Coaching - das Einsteigerbuch
eBook - ePub

Coaching - das Einsteigerbuch

Für Berater, Trainer und Führungskräfte

  1. 120 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Coaching - das Einsteigerbuch

Für Berater, Trainer und Führungskräfte

Über dieses Buch

Dieses Buch bietet dem Einsteiger einen Überblick über die gängigen Coachingmethoden und -fähigkeiten. Es stellt die Unterschiede zwischen Training, Beratung und Coaching heraus und gibt in 4 Schritten einen Coachingleitfaden.Außerdem befasst das Buch sich explizit mit den Fragen des Einsteigers: Was für ein Coach bin ich? Warum will ich Coach sein? Wo liegen die Grenzen meines Coachings?Neben den Grundlagen des Coaching-Handwerks und einem persönlichen Entwicklungsplan erhält der Leser Tipps zur (Pilot-)Kundengewinnung und zu vielen rechtlichen Fragen.

Information

Jahr
2020
eBook-ISBN:
9783791047126

1 Grundlagen

Das ist ein Buch für den Einstieg in das Coaching und wer in etwas »einsteigt«, sollte wissen, mit was genau er unterwegs sein wird. Denn Möglichkeiten voranzukommen, gibt es reichlich. Ein Zug, ein Flugzeug oder doch lieber zu Fuß – die Entscheidung über die Art und Weise der Beförderung ist am Ende dafür verantwortlich, wohin die Reise geht, wie angenehm sie verläuft, wie lange sie dauern wird und wo man am Ende wieder aussteigt. Auch Coaching ist eine Art Verkehrsmittel, das, wenn es qualitativ hochwertig ist, einen Menschen schneller von A nach B bringt, schneller als dies »zu Fuß« machbar gewesen wäre. Natürlich sollte diese Reise auch Spaß machen. Auch die schnellste Fortbewegung nützt wenig, wenn man danach gerädert ist und sich erst einmal von den Strapazen erholen muss. Dann hätte man doch vielleicht besser auf den Transport verzichtet und wäre gleich zu Fuß gegangen. Ein Coachingbuch für Einsteiger sollte also klären, in was der Leser genau einsteigen wird. Daher ist eine gründliche Beschäftigung mit dem Grundsätzlichen zu Beginn sinnvoll. Was für ein »Verkehrsmittel« ist das also, das Coaching? Und warum macht es Spaß mit ihm zu reisen?
Diese Frage, was Coaching ist, ist nicht einfach zu beantworten. Mitunter wird sie unsachlich und sogar reichlich emotional geführt. Beispielsweise tobte in der Wikipedia auf der Seite de.wikipedia.org/wiki/Coaching jahrelang ein sogenannter Edit War, an dem sich viele Autoren beteiligten und sich immer wieder gegenseitig ihre Änderungen revidierten. Auf der Unterseite »Versionsgeschichte« kann man bis 2016 mitverfolgen, wie im Stundentakt die Einträge und Gegeneinträge erfolgten. Erst seit wenigen Jahren ist Ruhe eingekehrt, ob aus Erschöpfung oder weil nun eine gute Beschreibung gefunden wurde, sei dahingestellt.
Und noch im September 2015 wurde auf 3SAT der als Dokumentarfilm bezeichnete Beitrag »Der Coaching-Wahn« ausgestrahlt, bei dem zu meinem Entsetzen Menschen gezeigt werden, die von ihrem »Coach« angehalten wurden, über mehrere Meter glühender Kohlen zu laufen. Dass und warum eine Feuerbegehung und Ähnliches nichts, aber rein gar nichts mit Coaching zu tun hat, wird der Leser am Ende dieses ersten Kapitels hoffentlich noch klarer nachvollziehen können.
In den Medien wird Coaching zuweilen auch als eine Art Goldgrube dargestellt, oder gar als ein Tummelplatz von Scharlatanen, die nichts als warme Luft produzieren und mit jeder Menge gut klingender Heilsversprechen Unmengen an Geld scheffeln. Selbstverständlich kann man mit Coaching seinen Lebensunterhalt bestreiten, das ist keine Frage, nur eine Goldgrube ist es so ohne Weiteres nicht. Wie jede Unternehmensgründung erfordert auch der Einstieg in das Coachingbusiness einen enormen Einsatz, das sei hier am Anfang gleich klar gesagt. Im letzten Kapitel werden wir darauf eingehen, wie ein Einsteiger Klienten gewinnen und seinen Umsatz steigern kann.
Im Sinne der Versachlichung der Diskussion hier ein paar Statistiken: Die 3. Marburger Coaching-Studie aus dem Jahre 2013 schätzt den Coachingumsatz in Deutschland auf etwa 450 Mio. Euro. Eine Schätzung des Bundes Deutscher Unternehmensberater aus dem Jahr 2014 weist für die Branche der Unternehmensberater einen Jahresumsatz von 25.200 Mio. Euro für Deutschland aus. Der Umsatz von Coaching beträgt also etwa 2 % des Gesamtmarktes. Nur zum Vergleich: Diverse Quellen, die sich leicht über Google finden lassen, schätzen für den gleichen Zeitraum den Umsatz der Esoterikbranche (Wahrsagen, Astrologie, Glaskugel und Pendel etc.) vorsichtig auf etwa 30.000 Mio. Euro in Deutschland, höher also, als der Beratermarkt insgesamt. Das zeigt, wie wichtig es ist, Coaching seriös zu beschreiben und zu betreiben. Dieses Buch soll einen Beitrag dazu leisten.

1.1 Was ist Coaching

Im übertragenen Sinne ist Coaching also eine Art Verkehrsmittel, das die Reise beschleunigt und mit dem es Spaß macht, zu reisen. In dem vorigen Abschnitt haben wir Coaching bereits als eine Begleitung bei Herausforderung beschrieben. Man könnte also zusammenfassend sagen, dass Coaching Menschen bei Herausforderungen begleitet, deren Bewältigung beschleunigt und dabei auch noch Vergnügen bereitet. Jeder Einsteiger dürfte hin und wieder die Erfahrung machen, von seinen potenziellen Kunden gefragt zu werden, was er denn genau anbietet. »Aha, Sie machen Coaching? Und was können Sie für mich tun?« könnte die Frage lauten. Die Antwort des Coaches: »Ich biete eine Bewältigung von Herausforderungen, die auch noch Spaß macht«, wäre zwar korrekt, aber möglicherweise nur wenig überzeugend, weil sie einfach zu schön klingt, um wahr zu sein. Nichtsdestotrotz ist diese Beschreibung als erste Annäherung durchaus zu gebrauchen. Nur ist sie für ein Einsteigerbuch noch nicht genau genug und auch nicht praktikabel umsetzbar. Lassen Sie uns dies nun noch ein wenig weiter spezifizieren.
Auch ich war mal ein Einsteiger und wurde öfters gefragt, was ich denn als Coach anbiete. Meine Antwort in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit lautete: »Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe. Ich helfe Ihnen, sich selbst zu helfen.« Ich kam mir bei dieser Antwort gar nicht mal so unklug vor, denn Hilfe zur Selbsthilfe konnte man damals überall lesen. Es war (und ist auch teilweise heute noch) ein geflügeltes Wort, mit dem ich mich auf der sicheren Seite wähnte, wusste ich doch, dass ich nicht der Einzige war, der Coaching so beschrieb.
Erst als meine potenziellen Kunden immer wieder prompt erwiderten, was ich denn besser könnte als sie selbst, kam ich ins Grübeln. Das war eine unmöglich zu beantwortende Frage, denn was konnte ich denn eigentlich besser? Erstens stand ich talentierten Menschen gegenüber, die ich noch gar nicht näher kannte und deshalb auch gar nicht wissen konnte, worin das Besserkönnen hätte bestehen können und zweitens waren die Kunden Menschen, die von sich überzeugt waren, viel erreicht hatten und zweifellos schon eine ganze Menge selbst konnten. Und wenn ich nichts besser kann, warum sollten mich die Menschen engagieren?
Schließlich konnte ich nicht umhin, mich einmal mit »Hilfe zur Selbsthilfe« näher auseinanderzusetzen. In der Tat benutzen Menschen das Wort Hilfe im Alltag vorwiegend in Situation, in denen sie etwas besser können oder wenn sie die Arbeit dem anderen einfach aus der Hand nehmen. Sie helfen Kindern bei ihren Hausaufgaben, einem Freund bei seinem Umzug, einem Fremden beim Wegfinden und vieles mehr. Hilfe, wenn man sich den Sprachgebrauch einmal anschaut, ist tatsächlich häufig, oder vielleicht sogar immer, damit verbunden, etwas besser zu können oder für den anderen die Arbeit auszuführen. Die Frage meiner potenziellen Kunden, was können Sie denn besser, war also verständlich. Und ich hatte keine gute Antwort auf diese Frage. Außerdem war es offensichtlich, dass auch andere Berufsgruppen wie Entwicklungshelfer oder Streetworker »Hilfe zur Selbsthilfe« verwendeten, dieser Begriff also nicht trennscharf zu anderen Beratungsformen war.
Mein Neffe, damals gerade in die Schule gekommen, hatte mitbekommen, dass ich Coach geworden war, und fragte mit kindlich unschuldiger Neugier, was ich denn tue? Da ich mit Hilfe zur Selbsthilfe keine gute Erfahrung gemacht hatte, versuchte ich eine besonders kluge Antwort. Ich sagte: »Ich höre gut zu und stelle schlaue Fragen und gebe gutes Feedback.« Mein Stolz über diese gelungene Antwort, die übrigens absolut korrekt war, währte nicht lange, denn er fragte mich ungläubig: »Und warum bekommst Du Geld dafür?« Ja, warum eigentlich Geld bekommen für Zuhören, Fragen und Feedback? Das war nicht nur aus der Sicht eines damals sechsjährigen eine hervorragende Frage, denn das hatte der Junge ja gerade getan, ohne auch nur einen Cent dafür zu bekommen. Seine Frage half mir auch, nicht zu ruhen und nach einer guten Coachingdefinition weiterzusuchen. Im Grunde hatte mein Neffe mir selbst gerade eine fantastische Coachingfrage gestellt. Und das ohne jede Coachingausbildung.
Alternative Beschreibungen und Definitionen von Coaching gibt es massenhaft. Wer Google oder eine andere Suchmaschine bemüht, bekommt Millionen von Treffern angezeigt. Hier nur eine kleine Auswahl, was schon nach wenigen Minuten alles auf »was ist Coaching« zutage gefördert wird:
  • Coaching ist interaktiv und personenzentriert;
  • Coaching geht anders als klassische Beratung vor;
  • Coaching bezeichnet strukturierte Gespräche;
  • Coaching kann private und berufliche Themen umfassen;
  • Coaching ist zeitlich begrenzt;
  • Coaching ist personenbezogene Einzelberatung von Menschen in der Arbeitswelt;
  • Beim Coaching steht der Mensch im Mittelpunkt;
  • Coaching ist zukunftsorientiert;
  • Coaching ist ein Dialog auf Augenhöhe;
  • Coaching ist eine Art individuelles Training (oder Beratung);
  • Coaching ist eine Prozessbegleitung.
Zum Teil sind diese Beschreibungen so selbstverständlich wie nichtssagend oder gar verwirrend. Natürlich ist ein Coaching interaktiv, personenzentriert und zeitlich begrenzt. Was denn sonst? Natürlich steht der Mensch im Mittelpunkt, wer sonst? Es geht um die Zukunft, was sonst? Zum Teil sind die Beschreibungen auch widersprüchlich. Geht es um private Themen oder berufliche, oder beides? Und wer sagt, dass strukturierte Gespräche besser sind als unstrukturierte? Vielleicht ist ja gerade ein chaotisch unstrukturiertes Gespräch das kreativste. Zum Teil sind diese Beschreibungen schlicht falsch. Coaching ist kein individuelles Training und auch keine individuelle Beratung. Ein Training bleibt ein Training und eine Beratung eine Beratung, denn nur weil es einen einzigen Teilnehmer hat, wird daraus nicht automatisch ein Coaching. Davon ganz abgesehen kann man auch Teams coachen. Zum Teil verwenden diese Aussagen selbst erklärungsbedürftige Worte: Was ist ein Prozess und eine Prozessbegleitung? Was genau heißt personenzentriert? Was ist »klassische« Beratung, gibt es auch »unklassische«? Leider kann ich mit all diesen Beschreibungen deswegen nicht viel anfangen. Konzentrieren wir uns, verehrter Leser, lieber auf das, was Coaching, losgelöst von philosophischen und wissenschaftlichen Konzepten, ganz pragmatisch ist.
Coaching ist vermutlich so alt, wie die Menschheit. Schon immer gab es herausfordernde Situationen und schon immer haben sich die Menschen bei deren Bewältigung gegenseitig unterstützt. Und wohl schon immer hatten sie dabei eine Menge Spaß oder zumindest Genugtuung. Davon können wir ausgehen, auch wenn niemand von uns von Anfang an dabei war. Sport wird häufig als Vorreiter für das Coaching genannt. In der langen Geschichte der Menschheit ist der Sport sicherlich nicht der Erste gewesen, der Coaching benutzt hat, wohl aber der Erste, der die Massenmedien gefesselt hat und die Idee des Coachings einer breiten Öffentlichkeit nähergebracht hat. Der Coach der Lieblingsmannschaft, der am Spielfeldrand steht oder auf seinen Athleten am Ziel wartet und mit am Erfolg der Mannschaft oder des Athleten teilhat, diese Bilder wirken auf die Menschen erst seit wenigen Jahrzehnten ein und haben wohl den Boom des Coachings der letzten Jahre zum Durchbruch verholfen. Coaching im Sport ist offensichtlich eine Begleitung bei Herausforderung, bei der der Coach nicht selbst den Ball wirft, den Schläger hebt oder das Zielband durchreißt. Coach und Athlet als Partnerschaft zur Zielerreichung, das ist das, was die Menschen fasziniert und Coaching, auch wenn es so alt ist, wie die Menschheit, zum Durchbruch verholfen hat.

1.2 Definition von Coaching

Sich an eine Coachingdefinition zu wagen, ist nicht ungefährlich. Im Jahre 2005 fanden sich Vertreter der damals acht größten Coachingverbände zusammen und formten den Roundtable Coaching (www.roundtable-coaching.eu). Stand 2020 sind es mittlerweile 17 Coachingverbände. Ihr Ziel war und ist es, Coaching zu professionalisieren und einen einheitlichen Qualitätsstandard zu entwickeln. So engagiert und notwendig dieses Unterfangen angesichts eines Wildwuchses unterschiedlichster Verbände und Gruppierungen war, das Ergebnis ist bislang noch wenig überzeugend. Beispielsweise konnte sich der Roundtable erst nach zehn Jahren, im Jahre 2015, auf ein gemeinsames Positionspapier einigen, dass meines Erachtens nur einen wachsweichen Minimalkonsens darstellte und das seither auch nicht mehr weiterentwickelt wurde. Das soll aber kein Vorwurf sein, denn auch aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Setze zehn Coaches in einem Raum und Du hast mindestens 11 verschiedene Definitionen von Coaching. Von daher ist die Leistung des Roundtables nicht zu unterschätzen. Aus unzähligen Diskussionen mit anderen Coaches weiß ich, wer es wagt, die Definition zu formulieren, muss sich auf heftigen Gegenwind einstellen. Diese Diskussionen haben oft einen Hang zum kompromisslosen »Ich-weiß-es-ganz-genau«, bei dem persönliche Meinungen religiöse Züge annehmen und zu allgemeingültigen Glaubenssätzen werden.
Nun bin ich natürlich auch von meiner Coachingdefinition überzeugt. Um aber bei aller unvermeidlichen Subjektivität ein Maximum an Objektivität zu gewährleisten, möchte ich zunächst meine Anforderungen an eine Definition darlegen: Eine Coachingdefinition sollte keine erklärungs- und definitionsbedürftigen Worte enthalten (nicht wie beispielsweise: Coaching ist personenzentriert, denn das ist ein Fachbegriff aus der Psychologie), sie sollte keine Selbstverständlichkeiten beziehungsweise nichtssagende Worthülsen enthalten, die man problemlos weglassen kann, ohne die Sinnhaftigkeit herabzusetzen (nicht wie beispielsweise: Coaching ist am Menschen ausgerichtet oder Coaching kann private und berufliche Themen umfassen) und sie sollte abgrenzungsscharf zu anderen Beratungsformen sein (nicht wie beispielsweise: Coaching ist individuelles Training beziehungsweise individuelle Beratung). Außerdem sollte eine Definition immer auch im realen Leben umgesetzt werden können und für den Klienten Klarheit bringen und dadurch einen Nutzen haben.
Die in diesem Buch verwendete Definition lautet folgendermaßen:

Coaching ist eine Beratungsform, die Menschen auftragsbezogen begleitet, neue/kreative und passgenaue/individualisierte Lösungen zu finden und nachhaltig umzusetzen.

Diese Definition beruht auf Umgangssprache und verzichtet so auf erklärungsbedürftige Begriffe, die die Bürde der Definition nur verlagern würden. Sie enthält keine Selbstverständlichkeiten oder Redundanzen, denn man kann kein Wort weglassen, ohne die Aussagekraft zu verlieren. Und wir werden im Folgenden sehen, dass diese Definition abgrenzungsscharf zu den anderen Beratungsformen ist. Sie ist aus vielen Jahren Coachingerfahrung entstanden, erhöht die Klarheit, um was es beim Coaching genau geht und zeigt, wenn man Coaching so umsetzt, was der Klient an Mehrwert erwarten kann.
Coaching erbringt also, gemäß dieser Definition, Lösungen, die vier Kriterien erfüllen:
  • auftragsbezogen;
  • neu/kreativ;
  • passgenau/individualisiert;
  • nachhaltig.
Diese vier Kriterien werden wir uns in den Abschnitten 1.4 bis 1.7 näher anschauen.
Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass die Dauer der Begleitung nicht Gegenstand der Definition ist. Man sucht vergeblich nach Wörtern wie »zeitlich begrenzt«. Coaching ist eine Begleitung bei Herausforderungen, also Situationen, die eine Lösung erfordern. Diese Begleitung kann natürlich unterschiedlich lange sein, eine einzelne Session bis zu mehreren Jahren, je nach Art der Herausforderung und der erforderlichen Komplexität der Lösung. Entscheidend ist dabei nicht, wie lange das Coaching dauert, sondern ob eine Lösung daraus entsteht. Die Anforderung an eine Lösung impliziert schon per se, dass Coaching nicht beliebig lange dauern kann, sonst gäbe es ja keine Lösung und es wäre kein Coaching. Aber man kann natürlich an immer wieder neu entstehenden Herausforderungen arbeiten. Die Umwelt ändert sich permanent, Herausforderungen kommen und gehen. Lösungen sind immer wieder gefordert, sie sind Teil unseres Lebens. Nur wenn der Klient (Einzelperson oder Team) immer wieder vor den exakt gleichen Herausforderungen stehen würde, kann mit den Lösungen etwas nicht stimmen und ein zeitlich unbegrenztes Coaching sinnlos. Ansonsten kann ein Coaching auch permanent durchgeführt werden. Eine zeitliche Begrenzung ist dann, wie im Sport auch, nicht sinnvoll.
Ebenso enthält die obige Definition keine Angabe der Anzahl der Personen, also etwa ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Hinweis zum Urheberrecht
  3. Impressum
  4. Einleitung
  5. 1 Grundlagen
  6. 2 Übergang von Training, Beratung und Führung zu Coaching
  7. 3 Coaching für Einsteiger
  8. 4 Coachingmethoden und -fähigkeiten
  9. 5 Ich als Coach
  10. Zum Autor

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