
- 214 Seiten
- German
- PDF
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Über dieses Buch
Die U-Bahn taucht immer dann auf, wenn das Kino in den Großstadt-Untergrund abtaucht. Sie markiert einen dramaturgischen Knotenpunkt im urbanen Netz, von dem aus die filmischen Geschichten in Bewegung geraten, entscheidende Wendungen vollziehen oder zum Stillstand gelangen. Vordergründig wird die U-Bahn dabei als funktionaler Transit-Ort inszeniert und wahrgenommen. Bei genauerem Hinsehen verfügt sie jedoch über spezifische Qualitäten, die den Vorstellungen einer modernen Welt zuwider laufen: Die U-Bahn wird zu einem geradezu mythischen Raum.Sebastian Bauer demonstriert dies anhand von fünf beinahe durchgängig in der U-Bahn spielenden Filmen aus verschiedenen Epochen und Ländern: La première nuit (F 1958), The Incident (US 1967), Subway (F 1985), Moebius (ARG 1996) und Kontroll (H 2003). Welten im Untergrund wird so zu einem wegweisenden Buch über einen der spannendsten Schauplätze der Filmgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- 1. »Fahr’ mal wieder U-Bahn – schau’ dir mal die Menschen an«: Die U-Bahn und ihr kinematographisches Potenzial
- 2. Die Welt nimmt Fahrt auf: Bewegungen vor und auf der Leinwand als Signifikanten der Moderne
- 3. Zwischenstopp im U-Bahn-Kino: Chris Markers Sans soleil (1983)
- 4. Zwischen Reiz und Überreizung – Der U-Bahn-Film als Projektionsfläche moderner großstädtischer Befindlichkeiten
- 5. Risiken und Nebenwirkungen der Schaulust – Das Drama der Blicke in der U-Bahn-Fotografie
- 6. Schockierend schön – Die U-Bahn und der Untergrund im vorfilmischen Mythos
- 7. Monströse Rebellen und mysteriöse Strecken – Der Horrorfilm als Genre des Widerstands
- 8. Theoretische Überlegungen zur Qualität des Raums und der Zeit im U-Bahn-Film
- 9. Analyse der Hauptfilme
- 10. Beim Verlassen der U-Bahn – Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
- Dank
- Die U-Bahn macht Halt im Kino: eine Filmauswahl
- Literatur und Quellen