
Multimodale Bilder
Zur synkretistischen Struktur des Filmischen
- 247 Seiten
- German
- PDF
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Multimodale Bilder
Zur synkretistischen Struktur des Filmischen
Über dieses Buch
Von einer Entschlüsselung der strukturellen Besonderheiten des Films ist die Forschung noch immer weit entfernt. Zwar wurde bereits früh erkannt, dass die ›siebente Kunst‹ Elemente verschiedener Medien in sich vereint, mehrere Sinne gleichzeitig anspricht und ihre Bild- und Tonebene einander wechselseitig beeinflussen. Eine konsequent verfolgte Methode, die der Vielschichtigkeit des filmischen Repräsentationssystems gerecht wird, wurde bislang jedoch nicht entwickelt.Die Analyse des komplexen Verhältnisses von Intermedialität, Intermodalität und Intercodalität innerhalb des filmischen Rezeptionsprozesses steht im Zentrum dieses Bandes. Die einzelnen Beiträge orientieren sich an diesen drei Kerndimensionen, um der synkretistischen Struktur des Films auf die Spur zu kommen. Auf diese Weise tragen sie zur Etablierung einer interdisziplinären Bewegtbildwissenschaft bei.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- Dank
- Einleitung (Lars C. Grabbe, Patrick Rupert-Kruse und Norbert M. Schmitz)
- Äquilibration und Synkretismus. Überlegungen zu einer interaktionistischen Theorie der Filmbildrezeption (Lars C. Grabbe und Patrick Rupert-Kruse)
- Intermedialität als Selbstverständlichkeit: Zur Diskursgeschichte des multimodalen Mediums Film in der Moderne (Norbert M. Schmitz)
- Zu einer Geschichte des asynchronen Bewegtbildes (Birk Weiberg)
- Trompeten, Fanfaren und orangefarbene Tage. Zur Intersemiose in Die fabelhafte Welt der Amélie (Janina Wildfeuer)
- Verkörperung von Rollenstereotypen im DEFA-Film (Doris Schöps)
- Bildbasierte Interessensmodellierung im zeitgenössischen Musikclip: Beitrag zu einer multimodalen Filmanalysepraxis (Florian Mundhenke)
- Antike Bilder als Signifikanten kultureller Einheiten im Film (Jacobus Bracker)
- Susanne K. Langer und Parker Tyler über Film als »multimodales« Medium (Henning Engelke)
- Filmische Selbstreflexion als gespiegelter Filmtraum: Ingmar Bergmans Persona (Stefanie Kreuzer)
- Sound & Vision: Szenen intermedialer Reflexion in Blowup, The Conversation und Pulp Fiction (Tanja Prokić)
- Abbildungsverzeichnis
- Autorinnen und Autoren