Der Mensch als Herr und Knecht, Traum, Geist und Revolte
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Der Mensch als Herr und Knecht, Traum, Geist und Revolte

Zwergsatiren plebejischer Intellektueller

  1. 144 Seiten
  2. German
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  4. Über iOS und Android verfügbar
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Der Mensch als Herr und Knecht, Traum, Geist und Revolte

Zwergsatiren plebejischer Intellektueller

Über dieses Buch

Zeitschrift für europäische MoralistikInhalt: - Plebejische Träumereien am Schreibtisch.- Geistesleben geht nur auf den Geist.- Der Knecht ist die Wahrheit des Herrn.- Sozialneid, Gerechtigkeitssinn oder Großmannssucht der kleinen Leute?- Hegelianische Meditationen: Apart und exzentrisch.- Der Mensch zwischen Humanismus und Anthropologie.- Sekundärliteratur zum Aphorismus.

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Der Mensch zwischen Humanismus
und Anthropologie
O Mensch im Trenchcoat auf der Ranchbench!
Der Mensch ist ein Chaos mit Knochengerüst
oder ein automobiler Stein.
Ein Mensch ist das,
was jedem zum Menschen noch fehlt.
Ein einzelner Mensch ist schon
eine Doppelbegabung.
Am meisten auf den Geist geht uns
an den Mitmenschen immer nur ihr Geist.
Gesellschaftlicher Fortschritt ist nur die Erklärung
der Übermenschenrechte.
Die meisten Menschen haben gar nicht
den bloßen Verstand, den sie verachten.
Menschenfresser vergiften ihre Opfer nicht.
Der Mensch stammt vom Affen ab, doch es heißt auch:
„Du sollst Vater und Mutter verlassen“,
um erwachsen zu werden.
Wenn der Mensch wirklich vom Affen abstammte,
hätte er es weitergebracht als bis zum Arbeitstier.
Das beste Wundpflaster für einen Menschen
sind die Wunden seines Nächsten.
Die Welt ist zu klein für weniger Menschen.
Wer Menschen verletzt oder vernichtet,
hat es nicht geschafft, ihre Ideen zu widerlegen.
Krankheit ist die Gesundheit der Viren
und Mitmenschen in uns.
Ein Arbeiter ist der Mensch, der sich einer
Maschine bedient, die sich des Menschen bedient,
der sie bedient, um andere Menschen zu bedienen.
Natürlich ist am Menschen nur die Mordlust,
un(ter)natürlich nur die Religion.
Es werden Dinge schmutzig, wenn ein Mensch
sich reinigt, aber kein Ding wird sau-berer,
wenn ein Mensch verdreckt.
Wer sich umbringt, hat wenigstens
einen Menschen hinter sich.
Der Mensch, eine Erfindung der Anthropologen,
ist von Natur aus bestimmt nicht einmal darauf
festgelegt, sich auf nichts Bestimmtes festzulegen.
Der Mensch ist das Wesen, dessen Grenzen
Mittel der Selbstentfaltung sind, und umgekehrt.
Die Welt ist noch so schlecht, dass nur schlechte
Menschen gute Kunst und gute Menschen nur
schlechte Kunst machen.
Ein zivilisierter Rassist ist ein Mensch,
der Rassisten nicht riechen kann.
Menschen lassen sich auch danach einteilen,
ob sie morgens zur Arbeit gehen, weil sie Hunger
oder weil sie Depressionen haben.
Wenn der Mensch wenigstens ein Imperpetuum
immobile wäre — klagen Mobilmacher.
Ein Irrer ist auch nur ein Mensch,
der vor Fluchtgedanken in Gedankenflucht flieht.
Der Baum der Erkenntnis im Paradies
hängt voller Menschen.
Böse Menschen hoffen auf Sterblichkeit.
Die Menschheit ist nie schlechter als die besten
Menschen und nie besser als die größten Unmenschen
ihrer Zeit.
Wie viele Menschen müssen sterben,
weil sie nicht genug getötet haben!
Jeder freie Mensch stammt ab von seinen Zielen
und plant seine Herkunft.
Früher fragte der Mensch noch, was ihm der Mitmensch
verbirgt. Heute fragt er sich nicht einmal,
was er sich selbst verbirgt.
Ein guter Mensch muss wollen können,
dass seine Kinder gegen ihn schlechter werden.
Wessen Phantasie reicht aus, sich in phantasielose
Menschen hineinzuversetzen?
Der moderne Mensch verkauft ein Linsengericht
für sein Wiedergeburtsrecht.
Jeder Mensch beißt einmal ins Gras,
das über seine Sache wächst.
Der Mensch überlebt es nicht, nur zu überleben.
Im Kopf hat der Mensch eine ganze Welt,
in der sein Kopf nur ein Knochen ist.
Jeder Mensch ist ein verkanntes Genie.
Nur leider kaum in seinen Werken.
Die Menschen bleiben genau die Kinder,
die sie nicht wollen : Du hast ein Kind
oder bist ein Kind oder das Kind deines Kindes.
Das große Ganze trennt Menschen so,
wie der kleine Unterschied sie verbindet.
Menschen pflanzen sich zurück
durch geschlechtliche Vereinigung zu Massen.
Niedriggeborenen gebühren gebührend
hohe Gebühren für Dienstleistungen,
die sie Hochgebürtigen erbringen dürfen.
Freud dachte hoch von den Menschen:
Sie halten ihre Versprecher.
Der Mensch war die Krone der Schöpfung,
bevor die Monarchie abgeschafft wa...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Widmung
  3. Plebejische Träumereien am Schreibtisch
  4. Geistesleben geht nur auf den Geist
  5. Der Knecht ist die Wahrheit des Herrn
  6. Sozialneid, Gerechtigkeitssinn oder Großmannssucht der kleinen Leute?
  7. Der Mensch zwischen Humanismus und Anthropologie
  8. Hegelianische Meditationen: Apart und exzentrisch
  9. Sekundärliteratur zum Aphorismus
  10. Weitere Stichwortbände des Autors
  11. Impressum