
- 244 Seiten
- German
- PDF
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Über dieses Buch
Lyrik – eine Überforderung als Programm? Obgleich viele Leser_innen aufgrund ernüchternder Erfahrungen im Deutschunterricht von ihr abgeschreckt wurden, lohnt es, negative Voreinstellungen noch einmal zu überdenken. Zumindest legt diesen Schluss die aktuell sehr produktive Szene der deutschsprachigen Dichtung nahe.Ihre Ausprägungen reichen von Dialogen mit früheren Autor_innen und Texten bis hin zu konzentrierten Entwürfen auf sozialen Netzwerken wie Instagram, von hermetischen und autopoetologisch wirksamen Ästhetiken bis zu politischen Reflexionen des Anthropozän-Diskurses. Somit geht ein hoher Innovationsimpuls von der zeitgenössischen Poesie aus, den zu erforschen die Ambition des vorliegenden Bandes darstellt.Neben der Bestimmung von Tendenzen und Einordnungen finden sich in der Studie auch Einzelbetrachtungen namhafter Stimmen der heutigen Poesie wieder. Deutlich wird in allen Untersuchungen der ungemeine Möglichkeitsraum, den die Lyrik zur derzeit dynamischsten Gattung avancieren lässt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- »Alles ginge, Möglichkeitsform, alles«. Zu einigen Tendenzen in der Gegenwartslyrik (Björn Hayer)
- Fragmentierte Geschichte. Historizität in der deutschsprachigen Gegenwartslyrik (Henning Heske)
- Poetik der Verästelung. Formreflexion und Zeitkritik in Steffen Popps Gedichtband 118 (Natalie Moser)
- Hermetisch – unberechenbar – melancholisch. Barocktransformation in der Gegenwartslyrik (Antje Schmidt)
- Zwischen Natur, Mensch und Empfinden. Das anthropozäne Individuum in den Gedichten Yevgeniy Breygers und Verena Stauffers (Joscha Klüppel)
- Dichter am Rande. Die neue deutsche Lyrik und die Berliner Schule (Francesca Pistocchi)
- Das Phänomen der Instapoetry im deutschsprachigen Raum (Maurizio Basili)
- Bühnen der Lyrikvermittlung in Österreich 2015–2020 »aus mittlerer Distanz«. Eine Kartografie des Unfassbaren (Rebecca Heinrich und Siljarosa Schletterer)
- AutorInnen