
- 112 Seiten
- German
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eBook - ePub
Philosophisch - theologische Gedanken - und mehr
Über dieses Buch
Philosophie und Theologie sind die ältesten Wissenschaften der Menschheit. Die Freiheit des denkenden Menschen, seine kognitiven Fähigkeiten, trennen ihn von allen anderen Lebewesen, so zumindest die Idee. Sich seines Verstandes zu bedienen, ist eine enorme Aufgabe, die bei weitem nicht alle Menschen in Anspruch nehmen. Beim Lesen der philosophisch - theologischen Gedanken soll das Denken angeregt werden, das eigene Handeln reflektiert und eine zukünftige Neuausrichtung angeregt und ermöglicht werden.
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Information
Erster Akt
Eine Insel in der Nordsee, Mittelalter. Zu sehen ist ein Marktplatz, geschäftiges Treiben. Menschen verschiedener Kulturen treffen sich, handeln, kaufen. Hoher Lärmpegel. Nebengeräusch, aber klar vernehmbar, die Kirchenglocken.
Szene 1
Bürger 1: Guck mal, der Mohr da vorne, goldbehangen.
Bürger 2: Der Syrer ebenso, traue diesen Menschen nicht.
Bürger 1: beugt sich rüber Bringen aber Geld. lacht
Bürger 1 tippt Bürger 2 an und zeigt auf jemanden
Schau da, der Pfarrer.
Bürger 2: Wollen uns einen Spaß mit ihm machen. Hey, Pfarrer, kommen Sie doch mal her zu uns.
Pfarrer: Guten Tag, die Herren. Ich habe Sie beide seit langem nicht mehr in der Heiligen Messe gesehen.
Bürger 1: Wissen Sie, Pfarrer, wenn Speis und Trank stimmen, kommen wir gerne wieder vorbei.
Bürger 2: Richtig, das bisschen Hostie macht niemanden satt.
Pfarrer: streng Passen Sie auf, meine Herren. Ein Besuch in der Messe stünde ihnen gut zu Gesicht. Früher war das doch auch kein Problem.
Bürger 1: Früher.
Bürger 2: Früher waren wir arm, nun brauchen wir Gott nicht mehr.
Pfarrer: aufbrausend Wehrt dem menschlichen Größenwahn! Wer an Gott glaubt, der hat die Nächstenliebe im Herzen.
Bürger 1: Lassen Sie es gut sein, Pfarrer.
Bürger 2: Richtig, sparen Sie sich die Mühe.
Bürger 3 und Bürger 4 kommen hinzu
Bürger 3: Hey, Männer. Kommt ihr mit ins Wirtshaus?
Bürger 4: Ja, lassen wir es uns gut gehen.
Bürger 1: Also, Pfarrer. Sie haben es gehört. Wollen Sie mit?
Pfarrer: Danke, ich verzichte.
Bürger 2: Nun gut, dann auf!
Sie gehen ab.
Pfarrer: (bei sich) Hoffentlich wird sich dieses gotteslästerliche Verhalten nicht irgendwann einmal rächen.
Szene 2
Im Inneren eines Wirtshauses. Völlerei überall, fettiges Essen wird animalisch verzerrt, eindeutig betrunkene Leute geraten in Konflikte oder kippen um, insgesamt alles sehr laut und wild. Am Tisch die 4 Bürger aus Szene 1, Bierkrüge stehen vor ihnen.
Bürger 1: Auf uns, unsere Insel, unseren Reichtum.
Bürger 2: Der Torf brachte uns den Wohlstand, ein Wink des Schicksals!
Bürger 3: Fast göttlich.
Bürger 4: Pah, Gott? Ein Notnagel für die armen Schlucker.
Bürger 1: nickt Recht so.
Bürger 2: Warst wohl zu viel mit dem Pfaffen zu Gange, wie?
Bürger 3: Nein, ihr seid völlig im Recht.
Gott ist eine kindische Vorstellung, ein Hirngespinst.
Bürger 4: So sieht es aus, Prost! sie schlagen die Krüge krachend aneinander
Bürger 1: Auf unser Wohl, noch in 1000 Jahren man sich unseres Reichtums erinnern, ihn ehren.
Bürger 2: Wird die Welt bei uns zu Gast sein.
Bürger 3: Nichts kann uns dies mehr nehmen.
Bürger 4: Auf unsere Insel, die Insel Rangwart! sie schlagen erneut die Krüge aneinander
Szene 3
Im Wirtshaus. Der Pfarrer kommt hinein, will etwas mit dem Wirt besprechen. Er ignoriert die Geschehnisse um ihn herum, viele bemerken ihn aufgrund ihres starken Alkoholpegels ohnehin nicht.
Pfarrer: kommt herein und grüßt sporadisch links und rechts Tag, Herr Wirt.
Wirt: Grüße Sie, Herr Pfarrer. Was kann ich für Sie tun?
Pfarrer: seufzt Wissen Sie, am liebsten tränk‘ ich all‘ ihre Vorräte leer.
Wirt: lacht Das käme Sie aber teuer zu stehen. Aber wissen Sie was, einen
Schnaps bekommen Sie gratis, sind ja ganz in Ordnung.
Pfarrer: Ich danke ihnen. Trinken Sie mit?
Wirt: Wegen meiner. Schenkt sich ein, prostet dem Pfarrer zu. Beide stürzen das Getränk.
Pfarrer: Das war gut, danke.
Wirt: Passen Sie auf, Pfarrer. Ich kann Sie ganz gut leiden. Bleiben Sie standhaft, irgendwann kehren die Insulaner in den Schoß ihrer Kirche zurück.
Pfarrer: Hoffen wir, dass es dann nicht zu spät ist.
Wirt: Wir werden sehen.
Szene 4
Am anderen Ende der Wirtschaft beobachten die 4 Bürger das Gespräch zwischen Pfarrer und Wirt. Bürger 3 wankt bereits massiv, im Lokal fällt ein anderer Gast betrunken vom Stuhl.
Bürger 1: brüllt Wirt, noch 4 Bier und 4 Schnäpse. Der Wirt nickt und signalisiert, dass er es verstanden hat.
Bürger 3: Aber zackig! Stößt auf
Bürger 2: Was hat der Pfaffe wohl mit dem Wirt zu schaffen?
Bürger 4: Wird wohl um belangloses Zeugs gehen wie sein Seelenheil.
Bürger 2: Möglich.
Bürger 3: brüllt Bier her, Bier her, oder ich fall um!
Bürger 1: Wir sollten den ehrwürdigen Pfarrer einmal so richtig aufs Korn nehmen, was meint ihr?
Bürger 2: Jawoll.
Bürger 3: schwankend, leise, aber bestimmt Ja.
Bürger 4: Selbstredend.
Bürger 1: Dann hört mir zu, Männer. Sie stecken die Köpfe zusammen
So passt denn auf. Ihr wisst doch, dass der alte Wirt ein Schwein hat, nicht wahr? Alle nicken
Nun, mit dem wollen wir unseren Schabernack treiben und den Pfaffen damit hinters Licht führen. Wir geben dem Borstenvieh einiges an Bier und legen es hernach in das hiesige Bett. Währenddessen holen du blickt Bürger 3 an und du Blick auf Bürger 4 den Pfarrer und bittet ihn, dass er einem Sterbenden das Sakrament der letzten Ölung geben möge. Sollte er Einwände haben, so appelliert an seine geistliche Pflicht.
Bürger 2: schelmisch und schenkelklopfend Das wird ein Fest!
Bürger 3: lacht
Bürger 4: Da wird er blöde aus der Wäsche schauen.
Bürger 1: Ideal wäre es, gäbe er dem Schwein wirklich die Hostie. Aber abwarten.
Bürger 2: Wann wollen wir den Spaß veranstalten?
Bürger 4: reibt sich die Hände Kann es kaum erwarten.
Bürger 1: Heute Nacht wollen wir es tun und dem Pfarrer eine Erinnerung bereiten, die ihm auf ewig bleiben wird.
Sie heben die Krüge
Alle: So sei es!
Szene 5
Der Pfarrer verlässt die Wirtschaft.
Einige Augenblicke später gehen Bürger 1,2,3,4 zum Wirt, 3 und 4 halten sich im Hintergrund, Bürger 1 ergreift das Wort.
Bürger 1: He, Wirt!
Wirt: Was gibt es?
Bürger 2: Wir planen einen Schabernack mit dem Pfarrer zu veranstalten und benötigen dei...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Klick
- Dystopie
- Freitagnachmittag
- Alles wie immer
- Die Bestie Mensch
- Immer da
- Herr, erbarme dich
- Evolution
- Schulpolitik
- Krieg
- Wann hört es auf?
- Gott
- Digitalisierung
- Die Antwort des Pfarrers
- Familie
- Denk nach
- Ein schönes Leben
- Am Ende ist auch das Geld am Ende
- Was willst du, was soll bleiben?
- Sonnenaufgang am Meer
- Gekränkte Eitelkeit
- Feldpost
- Der Grund Christ zu sein
- Gedankenexperiment
- Kinderlachen
- Die Befreiung des Menschen
- Der Wunsch nach Revolution
- Nationalismus
- Politiktreibende
- Der Mensch
- Gespräch unter Freunden
- Der Sinn des Lebens
- Glück
- Geile Party
- Träume
- Smartphone
- Was wirklich bleibt
- Tiere und Menschen
- Kinder
- Reichtum ist nichts
- Werbung
- Menschsein
- Sehnsucht
- Politisch korrekt
- Könnte ich dich nur noch einmal sehen
- Realität
- Wo ist der Mensch?
- Menschlichkeit
- Wandern
- Szeneviertel
- Gottes Liebe ist nichts für mich
- Das Leben
- Erziehung
- Gerechtigkeit ist Ansichtssache?
- Die Folgen des Geldes
- Die 2 Seiten eines Suizids
- Echter Krieg
- Smartphone am Steuer
- Zeitlose Menschheit
- Treue
- Schönes Leben
- Menschlich
- Turmbau zu Babel
- Nachgedacht
- Die 4 Stufen des Menschseins
- Kairos und Chronos
- Aufgegeben
- Es ist Zeit
- Zum Nachdenken
- Die andere Seite
- Gloria in excelsis Deo
- Erster Akt
- Zweiter Akt
- Dritter Akt
- Nachwort
- Impressum