belassen, denn ich denke, der Sinn wurde verstanden.
Nun könnten wir sagen, egal ob sie ihre Verantwortung annimmt oder ablehnt, sie wurde so oder so bestohlen. Der Unterschied besteht darin, ob sie sich als Opfer sieht oder als Gestalterin ihres Lebens. Als Gestalterin sieht sie sich durch das Erlebte mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Als Opfer wird sie unter Umständen nie wieder ihr Haus verlassen und damit massiv an Lebensqualität einbüßen. Als Gestalterin wird sie durch neue Entscheidungen möglicherweise einen Zuwachs an Lebensqualität erleben. Im Idealfall organisiert sie ein Treffen mit Gleichaltrigen, um über den Vorfall zu berichten und geeignete Vorsorgemaßnahmen zu besprechen. Dazu lädt sie einen Spezialisten für Kriminalprävention als Referenten ein. Sie macht dadurch neue Bekanntschaften und erweitert nicht nur ihren Bekanntenkreis.
Vielleicht denkt sie lediglich darüber nach, was sie verändern kann, um nicht wieder Opfer eines solchen Überfalles zu werden. Sie kann zum Beispiel konkret auswählen, was sie in ihrer Handtasche bei sich trägt. Sie kann sich eine verschließbare Fahrradtasche zulegen und ihre Tasche sicher darin verstauen. Sie kann Entscheidungen treffen, zu welcher Zeit sie welchen Weg mit ihrem Fahrrad wählt.
Du bist also immer verantwortlich, das trifft für alle Lebensbereiche zu, auch für dein Geld. Durch deine Entscheidungen in der Vergangenheit hast du heute den Beruf, den du ausübst und das Einkommen, was derzeit auf deinem Konto eingeht. Durch deine Entscheidungen, wie du dein Geld ausgibst, kommt es jeden Monat zu einem bestimmten Ergebnis „plus“ oder „minus“ auf deinem Konto.
Solange du immer die gleichen Entscheidungen triffst, wirst du immer das gleiche Ergebnis erhalten. Wenn du Veränderung willst, musst du neue Entscheidungen treffen. Du bist verantwortlich.
Nun können wir sagen, dass Beamte es gewohnt sind, Verantwortung zu tragen. Sie sind häufig in Bereichen der öffentlichen Verwaltung tätig, in denen sie eine Menge Verantwortung übertragen bekommen haben. Wie gehen sie mit dieser Verantwortung um? Bewährt haben sich standardisierte Arbeitsschritte und Handlungsabläufe, diese werden in bestimmten Situationen abgearbeitet. Was sich im Dienst bewährt hat, kann im persönlichen Leben nicht falsch sein. Ich kann mir für bestimmte Standardsituationen in meinem täglichen Leben bestimmte Routinen festlegen und anwenden. In Bezug auf mein Geld kann das ein Budgetplan oder die monatliche Verteilung meines Geldes nach einem bestimmten Kontenmodell sein.

Artikel 2
Ich kenne meine Zahlen.

Hintergrund ist hier die Erkenntnis, dass du Klarheit brauchst. Ob es um deine privaten Finanzen oder die Bilanzen in deiner Firma geht, nur wenn du deine Zahlen kennst, kannst du deine Verantwortung wahrnehmen und gute Entscheidungen treffen. Das ist die Voraussetzung, um die volle Kontrolle über dein Vermögen zu haben. In Artikel 3 komme ich noch einmal darauf zu sprechen, warum du genau wissen musst, wieviel Geld dir als Einkommen zufließt und wieviel davon in den verschiedenen Ausgabentöpfen wieder abfließt. Das ist die Grundlage, dein Geld zukünftig so einzusetzen, um das einmal gewählte Ziel zu erreichen. Zur Klarheit gehört auch, dass du für dich ein Ziel festsetzen musst, denn ohne festgelegtes Ziel kannst du auch nie ankommen. So wie du in dein Navigationsprogramm ein Ziel eingeben musst, um anzukommen, ist das im Leben eben auch. Ohne Klarheit über dein Ziel wirst du durchs Leben treiben, dein Leben so organisieren, wie man das eben in einer bestimmten Position so macht und dann auch irgendwann irgendwo am Schluss ankommen; so wie die Menschen alle irgendwann im Ruhestand ankommen und dann von der Rente oder in unserem Fall vom Ruhegehalt leben. Der Eintritt in den Ruhestand wird heutzutage noch allzu oft als „der Schluss“ oder „der Lebensabend“ akzeptiert. Wenn ich mit meinen Kollegen spreche, ist der Eintritt in den Ruhestand das absolute erstrebenswerte Ziel. Selbst wenn wir das als Wahrheit so akzeptieren, brauchen wir Klarheit. Was wird dich dein Leben im Ruhestand kosten? Die meisten Menschen haben ein Bild davon, wie ihr Leben im Ruhestand aussehen soll. Wieviel Geld notwendig ist, um das Leben so zu führen, wie es in ihrer Vorstellung ist, haben die wenigsten ausgerechnet. Genau so wenig, wie nur sehr Wenige ausgerechnet haben, was es kosten würde, all die Träume und Wünsche in die Tat umzusetzen, die noch offen sind.
Willst du deiner Verantwortung gerecht werden, musst du deine Zahlen genau kennen.

Artikel 3
Ich nehme auf Dauer mehr Geld ein, als ich ausgebe.

Dahinter steckt zuallererst die alte Weisheit, dass du nur das Geld ausgeben kannst was du hast. Man kann aus einem Topf nicht mehr herausnehmen als drin ist. Um sich an diese Regel zu halten, ist es hilfreich, die Höhe des eigenen Einkommens und der eigenen Ausgaben genau zu kennen. Die Höhe des eigenen Einkommens zu kennen, ist für die meisten Menschen recht einfach. Auch der überwiegende Teil der Polizeibeamten verfügt nur über eine Einkommensquelle, dem Gehalt, das ist leicht zu erfassen. Bei den Ausgaben ist das schon etwas komplizierter. Diese setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Beginnend mit den regelmäßig wiederkehrenden Kosten bis hin zu unerwartet auftauchenden Rechnungen ergibt sich eine große Zahl von Einzelverpflichtungen. Da kann schnell der Überblick verloren gehen.
Die immer wiederkehrenden Verpflichtungen sind meistens noch bekannt und werden automatisch kurz nach Gehaltseingang bedient. Das weitere Konsumverhalten wird dann häufig nach dem Blick auf den aktuellen Kontostand ausgerichtet. Meistens bleibt dann am Monatsletzten nichts mehr übrig. Es kann sogar schnell passieren, dass mehr Geld ausgegeben wird, als Einnahmen vorhanden sind. Es ist heute sehr leicht, Schulden zu machen. Das beginnt mit einem Dispokredit, der auf das Girokonto von der Bank großzügig eingeräumt wird, und geht weiter bei den allgegenwärtigen Ratenkäufen. Gerade Beamte gelten als besonders kreditwürdig, schnell wird dann mehr Geld ausgegeben, als eingenommen wird.
Allerdings beinhaltet dieser Artikel auch die Wendung „auf Dauer“. Das bedeutet, dass es durchaus Zeiten geben kann, in denen es grundsätzlich in Ordnung ist, mehr Geld auszugeben, als eingenommen wird. Gemeint sind solche Zeiten, in denen eine Investition getätigt wird. Das kann eine Investition in eine Ausbildung oder Weiterbildung sein, mit dem Ziel, nach dem Abschluss ein höheres Einkommen zu generieren. Weiterhin bezieht sich dieser Umstand auf Investitionsphasen an Immobilienprojekten oder Unternehmen. Hier muss immer erst Geld investiert werden, ehe ein Einkommen generiert wird. Im Ganzen gesehen muss eine Investition in ihrer Gesamtheit mehr Geld einbringen, als vorher investiert worden ist.
Der Artikel 3 ist auch für den Kauf von Aktien oder Aktienfondsanteilen anzuwenden. Das bedeutet, im Ergebnis dürfen die Aktien oder Fondsanteile immer nur zu einem höheren Kurs verkauft werden, als sie gekauft wurden. Voraussetzung ist eine entsprechend professionelle Recherche vor dem Aktienkauf.
Ein weiterer Aspekt ist, dass von dem Geld, welches eingenommen wird, immer ein bestimmter Teil zurückbehalten wird. Aus meiner Sicht ist das der wesentlichste Aspekt in diesem Artikel. Dieser Teil, den ich zurückbehalte, ist das Saatgut, aus dem das Vermögen wachsen wird, welches in Zukunft zu mehr Einkommen führt.

Artikel 4
Ich meistere den richtigen Umgang mit Schulden.

Hierzu gilt es, zwischen klugen Schulden und dummen Schulden zu unterscheiden. Zu den klugen Schulden zählen all jene Darlehen, die als Investition gelten wie beispielsweise Investitionen in eine Aus- oder Weiterbildung oder Investitionen in eigene Unternehmen und in vermietete Immobilien. Kluge Schulden dienen also dazu, deine langfristigen Ziele zu erreichen. Würdest du dich hier nur auf deine eigenen finanziellen Mittel beschränken, wären deine Möglichkeiten sehr eingegrenzt. Kannst du auf die finanziellen Mittel anderer Menschen zugreifen, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Prinzipiell wird dieses System schon sehr lange angewendet. Eltern sorgen dafür, dass ihre Kinder einen Beruf erlernen. Die Gesellschaft sorgt durch entsprechende Organisationsformen dafür, dass kluge und begabte junge Menschen Zugang zu Bildung und Studium haben. Später wird die Vorleistung durch Nutzen in die Gesellschaft zurückgegeben. Auch beim Bau eines Mehrfamilienhauses wird über eine Bank das Geld anderer Menschen bereitgestellt, um guten Wohnraum zur Verfügung zu stellen und als Gegenleistung über die Mieteinnahmen Zinseinnahmen zu erhalten.
Innovativen Unternehmen gelingt es, geniale Forscher mit risikobereiten Investoren zu vereinen und so unser Leben ständig zu verbessern. Das ist der Kern des Kapitalismus.
Mit klugen Schulden werden Werte geschaffen. Diese Werte stehen den Schulden als Ausgleich gegenüber und stiften einen Nutzen für die Menschen, der sich wirtschaftlich durch Eink...

Inhaltsverzeichnis

  1. Haftungsausschluss
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Warum wird jemand eigentlich Polizist
  4. Warum sich Beamte ein Vermögen aufbauen müssen
  5. Warum bauen sich so wenige Beamte ein Vermögen auf
  6. Beamte und Altersvorsorge
  7. Vorsorge für den Ruhestand ist doch einfach – oder?
  8. Die erste Immobilie
  9. Beamte und Steuern sparen
  10. Die Verfassung für Vermögensaufbau
  11. Vorteile durch mein Vermögen
  12. Was ist nun Vermögen
  13. Vermögensaufbau
  14. Startkapital
  15. Und wieder ein neues Haus
  16. Die persönliche Finanzanalyse
  17. Die Optimierung
  18. Modell der 6 Unterkonten
  19. Einkommen
  20. Photovoltaik
  21. Steuerliche Behandlung der drei Einkommensquellen
  22. Vermögensaufbau mit Bremse
  23. Steuerarten, die deinen Vermögensaufbau betreffen
  24. Das erste Mehrfamilienhaus
  25. Bedenke den Ausgang
  26. Stiftungspotential
  27. Bausteine
  28. Leben bedeutet Wachstum
  29. Der Staudamm
  30. Der Königsweg
  31. Über mich
  32. Impressum