Alle roten Pfeile kamen aus Osten - zu Recht?
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Alle roten Pfeile kamen aus Osten - zu Recht?

Das Bild und die Bedrohung der Schweiz 1945-1966 im Licht östlicher Archive

  1. 672 Seiten
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Alle roten Pfeile kamen aus Osten - zu Recht?

Das Bild und die Bedrohung der Schweiz 1945-1966 im Licht östlicher Archive

Über dieses Buch

Die Schweiz fühlte sich im Kalten Krieg durch das östliche Paktsystem existenziell bedroht. Alle roten (feindlichen) Pfeile auf den schweizerischen Lagekarten kamen aus Osten. Die vorliegende Studie weist nun nach, dass die Sowjetunion in ihren militärischen Plänen die Schweizer Neutralität respektierte - solange die Nato dies ebenfalls tat und die Schweiz neutral blieb. Die subjektive Bedrohungswahrnehmung und die Wirkung der eidgenössischen Dissuasionsstrategie können nun erstmals aufgrund von Quellen aus östlichen Archiven bewertet werden.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Anhang

ANMERKUNGEN

Vorwort
1 Braun, Peter: Von der Reduitstrategie zur Abwehr. Die militärische Landesverteidigung der Schweiz im Kalten Krieg 1945–1966. Diss. Univ. Zürich. Baden 2006. (Der Schweizerische Generalstab/L’État-major général suisse, Bd. 10).
2 Frey, Stefanie: Switzerland’s Defence and Security Policy during the Cold War (1945–1973). Diss. King’s College London. Lenzburg 2002.
3 Dr. theol., Dr. phil., VDM, dipl. Phys. ETHZ Daniel Alexander Neval (1970–2005) war 1999–2002 Mitarbeiter des Arbeitskreises zur Erforschung der Geschichte des Schweizerischen Generalstabs von 1945 bis 1966 mit dem Schwerpunkt «Sicht Ost».
4 Neval, Daniel Alexander: «Mit Atombomben bis nach Moskau». Gegenseitige Wahrnehmung der Schweiz und des Ostblocks im Kalten Krieg 1945–1968. Diss. Univ. Zürich. Zürich 2003. (Die Schweiz und der Osten Europas, hg. von Carsten Goehrke, Bd. 8).
5 Matthias Wild (Jg. 1972) verfasste im Juni 2001 eine Lizentiatsarbeit an der Universität Zürich bei Prof. Dr. Carsten Goehrke zum Thema «Die politisch-diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Polen in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg (1945–1949)». Nach Einsätzen im Archivdienst der Armee, dann im Rahmen des Projektes «Sicht Ost» der Generalstabsgeschichte als Nachfolger Daniel Nevals und schliesslich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der MILAK/ETH Zürich arbeitet er seit Januar 2008 am Staatsarchiv des Kantons Zürich.
6 2004 wurde seine Studie «Die Macht Gottes zum Heil. Das Bibelverständnis von Johann Amos Comenius in einer Zeit der Krise und des Umbruchs» von der Theologischen Fakultät Zürich als Dissertation anerkannt und mit «summa cum laude» ausgezeichnet. Sie ist 2006 im Theologischen Verlag Zürich erschienen. Nach Abschluss seiner Promotion – er hatte zudem in der Zwischenzeit alle Voraussetzungen zu einer Wahl als evangelisch-reformierter Pfarrer erfüllt – ergriff Neval sofort die Gelegenheit, seine überragende fachliche Kompetenz in weitere Forschungsvorhaben einzubringen, und begann eine Habilitation in Theologie. Von 2003 bis zu seinem Tod war er Sekretär der historischen ökumenischen Kommission zur Erforschung der Rekatholisierung in den Ländern der Böhmischen Krone vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Posthum wurde 2007 seine unvollendete Habilitationsschrift «Comenius’ Pansophie. Die dreifache Offenbarung Gottes in Schrift, Natur und Vernunft» vom Theologischen Verlag Zürich herausgegeben.
7 Veleff, Peter: Spionageziel Schweiz? Die Geheimdienste der DDR und deren Aktivitäten in der Schweiz. Zürich 2006. Dr. iur. Peter Veleff (1925) war Bezirksanwalt und später Generalsekretär der Militärdirektion des Kantons Zürich. In seiner ersten Funktion befasste er sich mit einzelnen Spionagefällen. 1961 wirkte er als Generalsekretär der Schweizer Delegation in der «Neutral Nations Supervisory Commission» in Korea und nach dem Sechstagekrieg 1967 als Delegierter des IKRK in Jerusalem. Seit seiner Pensionierung befasst er sich intensiv mit der DDR. Seiner vertrauensbildenden Persönlichkeitskompetenz ist es zu verdanken, dass Gespräche mit Zeitzeugen und deren schriftliche Stellungnahmen zu Einzelfragen möglich waren. Da seine Forschungen den gesamten Zeitraum des Kalten Kriegs umfassten und die Zeitzeugenaussagen vor allem die 1970er- und 1980er- Jahre betrafen, hat er sich entschlossen, seine Ergebnisse in unabhängigen Einzelstudien zu veröffentlichen. Seine Analysen «Spionageziel Schweiz?» und «Angriffsziel Schweiz?» sind 2006 und 2007 beim Orell Füssli Verlag, Zürich, erschienen.
8 Vgl. u. a. Rauber, Urs: Die DDR-«Abschöpfkontakte» in Bern. Rezension des Buches «Spionageziel Schweiz?» von Peter Veleff. In: NZZ am Sonntag, 11.6.1006; Schlomann, Friedrich-Wilhelm: Ein etwas komisches Buch …, Buchbesprechung von Peter Veleffs «Spionageziel Schweiz?», Orell Füssli Verlag, Zürich. In: Pro-Libertate-Mitteilungen, 2006, Nr. 3 (Mai), S. 4 f.
9 Vgl. Mantovani, Nato, S. 209.
Einleitung
1 In Westeuropa wird in der Regel vom «Warschauer Pakt» gesprochen. Generaloberst Fritz Streletz, Chef des Hauptstabs der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik, hat in einem persönlichen Gespräch darauf hingewiesen, dass der Begriff «Vertrag» dem russischen Wortlaut (Varšavskij Dogovor) näherkomme. Zudem schliesse man einen «Pakt» nur mit dem Teufel. Auch wenn sich diese moralische Differenzierung etymologisch nicht halten lässt (vgl. Duden Nr. 10, Bedeutungswörterbuch: Pakt, der: Vertrag, Bündnis über gegenseitige politische oder militärische Unterstützung), wollen wir im Rahmen dieser Studie den Terminus «Warschauer Vertrag»/ WV benützen.
2 Kulikov, Viktor Georgievič: «Kalter Krieg»: Sicht aus dem Osten. In: Neue Perspektiven zum Kalten Krieg. Bericht der MFS-Frühjahrstagung 1999 mit Beiträgen von Marschall Viktor Kulikov, Admiral a. D. Theodor Hoffmann, Staatssekretär a. D. Prof. Dr. Lothar Rühl. Hg. von Hans Rudolf Fuhrer. Au/Zürich 1999, S. 37–61.
3 Kulikov, Kalter Krieg, S. 40.
4 Ebd., S. 42.
5 Ebd., S. 43.
6 Ebd., S. 44.
7 Ebd., S. 46 ff.
8 Ebd., S. 44 f.
9 Vgl. http://www.php.isn.ethz.ch. Das Projekt nennt sich aktuell «Parallel History Project on Cooperative Security».
10 Mastny, Neue Forschungsresultate, S. 9 f.
11 Vgl. Neval, Atombomben, S. 30–33.
12 Bild und Begegnung: kulturelle Wechselseitigkeit zwischen der Schweiz und Osteuropa im Wandel der Zeit. Hg. von Peter Brang, Carsten Goehrke, Robin Kemball und Heinrich Riggenbach. Frankfurt a. M. 1996.
13 Vgl. Goehrke, Bild, S. 635 (mit Literaturhinweisen).
14 Ebd., S. 636.
15 Spillmann, Kurt R.; Spillmann, Kati: Feindbilder: Entstehung, Funktion und Möglichkeiten ihres Abbaus. Zürich 1989 (Zürcher Beiträge zur Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, Bd. 12). Eine Kurzf...

Inhaltsverzeichnis

  1. Umschlag
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Zitate
  5. Inhalt
  6. Vorwort
  7. Dank
  8. Einleitung
  9. Zielsetzung und Fragestellung
  10. Teil I:
  11. Teil II:
  12. Teil III:
  13. Teil IV:
  14. Teil V:
  15. Teil VI:
  16. Schlusswort
  17. Anhang