So nah und doch so fern
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So nah und doch so fern

Mit depressiv erkrankten Menschen leben

  1. 192 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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So nah und doch so fern

Mit depressiv erkrankten Menschen leben

Über dieses Buch

»Ein motivierendes und zur Selbsthilfe anleitendes Werk, welches empathisch auf die belastende Situation von Angehörigen depressiver Patienten und Patientinnen eingeht und viele, vor allem lösungsorientierte Bewältigungsmöglichkeiten anbietet. Darüber hinaus skizziert die Autorin ein umfassendes, auch für Laien verständliches Bild der Diagnose ›Depression‹ und deren Ursache und Wirkfaktoren. Ein Mutmacher und Ratgeber für eine häufig vernachlässigte und therapeutisch wenig fokussierte Zielgruppe.«Aus dem Gutachten der Stiftung GesundheitAngehörige von depressiv erkrankten Menschen stellen andere Fragen als die Patienten selbst: Bin ich vielleicht Schuld an der Depression meines Partners? Muss ich mir deshalb vieles gefallen lassen? Wie kann ich wirklich helfen?Antworten gibt Jeannette Bischkopf in diesem Ratgeber und nimmt dabei konsequent die Perspektive der Angehörigen ein.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Anhang

Übungen für den Alltag

Gute Momente einfangen

Verweilen Sie ganz bewusst bei den guten und angenehmen Momenten, und nehmen Sie wahr, wie sie sich anfühlen.
Versuchen Sie, so viele Sinne wie möglich einzubeziehen:
Was sehen Sie?
Was tun Sie gerade?
Wie bewegen Sie sich?
Wo sind Sie?
Was spüren Sie?
Was hören Sie?
Gibt es einen bestimmten Geruch oder Duft, den Sie wahrnehmen?

Achtsamer Kaffee

Wenn Sie zum Beispiel sonst morgens nur schnell einen Kaffee trinken, um »in Gang« zu kommen, die trüben Gedanken zu vertreiben, den Kreislauf anzukurbeln oder weil es einfach Ihre Gewohnheit ist, dann tun sie es nun bewusst. Riechen Sie am Kaffeepulver, sehen Sie sich seine Farbe genau an und wie grob oder fein es gemahlen ist. Welchen Löffel verwenden Sie, einen speziellen Kaffeelöffel? Schauen Sie genau hin, suchen Sie auch Ihre Tasse bewusst aus. Welche Tasse verwenden Sie? Haben Sie eine Lieblingstasse? Was gefällt Ihnen an ihr so gut? Erinnert diese Tasse Sie an etwas, vielleicht eine Reise, von der Sie sie mitgebracht hatten, oder einem Besuch, der sie Ihnen geschenkt hatte? Verweilen Sie kurz bei der positiven Erinnerung. Rufen Sie sich Ihre Vorliebe ins Gedächtnis und die Freude, sie erfüllen zu können. Hören Sie auf das »Röcheln« des Wassers, wenn der Kaffee durchläuft oder das surrende Geräusch der Maschine, die Sie bedienen. Nehmen Sie den Duft wahr, der aufsteigt. Beobachten Sie, wie sich die Farbe verändert, wenn Sie Milch zum Kaffee in Ihre Tasse gießen, oder das samtene Schwarz, bevor Sie den ersten Schluck tun.
Probieren Sie es aus; es kostet Sie keine Minute länger und doch wird sich dieser Tag anders anfühlen, zumindest in diesem Augenblick. Es wird ein Augenblick sein, den Sie mit allen Sinnen wahrnehmen und in dem der Gedanke an die Depression in Ihrer Familie zurücktritt. Bauen Sie diese Augenblicke immer wieder bewusst ein, nehmen Sie sie sich vor.

Zuversicht stärken

Schauen Sie sich einmal an, wie Sie momentan die Depression Ihres Angehörigen erleben.
Ist es ein Schicksalsschlag für Sie, dem Sie ausgeliefert sind und der auch Ihr Leben entscheidend prägt?
Ist es eine Herausforderung, der Sie sich jeden Tag neu stellen?
Können Sie etwas in Ihrem Leben verändern, das Sie zufriedener macht?
Wie haben Sie Schwierigkeiten in Ihrem Leben bisher gemeistert?
Was hat Ihnen dabei geholfen?
Rufen Sie sich Ihre Erfolge ins Gedächtnis: eine selbst überstandene Krankheit, die Geburt eines Kindes, der Bau eines Hauses, die Renovierung einer Wohnung, der erste Arbeitstag, eine bestandene Prüfung.

Briefpapier

Schreiben Sie auf, was passiert ist, was Sie am meisten daran belastet und wie Sie es schaffen, weiterzumachen.

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Für wen bin ich da?

So nah

Rufen Sie sich den Beginn Ihrer Beziehung in Erinnerung.
Wie haben wir uns kennengelernt?
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Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Informationen, die verstehen helfen
  6. Weniger Sorgen, mehr Sicherheit
  7. Gefordert, nicht überfordert sein
  8. Weniger einsam sein
  9. Vorurteile hinterfragen
  10. Trauern
  11. Akzeptieren, was ist
  12. Grenzen setzen
  13. Auf sich achten
  14. Bei Bedarf Hilfe holen
  15. Anhang