Vor Sonnenuntergang
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Vor Sonnenuntergang

  1. 105 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Vor Sonnenuntergang

Über dieses Buch

Ergreifendes Familiendrama von Gerhart Hauptmann: Der Geheimrat und Witwer Matthias Clausen trifft kurz nach seinem 70. Geburtstag die junge Inken Peters und schon bald entsteht eine liebevolle Beziehung zwischen den beiden. Doch Clausens Familie versucht alles, um Inken und Matthias zu entzweien. Wird die Liebe der beiden bestehen bleiben oder an den Manipulationsversuchen der Familie zerbrechen?-

Häufig gestellte Fragen

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Information

FÜNFTER AKT

In der Wohnung des Gärtners Laurids Ebisch und seiner Schwester. Niedriges Zimmer mit wurmzerfressener, dunkler Balkendecke. Vorn rechts das übliche Wachsleinwandsofa mit Photographien in Rähmchen, Familienporträts, darüber an der Wand. Vor dem Sofa Tisch mit einfacher Decke darauf. Eine brennende Hängelampe verbreitet ein mäßiges Licht darüber. Das Zimmer ist mit Möbelstücken im Stile der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts ausstaffiert. Ein alter Glasschrank mit allerlei Andenken, Brunnengläsern, Zuckerschalen und so weiter, ist vorhanden. — Die Wand ist mit einigen Öldrucken geschmückt und zwei runden Gipsplaketten nach Thorwaldsen, wie man sie vom Hausierer kauft. Eine Tür links führt ins kleine Entree, eine Tür rechts in ein Schlafzimmer. Zwei kleine Fenster mit allerlei Topfgewächsen durchbrechen die Hinterwand. Auf der Diele sogenannte Fleckeldecken. Da und dort angebracht, mehrere ausgestopfte Vögel, ein Kuckuck, ein Grünspecht und ein Eisvogel.
Frau Peters und Gärtner Ebisch sitzen am Tisch, sie mit einer Häkelarbeit, er mit Lesen beschäftigt. Draußen herrscht tiefe Nacht. Es stürmt. Es schlägt eben elf auf der Kuckucksuhr.
FRAU PETERS. Schon elf. Es ist Zeit schlafengehen, Laurids!
EBISCH. Wenn nur dat Wedder mir nich weeder zu viel Schaden makt. Man schiebt es doch immer up den Gärtner.
FRAU PETERS. Wer dient, muß’n breiten Buckel haben. Laß reden, Laurids, mach dir nichts draus!
EBISCH tritt ans Fenster. Hui, dat gibt’n Danz mit de trocknen Blättern. Bums! Haste jehört? Dat waren sicher wieder ’n Dutzend Scheiben, die der Wind vons Glashaus gerissen hat. Man hat Scheiben zerklirren gehört. Und de Rägen, de Rägen! Hörste de Dachtraufe? Da läuft doch weeder der ganze Keller voll. Kaum weggebracht — wie lange wird’s dauern, hebben wir weeder den Schwamm im Haus.
FRAU PETERS. Der Hund heult. Willste den Hund nich reinholen?
EBISCH. Warum denn?! Die Hütte is wasserdicht. — Drüben bei Pastors ist ooch noch Licht. Hei makt woll sine Predigt for morgen.
FRAU PETERS. Ich will morgen mal wieder zur Kirche gehn, Laurids.
EBISCH. Nee, ik kreeg kalte Füße. Hei predigt to lang. — Een Rägen is dat, meterhoch springt et von de Erde.
FRAU PETERS. Ein schlechtes Vergnügen, wer heute kein Dach überm Kopfe hat.
EBISCH. Ein schlechtes Vergnügen, dat kannste woll seggen. — Du hast heute von Inken een Brief ken gehat . . .
FRAU PETERS. Sie sind von der Schweiz zurückgekommen. So weit geht ja alles seinen Gang.
EBISCH. Da makt se doch woll ihr Glück, dat Mädchen.
FRAU PETERS. Ob sie ihr Glück macht, weiß ich nicht. Man muß das alles geruhig abwarten.
EBISCH. Nu von de Verschreibung seggst de doch.
FRAU PETERS. Wenigstens Doktor Wuttke sagt, daß er ihr allerlei in der Schweiz und in bar für den Fall seines Ablebens fest verschrieben hat.
EBISCH. Dat möchte wahr sind, dat woll ik er wünschen. Und damit gut’ Nacht!
FRAU PETERS. Gut’ Nacht! Er wendet sich zur Schlafzimmertür. Hör mal, Laurids, der Hund heult wieder.
EBISCH. De forcht sich, weil et so lärmt in de Glashäuser.
FRAU PETERS. Nee, Laurids, mir scheint, da will jemand rein.
EBISCH. Dat Gatter is offen — mag hei doch rinkommen.
Möglich, dat et weeder, wie neulich, de Postbote is.
FRAU PETERS. Laurids, der Hund is ja außer sich!
EBISCH. I wat! is’m vielleicht de Katz zu nahe gekommen.
Lat em bellen! — Also gut’ Nacht!
FRAU PETERS. Möchtest du nu gern nach Arth in der Schweiz übersiedeln, wenn der Geheimrat dir noch mal den Antrag macht?
EBISCH. Dat tut nicli gut, wenn de Nichte reitet und de Onkel im Stall de Pferde striegeln muß . . .
FRAU PETERS. Da is jemand, Laurids, du mußt mal nachsehen. Der rast ja, der Hund. Ich leg’ mich nicht hin, bevor ich nicht weiß, daß draußen alles in Ordnung ist.
EBISCH. Na denn giv mi man min Ölzeug und min ollen Südwester!
FRAU PETERS. Und, Laurids, nimm den Revolver mit! Das is so ’ne richtige Nacht für Einbrecher.
EBISCH. Solange se Licht sehn, kommen de Einbrecher nich. Ebisch hat seinen Ölrock angezogen und will eben den Südwester aufsetzen, als es wild in die Blechschelle reißt, die im Vorflur hängt.
FRAU PETERS ist vor Schreck emporgefahren, leise. Siehste, Laurids, ich habʼ es gewußt.
EBISCH öffnet die Tür zum Vorflur. Gleich darauf wird abermals und noch wilder in die Klingel gerissen. He ho! Reißen Se man nich de Klingel runter! So lange wem Se doch woll Zeit haben, als eener braucht, der upmachen muß!
Es wird zum drittenmal in die Klingel gerissen.
FRAU PETERS. Laurids, nimm den Revolver mit!
EBISCH. Dat verbitt’ ik mir, solchen Lärm zu maken. Taubstumme Leute wohnen hier nich! Er verschwindet im Vorflur, und man hört seine Stimme. Wer is hier? Wer will rin? Nennen Sie Ihren Namen!
FRAU PETERS ist ihm bis in den Türrahmen nachgegangen. Laß niemand rein, eh du weißt, wer’s ist! Es sind schlimme Sachen vorgekommen. — Guk mal durchs kleine Seitenfenster!
EBISCH wird nach einigen Sekunden Stille sichtbar. Anna, ’s is’n ganz durchnäßter Mensch ohne Hut, aber sonst nich schlecht angezogen.
FRAU PETERS. Vor der Türe stehenbleiben kann er doch nicht. Wolln mal sehn, was er will, mal’n Spalt bißchen aufmachen. Stell du dich mit dem Revolver hinter mich! Sie verschwinden beide. Der Schlüssel dreht sich im Schloß. Man hört eine Türklinke.
FRAU PETERS, unsichtbar. Was bringen Sie denn, wer sind Sie denn?
FREMDE MÄNNERSTIMME. Ich denke, Frau Peters, Sie kennen mich.
FRAU PETERS. Sie sind mir ganz fremd, wie soll ich Sie kennen?
STIMME. Ich selbst bin mir fremd — und doch kenne ich mich . . .
FRAU PETERS, unsichtbar. O Gott, wo hatte ich meine Augen? Können Sie es denn wirklich sein, oder täusche ich mich?
STIMME. Sie täuschen sich nicht: ich bin’s, Frau Peters.
FRAU PETERS. Bei diesem Wetter?! Um’s Himmels willen, nur so schnell wie möglich ins Trockne herein!
Man hört jemand hereinkommen und sich die Füße vertreten.
STIMME. Es schüttet von Himmels Throne, Frau Peters.
FRAU PETERS. Näher, näher — legen Sie ab! Leg neues Holz in den Ofen, Laurids!
Ein Mann, begleitet von Ebisch und Frau Peters, tritt ein. Er trägt einen Sommerpaletot, ist aber ohne Hut. Die Kleidung ist beschmutzt und durchnäßt. Anscheinend ist er auf der Landstraße mehrmals ausgeglitten und hingefallen. Erst nach und nach erkennt man in ihm den Geheimrat Clausen.
GEHEIMRAT CLAUSEN, sehr aufgeräumt. Sie wundern sich höchstwahrscheinlich, Frau Peters, aber es kam nun einmal so über mich. Ich glaube, heut jährt sich der Tag, an dem ich zum ersten Male an Ihre Tür pochte. Dieser Tag war entscheidend für mich — da half nun einmal kein Widerstand: ich mußte hierher, ich mußte ihn feiern.
FRAU PETERS. Das ehrt uns gewiß, Herr Geheimrat. Haben Sie wieder, wie dazumal, eine Panne gehabt? Sie sind doch gewiß nicht zu Fuß hier heraus gewandert?
GEHEIMRAT CLAUSEN. Zu Fuß, anders tut es ein Jüngling nicht. — Haben Sie etwas zu trinken, Herr Ebisch?
FRAU PETERS. Herr Geheimrat, ich glaube, Sie müssen sich umziehen. Haben Sie etwa Unglück gehabt? Ist Ihr Wagen etwa überfallen worden?
GEHEIMRAT CLAUSEN lacht herzlich belustigt. Nein, ich bin nicht überfällen worden. Auch eine Panne hatte ich nicht. Ich bin sozusagen leichtbeschwingten Schrittes zu Fuß herausgestampft: es zog mich unwiderstehlich hierher — ich konnte nun einmal nicht anders, Frau Peters . . . Und nun wollen wir einen behaglichen Punsch brauen!
EBISCH. Dat soll woll niemand bestreiten, daß dem Herrn Geheimratʼn Schul ß wat Warmes in dieser Verfassung gut täte.
GEHEIMRAT CLAUSEN. Was wollen Sie damit sagen: Verfassung?
EBISCH. Da wollt ik weiter gar nix seggen, als dat de Herr Geheimrat doch durchnäßt bis up de Knochen is.
GEHEIMRAT CLAUSEN stöbert ungeniert in einem Regal herum.
Hier standen doch immer Ihre Likörflaschen . . .
FRAU PETERS. Nicht doch, ich hole, was nötig ist. Gott sei Dank ist das Feuer noch nicht aus, ich bringe heiß Wasser in zwei Minuten.
GEHEIMRAT CLAUSEN. Lassen Sie doch das Inken besorgen! —
Wo ist eigentlich Inken, sagen Sie mal?
FRAU PETERS. Inken? Sie fragen mich, wo sie ist?
GEHEIMRAT CLAUSEN. Um ihretwillen bin ich ja schließlich hergekommen.
FRAU PETERS, flüsternd zu Ebisch. Lauf rüber zum Pastor, er hat noch Licht! Der Pastor muß kommen, im Augenblick. EBISCH. Ik kann dich doch mit dem Mann nich alleen laten.
FRAU PETERS. Dann hol’ ich den Pastor, bleib du hier.
EBISCH. Mir gruselt dat ooch mit em alleene.
GEHEIMRAT CLAUSEN. So?! Inken ist schon zu Bette gegangen?
FRAU PETERS. Inken ist doch schon lange nicht hier — Sie müssen doch wissen, daß sie längst zu Ihnen übergesiedelt ist.
GEHEIMRAT CLAUSEN. Übergesiedelt? Er denkt scharf nach. Das hatt’ ich vergessen . . . Nein, ich bin nicht überfallen worden. Ich habe auch nicht, wie damals, als ich Ihnen zuerst ins Haus fiel, eine Panne gehabt. — Oder bin ich doch überfallen worden? — Richtig, damals hab’ ich eine Panne gehabt, und da kam ich herein, um bei Ihnen zu telephonieren. Aber Ihre Klingel, Frau Peters, würde ich unter tausend herauskennen — darf ich die Schelle noch mal anziehen? Er geht hinaus und zieht die Schelle, kommt sogleich wieder. Wollen Sie glauben, daß ich mich den ganzen Weg heraus diebisch auf das Scheppern gefreut habe? — Und Inken machte die Tür auf . . .
FRAU PETERS, heftig flüsternd zu Ebisch. Lauf, Laurids, lauf, der Pastor muß herkommen!
Ebisch schnell ab.
GEHEIMRAT CLAUSEN zeigt Frau Peters ein Messer. Da wir gerade allein, sind, Frau Peters: sehen Sie dieses Messer an! Wenn man mit diesem Messer jemand tötet, blutet es nicht.
FRAU PETERS. Um Gottes willen, was heißt denn das?
GEHEIMRAT CLAUSEN. Man kann auch Tote töten damit — man kann junge Mädchen damit töten, die als alte Frauen gestorben sind . . .
FRAU PETERS, mit ineinander verkrampften Händen. Das soll doch nicht etwa heißen, Herr Geheimrat, daß meiner Inken etwas zugestoßen ist?
GEHEIMRAT CLAUSEN. Nein doch, seien Sie ruhig, ihr nicht.
FRAU PETERS. Aber wem sonst?
GEHEIMRAT CLAUSEN. Nun, einer Verstorbenen . . . Wenn Inken nicht da ist, macht es nichts — wir können einmal meine Sache in Ruhe durchsprechen. Etwas Punschessenz haben Sie doch? Sonst hätte ich gern etwas mitgebracht.
EBISCH kommt zurück, leise. Der Pastor kömmt gleich.
GEHEIMRAT CLAUSEN. Und der Grog? — Ich fühle mich hier geborgen, Herr Ebisch. Sie werden mich wohl nicht vor die Tür setzen. Etwas Zivilcourage ist freilich notwendig — gut anbinden ist mit meinen Verfolgern nichts Aber wenn Sie gefälligst bedenken wollen: Sie erhalten für eine Nacht gesicherter Unterkunft Ihr eigenes volles Gewicht in Gold . . . Morgen ist es dann nicht mehr notwendig —
EBISCH. Wenn Sie’s nicht übelnehmen wollen, Herr Geheimrat, mit oder ohne Geld tät ik lieber nichts Unrechtes.
GEHEIMRAT CLAUSEN. Ich werde die Sache überlegen — wir wollen sehn, was zu machen ist.
Der Pastor erscheint in der Vorflurtür. Er stellt einen Schirm ab. Er ist im Schlafrock. Er beobachtet eine Weile, ohne daß der Geheimrat ihn sieht. Dem Geschwisterpaar, das ihn ansprechen will, winkt er ab.
GEHEIMRAT CLAUSEN. Übrigens habe ich ein Geheimnis entdeckt: wenn man die Welt durch die Beine sieht, haben die Menschen Klauen und Hauer — Sie lächeln, Frau Peters, Sie glauben das nicht . . .
FRAU PETERS. Ich zittre. Darüber zu lächeln, was Sie sagen, daran denk’ ich wahrhaftig nicht.
PASTOR IMMOOS stellt sich mit entschlossenem Schritt vor den Geheimrat. Darf ich Ihnen guten Abend sagen? Herr Geheimrat, kenne...

Inhaltsverzeichnis

  1. Titel
  2. Kolophon
  3. DRAMATIS PERSONAE
  4. ERSTER AKT
  5. ZWEITER AKT
  6. DRITTER AKT
  7. VIERTER AKT
  8. FÜNFTER AKT
  9. Über Vor Sonnenuntergang