
eBook - ePub
Trauma heilen & Ängste überwinden
Wie Sie traumatische Ereignisse annehmen und bewältigen, um innere Ruhe zu finden
- 128 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
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Trauma heilen & Ängste überwinden
Wie Sie traumatische Ereignisse annehmen und bewältigen, um innere Ruhe zu finden
Über dieses Buch
Der Weg aus dem TraumaSie haben einen tiefgreifenden Schicksalsschlag erlebt, der Sie aus der Bahn geworfen hat? Sie tragen seitdem ein Trauma mit Folgesymptomen mit sich herum und finden keinen richtigen Umgang damit? Sie wissen auch nicht recht, an wen Sie sich wenden sollen oder wer Ihnen bei der Verarbeitung des Traumas helfen könnte?In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie mit einem solchen traumatischen Erlebnis und den damit verbundenen Folgesymptomen umgehen und wie sie es verarbeiten, um Ihr Leben wieder auf den richtigen Weg zu leiten.Das Buch geht allen relevanten Fragestellungen rund um traumatische Erlebnisse auf den Grund: Welche Arten von Traumata gibt es? Was sind die Ursachen? Wie äußern sich die Symptome und mit welchen Methoden und Lösungswegen kann ich mein Trauma überwinden? Auf diese Fragen - und viele mehr - findet dieser Ratgeber Antworten.Lassen Sie sich nicht unterkriegen und lernen Sie Ihre gemachten Erfahrungen als Teil von Ihnen zu akzeptieren, zu überwinden und anschließend in einem neuen Leben zu wandeln.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Annähern an das Trauma
Spätestens jetzt, da Sie dieses Buch in Ihren Händen halten, haben Sie beschlossen sich mit Ihrem Trauma auseinanderzusetzen. Sie beginnen sich hiermit diesem traumatischen Ereignis langsam, aber sicher anzunähern. Dabei stehen zunächst die Fakten und erste Einschätzungen im Vordergrund, die Verbesserung Ihrer Körperwahrnehmung und wie Sie sich im Fall der Fälle selber beruhigen können.
Beginnen Sie nun mit einer kurzen Übung:
Gemütszustand
Denken Sie mal darüber nach, in welchem Gemütszustand Sie sich vor dem Trauma befanden (dies gilt natürlich nur für Traumata, die nicht in Ihre frühe Kindheit zurückreichen, denn an diese können Sie sich nicht erinnern). Ein Gemütszustand von 0 würde eine Person bekommen, die ohne fremde Hilfe absolut nichts tun könnte, also ein Pflegefall ist. Eine 10 würde eine Person bekommen, die ihr Leben im Griff hat, immer gelassen bleibt, demütig und besonnen ist, niemals an sich selbst zweifelt und zufrieden ist. Überlegen Sie nun, wie sich dieser Zustand mit Eintreten des Traumas verändert hat. Am einfachsten können Sie die Veränderung vor dem Trauma zu nach dem Trauma anhand einer Kurve darstellen. Es ist sinnvoll diese in einem Trauma-Tagebuch festzuhalten. Wie ist der weitere Verlauf der Kurve? Geht sie vielleicht langsam nach oben? Oder ist sie gleichbleibend? Verläuft sie vielleicht sogar abwärts? Was glauben Sie, warum die Kurve so verläuft, wie sie verläuft?
Symptome
Schauen Sie sich nun folgende Tabelle an. In dieser werden die häufigsten Symptome, die nach einem Trauma auftreten können, beschrieben. Welche dieser Reaktionen erkennen Sie wieder? Markieren Sie die Symptome, die bei Ihnen zutreffen mit einem x für „leichte Symptomatik, mit xx für „mittelschwere Symptomatik“ und mit xxx für „schwere Symptomatik.
Symptom | Intensität | Wie oft? |
Ängstlichkeit bis hin zu Panikattacken | ||
Flashbacks (die aufkommende Erinnerung versetzt Sie mit allen Emotionen in das Ereignis zurück) | ||
Erinnerungen an das Geschehnis, Gedanken oder Bilder | ||
Vermeidendes Verhalten (dabei versuchen Sie all jene Dinge, Situationen, Gedanken oder Personen zu umgehen, die an das Trauma erinnern) | ||
Teilweise bis vollständige Unfähigkeit sich an das Trauma zu erinnern | ||
Erschöpfungszustände und Schlafstörungen | ||
Essstörung | ||
Schreckhaftigkeit | ||
Schuldgefühle | ||
Scham | ||
Emotionale Gefühlslosigkeit bis hin zu dissoziativen Störungen | ||
Aggressivität und Wutanfälle | ||
Ein Gefühl von „neben sich stehen“, isoliert oder distanziert zu sein und am Leben nicht richtig teilzuhaben | ||
Nervosität, leicht reizbar bis hin zu starken Wutausbrüchen, Konzentrationsstörungen | ||
Alkoholmissbrauch | ||
Medikamentenmissbrauch | ||
Drogenmissbrauch | ||
Somatische Beschwerden (diffuse Schmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, sonstige Erkrankungen) | ||
Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit | ||
Depression | ||
Suizidgedanken | ||
Kaum Selbstwertgefühl, Verhalten, wodurch Sie sich selbst Schaden zufügen | ||
Veränderte Beziehung zu Menschen im Umfeld (kein Vertrauen, keine Intimität oder Nähe möglich) |
Es ist nicht immer einfach zu erkennen, wie es einem im Moment geht. Viele Menschen sind ängstlich, traurig oder voller Wut, ohne es eigentlich zu bemerken. Um solche Symptome überhaupt behandeln zu können, muss man sie erst einmal erkennen.
Jedes dieser Symptome hat einen positiven Grundursprung. Wenn Sie also glauben, Sie seien nicht liebenswert, so ist dieser Gedanke vielleicht der Tatsache geschuldet, dass Sie sich so als Kind das lieblose Verhalten Ihrer Eltern Ihnen gegenüber erklärt haben. Sich selber daran die Schuld zu geben ist vermutlich einfacher, als der schmerzhaften Tatsache ins Auge zu sehen, dass die Eltern nicht fähig waren Ihnen Liebe entgegenzubringen und vielleicht gestört sind. Gleiches gilt für Wut. Diese ist vielleicht entstanden durch das Gefühl sich ständig wehren zu müssen, um nicht unterzugehen. Vielleicht ist das Gefühl auch der Tatsache entsprungen, dass Sie immer unterlegen waren oder dem Vorsatz, dies nie wieder mit sich machen zu lassen. Schreiben Sie Ihre Gefühle auf und überlegen Sie, welchem Zweck diese vielleicht einst gedient haben könnten. Jedes Gefühl hat auch ein Pendant, ein Gegengefühl. Das Gegengefühl von Depression ist Lebensfreude, von Angst ist Liebe. Auch die Gegengefühle sind in Ihnen vorhanden, werden aber von dem anderen Gefühl zurückgehalten oder unterdrückt. Suchen Sie also mit der folgenden Übung nun die Gegengefühle zu den Emotionen, die Sie bei sich festgestellt haben.
Gegengefühle
Stellen Sie sich vor, dass die entsprechenden Gegengefühle in Ihnen schlummern und nur darauf warten, freigelassen zu werden. Welche Geg...
Inhaltsverzeichnis
- Trauma bewältigen – Eine Einleitung
- Was ist ein Trauma?
- Unser Gedächtnis – Spuren des Lebens
- Das Trauma verstehen
- Wenn das Schicksal zuschlägt – Traumaverarbeitung und Integration ins Leben
- Annähern an das Trauma
- Leben mit dem Trauma – Umgang, Heilung und klassische Therapieansätze
- Hilfe auf biblischem Wege
- Was Sie für sich selbst tun können