Wir sollten Ausschau halten nach den christlichen Heiden, d. h. nach den Menschen, die Gott nahe sind, ohne dass sie es wissen, denen aber das Licht verdeckt ist durch den Schatten, den wir werfen. Vom Aufgang und Niedergang ziehen Menschen ins Gottesreich auf Straßen, die in keiner amtlichen Karte verzeichnet sind. Wenn wir ihnen begegnen, sollten sie an uns merken können, dass die amtlichen Wege, auf denen wir ziehen, die sicheren und kürzeren sind.Herausgeber: Hans-Jürgen Sträter, Adlerstein Verlag

- 52 Seiten
- German
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Über dieses Buch
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Information
1 Quellenverzeichnis
Bei den Quellenangaben zu den Werken Karl Rahners nehme ich auch Bezug auf Rahner, Karl: Sämtliche Werke. Hg. . der Karl Rahner-Stiftung unter Leitung von Karl Lehmann, Johann B. Metz, Karl-Heinz-Neufeld, Albert Raffelt und Herbert Vorgrimler, Freiburg: Herder 1995 ff – (entnommen aus „Stimmen der Zeit“ , Spezial 1-2004, Karl Rahner-100 Jahre, Herder-Freiburg, S.80 – Im Text verwende ich als Abkürzung für Sämtliche Werke: SW)
2 Andreas Schönfeld „Spirituelle Grundlagen für die Pastoralen Räume im Erzbistum Hamburg“, Hamburg 2012, S. 11
3 Joseph Ratzinger „Suchen, was droben ist“ – Meditationen das Jahr hindurch, Freiburg, 1985, S. 107-109f (auch „Berührt vom Unsichtbaren“, Freiburg 2005, S. 243-236)
4Joseph Ratzinger „Suchen, was droben ist“. Meditationen das Jahr hindurch, Freiburg, 1985, S. 107ff
5 Dies gilt selbstverständlich auch für die Schwester! – Vgl. auch Nikolaus Schwerdtfeger „Gnade und Welt“, Freiburg 1982, S.288
6 "Was die Zuordnung von Gottes-und Nächstenliebe betrifft, so macht man sich, glaube ich, gegenseitig Vorwürfe, die wirklich überflüssig sind. Die radikale Liebe zum Nächsten als ursprünglich vollzogene ist vor ihrer Selbstreflexion immer schon ein Ankommen bei Gott und muss es sein. Umgekehrt ist es natürlich auch so. Ich muss den Gott lieben, der mich und den Nächsten liebt. In der Dimension des eigentlichen Vollzugs der Gottes-und Nächstenliebe haben wir von vornherein einmal, so möchte ich sagen, eine Perichorese gegenseitiger Bedingung der beiden Momente. Dass ich dann theoretisch auch sagen muss, die Gottesliebe ist wichtiger als die Nächstenliebe, das habe ich doch wahrhaftig noch nie bestritten." ("Gespräch mit Karl Rahner" aus "Theologisches Jahrbuch 1975" , Leipzig, S. 88 f – auch SW 25, S.3-32)
7 Karl Rahner „Schriften zur Theologie“, Band 14, Zürich, Einsiedeln, Köln, 1980, S. 11ff, auch SW 29,S.3-11
8 Andreas Schönfeld „Spirituelle Grundlagen für die Pastoralen Räume im Erzbistum Hamburg“, Hamburg 2012, S. 11
9 Ebenda, S. 11
10„So will ich diese Tage mit euch leben“ – Dietrich Bonhoeffer – Jahreslesebuch, Herausgeber: Manfred Weber, Gütersloher Verlagshaus 2005
11 ebenda
12 Buchtitel von Karl Rahner, Freiburg im Breisgau 1974 - Vorwort in SW S. 568-569
13 Vgl. u.a. Karl Rahner „Grundkurs des Glaubens“, Freiburg 1984, S. 14; auch SW 26, S.8f; auch Karl-Heinz Weger „Karl Rahner“, Freiburg, 1978, S.44ff
14 Karl Rahner „Das freie Wort in der Kirche“, Einsiedeln, 1953 – auch SW 10, S.143-183
15 Buchtitel von Karl Rahner, Freiburg im Breisgau 1972, dort u.a. S. 49ff; SW 24/2, S. 490-579; vgl. auch „Karl Rahner – Politische Dimensionen des Christentums“ (Herausgegeben und erläutert von Herbert Vorgrimler), u.a. S. 11f
16 Karl-Heinz Weger „Karl Rahner“, Freiburg, 1978, S.41-43; auch Ralf Miggelbrink „Ekstatische Gottesliebe im tätigen Weltbezug“, Altenberg, 1989, S. 70 („Die Theologie ist der die ganze Existenz kostende Aufwand, die Geheimnishaftigkeit Gottes als vom Menschen anzunehmende zu verteidigen gegenüber dem hybriden Zugriff auf Gott.“)
17 Vgl. dazu auch Eugen Drewermann „Wendepunkte“, Ostfildern, 2014, S. 9: „Wie nötig wäre Religion! Wer, wenn nicht sie, könnte den Menschen sagen, dass sie mehr sind als Übergangsgebilde im Stoffwechselhaushalt der Natur.“ Und auf S. 120: „dass die Theologie ihrerseits den Geltungsbereich der Naturwissenschaften… radikal in Frage stellen müsste… Sie darf gar nicht anders! ...alle Naturwissenschaft kann nur die Falle ermessen, in welcher wir stecken, und ihre Geschlossenheit für unentrinnbar erklären. Auf die radikale Infragestellung der menschlichen Existenz durch die natürlichen Daseinsvoraussetzungen vermag keine Naturwissenschaft sinnvoll zu antworten.“
18 „Beten mit Karl Rahner“, Band 1 „Von der Not und dem Segen des Gebetes“, eingeleitet von Rudolf Hubert und Roman Anton Siebenrock, Freiburg im Breisgau 2004; SW 7
19 Dabei erkenne ich nicht den Einfluss der Informations- und Computertechnik, die ‚Erschaffung virtueller Welten‘, deren gewaltige Auswirkungen auch Karl Rahner nicht ahnen konnte und die das heutige Leben in einem ungeahnten Maße prägen. Rahner hat allerdings mit großer Klarheit vorausgesehen, wohin diese Entwicklung führen kann: Zum Ausfall der Frage nach Gott und damit nach sich selbst. Und wo keine Frage (mehr) vorhanden ist, kann auch keine Antwort sinnvollerweise vernommen werden. Rahner fand hierfür drastische Worte wie das von der „Abschaffung des Menschen“ oder das vom „findigen Termitenstaat“. – SW 26, S.52
20Der Mensch heute ist in seiner Mentalität mehrheitlich ‚Positi ist‘, ein Pragmatiker, dem Nützlichkeit, Funktionalität und Prüfbarkeit die Parameter in seinem Weltverhältnis zu sein scheinen. Soweit die Menschen sich nicht mit Verschwörungstheorien abgeben oder irgendwelchen esoterischen Heilsversprechen nachlaufen. Eugen Drewermann hat in einer sehr schönen Passage die Aufgabe beschrieben, der sich der Glaube heute gegenüber sieht: „Vermutlich ist dies die wichtigste Frage unserer Zeit, wie wir der kommenden Generation und uns selber miteinbegriffen, den Mut zu höheren Zielen, den Glauben an die Sterne, die Sehnsucht, es den Wolken nachzutun, noch einmal neu ermitteln können. Wenn wir den Durst von Verdurstenden, den Hunger von Verhungernden wieder zu fühlen beginnen inmitten einer Welt, die uns nicht sättigen kann, ist der erste Schritt schon getan, dass Gott wieder wahr wird in unserem Herzen und wir Gottes gewahr werden in unserem Leben. (Eugen Drewermann „Worte für ein unentdecktes Land“, Freiburg, 1999, S. 126 - auch „Das Markusevangelium, Erster Teil“,135)
21 S...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- I. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
- II. Die Frage nach dem Menschen
- III. Das abgründigste Geheimnis menschlicher Existenz
- IV. Erlöster müssten mir die Erlösten aussehen
- Anhang – Exkurs zur Theodizee
- Quellenverzeichnis
- Zum Autor
- Weitere Informationen
- Impressum
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