Philosophisch - theologische Gedanken - und mehr
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Philosophisch - theologische Gedanken - und mehr

  1. 112 Seiten
  2. German
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Philosophisch - theologische Gedanken - und mehr

Über dieses Buch

Philosophie und Theologie sind die ältesten Wissenschaften der Menschheit. Die Freiheit des denkenden Menschen, seine kognitiven Fähigkeiten, trennen ihn von allen anderen Lebewesen, so zumindest die Idee. Sich seines Verstandes zu bedienen, ist eine enorme Aufgabe, die bei weitem nicht alle Menschen in Anspruch nehmen. Beim Lesen der philosophisch - theologischen Gedanken soll das Denken angeregt werden, das eigene Handeln reflektiert und eine zukünftige Neuausrichtung angeregt und ermöglicht werden.

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Information

Jahr
2021
ISBN drucken
9783755700630
eBook-ISBN:
9783755743323

Erster Akt

Eine Insel in der Nordsee, Mittelalter. Zu sehen ist ein Marktplatz, geschäftiges Treiben. Menschen verschiedener Kulturen treffen sich, handeln, kaufen. Hoher Lärmpegel. Nebengeräusch, aber klar vernehmbar, die Kirchenglocken.

Szene 1

Bürger 1: Guck mal, der Mohr da vorne, goldbehangen.
Bürger 2: Der Syrer ebenso, traue diesen Menschen nicht.
Bürger 1: beugt sich rüber Bringen aber Geld. lacht
Bürger 1 tippt Bürger 2 an und zeigt auf jemanden
Schau da, der Pfarrer.
Bürger 2: Wollen uns einen Spaß mit ihm machen. Hey, Pfarrer, kommen Sie doch mal her zu uns.
Pfarrer: Guten Tag, die Herren. Ich habe Sie beide seit langem nicht mehr in der Heiligen Messe gesehen.
Bürger 1: Wissen Sie, Pfarrer, wenn Speis und Trank stimmen, kommen wir gerne wieder vorbei.
Bürger 2: Richtig, das bisschen Hostie macht niemanden satt.
Pfarrer: streng Passen Sie auf, meine Herren. Ein Besuch in der Messe stünde ihnen gut zu Gesicht. Früher war das doch auch kein Problem.
Bürger 1: Früher.
Bürger 2: Früher waren wir arm, nun brauchen wir Gott nicht mehr.
Pfarrer: aufbrausend Wehrt dem menschlichen Größenwahn! Wer an Gott glaubt, der hat die Nächstenliebe im Herzen.
Bürger 1: Lassen Sie es gut sein, Pfarrer.
Bürger 2: Richtig, sparen Sie sich die Mühe.
Bürger 3 und Bürger 4 kommen hinzu
Bürger 3: Hey, Männer. Kommt ihr mit ins Wirtshaus?
Bürger 4: Ja, lassen wir es uns gut gehen.
Bürger 1: Also, Pfarrer. Sie haben es gehört. Wollen Sie mit?
Pfarrer: Danke, ich verzichte.
Bürger 2: Nun gut, dann auf!
Sie gehen ab.
Pfarrer: (bei sich) Hoffentlich wird sich dieses gotteslästerliche Verhalten nicht irgendwann einmal rächen.

Szene 2

Im Inneren eines Wirtshauses. Völlerei überall, fettiges Essen wird animalisch verzerrt, eindeutig betrunkene Leute geraten in Konflikte oder kippen um, insgesamt alles sehr laut und wild. Am Tisch die 4 Bürger aus Szene 1, Bierkrüge stehen vor ihnen.
Bürger 1: Auf uns, unsere Insel, unseren Reichtum.
Bürger 2: Der Torf brachte uns den Wohlstand, ein Wink des Schicksals!
Bürger 3: Fast göttlich.
Bürger 4: Pah, Gott? Ein Notnagel für die armen Schlucker.
Bürger 1: nickt Recht so.
Bürger 2: Warst wohl zu viel mit dem Pfaffen zu Gange, wie?
Bürger 3: Nein, ihr seid völlig im Recht.
Gott ist eine kindische Vorstellung, ein Hirngespinst.
Bürger 4: So sieht es aus, Prost! sie schlagen die Krüge krachend aneinander
Bürger 1: Auf unser Wohl, noch in 1000 Jahren man sich unseres Reichtums erinnern, ihn ehren.
Bürger 2: Wird die Welt bei uns zu Gast sein.
Bürger 3: Nichts kann uns dies mehr nehmen.
Bürger 4: Auf unsere Insel, die Insel Rangwart! sie schlagen erneut die Krüge aneinander

Szene 3

Im Wirtshaus. Der Pfarrer kommt hinein, will etwas mit dem Wirt besprechen. Er ignoriert die Geschehnisse um ihn herum, viele bemerken ihn aufgrund ihres starken Alkoholpegels ohnehin nicht.
Pfarrer: kommt herein und grüßt sporadisch links und rechts Tag, Herr Wirt.
Wirt: Grüße Sie, Herr Pfarrer. Was kann ich für Sie tun?
Pfarrer: seufzt Wissen Sie, am liebsten tränk‘ ich all‘ ihre Vorräte leer.
Wirt: lacht Das käme Sie aber teuer zu stehen. Aber wissen Sie was, einen
Schnaps bekommen Sie gratis, sind ja ganz in Ordnung.
Pfarrer: Ich danke ihnen. Trinken Sie mit?
Wirt: Wegen meiner. Schenkt sich ein, prostet dem Pfarrer zu. Beide stürzen das Getränk.
Pfarrer: Das war gut, danke.
Wirt: Passen Sie auf, Pfarrer. Ich kann Sie ganz gut leiden. Bleiben Sie standhaft, irgendwann kehren die Insulaner in den Schoß ihrer Kirche zurück.
Pfarrer: Hoffen wir, dass es dann nicht zu spät ist.
Wirt: Wir werden sehen.

Szene 4

Am anderen Ende der Wirtschaft beobachten die 4 Bürger das Gespräch zwischen Pfarrer und Wirt. Bürger 3 wankt bereits massiv, im Lokal fällt ein anderer Gast betrunken vom Stuhl.
Bürger 1: brüllt Wirt, noch 4 Bier und 4 Schnäpse. Der Wirt nickt und signalisiert, dass er es verstanden hat.
Bürger 3: Aber zackig! Stößt auf
Bürger 2: Was hat der Pfaffe wohl mit dem Wirt zu schaffen?
Bürger 4: Wird wohl um belangloses Zeugs gehen wie sein Seelenheil.
Bürger 2: Möglich.
Bürger 3: brüllt Bier her, Bier her, oder ich fall um!
Bürger 1: Wir sollten den ehrwürdigen Pfarrer einmal so richtig aufs Korn nehmen, was meint ihr?
Bürger 2: Jawoll.
Bürger 3: schwankend, leise, aber bestimmt Ja.
Bürger 4: Selbstredend.
Bürger 1: Dann hört mir zu, Männer. Sie stecken die Köpfe zusammen
So passt denn auf. Ihr wisst doch, dass der alte Wirt ein Schwein hat, nicht wahr? Alle nicken
Nun, mit dem wollen wir unseren Schabernack treiben und den Pfaffen damit hinters Licht führen. Wir geben dem Borstenvieh einiges an Bier und legen es hernach in das hiesige Bett. Währenddessen holen du blickt Bürger 3 an und du Blick auf Bürger 4 den Pfarrer und bittet ihn, dass er einem Sterbenden das Sakrament der letzten Ölung geben möge. Sollte er Einwände haben, so appelliert an seine geistliche Pflicht.
Bürger 2: schelmisch und schenkelklopfend Das wird ein Fest!
Bürger 3: lacht
Bürger 4: Da wird er blöde aus der Wäsche schauen.
Bürger 1: Ideal wäre es, gäbe er dem Schwein wirklich die Hostie. Aber abwarten.
Bürger 2: Wann wollen wir den Spaß veranstalten?
Bürger 4: reibt sich die Hände Kann es kaum erwarten.
Bürger 1: Heute Nacht wollen wir es tun und dem Pfarrer eine Erinnerung bereiten, die ihm auf ewig bleiben wird.
Sie heben die Krüge
Alle: So sei es!

Szene 5

Der Pfarrer verlässt die Wirtschaft.
Einige Augenblicke später gehen Bürger 1,2,3,4 zum Wirt, 3 und 4 halten sich im Hintergrund, Bürger 1 ergreift das Wort.
Bürger 1: He, Wirt!
Wirt: Was gibt es?
Bürger 2: Wir planen einen Schabernack mit dem Pfarrer zu veranstalten und benötigen dei...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Vorwort
  3. Klick
  4. Dystopie
  5. Freitagnachmittag
  6. Alles wie immer
  7. Die Bestie Mensch
  8. Immer da
  9. Herr, erbarme dich
  10. Evolution
  11. Schulpolitik
  12. Krieg
  13. Wann hört es auf?
  14. Gott
  15. Digitalisierung
  16. Die Antwort des Pfarrers
  17. Familie
  18. Denk nach
  19. Ein schönes Leben
  20. Am Ende ist auch das Geld am Ende
  21. Was willst du, was soll bleiben?
  22. Sonnenaufgang am Meer
  23. Gekränkte Eitelkeit
  24. Feldpost
  25. Der Grund Christ zu sein
  26. Gedankenexperiment
  27. Kinderlachen
  28. Die Befreiung des Menschen
  29. Der Wunsch nach Revolution
  30. Nationalismus
  31. Politiktreibende
  32. Der Mensch
  33. Gespräch unter Freunden
  34. Der Sinn des Lebens
  35. Glück
  36. Geile Party
  37. Träume
  38. Smartphone
  39. Was wirklich bleibt
  40. Tiere und Menschen
  41. Kinder
  42. Reichtum ist nichts
  43. Werbung
  44. Menschsein
  45. Sehnsucht
  46. Politisch korrekt
  47. Könnte ich dich nur noch einmal sehen
  48. Realität
  49. Wo ist der Mensch?
  50. Menschlichkeit
  51. Wandern
  52. Szeneviertel
  53. Gottes Liebe ist nichts für mich
  54. Das Leben
  55. Erziehung
  56. Gerechtigkeit ist Ansichtssache?
  57. Die Folgen des Geldes
  58. Die 2 Seiten eines Suizids
  59. Echter Krieg
  60. Smartphone am Steuer
  61. Zeitlose Menschheit
  62. Treue
  63. Schönes Leben
  64. Menschlich
  65. Turmbau zu Babel
  66. Nachgedacht
  67. Die 4 Stufen des Menschseins
  68. Kairos und Chronos
  69. Aufgegeben
  70. Es ist Zeit
  71. Zum Nachdenken
  72. Die andere Seite
  73. Gloria in excelsis Deo
  74. Erster Akt
  75. Zweiter Akt
  76. Dritter Akt
  77. Nachwort
  78. Impressum