So sieht ein aussagekräftiges Bewerbungsvideo aus! Zwei Experten erklären Ihnen die technischen und inhaltlichen Gesichtspunkte. Sie beantworten alle wichtigen Fragen praktisch und im Detail: Was ist ein geeigneter Hintergrund? Wie gestalte ich den Bildausschnitt? Wie lang soll ein Bewerbungsvideo sein und wie ist es aufgebaut? Das Buch gibt Ihnen Impulse für kreative Ideen und hilft Ihnen typische Fehler zu vermeiden.Inhalte: - Aufbau und Planung meiner Videobewerbung- Technische Fragen: Reicht mein Smartphone aus, welches Dateiformat wähle ich?- Die optimale Struktur und Länge für das Video- Wie viel Persönlichkeit nützt meinem Video?- Nachbearbeitung: Welche Effekte und Filter sind sinnvoll?- Stolperfallen beim Videodreh und Checkliste zur Videokontrolle- Das interaktive Bewerbervideo- Das Bewerbungsgespräch per Videochat: Knigge, Tipps & TricksArbeitshilfen online: - Beispielvideos als Hilfestellung und Anregung für die Entwicklung eigener IdeenAuszeichnungen: - Der Autor Jubin Honarfar hat mit seiner Firma whatchado den HR Excellence Award 2017 gewonnen.

eBook - ePub
Bewerben mit Videos und Videochat - inkl. Arbeitshilfen online
Aussagekräftige Videos gestalten und im Livechat überzeugen
- 148 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
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Aussagekräftige Videos gestalten und im Livechat überzeugen
Über dieses Buch
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Management1Warum die Videobewerbung nun aktuell wird
Betrachtet man das Geschehen im Netz, lässt sich eine klare Tendenz von Text zu Foto zu Video erkennen. Sie werden kaum ein Netzwerk finden, in dem diese Entwicklung nicht vollzogen wurde. So mögen zunächst einige reine Fotonetzwerke auf die Welt gekommen sein, doch hat sich bald gezeigt, dass die Attraktivität sinkt, wenn sie nicht mit der Zeit gehen. Gleiches gilt für Arbeitgeber, wenngleich diese erst mit einer starken Verzögerung auf neuen Trends reagieren – auch sie müssen am Ball bleiben, wenn sie gute Mitarbeiter gewinnen wollen. Wir meinen, dass schon sehr bald kein Unternehmen an dem Thema Videobewerbung vorbeikommen wird. Wenngleich man annehmen könnte, dass sich Firmen nur sehr langsam in diese Richtung bewegen werden, wird heute schon deutlich, dass Unternehmen, die zu langsam sind, keine guten Überlebenschancen in einem extrem schnelllebigen Markt haben.
Sie als Bewerber sind den Arbeitgebern in der Regel in diesem Punkt weit voraus. Das hat unterschiedliche Hintergründe, lässt sich aber letztlich auf die Zeichen der Zeit zurückführen. Wir leben erstmalig in einer Welt, in der so mancher Mitarbeiter bei sich zu Hause besser technisch ausgestattet ist als an seinem Arbeitsplatz. Diese Verschiebung, die natürlich nicht 100 Prozent der Arbeitsplätze betrifft, aber sehr wohl für einen Großteil gilt, zieht eine schnellere Adaption der medialen Gewohnheiten im Privatleben nach sich. Während Arbeitgeber heute Videokonferenzen noch immer eher zögerlich nutzen, war 2016 eine der Top-Funktionalitäten in sozialen Netzwerken das Livestreamen von Videos. Unsere Ausführungen werden Ihnen daher ebenfalls nach und nach transparent machen, wann eine Videobewerbung sinnvoll ist – auch wenn nach wie vor etliche Arbeitgeber mit diesem Format (noch) nichts anfangen können.
Allerdings ist das Thema Videobewerbung schon sehr viel älter, als vielleicht viele meinen, die ersten gingen 2012 bei den Unternehmen ein. Eine Variante sorgte für viel Furore, und zwar die sogenannte QR-Code-Videobewerbung. Ein Bewerber hatte 2012 eine klassische Printbewerbung mit einem QR-Code ausgestattet, der zu einem »Bewerbungsvideo« führte. Der Clou an der Bewerbung war, dass der Bewerber auf die Rückseite seines Lebenslaufs ein Foto von sich in DIN-A4-Größe gedruckt hatte, auf dem der Mundbereich mit der Form eines Smartphones verdeckt wurde. Der interessierte Personaler sollte nun den QR-Code abfotografieren, das Video starten und sein Smartphone auf den ausgesparten Bereich legen – ein grandioser Effekt.

Abb. 1: Bewerbung mit QR-Code; Quelle: www.youtube.com/watch?v=acnLepjWe8E, veröffentlicht am 5.6.2012 (26.5.2017)
Zu bezweifeln ist, ob wirklich viele Personaler das damals hinbekommen haben. Heute wäre diese Variante nicht nur theoretisch möglich, da sich die Anzahl der Personalmanager, die ein Smartphone besitzen, stark erhöht hat, sondern auch, weil mittlerweile fast jeder weiß, wie ein QR-Code benutzt wird.
! Hinweis
Dieses Beispiel soll lediglich eine Anregung sein und nicht zur Nachahmung animieren. Solche Ideen sind klasse und der Bewerber hat allein durch sein YouTube-Video enorm Aufmerksamkeit gewonnen – vermutlich auch einen Job. Dennoch sind Ideen wie diese, die derartige Reichweiten generieren, auch schnell verbraucht.
Wie bereits erwähnt: Bei all unseren Empfehlungen soll es nicht darum gehen, möglichst ausgefallene Videobewerbungen zu präsentieren. Dies mag in Einzelfällen sinnvoll sein, würde aber die große Masse der Personaler schier überfordern. Vielmehr geht es uns um professionelle Bewerbungen, die im jeweils richtigen Moment zum Einsatz kommen. Dies kann in der Regel nur die Person erkennen, die über das notwendige Hintergrundwissen verfügt. Folgen Sie daher nun unserer Argumentationskette, die auch Zweifler davon überzeugen wird, dass die Videobewerbung über kurz oder lang kommen wird.
1.1Entwicklung der sozialen Netzwerke – vom Text zum Bild zum Video
Bei der Entwicklung von sozialen Netzwerken spielen viele Einflussfaktoren eine entscheidende Rolle. So hat sich der Wandel vom Text zum Bild zum Video natürlich nicht zufällig ereignet, sondern teilweise in Anlehnung an den technischen Fortschritt. Die Verfügbarkeit der entsprechenden Technologie ist Voraussetzung für den Siegeszug der Videobewerbung. Wir können uns noch sehr genau an den Moment erinnern, als die ersten Handys mit Farbdisplays auf den Markt kamen, wenig später ausgestattet mit einer kleinen Kamera – das war Ende der 1990er Jahre. Seitdem hat sich unheimlich viel getan. Der gesamte Kameramarkt wurde durch die Smartphones erschüttert. Die erzielbare Auflösung überstieg schnell die von kleineren Kompaktkameras. Zeitgleich entstanden erste Netzwerke, die auch über das Smartphone erreichbar waren, wenn auch die Bedienung keineswegs komfortabel war.
Parallel zur Entwicklung der Hardware gab es bei der Infrastruktur schnelle Fortschritte. Das mobile Internet wurde tatsächlich »mobile«, außerdem schrittweise schneller und kostengünstiger. Dies war eine wichtige Voraussetzung für den Wechsel von Text zu Bild. Davor waren lediglich Netzwerke wie Flickr mit schon vorhandenen Fotos gefüttert worden. Der Prozess von damals ist heute gar nicht mehr vorstellbar: Man nahm seine Kamera oder sein Smartphone, schloss das Gerät an den PC an und transferierte die Fotos via Rechner ins Netz, zum Beispiel auf Flickr – oder legte als Early Adopter ein Fotoalbum auf Facebook an. Es ging also um den Austausch von »veraltetem« Bildmaterial. Die Notwendigkeit der Aktualität war, pauschal gesagt, vor dem Jahr 2008 noch nicht gegeben.
Eine erste große Veränderung beim Nutzerverhalten war dann 2009 spürbar, als Twitter auf dem Markt der Netzwerke global Fuß fasste. Eines der berühmtesten Ereignisse, das bezeichnend für den Wechsel von Text zu Bild war, hatte mit der Notlandung eines Flugzeugs im Hudson River in New York zu tun, die 2009 stattfand. Die ersten Bilder, die von diesem Unglück weltweit zu sehen waren, stammten von Privatpersonen, die das Ereignis zufälligerweise beobachtet und mit ihren Smartphones fotografiert hatten. Gleich im Anschluss wurden die Bilder auf Twitter geteilt und gingen binnen weniger Minuten um die Welt. Nicht nur Twitter profitierte von diesem Ereignis, sondern alle sozialen Netzwerke. Damit wurde einer der wesentlichen Vorteile der bildbasierten Social-Network-Kommunikation schlagartig sichtbar: die Sprachunabhängigkeit!
Das Unglück war darüber hinaus ein Meilenstein, was die klassische Berichterstattung angeht. Denn dieses Bild, das um die Welt ging, wurde auch von Fernsehsendern und Printmedien genutzt. Bis dato hatte sich kein größerer Nachrichtensender getraut, ins Social Web zu referenzieren. Sieht man heutzutage Nachrichtensendungen, ist es kaum vorstellbar, dass nicht auch auf soziale Netzwerke verwiesen sowie das entsprechende Bild und Videomaterial verwendet wird.

Abb. 2: Flugzeugnotlandung auf dem Hudson River; Quelle: http://content.time.com/time/photogallery/0,29307,1872244_1826420,00.html (23.5.2017)
Der Siegeszug der Bilder in Social Media schritt voran, bald wurden Netzwerke ins Leben gerufen, die nicht allein auf Sprache beruhten, sondern auch Bilder als wichtigen Nachrichtenbestandteil umfassten. Ein Jahr nach dem Ereignis am Hudson River wurden Instagram und Pinterest gegründet und starteten ihre Netzwerk-Karrieren. »Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte«, so lautete der etwas in Vergessenheit geratene Satz, der in der Gründungsphase von Instagram und fotobasierten Netzwerken wieder öfter zu hören war. »Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – und das in allen Sprachen«, diese Erkenntnis war ein entscheidender Eckpunkt im Bildkonzept. Parallel wurde die Geschwindigkeit der mobilen Datennetze verbessert. 4G wurde 2008 eingeführt, nach und nach wurden immer mehr Telefone entsprechend ausgerüstet.
Technologisch gesehen wurden die Sprünge in den Folgejahren immer größer, bis 2015/2016 Virtual Reality (VR) und damit 360°-Videos in die Wohnzimmer der Nutzer einzogen. Das Thema VR war schon in den 1990er Jahren aufgekommen, aber aufgrund der sehr großen Technik, die benötigt wurde, nicht alltagstauglich. Erst eine der nächsten Generationen von Smartphones führte hier zu einem ersten Durchbruch. Allerdings ist VR-Technologie nach wie vor eher umständlich zu bedienen, sodass 2016 eine ganz andere Videotechnologie aufkam und sich durchsetzte: Live-Streaming.
Inzwischen werden nicht nur die WiFi-Netze immer besser ausgebaut, sodass man in manchen Städten auf den Marktplätzen Zugang zu öffentlichem Internet hat, sondern uns steht auch ein sehr gut ausgebautes 4G/LTE-Netz zur Verfügung, mit dem Streaming tatsächlich unterwegs möglich ist. Facebook etwa gab zum Jahreswechsel 2016/2017 bekannt, dass die erfolgreichste Funktion des Netzwerks 2016 Live gewesen sei. Live ist die Streaming-Option von Facebook, die scheinbar deutlich besser bei den Nutzern ankam, als die Möglichkeit, 360°-Bilder und -Videos hochzuladen.
Lässt man diese technologischen Fortschritte einmal Revue passieren, ist kaum noch vorstellbar, dass es auch heute noch Lehrer und Eltern gibt, die – überspitzt gesagt – jungen Menschen erzählen, sie müssten sich (hand)- schriftlich bewerben. Aus eigener Erfahrung können wir von Eltern berichten, die die ausgedruckten Bewerbungsmappen ihrer Kinder bei uns persönlich abgegeben haben. Es erscheint uns sehr eigenartig, dass ausgerechnet in diesem Bereich die Zeit vor 100 Jahren stehengeblieben ist. Es ist kaum vorstellbar, aber die Schreibmaschine wurde im 19. Jahrhundert erfunden und ermöglichte damit zu Beginn des 20. Jahrhunderts theoretisch die getippte Bewerbung. Ob ich meine Bewerbung mit einer Schreibmaschine anfertige oder mit einem Computer und dann einen Ausdruck erstelle, das macht im Grunde keinen großen Unterschied. Noch merkwürdiger wird das Ganze, wenn man betrachtet, was weltweit geschieht: Selbst die Generation der Silver Surfer (Menschen im Alter ab etwa 55 Jahren) gehen heutzutage wie selbstverständlich mit Videotelefonie um.
»Revolution doesn't happen when society adopts new technologies, it happens when society adopts new behaviors.«
Clay Shirky in »Here comes everybody«
Dieses Zitat beschreibt einen wichtigen Sachverhalt, den der Autor Clay Shirky recht frühzeitig erkannte. Gewohnheiten müssen sich ändern, damit Revolutionen geschehen. Und die Gewohnheiten der Gesellschaft in Bezug auf das Kommunikationsverhalten haben sich längst geändert. An der veralteten Art der Bewerbung – und teilweise sprechen wir hier tatsächlich von Verfechtern der Printbewerbung – halten nur noch sehr wenige vereinzelte Zielgruppen fest. Zum einen sind es die Personaler in den Unternehmen, zum anderen viele der über die Nachwuchskräfte entscheidenden Lehrer, die in das konservative Lager fallen. Laut einer 2015 vom Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) durchgeführten Studie (U9-Studie: Kinder in der Digitalen Welt) haben die meisten Schüler im Alter von drei bis acht Jahren in Deutschland nicht den Eindruck, ihre Lehrer seien kompetente Ansprechpartner, wenn es um das Internet oder um digitale Medien geht.
1.2Technische Hürden, die es zu überwinden gilt
Im Zusammenhang mit den Themen, die wir hier insgesamt behandeln, sind, wie bereits erwähnt, zwei Hürden zu überwinden: Zunächst müssen die technischen Voraussetzungen gegeben sein; die allein sind aber nicht ausschlaggebend. Viel wichtiger ist die Änderung von Gewohnheiten, die eine Veränderung des Mindsets mit sich bringt. Und das dauert seine Zeit. Obwohl manche Technologien bereits seit Jahren verfügbar sind, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie auch genutzt werden. Der gedankliche Sprung, etwas Neues zu wagen, verlangt vielen Menschen große Überwindung ab. Klar ist auch, dass Veränderungen nicht überall mit dem gleichen Tempo vor sich gehen. Insbesondere der Bereich der Bewerbung fällt durch Langsamkeit auf. Würde man das Mindset in diesem Bereich auf die Automobilindustrie übertragen, müssten die Autobauer wohl noch Kutschen produzieren.
Der Mythos postalische Bewerbung und das Anschreiben
Jedes Jahr werden unzählige Studien im Bereich Personalgewinnung und Bewerbungen durchgeführt. Eine davon, deren Ergebnisse uns immer wieder aufs Neue überrascht, ist die der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG. Dabei werden Azubis und Bewerber (Schüler) unter anderem zu ihrem Bewerbungs- und Mediennutzungsverhalten befragt.

Abb. 3: Umfrageergebnisse zum Thema Bewerbungsformen; Quelle: u-form Testsysteme GmbH & Co. KG, Azubi-Recruiting Trends 2015
Markant ist, dass die Befragten eine Bewerbung über das Smartphone für unseriös erachten. Ebenso scheinen moderne Formen der Bewerbung eher als nicht so verbindlich angesehen zu werden. Leider gibt die Studie keine Auskunft darüber, woher dieses verschobene Bild der Realität stammt. Man kann lediglich vermuten, dass vor allem die direkten Vorbilder (Lehrer und Eltern) den gedanklichen Fortschritt bremsen. Wir finden es beinahe erschreckend, dass 71 Prozent der Befragten sich am liebsten postalisch bewerben würden.
Kritiker werden behaupten, dass die postalische Bewerbung im Vergleich mit einem Online-Bewerbungsformular mehr Möglichkeiten bietet, sich persönlich auszudrücken und zu positionieren. Da sich dies jedoch vor allem darauf bezieht, dass die Ausdrucke in eine Mappe einsortiert versendet werden, betrachten wir E-Mail und postalische Bewerbung als gleichwertig. Wenn es tatsächlich um persönliche Eindrücke geht, dann sollte die Videobewerbung schon sehr bald auf Platz eins stehen – sowohl bei Bewerbern als auch bei Unternehmen.
Bei den Unternehmen lässt sich allerdings, wie gesagt, keine Aufbruchsstimmung feststellen. Dies ist umso erstaunlicher, als so manche von ihnen angesichts ihrer Einsparungsziele längst erkannt haben müssten, dass eine Modernisierung des Bewerbungsprozesses und der Bewerbung an sich große Einsparpotenziale birgt. Doch noch immer unterliegen viele Personaler und auch Führungskräfte dem Irrglauben, dass ein aussagekräftiges Anschreiben mehr über einen Kandidaten verraten kann als ein Video.
Leider geht mit diesem Mindset auch die Annahme einher, dass es sinnvoll ist, möglichst viele Bewerbungen zu bekommen. Je mehr Kandidaten sich um eine Stelle bemühen, umso besser. Auch dies ist ein Mythos aus vergangenen Tagen. Letztlich hat jedes Unternehmen in der Regel genau eine Stelle je Ausschreibung zu besetzen. Das bedeutet: Wer seinen Bewerbungsprozess optimal gestaltet, braucht im Grunde nur einen Bewerber oder eine Bewerberin pro Stelle. Ansprache und Auswahl sollten so gestaltet sein, dass Bewerber und Unternehmen sich kennenlernen und frühzeitig im Prozess herausfinden, ob sie zusammenpassen oder nicht.
Unternehmen verstecken sich hinter technischen Hürden
Die Videobewerbung ist die ideale Lösung für ein Dilemma, in dem Unternehmen schon seit Längerem stecken. Die Frage ist, wie sie sich schnell und kostengünstig einen authentischen Eindruck vom Kandidaten verschaffen können. Alle Bewerber zum Gespräch einzuladen sprengt meist das Budget. Die Vorauswahl anhand der Bewerbungsunterlagen samt Anschreiben kann allerdings dazu führen, dass eventuell kulturell passende Bewerber wegen ihrer unkonventionellen Lebensläufe schon nach dem Vorab-Screening auf der Strecke bleiben.
Dass Video-Interviews eine Alternative sein können, wird erst seit wenigen Jahren so richtig wahrgenommen. Allerdings sind sie nach wie vor mit dem Nachteil verbunden, dass erheblicher Koordinationsaufwand entsteht. Dennoch ist der Schritt zur Videobewerbung aus Controllingsicht...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Hinweis zum Urheberrecht
- Impressum
- Einführung
- 1 Warum die Videobewerbung nun aktuell wird
- 2 Videobewerbung versus videobasierte Personalauswahl
- 3 Aufbau und Planung einer Videobewerbung
- 4 Das Video-Setting
- 5 Kreative Ideen zur Umsetzung
- 6 Einschätzung der Unternehmen
- Nachwort: Finden Sie Ihren Traumjob
- Glossar
- Blogs und Plattformen rund um das Thema Bewerbung
- Literatur
- Die Autoren
- Stichwortverzeichnis
- Arbeitshilfen online
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