
Die Amerikanische Revolution und ihre deutsche Rezeption
Studien und Quellen zum Amerikabild in der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts
- 805 Seiten
- German
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Die Amerikanische Revolution und ihre deutsche Rezeption
Studien und Quellen zum Amerikabild in der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts
Über dieses Buch
Das Werk behandelt die literarische Rezeption Amerikas und der Amerikanischen Revolution in zeitgenössischen deutschsprachigen Schriften. Es beschäftigt sich unter Berücksichtigung der gängigen Amerika-Topoi der Frühen Neuzeit mit der Frage, in welchem Umfang und in welcher Form die historischen Veränderungen wahrgenommen wurden und welchen literarischen Niederschlag sie in den poetischen Werken gefunden haben. Ausgewertet wurden dabei auch die Publikationen deutsch-amerikanischer Autoren, die die neuere Forschung bisher nur marginal behandelte.
Die Arbeit geht u.a. der Frage nach, welchen quantitativ-qualitativen Widerhall Elemente der zeitgenössischen Entwicklungen um den Unabhängigkeitskrieg, wie z.B. die Subsidienverträge (sog. Soldatenhandel), in der Literatur gefunden haben. Darüber hinaus wird die Darstellung der soziopolitischen Rollen verschiedener gesellschaftlichen Gruppen wie Frauen und sozialen Minderheiten (z.B. Afroamerikaner bzw. Sklaven) untersucht.
Ergänzt wird die Abhandlung durch eine digitalisierte und chronologisch und inhaltlich kategorisierte Anthologie von ca. 400 kommentierten Lyrica mit Amerikabezug, darunter zahlreiche Gedichte aus deutsch-amerikanischen Zeitungen, die zum ersten Mal ediert werden.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Title Page
- Copyright
- Contents
- Vorwort
- I Einleitung
- II „Schwimmt her! - Hier wohnt die Freyheit, hier! / Hier flammt ihr Altar!“ Christian Friedrich Daniel Schubarts (1739-1791) Gedicht Freyheitslied eines Kolonisten (1775) als prototypisches Beispiel der deutschen Begeisterung für die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung
- III „Sey mir willkommen! Land der Freyheit! Werdender Staat! O möchtest du dein Glück einsehen, und dich dessen bedienen!“Der zeitgenössische Amerikadiskurs in David Christoph Seybolds (1747-1804) Briefroman Reizenstein. Die Geschichte eines deutschen Officiers (1778/79)
- IV „Ha laßt michs nur recht fühlen auf Amerikanischen Boden zu stehn, wo alles neu, alles bedeutend ist.“Die apolitische Rezeption der Amerikanischen Revolution in Friedrich Maximilian Klingers (1752-1831) Schauspiel Sturm und Drang (1776 [ED. 1777])
- V „[D]ie Teutschen wurden für Geld nach Amerika verkauft“ und „Das verheißene Paradies […] in den Wildnissen Amerika’s wiedersuchen“. Amerika und die Subsidienverträge in der Erinnerung zur Zeit der Französischen Revolution in Friedrich Maximilian Klingers Geschichte eines Teutschen der neusten Zeit (1798) und Der Weltmann und der Dichter (1798)
- VI „[W]ir müssen […] [den Krieg] nützen, wenn er da ist.“ Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg als soziale Aufstiegschance in der zeitgenössischen Amerikaliteratur und in Jakob Michael Reinhold Lenz’ (1751-1792) Wertheriade Der Waldbruder (1776 [ED. 1797])
- VII „Freudig ruf ich: Deutsche Brüder! / Heil Amerika! lebe hoch! / Lauter Echo halle wieder: / Heil dem Land, das uns erzog!“ Die deutsch-amerikanische Lyrik im 18. Jahrhundert
- VIII „O! unsterblicher Washington! ruhmvollester Held, aller noch je gelebten Helden! Erlöser und Befreyer deiner Landsleute, dir gebühret, nächst Gott dem Allmächtigen, unsterblicher Dank und unverweßliche Ehre.“
- IX „Christ Weiser Patriot“. Benjamin Franklin (1706-1790) in der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur
- X Ein heute vergessener Amerikaner, den im 18. Jahrhundert jeder kannte? Der jüdische Zauberkünstler Jacob Philadelphia (eigentlich: Jacob Meyer; 1734?-ca. 1797)
- XI Übersicht deutschsprachiger Frankliniana (bis 1850)
- XII Lyrikanthologie von Texten, die im 18. Jahrhundert (bis 1805) entstanden sind und in denen Nordamerika thematisiert wirdÜbersicht der im digitalen Anhang aufgenommen Texte
- XIII Literaturverzeichnis
- XIV Personenregister
- XV Abbildungen