Das Mindset: Wie denken erfolgreiche Unternehmer?
Wer mehr erreichen will, muss Verantwortung übernehmen – zuallererst für sich selbst und sein Denken.
Ich hatte eine Fünf in Englisch. Ein paar Jahre später absolvierte ich als Klassenbester ein MBA-Studium in den USA. Ich erzähle das nicht, um mit akademischen Meriten anzugeben – ich erzähle Ihnen das, um einen Punkt zu unterstreichen, der mir sehr wichtig ist: Die Vergangenheit ist irrelevant. Entscheidend ist immer nur, was Sie im Hier und Jetzt tun und wie viel Energie Sie einsetzen. Sie können sich in diesem Moment entscheiden, Ihrem Unternehmen eine neue Richtung zu geben. Wenn Sie diesen Weg mit unternehmerischem Sachverstand, Selbstvertrauen und Hartnäckigkeit verfolgen, werden Sie Erfolg haben. Die meisten Menschen scheitern nicht, weil sie ein falsches Ziel verfolgen. Sie scheitern schlichtweg, weil sie zu früh aufgeben. Denken Sie an Elon Musk: Wie viele Raketen sind explodiert, bevor sein SpaceX-Projekt Fahrt aufnahm? Die größten Erfolgshindernisse sind in unserem Kopf. Selbstzweifel, Bequemlichkeit, ungeprüfte Glaubenssätze oder auch der Unwille, Neues zu versuchen, gehören dazu. Genau deshalb beginnt Ihr unternehmerischer Erfolg mit Ihrem Mindset – damit, was Sie über sich selbst und die Welt denken.
Sind Sie Opfer oder Schöpfer Ihrer Welt?
Das Programm, das wir in unserem Kopf installiert haben, entscheidet darüber, was wir im Leben erreichen. Wie unterschiedlich Menschen die Welt sehen, können Sie täglich in den Medien und in Ihrem direkten Umfeld betrachten – oder auch in einer akuten Krise, in der manche noch jammern und nach Schuldigen fahnden, während andere schon die Ärmel hochkrempeln und Dritte bereits ausloten, welche Chancen die Situation bieten könnte. Macher machen. Zweifler zögern. Als Unternehmer bringen Sie es weiter, wenn Sie zu den Machern gehören. Das ist keine nobelpreisverdächtige Erkenntnis. Die eigentlich spannende Frage lautet, welche Haltungen Sie nach vorn bringen und ob Sie etwas an einer ungünstigen »Programmierung« ändern können.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass unsere ersten Lebensjahre, vor allem elterliche Vorbilder und Prägungen, unser Denken stark beeinflussen. Das sollte aus meiner Sicht aber niemanden hindern, sich später in seinem Leben neuen Aufgaben zu stellen und daran zu wachsen. Setzen Sie sich mit dem Gedanken auseinander, zu jeder Zeit die Kontrolle darüber zu haben, was Sie tun wollen, auch wenn das manchmal ungewohnte oder gar schmerzhafte Konsequenzen haben mag. In meinem Verständnis sind wir nicht Opfer, sondern Schöpfer unserer Welt und können immer wieder neu bestimmen, ob wir Dinge tun wollen oder nicht, weil es eine Vorgeschichte dazu gibt oder auch, obwohl es eine Vorgeschichte dazu gibt.
Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihr Leben.
Nur wenn Sie Ihre Persönlichkeit entwickeln, können Sie Ihr Unternehmen entwickeln, denn jede Firma ist auch ein Abbild der Person, die sie führt. Das habe ich schon betont. Dabei gibt es drei Bereiche, in denen Sie den Hebel ansetzen können, wenn Sie persönlich weiterkommen möchten: Ihre Glaubenssätze, Ihr Selbstvertrauen und Ihre Haltung zu Problemen (oder neudeutsch »Herausforderungen«).
Ihre Firma ist ein Abbild Ihrer Persönlichkeit.
Ihre Glaubenssätze
Glaubenssätze sind unhinterfragte Überzeugungen. Sie dienen als Faustregeln, mit denen wir durchs Leben navigieren, privat wie geschäftlich. In Trainings oder Unternehmercoachings werde ich ständig mit Glaubenssätzen konfrontiert. Das reicht von vorgefassten Meinungen in Detailfragen (zum Beispiel »Leadgenerierung ist heute einfach zu teuer!«) bis zu grundsätzlichen Haltungen (wie »Kaltakquise bringt nichts«, »Projekte wie unsere lassen sich nicht genau planen«, »Mitarbeiter wollen klare Ansagen«). Natürlich gibt es auch positive, ermutigende Glaubenssätze (»Wer wagt, gewinnt!«). Doch die bilden eine Minderheit. Die meisten Glaubenssätze säen Selbstzweifel (»Akquise liegt mir nicht«) und blockieren Veränderungen (»Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach«).
Stimmen Ihre Grundannahmen?
Eine simple Methode, negative Glaubenssätze in Schach zu halten und auf Dauer sogar abzuschütteln, besteht darin, sich zu fragen: Ist das wirklich wahr? Woher weiß ich, dass es wahr ist? Gibt es Gegenbeispiele? Das klingt banal, wird perspektivisch aber dazu führen, dass Sie viel öfter ins Handeln kommen und sich nicht so leicht von ungeprüften Behauptungen ausbremsen lassen. Und wenn Sie mit Ihrer aktuellen Situation unzufrieden sind, dann ändern Sie diese. Denn um Ihr Leben zu ändern, müssen Sie Ihr Leben ändern. Das kostet Kraft, doch mit meiner Hilfe und einer erprobten Strategie geht das schneller. Interesse an Details? Vereinbaren Sie einfach einen Gesprächstermin unter www.Philip-Semmelroth.com/BusinessBooster.
Viele Glaubenssätze übernehmen wir schon in der Kindheit von Autoritäten. Als Erwachsene können wir sie kritisch hinterfragen. Das gilt übrigens auch für Glaubenssätze, die Kollegen, Geschäftspartner oder Mitarbeiter an uns herantragen, wenn sie beispielsweise behaupten, dass etwas »nicht geht«. Ist das wirklich wahr? Woher weiß ich, dass es wahr ist? Bei Ihren elektronischen Geräten lassen Sie auch nicht zu, dass da Programme installiert sind, die Ihnen nur Schwierigkeiten machen. Die Software in Ihrem eigenen Kopf sollt...