Schnelleinstieg Agiles Personalmanagement - inkl. Arbeitshilfen online
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Schnelleinstieg Agiles Personalmanagement - inkl. Arbeitshilfen online

HR-Business-Agility, Führung und Transformation

  1. 266 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Schnelleinstieg Agiles Personalmanagement - inkl. Arbeitshilfen online

HR-Business-Agility, Führung und Transformation

Über dieses Buch

Agilität ist eines der Schlagworte im Zusammenhang mit der digitalen Transformation. Doch was ist Agilität überhaupt, wann ist agil sinnvoll und welche agilen Methoden gibt es? Warum sollte gerade Human Resources einen wertvollen Beitrag leisten?Dieses Buch führt Schritt für Schritt in das Thema Agilität ein und erklärt leicht verständlich, welche Handlungsoptionen sich speziell für Personaler ergeben. Das Buch ist in Dialogform geschrieben und beschreibt Agilität aus verschiedenen Blickwinkeln - aus dem einer Führungskraft und dem eines unternehmensexternen Personalers. Einsteiger und Mitarbeiter im Personalmanagement erhalten so einen praxisnahen Einstieg.Inhalte: - Grundlagen und Kernelemente Agilen Arbeitens- Rahmenbedingungen für Agiles Arbeiten schaffen- Agiles Mindset für Führungskräfte- Agiles Personalmanagement: Mitarbeiterbindung, Leistungsmanagement und Vergütung- Praxisbeispiele: "Extraordinary Leadership als agile Führungskräfte", "Qualifizierung Agile Transformation", Sport und Agilität u.v.m.Arbeitshilfen online: - TED-Konferenzen und -Talks- VZU-Matrix und Sweet Spot Agilität- Kompetenzen für Extraordinary Leadership- Agile Lernkompetenzen- Qualifizierung für die Agile Welt: Transformationsexperten und Führungskräfte

Information

Verlag
Haufe
Jahr
2019
eBook-ISBN:
9783648132531

1 Business Agility – Wie Kurven und Geraden die Wirtschaft verändern

Summary
Wirtschaft und die einzelnen Unternehmen werden zunehmend durch Entwicklungen bestimmt, die exponentiell verlaufen. Daraus resultiert eine steigende Veränderungsgeschwindigkeit, die wiederum neue Arbeitsmethoden erfordert. Dieses Kapitel zeigt, was Business Agility ist, welche Treiber hinter Business Agility stecken und wie sie sich auswirkt. Ferner zeigt es, warum Unternehmen und deren Mitarbeiter agiler arbeiten werden.

1.1 Was verstehen wir unter Agilität?

Heiko: Wer heute als Führungskraft in einem Unternehmen tätig ist und versucht, die relevanten Entwicklungen für die eigene und die angrenzenden Branchen im Blick zu behalten, wird über die letzten Jahre erlebt haben, dass die Vielzahl der Entwicklungen und die Geschwindigkeit, mit der wirklich massive Veränderungen auftreten, enorm sind. Die Menge an neuen Themen, Veranstaltungen und anderen Formaten oder auch die Publikationen in den Social Media sind unüberschaubar. Dabei sind es nicht nur Modethemen und die permanente Wiederholung von bekannten Themen mit neuen Labels, es ist wirklich viel Neues und Spannendes dabei, was im täglichen Business eine echte Bereicherung sein kann und zu einer Weiterentwicklung beiträgt.
Frank: Das stimmt und ich habe den Eindruck, dass wir in einer total genialen Zeit leben. So viele echte Fortschritte parallel und auf vielen Spielfeldern gleichzeitig hat es noch nie gegeben. Dann kommt natürlich hinzu, dass viel mehr Themen miteinander vernetzt sind, etwa wenn neue Technologien wie der 3D-Druck ganze Wertschöpfungs- und Lieferketten verändern. Eines der aktuell besonders spannenden Themen ist Agilität, also das Thema, das uns beide und das AgileSixPack – eine Gruppe von drei Managern und drei Beratern, die sich Agilität gemeinsam erarbeiten – zusammengebracht hat. Ich glaube, bevor wir thematisch einsteigen, müssen wir beide erst einmal erzählen, was uns zum Thema Agilität gebracht hat und warum es für uns beide so wichtig ist. Was meinst du?
Heiko: Ja, das wird helfen zu erkennen, woher wir beide kommen und was wir unter Agilität verstehen. Ganz nach dem Motto: »Bevor du dich mit mir streitest, erkläre mir deine Begriffe.« Für unsere Zusammenarbeit im AgileSixPack haben wir uns auf folgende Definition des Begriffs »Business Agility« geeinigt:
»Agilität ist die Fähigkeit einer Organisation, sich pro- und/oder reaktiv an verändernde Bedingungen bzw. Anforderungen anzupassen, eine hierzu passende Arbeitsorganisation zu entwickeln, permanent zu lernen und sich schneller weiterzuentwickeln, als es das Umfeld bzw. Mitbewerber tun, um permanent Kundennutzen zu generieren.«
Mir gefällt diese Definition so gut, weil sie auf das Wesentliche in der Agilität hinweist. Es geht um die Handlungsfähigkeit in veränderlichen Kontexten, indem Arbeit adäquat organisiert wird. In meiner Vergangenheit stand lange die schnelle Veränderung in einer IT-Organisation im Vordergrund. Dabei geht es stets darum, einen Mehrwert für den Kunden bzw. Nutzer zu generieren. Heute bin ich als Personalleiter einer Bank eher mit dem Widerspruch befasst, die schnellen Veränderungen in der Welt mit der starken Regulatorik und der eher konservativen Geschäftskultur in Einklang zu bringen. In der IT haben wir früh begonnen, uns mit Agilität zu befassen, heute geht es um die Balance von Agilen Teilen unseres Geschäfts und Lähmungen durch Rahmenbedingungen. Richtig relevant ist Agilität für mich in den letzten Jahren geworden, als klar wurde, dass sich die Finanzbranche kaum aus sich heraus entwickelt, sondern durch externe Disruptoren Veränderungen erfährt. Wir sind ein Musterbeispiel für die Prinzipien der Digitalisierung.
Frank: An der genannten Definition erscheint mir eines sehr wichtig. Sie beschreibt sowohl den gewünschten Effekt, also die Handlungsfähigkeit in einem komplexen Wirtschaftskontext, als auch den dafür wichtigsten Parameter: die Agile Arbeitsorganisation. Diese fehlt in vielen Definitionen oder es geht nur um Agile Methodik.
Heiko: Jeder erschließt sich Agilität also anders. Was zur Eingangsfrage zurückführt, wie du zur Agilität gekommen bist. Was ist deine Geschichte?
Frank: Mein Weg zur Agilität war länger und eher evolutionär. Als Naturwissenschaftler und freiberuflicher Personaler mit Projektmanagementhintergrund habe ich die gesamte Geschichte des Projektmanagements der letzten 25 Jahre mitgemacht. Ich war immer wieder vorne dran und hatte daher auch sehr früh mit Agilen Methoden im Projektmanagement aktive Berührungen. Das liegt auch an Interimsmandaten, die ich als Personalmanager wahrgenommen habe. Hier ging es fast immer darum, in kurzer Zeit eine signifikante Veränderung einer Organisation zu begleiten. Gerade in Organisationsprojekten wird übrigens schon sehr lange nach Agilen Prinzipien und mit dem zugehörigen Mindset gearbeitet, lange bevor es Agile Methoden oder gar die Diskussion um Agilität gab. Es bedurfte aber erst des Agilen Manifests und Methoden wie Scrum, um diese Prinzipien in die Breite zu tragen. Die Doppelerfahrung in Agilem Arbeiten und Personalmanagement hat mich über die letzten Jahre zunehmend angetrieben, mich intensiver mit Agilität und ihrer Wirkung auf Unternehmen zu befassen. Es war übrigens früh offensichtlich, wie wichtig ein gutes Organisationsdesign ist, um Agiles Arbeiten erfolgreich machen zu können. Das bedeutet unter anderem, dass Führungskräfte und die Personalabteilung eine zentrale Rolle spielen.
Abbildung
Abb. 1: Übersicht über die Themen, die im Buch diskutiert werden; Quellenangaben der hier dargestellten Einzelgrafiken jeweils dort
Heiko: Dazu möchte ich einen Punkt wiederholen, der aus meiner Sicht des Personalers in einem Unternehmen besonders wichtig ist. Wir müssen einen immer schwierigeren Spagat zwischen den Anforderungen der sich verändernden Wirtschaft und Beharrungstendenzen im Umfeld, aber auch im Unternehmen bewältigen. Dieser Spagat ist harte Arbeit und erfordert einige Kompetenzen, die nicht so einfach zu erlangen sind. Ich denke hier an Regelungen staatlicher Organisationen, in unserem Fall z.B. der EBA/BaFin, und an eine Gesetzeslage im Personalrecht, die ebenfalls noch im vergangenen Jahrhundert verwurzelt ist und unseren Handlungsspielraum einschränkt. Dies hat starken Einfluss auf unseren operativen Alltag und lässt wenig Spielraum, sich mit den aktuellen Top-Themen oder gar mit Zukunftsthemen auseinanderzusetzen. Führungskräfte und Personaler müssen diesen Widerspruch erkennen und dann den harten Weg gehen, sich mit relevanten Themen zu befassen, statt sich im operativen Kleinkram zu verlieren. Das passiert leider allzu oft.
Frank: Dann sollten wir versuchen, zuerst einen kurzen Überblick über die Top-Themen zu geben, die uns alle in den nächsten Jahren beschäftigen werden und von denen der Erfolg abhängt. In Abbildung 1 habe ich einfach mal ein paar Bilder aus dem Netz zusammengeführt, die für das Verständnis der aktuellen Entwicklungen und der Komplexität Agilen Arbeitens stehen und die wir in der Führung und Personalarbeit abbilden sollten. Wollen wir die einzelnen Grafiken einfach mal durchgehen?

1.2 Exonomics – Die exponentielle Wirtschaft

Heiko: Die erste Einzelgrafik, die wir uns gleich ansehen werden, steht für die Exonomics und zeigt ein erkennbares Auseinanderlaufen von Entwicklungen, wie ich es gerade für den operativen Alltag in einer Personalabteilung erwähnt habe. Ist das so zu verstehen?
Frank: Ja auch. Die Grafik stammt aus dem Report Deloitte Global Human Capital Trends (2017). Sie zeigt zwei wesentliche Entwicklungen, die auch uns in HR (Human Resources) betreffen. Zum einen weisen viele technologische Entwicklungen einen exponentiellen Verlauf auf, d.h., sie haben immer schneller eine immer größere Wirkung. Zum anderen laufen die Trends in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich schnell ab. Es ergeben sich also die gerade schon angesprochenen Lücken, die mit einem immer größeren Spagat überbrückt werden müssen. Du hattest für euch den Unterschied zwischen der langsamen und restriktiven Gesetzgebung und den Anforderungen des Business angesprochen.
Abbildung
Abb. 2: Exponentielle Verläufe in der modernen Welt; Quelle: Deloitte Human Capital Trends 2017
Heiko: Oh ja, da muss ich gerade an die jüngsten Klimmzüge zur Umsetzung der DSGVO oder noch schlimmer an die Konsequenzen der AÜG-Novellierung für den Einsatz von Freiberuflern denken. Beides hat uns viel Zeit und Nerven gekostet und von wertschöpfender Arbeit abgehalten. Das Problem mit dem Einsatz von Freiberuflern ist für die meisten Unternehmen noch immer nicht gelöst, obwohl diese in einer digitalen und agilen Transformation ideal einsetzbar wären. Wir verlieren durch fehlerhafte Politik Handlungsspielräume an Stellen, die besonders wichtig werden bzw. sind.
Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.
Wilhelm II. über die Zukunft der Automobilität
Frank: Ja und es ist noch viel schlimmer! Wenn wir uns die Kurven nochmals ansehen, dann ist das Interesse des Business ja, die Lücke zwischen der organisatorischen Entwicklung und der Technologieentwicklung zu schließen. Neue Technologien und Produkte sollen so schnell wie möglich genutzt oder entwickelt werden, um vorne dabei zu sein. Für uns Personaler, die wir das Business beim Bewältigen seiner Herausforderungen unterstützen wollen, besteht die Lücke also nicht zwischen Regelwerken und dem eigenen Unternehmen, sondern den Regelwerken und der technologischen Entwicklung! Wenn HR seiner Aufgabe gerecht wird, muss es so früh wie irgend möglich die anstehenden Entwicklungen antizipieren und vorbereiten. Wir dürfen schließlich nicht übersehen, dass jede der Entwicklungen gleichzeitig ein umfassender Lernprozess ist. Einzelne Personen müssen neue Kompetenzen erwerben, Teams neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln und die Organisation muss häufig ebenfalls weiterentwickelt werden. Die Personal- und Organisationsentwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Veränderungsprozesses. Damit die Personal- und Organisationsentwicklung nicht zum Bremser wird, muss sie so früh wie möglich gestartet werden, um für eine Veränderung nötige Kompetenzen bereitzustellen.
HR schließt die Lücke zwischen technologischen und organisatorischen Entwicklungen – ein zunehmender Spagat.
Heiko: Da erhebst du einen Anspruch, der in der HR-Community und selbst unter Führungskräften wohl eher wenig Unterstützung erfahren wird. Folgt man deinem Gedankengang, bedeutet dies, die bequeme Position des Unterstützers und Dienstleisters aufzugeben und sich zum Treiber von neuen Themen und permanenter Veränderung zu machen. Ich erlebe in allen Organisationen, dass diese unbequeme Rolle gerne anderen in die Schuhe geschoben wird. Hinzu kommt, dass wir die ganze Zeit über exponentielle Entwicklungen reden, die allermeisten Menschen aber große Probleme haben, sich Exponentialität (vergl. den folgenden Exkurs) vorzustellen oder gar damit zu arbeiten. Wie bekommt man deiner Meinung nach dieses Defizit in den Griff und gibt es einen Bereich, in dem dies besonders nötig ist?
Frank: In Bezug auf den Umgang mit exponentiellen Entwicklungen hilft nur eines: Übung, Übung, Übung. Naturwissenschaftler und Mathematiker sind hier definitiv im Vorteil, da sie früh gelernt haben, mit exponentiellen Entwicklungen zu arbeiten.
EXPONENTIELLES DENKEN – EXPONENTIELL DENKEN
Spätestens mit der Popularität von Moore’s Law, d.h. der Vorhersage, dass sich das Preis-Leistungs-Verhältnis von Computerprozessoren exponentiell entwickelt, ist klar, welche Rolle exponentielle Entwicklungen für die Wirtschaft spielen. Die radikalen Veränderungen in der Digitalwirtschaft mit einem schnellen Aufbau von Plattformen usw. haben klargemacht, wie radikal schnell sich in der Folge auch ganze Wirtschaftszweige verändern können, wenn eine Entwicklung exponentiell verläuft.
Das bekannteste Beispiel eines exponentiellen Verlaufes rankt sich um die Legende um den Erfinder des Schachspiels. Er erbat sich als Belohnung Reis. Die Menge wurde dadurch bestimmt, dass auf das erste Feld seines neu entwickelten Schachbretts ein Reiskorn gelegt wird, auf das zweite zwei, auf das dritte vier Reiskörner und so weiter. Die konstante Verdopplung der Reiskornanzahl führt dazu, dass insgesamt 264-1 oder 18.446.744.073.709.551.615 (≈ 18,45 Trillionen) Körner auf dem Schachbrett lägen.
Dieses Beispiel zeigt bereits, wie schwer es Menschen fällt, exponentielle Entwicklungen zu verstehen und damit umzugehen. Der Mensch ist in einer linearen Welt entstanden und groß geworden, er kann nicht exponentiell denken. Jeder kann die Fähigkeit zum Umgang mit exponentiellen Entwicklungen aber trainieren.
Was die meisten nicht wirklich erfassen: dass jeder Punkt auf einer exponentiellen Kurve gleich ist, dass also die Verdopplung zwischen allen Punkten auf der Kurve erfolgt. Das menschliche Hirn hat eine fatale Tendenz, die Entwicklung einer exponentiellen Kurve linear zu sehen. Das Hirn baut sich eine Kurve, in der zu einem Zeitpunkt X eine Wende erfolgt, und danach wird eine lineare Weiterentwicklung »gedacht«. Als Metapher passt ein Hockeyschläger. Nach einem geraden Teil folgt eine Krümmung und dann wieder ein gerader Teil. Das ist kein exponentieller Verlauf! Eine exponentielle Kurve ist immer gleich gekrümmt. Dies geht schlichtweg in der üblichen Darstellungsform, d.h. der logarithmischen oder doppelt-logarithmischen Darstellung, verloren. Hier betrügt sich das Gehirn quasi selbst, indem es die gewollte lineare Welt durch einen mathematischen Kniff herstellt und dann weiter linear denkt. Eigentlich müssten exponentielle Entwicklungen auf linearen Achsen dargestellt werden, um die Relevanz zu erkennen. Blöderweise funktioniert dies auch nicht, da die sich stark beschleunigende Kurve in einer zweidimensionalen Darstellung in einem linearen XY-Diagramm durch zwei scheinbare (!) Geraden gekennzeichnet ist. Optisch geht so die Erkenntnis verloren, dass jeder Teilbereich der Kurve die Krümmung aufweist, auch in den scheinbar geraden Bereichen.
Die Folge: Die große Mehrheit der Menschen in einer Organisation unterschätzt die Geschwindigkeit und Radikalität exponentieller Entwicklungen!
Als gute Gelegenheit, den Umgang mit Exponentialität zu üben, sehe ich die aktuelle Entwicklung im Bereich AI (Artificial Intelligence) bzw. KI (Künstliche Intelligenz). Dort werden rasante Fortschritte gemacht und die KI wird sich aufgrund der Art der Technologie sicher exponentiell entwickeln. Wer sich jetzt mit dem Thema intensiv befasst und immer wieder fragt, was bedeutet es, wenn sich KI (und die Anwendungen) exponentiell entwickeln, wird gute Chancen haben, die Erwartungen und die Realität (mal sehen, was kommt) abzugleichen. Ich bin sicher, dass wir insgesamt das Potenzial und die Geschwindigkeit der Entwicklung bei der KI gnadenlos unterschätzen.
Heiko: Bei uns in der Bankenbranche steckt die Nutzung von KI noch in den Anfängen. Alle Banken haben einen großen Datenbestand von ihren Kunden, den sie bisher noch nicht intelligent verknüpfen. Hier sind in der jüngeren Vergangenheit – auch getrieben durch FinTechs – die ersten Lösungen entstanden. Die Institute erkennen den wirtschaftlichen Nutzen der KI. Sie gewinnen neue Erkenntnisse aus dem bestehenden Datenbestand, verbessern die Kundenerfahrung (Customer Experience) und automatisieren Geschäftsprozesse, die bisher nur mit manuellen Eingriffen funktionierten. Damit bekommen die Berater in den Instituten ganz neue Ansätze für die individuelle Beratung ihrer Kunden. Sie müssen sich aber auch darauf einlassen, denn das Berufsbild wird sich dadurch deutlich verändern. Di...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Hinweis zum Urheberrecht
  3. Impressum
  4. Vorwort: Agile Personalentwicklung – Ein Gespräch
  5. 1 Business Agility – Wie Kurven und Geraden die Wirtschaft verändern
  6. 2 Agilität – Die Methodik der schnellen Wirtschaft
  7. 3 Agiles Arbeiten und Organisation
  8. 4 Agile Leadership
  9. 5 Agiles Personalmanagement
  10. 6 Agile Transformation – Am Ende steht ein bimodales Unternehmen
  11. Glossar
  12. Abbildungsverzeichnis
  13. Literaturverzeichnis
  14. Arbeitshilfen Online

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