Eine Geschichte ĂŒber ein grundverschiedenes Paar: Reinhard ist Professor an der Kunstakademie und verliebt sich in die vom Dorf stammende Lorle. Das Ehepaar zieht in eine Residenzstadt, doch schon bald zeigt sich, dass Lorle sich in der Stadt nicht wohlfĂŒhlt und Reinhard zunehmend davon genervt ist, seine Frau in die stĂ€dtischen Kreise einfĂŒhren zu mĂŒssen. Als auch ein Versuch der Vereinbarkeit misslingt, zieht Lorle zurĂŒck in ihr Dorf...

- 128 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Ăber iOS und Android verfĂŒgbar
eBook - ePub
Die Frau Professorin. Eine SchwarzwÀlder Dorfgeschichte
Ăber dieses Buch
375,005 Studierende vertrauen auf uns
Zugang zu ĂŒber 1 Million Titeln zu einem fairen monatlichen Preis.
Mit unseren Lerntools kannst du noch effizienter lernen.
Information
Thema
LiteraturDas war ein Sonntagsleben.
Am andern Morgen stand der Collaborator ganz frĂŒh vor dem Bette Reinhards und sang mit wohlgebildeter, krĂ€ftiger Stimme, die man ihm nicht zugemuthet hĂ€tte, das Lied aus Preciosa: ,,Die Sonnâ erwachtâ mit Webers thaufrischer Melodie. Reinhard schlug murrend um sich.
âEin Mann wie du,â sang der Collaborator recitando, ,,der das herrliche Bild SonntagsfrĂŒhe abconterfeit, darf einen Morgen nicht verschlafen, wie der heut, bum, bum.â
Reinhard war still und der Collaborator fuhr sprechend fort: âWas fangen wir heutâ an? Es ist Sonntagmorgen, es hat heutâ Nacht geregnet, als ob wirâs bestellt hĂ€tten; Alles glitzert und flimmert draussen. Was treiben wir nun? Giebtâs keine Kirchweihe in der NĂ€he? Kein Volksfest?â
âVratâ dir ein Volksfest,â entgegnete Reinhard, ,,trommle dir die Massen zusammen, die du brauchst, und sattle dein Gesicht mit einem Operngucker; wirf Geld unter die Kinder, dass sie sich raufen und ĂŒbereinander purzeln, dann hast du ein Volksfest mit ipse fecit.â
âDu warst gestern Abend so lustig und bist heute so mĂŒrrisch.â
âIch war nicht lustig und bin nicht mĂŒrrisch; ich bin nur ein Kerl, der eigentlich allein sein sollte und verdammterweise doch keinen Tag allein sein kann. Pass auf, wie ichâs meine. Es ist mir lieb, wenn du bei mir bist; ein Freund wie du, derâs so treu meint, ist wie wenn man Geld im Schrank hat; braucht manâs auch nicht, es unterstĂŒtzt doch, weil man weiss, man kannâs holen, wenn Noth an Mann geht. Also bleibâ die noch ĂŒbrigen Tage deiner Ferien da, aber lass mich auch ein bischen mir.â
âIch begreife dich wohl. Hier empfĂ€ngst du den Kuss der Muse und da darf kein fremdes, betrachtendes Auge dabei sein. Ich will dich gewiss ganz dir ĂŒberlassen, stets zurĂŒcktreten, wo sich dir irgend ein Motiv zu einem Bilde bieten könnte; da darf man nicht mit Fingern hindeuten, nicht einmal profanen Auges hinschauen. Die Wurzel, die schaffende Triebkraft alles Lebens, ruht im Dunkel, wo kein Sonnenblick, wo kein Auge hindringt.â
,,Das, auch,â sagte Reinhard, âund fĂŒr dich selber merke dir: will nicht von jedem Augenblicke etwas, ein Resultat, einen Gedanken und dergleichen; lebe und du hast Alles. Wir stecken in der Gedankenhetzjagd, die uns gar nicht mehr in Ruhe das Leben geniessen lĂ€sst, du vor Allen, aber ich kann auch sagen wie jener Pfarrer in seiner Strafpredigt: Meine lieben Zuhörer, ich predige nicht nur fĂŒr euch, ich predige auch fĂŒr mich. â Lass und leben! leben! Der Hollunder blĂŒht, er blĂŒht und nicht blos damit ihr Euch einen Thee daraus abbrĂŒht, wenn ihr euch erkĂ€ltet habt.â
,,Entschuldige, wenn ich dir sage,â bemerkte der Collaborator in zaghaft rĂŒcksichtsvollem Tone, ,,es steckt mehr Romantik in dir als du glaubst, das war ja auch die blaue Blume der Romantiker: ohne alle Reflexion zu sein, im Volgenuss des Nichtwissens.â
âBin nicht ganz einverstanden, aber meinetwegen heissâ es Romantik, wenn das Kind einen Namen haben muss.â
Reinhard stand halb angekleidet am Fenster und sog die Morgenluft in vollen ZĂŒgen ein; plötzlich prallte er zurĂŒck, der Collaborator sprang schnell an das leere Fenster und sah hinaus. Das Wirthstöchterlein ging ĂŒber den Hof, luftig gekleidet, ohne Jacke und barfuss. Eine Schaar junger Enten umdrĂ€ngte sie schnatternd.
âIhr Fresserle,â schalt sie und verzog Damit trotzig den Mund, ,,könnetâs nicht verwarten, bis eure Kröpfle vollgestopft sind? Euch solltÊŒ man alle Viertelstundâ anrichten, nicht wahr? Nur stet, ich holâs ja, nur Geduld, ihr mĂŒsset halt auch Geduld lernen; aus dem Weg! ich tretâ euch ja.â
Die jungen Entchen hielten an, als ob sie die Worte verstĂ€nden, das MĂ€dchen ging nach der Scheune und kam mit Gerste in der SchĂŒrze wieder. âDa,â sagte sie, eine Handvoll ausstreuend, âgâsegnâ euchâs Gott! Gunnetâs euch doch, ihr Neidteufel und purzelt nicht ĂŒber einander weg, scht!â scheuchte sie und warf eine Handvoll Gerste weiter abseits, âihr HĂŒhner, bleibt da drĂŒben.â Der Hahn stand auf der Leiter an der Scheune und krĂ€hte in die Welt hinein. âKannstâs, noch, accurat wie gestern,â sagte das MĂ€dchen sich verbeugend, âkommâ jetzt nur ârunter; bist halt grad wie die Mannsleutâ, die lassen immer auf sich warten, wenn das Essen auf dem Tisch steht.â
Der Hahn kam auch herabgeflogen und liess sichâs wohl schmecken, plauderte aber viel dabei; wahrscheinlich hatte er eben etwas Geistreiches oder Possiges gesagt, denn eine gelbe Henne, die gerade ein Korn aufgepickt hatte, schĂŒttelte den Kopf und verlor das Korn. Der Galante sprang behende herzu, holte das Verlorene und brachte es mit einem Kratzfusse, einige verbindliche Worte murmelnd.
âGuten Morgen, Jungferle,â rief jetzt der Collaborator in den Hof hinab; das MĂ€dchen antwortete nicht, sondern sprang wie ein Wiesel davon und ins Haus; die jungen Enten und die HĂŒhner schauten bedeutsam nach dem Fenster hinauf, sie mochten wol ahnen, dass von dorther die Störung gekommen war, die ihnen die fernere Nahrung entzog.
âDas ist ein MĂ€dchen! ach, das ist ein MĂ€dchen!â rief der Colaborator in die Stube gewendet und ballte beide FĂ€uste zum Himmel; er durchmass hierauf zweimal ohne zu reden die Stube, stellte sich dann vor Reinhard und begann wieder:
,,Da hast duâs, ich kann weiter nichts sagen als: das ist ein MĂ€dchen. Kein Epitheton genĂŒgt mir, keines. Hier haben wir ein Gesetz der Volkspoesie, sie gibt den vollsten Ausdruck, macht die tiefste Wirkung oft blos durch das einfache Substantiv, ohne Epitheton; meiner Sprache steht jetzt in solcher EntzĂŒckung nicht mehr zu Gebote, als der eines Bauernburschen.â
âWas hĂ€ltst du davon, wenn wir uns mit dem Epitheton âgöttlichâ begnĂŒgten?â
âSpotte jetzt nicht, das MĂ€dchen musst du malen, wie es dastand, eins mit der Natur, zu ihr redend und von ihr begriffen, die vollendete Harmonie.â
âEs wĂ€re allerdings etwas nie Dagwesenes: ein MĂ€dchen im HĂŒhnerhofe.â
âNun, wenn auch nicht so, das MĂ€dchen musst du malen, hier ist dir ein sĂŒsses Naturgeheimniss nahegestellt, duâ â
âIns Teufels Namen, so schweig doch still, wenn es ein Geheimniss ist. Du schwatzest schon am frĂŒhen Morgen, dass man nicht mehr weiss, wo Einem der Kopf steht.â
Die beiden Freunde sassen eine Weile lautlos bei einander; endlich sagte der Collaborator aufstehend:
,,Du hast Recht, der Morgen ist wie die stille Jugendzeit, da muss man den Menschen allein lassen, fĂŒr sich, bis er nach und nach aus sich erwacht; man soll ihn nicht aufrĂŒtteln. Ich gehe in den Wald, du gehst doch nicht mit?â
âNein.â
Der Collaborator ging und Reinhard sass lange still, das viele Reden und RĂŒtteln des Collaborators hinterliess ihm die Empfindung, als ob er von einer gerĂ€uschvollen Reise kĂ€me; die ruhige SpiegelglĂ€tte des Morgenlebens war ihm zu hastigen Wellen aufgehetzt. Reinhard war verstimmt und nervengereizt, er legte sich nochmals auf das Bett und verfiel in leisen Schlummer. Die Glocken des Kirchthurms weckten ihn, es lĂ€utete zum Erstenmal zur Kirche. Reinhard ging hinab in die KĂŒche; die BĂ€rbel, seine alte Gönnerin, die sonst so freundlich mit ihm geplaudert hatte, war unwirsch, sie sagte, er solle nur in die Stube gehen, sie hielte ihm schon seit drei Stunden den Kaffee bereit und man könne ja das Feuer nicht ausgehen lassen von seinetwegen. Reinhard war eben im Begriffe ihr eine barsche Antwort zu gehen, er hatte es genug, sich ĂŒber den gestrigen Scherz hart behandeln zu lassen, da hörte er die Stimme Lorleâs von der Laube:
âBĂ€rbel, komm ause, guck obâs so recht ist.â
âKommâ du ârein, ist grad so weit; mach nur fort, es wird schon recht sein.â
Ohne eine Antwort gegeben zu haben, verliess Reinhard die KĂŒche, er ging aber nicht in die Stube, sondern fast unhörbar nach der Laube. Ungesehen von dem MĂ€dchen konnte er dasselbe eine Weile beobachten; er stand betroffen beim ersten Anblick. Das war ein Antlitz voll seligen, ungetrĂŒbten Friedens, eine sĂŒsse Ruhe war auf den runden Wangen ausgebreitet; diese ZĂŒge hatte noch nie eine Leidenschaft durchtobt oder ein wilder Schmerz, ein ReuegefĂŒhl verzerrt, dieser feine Mund konnte nichts Heftiges, nichts Niedriges aussprechen, eine fast gleichmĂ€ssige zarte Röthe durchhauchte Wange, Stirn und Kinn, und wie das MĂ€dchen jetzt mit niedergeschlagenen Augen das BĂŒgeleisen still auf der Halskrause hielt, warâs wie der Anblick eines schlafenden Kindes; als es jetzt die Krause emporhob, die grossen blauen Augen aufschlug und den Mund spitzte, trat Reinhard unwillkĂŒrlich mit GerĂ€usch einen Schritt vor.
âGuten Morgen, oder bald Mittag,â nickte ihm Lorle zu.
âSchön Dank, seid Ihr wieder gut?â
âIch bin nicht bös gewesen, ich wĂŒsstâ nicht warum. Habt Ihr gut geschlafen?â
âNicht so völlig.â
âWarum? Habt Ihr was trĂ€umt? Ihr wisset ja, was man in der ersten Nacht in einem fremden Bett trĂ€umt, das trifft ein.â
,,Aber mein Traum nicht.â
âNun, was istâs denn gewesen? DĂŒrfet Ihrâs nicht sagen?â
,,Ganz wohl, und Euch besonders, ich habâ von Euch trĂ€umt.â
âAch, von mir, das kann nicht sein. Gucket, machet mir keine Flatusen; es hat mich verdrossen, wenn Ihr mich frĂŒher Grundel geheissen habt, aber es wĂ€râ mir noch lieber, wenn Ihr so saget, als wenn Ihr mir so was Gaukliches vormachet.â
âIch kann ja auch was trĂ€umt haben, das gar keinâ Flatuse ist. Machet aber nur kein Gesicht, es ist nichts Böses, es ist blos dumm. Mir hatâs trĂ€umt, ich sei mit Euch auf dem BernerwĂ€gele gesessen und Euer Rapp war angespannt, und hat eine grossmĂ€chtige Schelle um den Hals gehabt, die hat gelĂ€utet wie die Kirchenglockâ, und der Kapp ist nur so durch die Luft dahingeflogen, seine MĂ€hne ist hoch aufgestanden und man hat kein Rad gehört und wir sind doch immer fort und fort. Ich habâ den Rapp halten wollen, er hat mir aber schier die Arme aus dem Leib gerissen und Ihr seid immer ganz ohne Angst neben mir gesessen und so immer fort; plötzlich legt sich der Wagen ganz sanft um und wir sind auf dem Boden gelegen, da ist mein Kamerad kommen und hat mich geweckt.â
âDas ist ein wunderlicher Traum, aber in den nĂ€chsten vier Wochen fahrâ ich nicht mit Euch. Was ich habâ sagen wollen, Euer Kamerad ist ein wunderlicher Heiliger, mein Vater sagt, er sei stolz und hochmĂŒthig, ich meinâ eher, er sei zimpfer und ungeschickt.â
âIhr habt ihm doch seine Störung verziehen?â
âJa. Seid Ihr auch schon auf gewesen?â
âNicht ganz. Mit meinem Kameraden habt Ihr Recht, er ist nicht stolz, im Gegentheil scheuch und furchtsam.â
âJa, das habâ ich auch denkt, und grad weil er scheuch und furchtsam ist, da geht er so auf die Leutâ ânein und thut wie wenn er sie zu Boden schwĂ€tzen wolltâ. Wie ich vorlĂ€ngst bei der Vroni auf der HohlmĂŒhle gewesen bin, Ihr wisset ja, sie ist mit meinem Stephan versprochen, sie heirathen bis zum Herbst und er ĂŒbernimmt die MĂŒhle; Ihr seid doch auch noch da zur Hochzeit?â
âKann sein, aber Ihr habt mir was erzĂ€hlen wollen?â
âJa, das ist Recht, dass Ihr Einen beim Wort behaltet, ich schwĂ€tzâ sonst in den Tag ânein. Nun wie ich drunten in der HohlmĂŒhle bin, da wirdâs Nacht und da haben sie mir das Geleit geben wollen, ich habâs aber nicht zugeben und es wĂ€râ mir doch recht gewesen. Ich bin halt jetzt allein fort, im Wald da ist mirâs aber katzhimmelmĂ€uslesangst worden, und weil ich mich so gefĂŒrchtât habâ, da habâ ich allfort pfiffen, wie wenn ich mir aus der ganzen Welt nichts machen thĂ€t. Ja, wie komm ich denn aber jetzt da drauf, dass ich Euch das erzĂ€hlâ?â schloss Lorle, die Lippen zusammenpressend und die Augen nachdenklich einziehend.
âWir haben von meinem Kameraden gesprochen undâ â
âJa, Ihr bringet mich wieder drauf; der pfeift auch so lustig, weil er Angst hat, nicht wahr?â
,,Vollkommen getroffen. Ihr mĂŒsst nun aber recht freundlich gegen ihn sein, er ist ein herzguter Mensch, derâs verdient, und es wird ihn ganz glĂŒcklich machen.â
,,Was ich thun kann, das soll geschehen. Ist er noch ledig?â
,,Er ist noch zu haben, wenn er Euch gefĂ€llt.â
âWenn Ihr noch einmal so was saget,â unterbrach Lorle, das BĂŒgeleisen aufhebend, âso brennâ ich Euch da den Bart ab. Ja, dass ichâs nicht vergessâ, lasset Euch Euern Bart nicht abschwĂ€tzen, er steht Euch ganz gut.â
,,Wenn er Euch gefĂ€llt, wird er sich um die ganze Welt nichts scheeren.â
,,Was gefĂ€llt? Was ist da von gefallen die Redâ?â ertönte eine krĂ€ftige Weiberstimme, es war die der BĂ€rbel.
,,Das Lorle ist in meinen Kameraden verschossen,â sagte Reinhard.
,,Glaubâ ihm nichts, er ist ein Spottvogel,â rief das MĂ€dchen und BĂ€rbel entgegnete:
,,Herr Reinhard, ganget ânein und trinket Guern Kaffee; Ich gâwĂ€rm ihn Euch nimmer.â
,,Geht Euer Goller da in die Kirchâ?â wendete sich Reinhard an Lorle und erhielt die Antwort:
âNein, das gehört der BĂ€rbel, die geht, ich bleibâ daheim; Ihr geht doch auch?â
,,Ja,â schloss Reinhard und trat in die Stube. Er hatte eigentlich nicht die Absicht gehabt, in die Kirche zu gehen, aber er musste und wollte jetzt; er musste, weil erâs versprochen, und wollte, weil Lorle allein zu Hause blieb. Und wie wir unsern Handlungen gern einen allgemeinen Charakter gehen, so redete er sich auch ein, er gewinne durch die Theilnahme an dem Kirchengange aufâs Neue die Grundlage zur Gemeinsamkeit des Dorflebens und ein Recht darauf.
WĂ€hrend Reinhard in der Stube dies ĂŒberdachte, sagte Lorle draussen auf der Laube: ,,Denk nur, BĂ€rbel, er hat heut Nacht von mir trĂ€umt.â
,,Wer denn?â
âNu, der Herr Reinhard.â Lorle verfehlte nie, auch wenn sie von dem Abwesenden sprach, das Wort ,,Herrâ zu seinem Namen zu setzen.
âLass dir von dem Fuchsbart nichts aufbinden,â entgegnete BĂ€rbel.
âUnd der Bart ist gar nicht fuchsig,â sagte Lorle voll Zorn, âer ist ganz schön kĂ€stenbraun und der Herr Reinhard ist noch grad so herzig wie er gewesen ist, und du hast doch frĂŒher, wo er nicht dagewesen ist, immer so gut von ihm geredât und du hast Unrecht, dass du jetzund so ĂŒber ihn losziehst. Wenn er auch den Spass mit dem Ausschellen gemacht hat, er ist doch nicht stolz, er redât so gemein und so getreu.â â
âIch kann nichts sagen als: nimm dich vor ihm in Acht, und du bist kein Kind mehr.â
,,Ja das meinâ ich auch, ich weiss doch auch wie Einer ist, ich . . .â
,,Gib mir mein Goller, du zerdrĂŒckstâs ja wieder,â sagte BĂ€rbel und ging davon.
Reinhard wandelte sonntĂ€glich gekleidet mit Stephan und Martin nach der Kirche. Alles nickte ihm freundlich zu, Manche lachten noch ĂŒber die seltsame Bartzier, aber der TrĂ€ger derselben war ihnen doch heimisch; sie fĂŒhlten es dunkel, dass er zu ihnen gehörte, da er nach demselben Heiligthume, zu derselben Geistesnahrung mit ihnen wallfahrtete.
Auf dem Wege fragte Martin: âNun was saget Ihr aber zu unserm Lorle? ...
Inhaltsverzeichnis
- Titel
- Kolophon
- Es kamen zwei fremde Gesellen.
- Das war ein Sonntagsleben.
- Bergaus und bergein.
- Hoch zum Himmel hinan!
- Nur stet.
- Sie ziehen in die weite Welt.
- Zwischen hohen Mauern.
- FĂŒrnehmes Leben, fĂŒrstliches Brod.
- Die FlĂŒgel ausgebreitet!
- Und dann?
- Ăber Die Frau Professorin. Eine SchwarzwĂ€lder Dorfgeschichte
- Anmerkungen
HĂ€ufig gestellte Fragen
Ja, du kannst dein Abo jederzeit ĂŒber den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kĂŒndigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kĂŒndigen kannst
Nein, BĂŒcher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung auĂerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch BĂŒcher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Erfahre, wie du BĂŒcher herunterladen kannst, um sie offline zu lesen
Perlego bietet zwei AboplÀne an: Elementar und Erweitert
- Elementar ist ideal fĂŒr Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschĂ€ftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit ĂŒber 800.000 vertrauenswĂŒrdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. EnthĂ€lt unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme fĂŒr die Funktion âVorlesenâ.
- Pro: Perfekt fĂŒr fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollstĂ€ndigen, uneingeschrĂ€nkten Zugang benötigen. Schalte ĂŒber 1,4 Millionen BĂŒcher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Wir sind ein Online-Lehrbuch-Abo, bei dem du fĂŒr weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhĂ€ltst. Mit ĂŒber 1 Million BĂŒchern zu ĂŒber 990 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Erfahre mehr ĂŒber unsere Mission
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nĂ€chsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Erfahre mehr ĂŒber die Funktion âVorlesenâ
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-GerĂ€ten nutzen, damit du jederzeit und ĂŒberall lesen kannst â sogar offline. Perfekt fĂŒr den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist.
Bitte beachte, dass wir GerĂ€te, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch Ă€ltere Versionen ausgefĂŒhrt werden, nicht unterstĂŒtzen können. Mehr ĂŒber die Verwendung der App erfahren
Bitte beachte, dass wir GerĂ€te, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch Ă€ltere Versionen ausgefĂŒhrt werden, nicht unterstĂŒtzen können. Mehr ĂŒber die Verwendung der App erfahren
Ja, du hast Zugang zu Die Frau Professorin. Eine SchwarzwĂ€lder Dorfgeschichte von Berthold Auerbach im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten BĂŒchern aus Literatur & Altertumswissenschaften. Aus unserem Katalog stehen dir ĂŒber 1 Million BĂŒcher zur VerfĂŒgung.