Proportio artificiosa raro usitata - Ferdinand Hiller
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Proportio artificiosa raro usitata - Ferdinand Hiller

Taktmetrische Erweiterungen als originäres Moment im kompositorischen Werk Ferdinand Hillers.

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Proportio artificiosa raro usitata - Ferdinand Hiller

Taktmetrische Erweiterungen als originäres Moment im kompositorischen Werk Ferdinand Hillers.

Über dieses Buch

"Wenn auch Hiller das Princip combinirter Rhythmen nicht erfand, so entwickelte er es doch auf einen Punct, auf welchem man ein solches Verfahren umfassender und genauer beurtheilen kann, als bei irgend einem anderen Componisten."Obwohl diese an Adolf Bernhard Marx gerichtete Polemik Liszts einer 1855 kaum konsensfähigen Hiller-Apologie gleichkam, weist Liszts Behauptung, Hillers Rhythmische Studien böten "nicht so wenig des Neuen", als es Fétis schon vermeint habe, offensichtlich auf ein fruchtbares Novum. Es scheint daher plausibel, die de facto von Liszt gestellte rhythmische Frage – aller Differenzen zum Trotz – aus dem kompositorischen Werk Hillers zu entwickeln.Dieses Buch zeichnet im Ausgang der Wolfgang Caspar Printz'schen proportio artificiosa raro usitata (1668) zunächst die Historie der stets latent gegenwärtigen Versuche, die Enge einer nur dichotomen Taktmetrik zu überwinden, und positioniert Hillers rhythmische Grenzgänge von 1851 im so gewonnenen historischen Kontext. Von hier lässt sich eine Linie ziehen zu den großen Sinfonien Liszts bis hin zu den 5/4-Takten im dritten Tristan-Akt.Im Anhang befindet sich das erste umfassende Hiller-Werkverzeichnis.((Gek. WT: ))"Wenn auch Hiller das Princip combinirter Rhythmen nicht erfand, so entwickelte er es doch auf einen Punct, auf welchem man ein solches Verfahren umfassender und genauer beurtheilen kann, als bei irgend einem anderen Componisten." (Franz Liszt)Dieses Buch zeichnet im Ausgang der Wolfgang Caspar Printz'schen proportio artificiosa raro usitata (1668) zunächst die Historie der stets latent gegenwärtigen Versuche, die Enge einer nur dichotomen Taktmetrik zu überwinden, und positioniert Hillers rhythmische Grenzgänge von 1851 im so gewonnenen historischen Kontext. Von hier lässt sich eine Linie ziehen zu den großen Sinfonien Liszts bis hin zu den 5/4-Takten im dritten Tristan-Akt.Im Anhang befindet sich das erste umfassende Hiller-Werkverzeichnis.****************"Even if Hiller did not invent the principle of combined rhythms, he developed it to a point where one can evaluate it more fully and precisely than in the work of any other composer." (Franz Liszt)Starting with Wolfgang Caspar Printz's proportio artificiosa raro usitata (1668), this book first traces the history of the latent but ever present attempts to overcome the narrowness of a dichotomous metre, and places Hiller's rhythmic experiments of 1851 in this context. A line can be traced from here to Liszt's great symphonies and the 5/4 bars in the third act of Tristan.An appendix offers the first comprehensive catalogue of Hiller's works.

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Information

Jahr
2018
ISBN drucken
9783487157122
eBook-ISBN:
9783487422626
Auflage
1

Inhaltsverzeichnis

  1. Michael Gehlmann: Proportio artificiosa raro usitata. Taktmetrische Erweiterungen als originäres Moment im kompositorischen Werk Ferdinand Hillers
  2. Impressum
  3. Inhalt
  4. Vorwort
  5. 1 Einführung
  6. 2 Grenzziehungen der Taktmetrik vor 1851
  7. 3 Taktmetrische Erweiterungen im Werk Hillers
  8. 4 L’invocation rhythmique 1851 – Eine Spurensuche
  9. 5 Fazit
  10. A Anhang
  11. B Opuszahlen
  12. C Werkkatalog
  13. Bildnachweise
  14. Bibliografie
  15. Register